ASUS präsentiert GeForce GTX 680 DirectCU II TOP

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asusDer taiwanische Hersteller ASUS hat mit der GeForce GTX 680 DirectCU II TOP einen weiteren Ableger mit einem GTX-680-Grafikprozessor von NVIDIA angekündigt. Das neue Modell bildet das Flaggschiff der Baureihe und wird auf eine werksseitige Übertaktung von satten 1137 MHz zurückgreifen können – im Turbo-Modus kann der 3D-Brschleuniger sogar einen GPU-Takt von 1201 MHz erreichen. Der verbaute 2 GB große GDDR5-Speicher kann auf eine Taktfrequenz von 6008 MHz setzen und dieser ist natürlich über ein 256-Bit-Interface mit dem Grafikprozessor verbunden.

Bei der Kühlung hat ASUS ebenfalls Hand angelegt und stattet die Grafikkarte mit der DirectCU-II-Kühlerkonstruktion aus. Somit setzt der Kühler auf fünf Heatpipes und auf zwei aktive Lüfter mit einem Durchmesser von 100 Millimetern. Die Kühlleistung konnte gegenüber dem Referenzmodell dadurch um 20 Prozent gesteigert werden und gleichzeitig auch noch die Lautstärke um 14 dB reduziert werden.

 ASUS DirectCU_II_TOP_680

Um die höheren Taktraten auch problemlos erreichen zu können, wurde zudem die Stromversorgung verändert. So kommt bei der Grafikkarte eine digitale Spannungsversorgung zum Einsatz. ASUS nennt diese Technik "DIGI+ VRM" und sollte einigen Nutzern schon aus der aktuellen Mainboard-Reihe von ASUS bekannt vorkommen. Der Vorteil dieser Spannungsversorgung liegt darin, dass nicht nur ein breites Spektrum an Einstellungsmöglichkeiten bereitgestellt wird, sondern gleichzeitig auch die Rauschentwicklung im Vergleich zum Referenzdesign um bis zu 30 Prozent minimiert wird, die Stromversorgung stabilisiert wird, die Energieeffizienz erhöht und somit die Grafikkarte mehr Ausdauer besitzt. Die verbauten Kondensatoren, Spulen und MOSFETs wurden nach der exklusiven "Super Alloy Power"-Formel hergestellt, die hohe Materialgüte und verbesserte Herstellungsverfahren einschließt. So werden die "Super Alloy Power"-Komponenten hitzebeständiger und belastbarer.

Die ASUS GeForce GTX 680 DirectCU II TOP soll Anfang Mai in den Handel kommen und die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei rund 550 Euro.