Bitcoin-Crash: Kurs fällt um rund 10.000 US-Dollar

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Insbesondere die massiven Kursschwankungen bei Kryptowährungen sorgen dafür, dass die digitalen Coins weiterhin ein sehr risikoreiches Investment darstellen. El Salvador scheint davon weniger beeindruckt, denn das Land führte am vergangenen Dienstag Bitcoin als offizielles Zahlungsmittel ein. Dies bedeutet, dass man unter anderem im Supermarkt seinen Wocheneinkauf problemlos mit Bitcoins bezahlen kann. Eigentlich sollte dies für einen Aufwärtstrend bei der wohl bekanntesten Kryptowährung sorgen. Allerdings fiel der Kurs für einen Bitcoin um satte 10.000 US-Dollar. Momentan liegt der Wechselkurs bei rund 45.000 US-Dollar.   

Auch für Ethereum und Co. ging es auf Talfahrt. Nachdem ein Ether am 6. September 2021 noch fast bei 4.000 US-Dollar lag, hat dieser aktuell rund 700 US-Dollar an Wert verloren. Bei anderen Altcoins sieht es nicht besser aus. Die Ursache für den massiven Kursrutsch ist bislang unklar. Ein Zusammenhang mit den Problemen mit der Einführung in El Salvador liegt aber nahe.

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Ein erneuter Uptick lässt sich zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht erkennen. Allerdings ist davon auszugehen, dass die Kryptowährungen wieder an Fahrt aufnehmen werden. Wie wichtig El Salvador dabei werden wird bleibt zunächst abzuwarten. Mit der Einführung als offizielles Zahlungsmittel ist Bitcoin jedoch auf einem guten Weg eine wesentlich größere Akzeptanz als Währung zu erreichen. Allerdings zeigt die Einführung in El Salvador auch, dass noch zahlreiche Hürde zu nehmen sind – vor allem aus technischer Sicht, denn mit dem Start sind alle Registrierungsserver für die offiziell unterstützte Wallet zusammengebrochen.