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Enge Anbindung an Windenergie

Schwarz Digits plant nächstes KI-Rechenzentrum in Mecklenburg-Vorpommern

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Schwarz Digits plant nächstes KI-Rechenzentrum in Mecklenburg-Vorpommern
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Neben dem bereits erfolgten Spatenstich für ein 200-MW-Rechenzentrum im brandenburgischen Lübbenau sowie einem neuen Unternehmenscampus in Bad Friedrichshall plant die Schwarz-Digits-Gruppe offenbar ein weiteres KI-Rechenzentrum in Deutschland. Dieses soll in Dummerstorf bei Rostock entstehen und eine Anschlussleistung von bis zu 240 WM vorzuweisen haben. Insgesamt sollen hier bis 2033 etwa 5,6 Milliarden Euro investiert werden, was verglichen zu den 11 Milliarden Euro in Lübbenau recht wenig erscheint.

Der Standortvorteil für Dummersdorf ergibt sich aus gleich vielerlei Hinsicht: Das Gewerbegebiet, in dem das neue KI-Rechenzentrum entstehen soll, ist nur 8 km vom Stadtzentrum Rostock entfernt und erlaubt somit die Nutzung des Fernwärmesystems der Stadt. An dieses soll das KI-Rechenzentrum angebunden werden.

Ebenfalls in direkter Nähe befindet sich ein großes Umspannwerk, welches einige der Offshore-Anlagen in der Ostsee in das Stromnetz einbindet. Damit soll die Versorgung des KI-Rechenzentrums gewährleistet werden. Zudem erzeugt Mecklenburg-Vorpommern mittels Windkraft und Photovoltaik mehr Strom, als dort verbraucht wird.

Mit 200+ MW sind die in Deutschland geplanten Rechenzentren schon vergleichsweise groß. EU-weit sind aber schon Rechenzentren geplant, die an die 1 GW heranreichen sollen. Dies alles wird aber noch von den Plänen in den USA in den Schatten gestellt. Das aktuell größte Rechenzentrum (Colossus von SpaceX) kommt auf 1,5 GW. Die größten in den USA geplanten Rechenzentren kommen aber kommen auf 10 GW und mehr.

Update: Bis 2045 eine Anschlussleistung von 1 GW möglich

Inzwischen hat Schwarz Digits das Projekt offiziell angekündigt. Darin werden die bisherigen Details bestätigt, aber auch um einige Details ergänzt. Vorbehaltlich der üblichen Genehmigungen soll das Rechenzentrum bis 2033 über eine Kapazität von 240 MW verfügen. Es soll aber auch konkrete Perspektiven geben, die Kapazität bis 2045 auf eine Anschlussleistung von 1 GW auszubauen.

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