WhatsApp macht Ernst: Ohne Zustimmung nicht mehr nutzbar

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Die neuen Nutzungsbestimmungen von WhatsApp sorgten bereits in der Vergangenheit für Aufsehen. Dies hatte zur Folge, dass die Facebook-Tochter gezwungen war, diese vorerst auszusetzen. Allerdings scheint man jetzt einen erneuten Versuch zu wagen und beabsichtigt die eigenen Nutzer zu zwingen, die neuen Bestimmungen zu akzeptieren. Andernfalls lässt sich der Messenger nicht mehr nutzen.

Diverse User berichten davon, dass sich der Banner für die Bestätigung nicht mehr schließen lässt. Das Kreuz in der rechten oberen Ecke fehlt hier. Wobei dies nicht auf alle zutrifft. Laut Aussagen von Facebook liegt dies an einem fehlenden Update. Somit sollen lediglich Nutzer von dem Problem betroffen sein, die sich nicht auf der aktuellsten Version der App befinden.

Wer sich dem Zwang nicht beugen und Whatsapp ein für allemal ins Nirvana schicken möchte, ist jedoch nicht in der Lage sein Nutzerkonto zu löschen. Hier besteht nur die Möglichkeit, sich an den Support zu wenden. Alternativ wird das Konto nach 120 Tagen Inaktivität automatisch gelöscht. Aktuell bleibt jedoch abzuwarten, ob die betroffenen Nutzer nun klein beigeben und die neuen Nutzungsbestimmungen doch akzeptieren werden.

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Zudem wäre es möglich, dass die jüngsten Ereignisse für einen weiteren Zuwachs bei den Alternativen sorgen werden. Bereits in der Vergangenheit erfreuten sich insbesondere Signal und Telegram über einen massiven Nutzernanstrum. Dies führte sogar so weit, dass die damals verfügbaren Serverkapazitäten nicht mehr ausreichten und die Unternehmen die eigene Infrastruktur erweitern mussten. 

Wer aktuell noch auf der Suche nach einem neuen Messengerdienst ist, sollte sich insbesondere Signal mal genauer anschauen. Hier wird jeder Datenaustausch standardmäßig verschlüsselt. Der Messenger enthält keine Werbung, kein Affiliate-Marketing und kein Tracking. Verantwortlich für Signal ist eine Non-Profit-Foundation (501(c)(3)) mit Sitz in Mountain View.