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IFA 2015: Mit MusicCast geht Yamaha gegen Sonos und Co. in die Offensive

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Yamaha

Das Themen "Multiroom", also die raumübergreifende Beschallung mit Musik und Wireless-HiFi, haben etliche der etablierten Größen im Audiobereich nicht ausreichend ernstgenommen. So konnten junge Firmen wie Sonos in eine Marktlücke vorstoßen. Yamaha als etabliertes Unternehmen hatte mit MusicCast schon 2003 erste Gehversuche mit Multiroom-Systemen gemacht. Zwölf Jahre später wurde im Vorfeld der IFA der alte Name wiederbelebt, aber ein völlig neues und durchaus vielversprechendes Multiroom-System vorgestellt.

Dabei wird die größte Stärke von MusicCast bereits beim Blick auf den Yamaha-Stand deutlich – Yamaha beginnt nicht mit wenigen Produkten, sondern bietet gleich eine ganze Palette unterschiedlichster Audio-Geräte mit MusicCast an. Die Bandbreite reicht vom kleinen Netzwerklautsprecher wie dem WX-030, der beispielsweise das Küchenradio ersetzen kann über Kompaktanlagen, Soundbars und aktiven Lautsprecher bis hin bis zu ausgewachsenen Stereo-Netzwerk-Receivern wie dem R-N602 oder AV-Receivern. Vom Start weg bietet Yamaha 23 Geräte an, die mit MusicCast kompatibel sind, und überholt damit zumindest quantitativ viele Multiroom-Konkurrenten.

Doch auch qualitativ bietet MusicCast einige Vorzüge. Die MusicCast-Geräte werden entweder in ein bestehendes Heimnetz eingebunden oder errichten ihr eigenes Netzwerk. Die Geräte können im Extend-Modus auch die Reichweite eines vorhandenen Netzwerks erweitern. Dafür muss mindestens ein Gerät per Kabel am Router angeschlossen werden. Neben der drahtlosen Anbindung können viele MultiCast-Geräte auch per LAN-Kabel eingebunden werden. Jede einzelne MusicCast-Komponente lässt sich zum Zuspieler machen. Was an externen Geräten angeschlossen wird – und sei es ein Plattenspieler – kann auf allen verbundenen MusicCast-Geräten wiedergegeben werden. Weil in den MusicCast-Geräte ein Bluetooth-Sender und -Empfänger verbaut wird, können sowohl Smartphones und Tablets einfach als Zuspieler genutzt als auch vorhandene Bluetooth-Lautsprecher zur Musikwiedergabe eingesetzt werden. Mit der Unterstützung von Netzwerkressourcen wie Apples AirPlay und von Streaming-Diensten wie Spotify, JUKE oder Napster wird das System noch vielseitiger. Dass sich in verschiedenen Räumen auch unterschiedliche Musik wiedergeben lässt, versteht sich da schon fast von selbst. 

Zur Steuerung dienen dabei verbundene Mobilgeräte, für die Yamaha eine MusicCast-App für Android und iOS anbietet.

Wir haben auf dem IFA-Messestand von Yamaha einen großen Teil der MusicCast-Geräte fotografiert, die Bilder finden sich in unserer Galerie. 

Zur Verfügbarkeit und zu Produktpreisen macht Yamaha bisher folgende Angaben:

Verfügbarkeit

  • RX-V79: ab sofort
  • RX-A50: ab sofort
  • YSP-5600: ab Oktober 2015
  • YSP-1600: ab September 2015
  • SRT-1500: ab September 2015
  • R-N602: ab Oktober 2015
  • ISX-80: ab September 2015
  • WX-030: ab September 2015

Preise (UVP inkl. MwSt.)

  • RX-V479: 449,00 Euro
  • RX-V579: 549,00 Euro
  • RX-V679: 649,00 Euro
  • RX-V779: 749,00 Euro
  • RX-A550: 579,00 Euro
  • RX-A750: 799,00 Euro
  • RX-A850: 949,00 Euro
  • RX-A1050: 1.249,00 Euro
  • RX-A2050: 1.599,00 Euro
  • RX-A3050: 2.299,00 Euro
  • YSP-5600: 1.699,00 Euro
  • YSP-1600: 549,00 Euro
  • SRT-1500: 699,00 Euro
  • R-N602: 599,00 Euro
  • ISX-80: 399,00 Euro
  • WX-030: 269,00 Euro
  • MusicCast-Set „Duo“: 629,00 Euro
  • MusicCast-Set „Duett“:749,00 Euro
  • MusicCast-Set „Trio“: 1.099,00 Euro

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Kommentare (1)

#1
Registriert seit: 02.07.2015

Matrose
Beiträge: 13
Bei den Preisen muss die Audioqualität schon erste Sahne sein.

Ein Multiroom System etabliert sich allerdings nicht durch die Veröffentlichung dutzender Geräte, sondern durch die Fähigkeit Musik SYNCHRON in den gewünschten Räumen abzuspielen! Hier muss sich Yamaha erst beweisen.
Sonos punktet zudem mit der einfachen Einbindung von Diensten - Spotify, SoundCloud, TuneIn & co. sind im Handumdrehen integriert!
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