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Bis zu 60 Milliarden USD

Meta kauft Custom MI450, Helios Racks, Venice- und Verano-CPUs

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Meta kauft Custom MI450, Helios Racks, Venice- und Verano-CPUs
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AMDs Aufwind im Datacenter-Geschäft geht weiter. Nach der letztjährigen Ankündigung durch OpenAI und AMD, man wolle 6 GW an Leistung installieren, folgt nun Meta mit einer Ankündigung in gleicher Größe. Das erste Gigawatt an installierter Leistung soll bereits in der zweiten Jahreshälfte folgen. OpenAI erwartet die ersten Racks mit den Instinct-MI450-Beschleunigern ebenfalls in diesem Zeitraum, auch wenn es in der vergangenen Woche daran Zweifel gab, die AMD aber schnell ausräumte.

Meta fährt mehrgleisig. In der vergangenen Woche wurde eine strategische Partnerschaft mit NVIDIA verkündet, die bis zu 50 Milliarden US-Dollar umfassen könnte. Die Vereinbarung zwischen AMD und Meta kann bis zu 60 Milliarden US-Dollar umfassen und läuft über fünf Jahre. Im Gegenzug enthält Meta die jeweils aktuellste Hardware von AMD – und darüber hinaus auch spezifische Anpassungen dieser.

Im Rahmen des ersten Gigawatts an Rechenleistung spricht die Pressemitteilung von "Custom MI450-basierten GPUs", die im Zusammenspiel mit den Epyc-Prozessoren der Zen-6-Generation (Codename Venice) zum Einsatz kommen sollen. Welche Anpassungen für Meta an den MI450-Beschleunigern vorgenommen werden, ist nicht bekannt.

Zudem will Meta einer der führenden Kunden der Epyc-Prozessoren auf Basis des Venice-Designs sowie des Nachfolgers Verano sein. Erstmals nannte AMD diesen Namen auf dem "Advancing AI 2025"-Event im Juni 2025. Wir vermuteten damals, dass dies der Codename der Zen-7-Prozessoren sein könnte. Allerdings nannte AMD schon das Jahr 2027 als Erscheinungstermin in den zukünftigen KI-Racklösungen. 2027 wäre aber wohl etwas früh für die Zen-7-Architektur. In der Pressemitteilung heißt es nun zudem " (...) 6th Gen AMD EPYC CPUs, codenamed Venice and Verano (...)". Venice und Verano werden also auf der Zen-6-Architektur basieren.

Mit dem Mega-Deal mit Meta und angesichts der Milliarden, die OpenAI investieren möchte, kommt AMD langsam aber sicher in eine Position, die sich auf Augenhöhe mit NVIDIA bewegt. Allerdings gibt AMD auch jeweils zehn Prozent seiner Anteile an OpenAI und Meta ab.

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