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Preview bei Tom's Hardware: AMD Radeon HD 8790M

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amd radeon neuAnfang der Woche enthüllte AMD überraschend die ersten vier mobilen Grafikkarten der Radeon-HD-8000M-Reihe (Zur News). Alle vier Vertreter bauen auf der aktuellen GCN-Architektur auf, die bereits in den High-End-Lösungen der Radeon-HD-7000M-Familie und vor allem in allen aktuellen Desktop-Derivaten zum Einsatz kommt. Auch laufen sie bereits im fortschrittlichen 28-nm-Prozess vom Band. Die ersten beiden Chips „Venus“ und „Mars“ bedienen in der Radeon-HD-8500M-, -8600M-, -8700M- und -8800M-Reihe zunächst den Mainstream- und Performance-Bereich. Wirkliche Gemeinsamkeiten mit den kommenden Desktop-GPUs der 8000er-Reihe werden sie allerdings nicht haben.

Die Kollegen von Tom's Hardware hatten nun die Gelegenheit ein Vorserien-Modell der Radeon HD 8790M auf den Prüfstand zu stellen. Hierfür wurde das MXM-Modul in Desktop-Umgebung getestet. Wirkliche Aussagen zur Leistungsaufnahme, zum Temperaturverhalten und zur Lautstärke lassen sich somit leider nicht treffen. Auch die Vergleichbarkeit der Performance ist nur bedingt gegeben, denn gegenübergestellt werden konnte gerade einmal eine Radeon HD 7670M.

tomshardware_amd_radeon_hd8790m_preview
2013 steht uns wohl ein großer Sprung bei der Performance pro Watt im mobilen Grafik-Sektor ins Haus

Die getestete Radeon HD 8790M konnte auf insgesamt 384 Streamprozessoren zurückgreifen und arbeitete mit einer Kernfrequenz von 850 MHz. Mittels Turbo sind auch bis zu 900 MHz drin. Über die Speicherausstattung verlor man leider kein einziges Wort. Den Bildern nach zu urteilen – sofern wir die Hynix-Chips richtig entziffert und zugeordnet haben - dürften es aber wohl 1024 MB DDR3-Speicher mit 1000 MHz gewesen sein.

Eines aber lässt sich aus der Preview klar herauslesen: Spiele wie Hitman, Far Cry 3, Skyrim, Battlefield 3 oder Call of Duty lassen sich mit der Radeon HD 8790M durchaus ruckelfrei genießen. Im Großen und Ganzen wird die Radeon HD 8790M in Geräten zu finden sein, in welchen bislang eine Radeon-HD-7670M oder eine beim Stromverbrauch und Preis vergleichbare Karte verbaut gewesen wäre.

Dies hat wohl zur Folge, dass wir 2013 größere Sprünge bei der Performance von Notebook-Grafikkarten machen dürfen - zumindest aber bei der Performance pro Watt. Der ersten Notebooks mit Radeon-HD-8000M-Grafik sollen zur CES 2013 kommen.

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Kommentare (5)

#1
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Registriert seit: 25.11.2011

[online]-Redakteur
Beiträge: 1407
Sieht doch schonmal sehr gut aus :)
#2
Registriert seit: 20.12.2003
Karlsruhe
Fregattenkapitän
Beiträge: 2843
Mal zum Vergleich ein kleines Rechenspiel: HD7670 <-> HD8790
GPU Clock: 600MHz zu 900MHz + 33%
Mem Clock: 800MHz zu 1 GHz + 25%
Shaderzahl: 480 zu 384 - 20%
Leistungssteigerung bei den Benchmarks im Schnitt +38%

Rechnen wir das mal auf einzelne Shader um, dann steigt die Effizienz um sagenhafte 40% (und das bei Beta Treibern) :eek:
#3
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Registriert seit: 26.01.2006
Das kleine Haus auf Karkand
Korvettenkapitän
Beiträge: 2359
Zitat Sir Diablo;19910217

Rechnen wir das mal auf einzelne Shader um, dann steigt die Effizienz um sagenhafte 40% (und das bei Beta Treibern) :eek:


wenn sie auch noch genauso gut übertaktbar ist wie meine alte alte HD4650M, dann wärs absolut top. meine alte läuft bei mir mit 0.95V statt 1,15 und trotzdem noch mit 110MHz mehr als normal.
#4
Registriert seit: 11.01.2007

Vizeadmiral
Beiträge: 6548
Es sind 50% mehr Takt ;)
#5
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Registriert seit: 12.04.2006

Vizeadmiral
Beiträge: 6261
Zitat Sir Diablo;19910217
Mal zum Vergleich ein kleines Rechenspiel: HD7670 <-> HD8790
GPU Clock: 600MHz zu 900MHz + 33%
Mem Clock: 800MHz zu 1 GHz + 25%
Shaderzahl: 480 zu 384 - 20%
Leistungssteigerung bei den Benchmarks im Schnitt +38%

Na ja, mal ganz langsam. Von 600 auf 900 MHz sind es 50% mehr. Bei 25% mehr Shader für die alten VLIW5 Chips. Macht unterm Strich also 20% mehr theoretische Rechenpower für die neue GCN basierte Karte. Dafür, dass gerade bei grafiklastigen Settings die Performance meist 50% und mehr zulegt, schon eine deutliche Effizienzsteigerung. Teils mehr als doppelt so schnell. Nicht schlecht. Mal abwarten, was die grossen Ableger zu bieten haben. Da wird der Unterschied zur ersten GCN Generation sicherlich nicht so drastisch ausfallen. Deutliche Verbesserungen könnte es trotzdem geben. Einmal mehr ein Indikator, welches Potenzial in GCN steckt.
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