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DDR3-Ram auf effektive 2.200 MHz übertaktet

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Als die JEDEC-Spezifikationen veröffentlicht wurden kam es vielen wie ein Deja-Vu vor. DDR3 bietet mehr Takt, doch bei deutlich schlechteren Timings gegenüber DDR2. Ähnliches geschah bei der Einführung von DDR2 im Vergleich zu DDR1. Selbst wenn man die Leistung betrachtet, ist der Unterschied abermals marginal bis nicht vorhanden. Heutzutage ist der Unterschied zwischen DDR1 und DDR2 schon ausgeprägter, wurden doch mit der Zeit sowohl der Takt erhöht als auch die Latenzen geringer. Mit der Zeit wird sich dies wohl auch bei DDR3 einstellen, aber es scheint als ob dies nun schneller vonstatten geht. Bei DDR2 liegt der Weltrekord zurzeit bei einen Takt von 742 MHz bei Timings von 5-6-6-18, was 1484 MHz effektiven Takt bedeutet. Der DDR3-Weltrekord wurde in den letzten Tagen gleich zweimal gebrochen: zuerst wurden auf einem Asus P5K3 Deluxe 1093 MHz Takt erreicht bei Timings von 10-10-10-34. Noch am darauffolgenden Tag wurde diese Marke um 7 MHz und 2200 MHz effektivem Takt auf einem Gigabyte Mainboard überboten. Zwar hören sich die Timings von CL10 sehr hoch an, doch wenn man den Takt und die erreichten Timings im Verhältnis zu den Spezifikationen setzt, sind diese durchaus beachtlich. Bei diesen Rekorden wurden nur einzelne 1 GB Module von Micron verwendet, bei zwei Modulen ist die Selektion schwieriger und der erreichte Takt meistens geringer. Was in Sachen Timings möglich ist, beweist ein anderes Ergebnis: ebenfalls auf einem Asus P5K3 Deluxe erreichten gleich zwei 1 GB Module aus dem Hause Teamgroup einen effektiven Takt von 2036 MHz, bei Timings von 9-7-6-20. Diese Timings sind besser, als sie einige Hersteller für ihre DDR3-1333-Module vorsehen. Dennoch muss man beachten, dass für die Rekorde in den meisten Fällen übermäßig hohe Spannungen und starke Kühlungen genutzt werden und es dennoch oft so unstabil ist, dass kein Benchmark-Programm durchläuft.

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