Chipmangel bei Canon: Verbrauchsmaterialien werden ohne DRM-Chips ausgeliefert

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Die Halbleiter-Krise zieht weiterhin ihre Bahnen und hat nun auch die Druckerhersteller erreicht. Dies führte jetzt so weit, dass Canon damit beginnt Verbrauchsmaterialien ohne DRM-Chips auszuliefern. Das hat zur Folge, dass es mit den neuen Patronen bzw. Toner nicht möglich ist den Füllstand zu erkennen, vor allem aber melden die Drucker ohne diesen Chip, dass es sich nicht um originale Nachfüllmaterialien handelt.

Ob sich die Lage in Zukunft weiter zuspitzen wird und zusätzliche Geräte von der Halbleiter-Krise betroffen sind bleibt abzuwarten. Derzeit scheint der japanische Hersteller noch zuversichtlich zu sein, den Status Quo zeitnah in den Griff zu bekommen.

Sobald sich die Verfügbarkeit verbessert, wird es wieder Canon-Produkte mit den genannten Komponenten und dann vor allem den DRM-Chips geben.

Verbrauchsmaterialien folgender Canon-Drucker sind betroffen:

Weitere Informationen und Workarounds bei auftretenden Fehlermeldungen gibt es hier.

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Das Beispiel Canon zeigt jedoch, wie wichtig Halbleiter geworden sind und wie sich die schlechte Liefersituation auf weitere Bereiche des alltäglichen Lebens auswirken wird. Computer-Hardware beziehungsweise Videospielkonsolen sind lediglich die Spitze des Eisbergs. TSMC geht davon aus, dass mit einer Entspannung der derzeitigen Situation frühestens im Laufe des Jahres zu rechnen ist. Was jedoch auch bedeuten kann, dass sich die Lage erst 2023 wieder verbessern wird.