Volkswagen hat massive Softwareproblemen beim ID.3

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volkswagenMit dem ID.3 möchte VW im Bereich der Elektromobilität richtig durchstarten. Die Produktion des Wagens ist auch bereits seit dem vergangenen Monat angelaufen, doch noch scheint nicht alles ohne Probleme zu funktionierten. Zwar laufen die Autos schon von den Bändern, doch die Software des ID.3 soll noch nicht fertiggestellt zu sein. Deshalb muss VW die produzierten Autos zwischenlagern und zu einem späteren Zeitpunkt die Software auf den Autos installieren. 

Der exklusive Bericht des Manager Magazins spricht davon, dass die Mitarbeiter aufgrund der Softwareprobleme diese erst zu einem späteren Zeitpunkt manuell auf dem System installieren können. Erst nach dieser manuellen Installation sei es möglich, dass der ID.3 seine zukünftigen Updates OTA erhält und kein manuelles Eingreifen mehr nötig sei.

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Aufgrund der Zwischlagerung mietet VW deshalb derzeit große Parkplatzflächen an, um die Autos auch unterbringen zu können. Die derzeit produzierten Fahrzeuge sollen aufgrund der fehlenden Software auch noch gar nicht fahrbereit sein, sodass diese über einen Transporter an die Lager gebracht werden müssen. Dies kostet natürlich einerseits viel Zeit, aber auch Geld.

Schätzungen gehen davon aus, dass die Mitarbeiter bis zum Start des ID.3 im kommenden Sommer bei rund 20.000 Fahrzeugen die nachträgliche Installation der Software vornehmen müssen. Wann die fertige Software zur Verfügung stehen wird, ist derzeit noch unbekannt.