PlayStation 5: Sony veröffentlicht Patent zur Reduzierung von Ladezeiten

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Wie jetzt einem Patentantrag beim US-amerikanischen Patentamt zu entnehmen ist, hat der japanische Elektronikkonzern Sony ein neues Verfahren entwickelt, mit dem das Unternehmen in der Lage ist, Ladezeiten zukünftig zu verhindern. Dies bedeutet, dass es möglich wäre, dass bei der Playstation 5 in Zukunft wesentlich weniger Inhalte nachgeladen werden müssen beziehungsweise der Nutzer davon nichts mitbekommt. Sony beabsichtigt die Spielwelten in mehrere Segmente aufzuteilen und die folgenden Abschnitte dynamisch vorzuladen. Dadurch soll es möglich sein, auf einen Ladebildschirm zu verzichten. Besagtes Patent soll sich zudem bereits seit sieben Jahren in der Entwicklung befinden.

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Das im Patent erwähnte Verfahren könnte mit Machine-Learning beziehungsweise einer künstlichen Intelligenz noch weiter verbessert werden. Wie solch ein Spiel aussehen kann, lässt sich bei Red Dead Redemption 2 erkennen. Hier hat der Spieler die Möglichkeit, die komplette Spielwelt zu bereisen, ohne durch Ladezeiten unterbrochen zu werden. Sollte die Ladezeiten-Verkürzung tatsächlich Einzug in die PS5 halten, dürfte dies zu einem erheblich verbesserten Spielerlebnis beitragen. Gerade Ladezeiten bei Konsolenspielen werden von den Nutzern als sehr lästig empfunden. Dies führt auf Systeme wie Nintendos SNES oder NES zurück. Hier existieren kaum Ladezeiten, wohingegen zur damaligen Zeit bei den PC-Spielen sehr wohl bereits Ladezeiten zu beobachten waren - auch bei PC-Systemen, die zur damaligen Zeit im Highend-Bereich angesiedelt waren. 

Spannend bleibt hierbei auch zu beobachten, wie sich Microsoft mit der Xbox verhalten wird. Ob man hier einen ähnlichen Ansatz wagen wird oder das Problem mit potenter Hardware zu lösen versucht, bleibt momentan abzuwarten. Dass Sony die erwähnte Technologie lizenzieren wird und seinen Mitbewerbern zur Verfügung stellt, ist eher unwahrscheinlich.