Samsung präsentiert PCI-Express-SSDs mit bis zu 1,4 GB/Sek.

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samsungPer Pressemitteilung hat Samsung heute seine neuen SSDs mit PCI-Express-Anbindung präsentiert. Diese kommen in den auf der WWDC vorgestellten neuen MacBook Airs mit Intel "Haswell"-Prozessor bereits zum Einsatz und können dort in ersten Tests mit Übertragungsraten von 750 bis 800 MB/Sek. glänzen. Der Wechsel vom SATA-Interface auf PCI-Express ist ein logischer Schritt, denn mit SATA3 bzw. SATA 6 GBit/s ist das Ende der Fahnenstange derzeit bei dieser Technologie erreicht. Theoretisch lassen sich damit aktuell (nur) bis zu 600 MB/Sek. übertragen. SATA Express mit 8 bzw. 16 GBit/Sek. ist zwar vollständig standardisiert, wird aber vermutlich erst mit dem Series 9 Chipsatz von Intel Mitte kommenden Jahres in den Markt eingeführt werden.

MacBook Air SSD
PCI-Express-SSD des neuen MacBook Air (Bild: iFixit)

Die nun von Samsung vorgestellten SSDs der XP941-Serie sollen bis zu 1,4 GB/Sek. erreichen und sind somit 2,5x schneller als aktuelle SATA-Modelle. Zwar kann die SSD im neuen MacBook Air diese Werte nicht erreichen, allerdings ist auch noch nicht klar, welches Modell Apple nun genau verwendet. Auffällig ist noch, dass Apple bei der PCI-Express-SSD im neuen Mac Pro von einer nochmals höheren Performance um den Faktor zwei im Vergleich zu allem derzeit erhältlichen spricht. Denkbar ist also, dass Apple erst später eine Art "Desktop-Variante" mit anderem Controller verwendet, um noch einmal höhere Übertragungsraten zu erreichen.

Die XP941-Serie basiert auf dem neuen M.2-Formfaktor mit Abmessungen von 80 x 22 mm bei einem Gewicht von nur 6 g. Unklar ist noch, in welchen Kapazitäten Samsung die XP941-Serie anbietet und welche Hersteller sie einsetzen werden. Das neue MacBook Air kann mit bis zu 512 GB ausgestattet werden. Angebunden sind diese über zwei Lanes per PCI-Express 2.0. Diese beiden Lanes werden direkt vom On-Package PCH des "Haswell" ULT Prozessors bereitgestellt.