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Vorerst gescheitert

Gericht weist Musks Milliardenklage gegen OpenAI ab

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Gericht weist Musks Milliardenklage gegen OpenAI ab
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Im Rechtsstreit zwischen Elon Musk und OpenAI hat ein Gericht in Kalifornien nun zugunsten des KI-Unternehmens entschieden. Eine neunköpfige Jury wies zentrale Teile der Klage des Unternehmers ab und folgte damit der Argumentation von OpenAI und Microsoft.

Musk hatte gemeinsam mit seinen Anwälten den Vorwurf erhoben, die ursprünglichen Mitgründer von OpenAI hätten die Organisation entgegen ihrer ursprünglichen Ausrichtung in ein gewinnorientiertes Unternehmen umgewandelt und sich dadurch unrechtmäßig bereichert. Neben OpenAI selbst richtete sich die Klage auch gegen die Mitgründer Sam Altman und Greg Brockman sowie gegen Microsoft als wichtigen Investor und Partner des Unternehmens.

Nach Ansicht der Geschworenen wurde die Klage jedoch zu spät eingereicht. OpenAI hatte argumentiert, mögliche Schäden für Musk seien bereits vor 2021 entstanden und damit außerhalb der gesetzlichen Fristen für eine entsprechende Klage. Das Gericht folgte dieser Einschätzung und beendete das Verfahren vorzeitig. Die zuständige Richterin bestätigte anschließend das Urteil der Jury.

Musk gehörte selbst zu den frühen Unterstützern von OpenAI und war zeitweise eng in die Entwicklung des Unternehmens eingebunden. Später verließ er die Organisation jedoch und kritisierte mehrfach deren kommerzielle Entwicklung. In der Klage warfen seine Anwälte den Beklagten vor, sich durch die Umstrukturierung von OpenAI massiv bereichert zu haben. Dabei stand auch die Kooperation mit Microsoft im Mittelpunkt, das Milliarden in das KI-Unternehmen investiert hat.

Laut Musks Darstellung soll ihm durch die Entwicklung ein wirtschaftlicher Schaden in Milliardenhöhe entstanden sein. Die von seinen Anwälten genannten Summen bewegten sich zuletzt zwischen 79 und 135 Milliarden Dollar. OpenAI bezeichnete die Vorwürfe dagegen als Versuch, einen Konkurrenten im KI-Markt auszubremsen.

Trotz der Niederlage kündigte Musk bereits an, gegen die Entscheidung vorzugehen. Über seine Plattform X erklärte er, die Jury habe nicht darüber entschieden, ob sich die OpenAI-Verantwortlichen unrechtmäßig bereichert hätten, sondern lediglich über den Zeitpunkt möglicher Verstöße. Angesichts dessen werde er Berufung einlegen.

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