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Acer Predator Atlas 8

Gaming-Handheld setzt auf Intel Arc G3 und 80-Wh-Akku

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Gaming-Handheld setzt auf Intel Arc G3 und 80-Wh-Akku
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Nachdem Intel mit Arc G3 stärker in das Handheld-Segment drängt, bringt Acer zur Computex 2026 ein eigenes Windows-Gerät unter der Predator-Marke. Der Acer Predator Atlas 8 war bereits im Vorfeld aufgetaucht und setzt je nach Konfiguration auf Intel Arc G3 oder Arc G3 Extreme, die mit einem 8-Zoll-Display, zwei Thunderbolt-4-Anschlüssen und einem Akku mit bis zu 80 Wh kombiniert werden.

Die Vorstellung des Geräts, welches sich nun deutlicher im Gaming-Portfolio des Herstellers einfügt, kommt zu einer Zeit, in der der Markt inzwischen deutlich enger besetzt ist, als noch zur Einführung des Steam Decks. ASUS, Lenovo, MSI und auch ZOTAC haben entsprechende Geräte im Programm, wobei bislang überwiegend MSI mit seiner Claw-Serie auf Intel gesetzt hatte. Acer muss sich mit dem Atlas 8 daher nicht nur gegen AMD-basierte Geräte behaupten, sondern auch zeigen, ob Intels neue Plattform die Schwächen früherer Handheld-Anläufe besser kaschieren kann.

Das Display des Acer Predator Atlas 8 misst 8 Zoll in seiner Diagonalen und arbeitet im 16:10-Format mit 1.920 x 1.200 Bildpunkten. Acer nennt 120 Hz, Variable Refresh Rate und bis zu 500 Nits als Helligkeit. Das IPS-Panel unterstützt Zehn-Punkt-Touch und wird durch Corning Gorilla Glass Victus samt DXC-Beschichtung geschützt. Beim Speicher geht Acer auf bis zu 24 GB LPDDR5x mit 7.467 Hz. Die SSD fasst maximal 1 TB und nutzt PCIe Gen4 im M.2-2280-Format. Zusätzlich integriert Acer einen UHS-II-fähigen microSD-Kartenleser. Für Funkverbindungen stehen Intel Killer WiFi 7 BE1775s und Bluetooth 5.4 bereit.

Die Anschlussausstattung fällt für ein mobiles Spielgerät vergleichsweise breit aus. Zwei Thunderbolt-4-Ports erlauben Docks, externe Displays und weiteres Zubehör, geladen wird per USB-C mit 65 W. Dazu kommen ein 3,5-mm-Audioanschluss, zwei Lautsprecher mit jeweils 2 W, zwei Mikrofone und Acer PurifiedVoice. Bei den Bedienelementen nennt Acer Full-Size-Analogsticks, Hall-Effect-Trigger, Makrotasten und einen Fingerabdrucksensor im Power-Button. Die Trigger lassen sich zwischen einem kurzen Micro-Switch-Modus und einem analogen Hall-Effect-Modus umschalten.

Für die Kühlung nutzt Acer ein Dual-Lüfter-System. Ein Predator-AeroBlade-Metalllüfter arbeitet mit 89 nur 0,1 mm dünnen Blättern, daneben sitzt ein zweiter Kunststofflüfter. Ein internes Vortex-Flow-System soll die warme Luft gezielt aus dem Gehäuse führen. Der Akku ist mit bis zu 80 Wh groß dimensioniert. Acer nennt für diese Version ein Gewicht von ca. 810 g, eine 60-Wh-Variante soll unter 770 g bleiben. Konkrete Laufzeitwerte fehlen noch. Stattdessen verweist Acer auf Intel Endurance Gaming, das Leistungsaufnahme und Bildrate dynamisch anpassen soll. 

Ausgeliefert wird der Acer Predator Atlas 8 mit Windows 11 Home. PredatorSense gehört ebenso zum Softwarepaket wie zwei Monate Xbox Game Pass Premium und drei Monate PC Game Pass. Intel XeSS 3 ist ebenfalls Teil der Plattform-Erzählung, bleibt aber wie andere Upscaling- und Frame-Generation-Techniken abhängig vom Spielesupport.

Preis und Verfügbarkeit nennt Acer im Rahmen der Computex nicht.

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