Es werden mehr Smartphones verloren als gestohlen

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Die Macher der Anti-Diebstahl-App “Prey” haben jetzt einen Bericht veröffentlicht, in dem sie sich diverse Diebstähle und Verlustmeldungen von Smartphones näher angeschaut haben. So stellten die App-Entwickler fest, dass das Smartphone in zwei Dritteln der Fälle nicht gestohlen wurde, sondern vom Besitzer beziehungsweise von der Besitzerin verlegt/verloren wurde. Straftaten wie Taschendiebstähle betreffen lediglich 11 % der gemeldeten Fälle. Der Diebstahl durch das unberechtigte Betreten von Gebäuden oder ein Überfall inklusive Raub liegen hingegen bei 7,6 % beziehungsweise 6,8 %. Noch weniger Vorfälle gab es bei Autoeinbrüchen mit anschließendem Diebstahl des Smartphones zu vermelden. Hier waren lediglich 2,8 % betroffen. Dies entspricht dem gleichen Anteil, der auf Einbrüche in Geschäftsräume mit anschließender Entwendung des Telefons entfällt.

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Ebenfalls wurden die Orte untersucht, an denen sich die gemeldeten Vorfälle ereigneten. Bei den Orten, an denen Handys verloren werden, sind die eigenen vier Wände mit 28 % Spitzenreiter. Bei Taschendiebstählen vermelden knapp 29% der Betroffenen, dass ihr Phone im öffentlichen Nahverkehr gestohlen wurde. Raubüberfälle fanden hingegen mit fast 27% am häufigsten auf offener Straßen statt, dicht gefolgt von den eigenen vier Wänden mit 25 %. Insgesamt ist der gefährlichste Ort, an denen man sich von seinem Smartphone verabschieden muss, mit 28 % das eigene Zuhause. In Bars hingegen kommt es lediglich bei 1,21% der Fälle zu einem Verlust. Auch Hotels scheinen laut dem Bericht ein weitaus sicherer Platz als das eigene Zuhause zu sein, hier wurde bei gerade einmal 0,12 % ein fehlendes Smartphone vermeldet.

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Allerdings gab es auch einige Kuriositäten. So berichtete “Prey”, dass ein Nutzer sein Smartphone nach einem exzessiven Alkoholrausch zuhause im Kühlschrank verstaute. Ein anderer wiederum meldete sein Telefon als gestohlen, nachdem es von einem wütenden Freund über einen Zaun geworfen wurde. Auch wurde der Tod von einem ehemaligen Angestellten vorgetäuscht, damit dieser sein Diensthandy sozusagen als Abschiedsgeschenk behalten konnte. Selbst einem Lehrer wurde sein Telefon von einem Schüler gestohlen.