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Die Olympus PEN-Serie war schon zu Zeiten der Analogfotografie etabliert und hat auch eine wichtige Rolle für die Etablierung spiegelloser Systemkameras gespielt. Nach jahrelanger Pause gibt es nun ein neues Modell mit Micro-Four-Thirds-Sensor: die OM System PEN.
Olympus hat seine Kamerasparte schon vor einigen Jahren abgestoßen. Sie wird seitdem von der OM Digital Solutions Corporation betrieben. Damit hat OM System auch die PEN-Serie übernommen und 2021 mit der PEN E-P7 (noch unter dem Olympus-Namen) ein vorerst letztes Modell dieser Serie auf den Markt gebracht. Seitdem war es um die Serie still geworden, ihre Zukunft schien unklar. Gerade kompakte Digitalkameras schienen von den omnipräsenten Smartphones verdrängt worden zu sein. Doch mittlerweile gibt es einen gegenläufigen Trend - und von dem möchte OM System offenbar auch profitieren.
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Man bringt deshalb eine neue Micro-Four-Thirds-Kamera auf den Markt, die in der Tradition der PEN-Serie stehen soll. Das schlicht PEN getaufte Modell ist eine kompakte, spiegellose Systemkamera im Rangefinder-Style. Gemeinsam mit einem leichten Micro-Four-Thirds-Objektiv bleibt sie beim Gewicht unter der 500-g-Marke. Die Kamera selbst wiegt mit Akku und Speicherkarte 393 g und misst 125,8 x 43,3 x 74,5 mm (Breite x Tiefe x Höhe).
Das Gehäuse zeigt sich in einem dezenten Retro-Design, wird aber einfach aus Kunststoff gefertigt. Dabei ist es nach IPX1 staub- und spritzwassergeschützt. Im Inneren steckt ein 20-MP-Sensor mit 5-Achsen-Bildstabilisierung. Als zweites PEN-Modell nach der PEN-F kann die PEN einen elektronischen Sucher bieten. Der löst mit 2,36 Millionen Bildpunkten auf. Zusätzlich steht ein klappbares Touchdisplay zur Verfügung. Serienaufnahmen sind mit bis zu 5 Bildern pro Sekunde bei Nutzung des mechanischen Verschlusses und mit bis zu 30 Bildern pro Sekunde bei Nutzung des elektronischen Verschlusses möglich. 4K-Videos lassen sich mit bis zu 30 fps aufnehmen.
Funktionen wie Live ND, Focus Stacking, HDR und Mehrfachbelichtungen sind direkt in der Kamera möglich. Kreative Nutzer sollen zudem eigene Farb- und Schwarzweißrezepte direkt in der Kamera erstellen und auch über die OI.Share-App teilen können. Die Verbindung zum Smartphone wird über Wi-Fi und Bluetooth LE hergestellt.
Für eine aktuelle Digitalkamera ist die OM System PEN nicht nur bemerkenswert kompakt, sondern auch noch vergleichsweise günstig. Sie kommt für 999 Euro auf den Markt. Dabei kann zwischen schwarzer und silberner Variante gewählt werden. Das Kit mit 14-42mm F3.5-5.6 III Objektiv soll 1.099 Euro kosten. Vorbestellungen sind ab sofort möglich, laut Hersteller soll die PEN ab dem 01.10.2026 ausgeliefert werden.