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Sony hat sich im Rahmen einer Investorenkonferenz in Tokio zur Zukunft der nächsten Konsolengeneration geäußert. Dabei wurde bestätigt, dass weder ein konkreter Starttermin noch ein Preis für die PlayStation 6 zum gegenwärtigen Zeitpunkt feststehen. Offenbar verkomplizieren vor allem steigende Kosten bei Speicherchips und SSD-Komponenten, die den Hardwaremarkt seit Monaten belasten, die Kalkulationen.
Der anhaltende Ausbau von KI-Infrastrukturen führt dazu, dass Hersteller wie Samsung oder SK Hynix ihre Produktionskapazitäten zunehmend auf besonders profitable Speicherlösungen für KI-Beschleuniger ausrichten. In der Folge steigen die Preise für klassische DRAM- und NAND-Komponenten, welche auch in Spielekonsolen eingesetzt werden.
Während frühere Konsolengenerationen im Laufe ihres Lebenszyklus typischerweise immer günstiger wurden, entwickelt sich die aktuelle Generation daher in die entgegengesetzte Richtung: Die Preise der PlayStation 5 wurden zuletzt in mehreren Märkten angehoben.
Für die kommenden Jahre soll die Situation zudem angespannt bleiben. Sony prüft deshalb offenbar alternative Hardwarekonzepte. Dazu zählen Gerüchte über eine kompaktere oder günstigere Handheld-Variante der nächsten PlayStation-Generation. Gleichzeitig deutet vieles darauf hin, dass sich die Veröffentlichung der regulären PlayStation 6 wohl deutlich verschieben könnte. Branchenbeobachter halten mittlerweile einen Marktstart erst 2028 oder 2029 für realistisch.
Ein längerer Lebenszyklus der PlayStation 5 hätte technische Vor- und Nachteile: Entwicklerstudios könnten so mehr Zeit erhalten, um die bestehende Architektur auszureizen und Spiele stärker zu optimieren. Große Titel wie das für November 2026 erwartete GTA 6 dürften die aktuelle Hardwaregeneration zusätzlich stützen.
Gleichzeitig wächst jedoch auch das Risiko, dass die bestehende Technik bei zukünftigen Spielen an ihre Leistungsgrenzen stößt. Während Sony zunehmend vorsichtig agiert, arbeitet Microsoft hingegen offensiv an der nächsten Xbox-Generation unter dem Projektnamen "Project Helix".