Google Pay mit Fintechs wie Mastercard, N26, Revolut und Curve in Österreich gestartet

Veröffentlicht am: von

googleIn Deutschland ging der Bezahldienst Google Pay bereits vor über 2 Jahren an den Start. Und bereits seit letztem Jahr gibt es in Österreich Apple Pay. Wer kein iPhone besitzt und trotzdem kontaktlos bezahlen möchte, kann sich jetzt auf den Launch von Google Pay in Österreich freuen. Ab heute können Bewohner der Alpenrepublik, die eine Mastercard-Kreditkarte von Fin-Tech-Partnern wie N26, Revolut, Curve, Monese und Viva Wallet besitzen, den Bezahldienst nutzen. Interessierte Nutzer könne ihre Karte einfach bei Google Pay hinterlegen und dann mit ihrem Smartphone bezahlen, sofern dieses einen NFC-Chip besitzt. 

Ein weiterhin bestehendes Problem scheint jedoch der offizielle Bezug der App aus dem Google Play Store zu sein. Obwohl die App von offizieller Seite freigegeben ist, können Nutzer in Österreich sie derzeit noch nicht herunterladen. Wer sie trotzdem nutzen will, dem bleibt nur der Download außerhalb des offiziellen Play Stores, was jedoch natürlich immer ein gewisses Risiko birgt, Schadsoftware auf das eigene Handy zu holen.

» zur Galerie

Warum eine Einführung im Österreich so lange gedauert hat, während Google Pay in Deutschland schon etwas länger zum Alltag gehört, ist nicht ganz klar. Im Zuge der Coronavirus-Krise erfreute sich auch in Österreich das kontaktlose Bezahlen als hygienischere Alternative, großer Beliebtheit. Unter anderem wurde sogar der Freibetrag, bei dem Kunden beim Benutzen der Kontaktlos-Funktion keinen PIN eingeben müssen, auf 50 Euro erhöht.

Zudem wirbt Mastercard damit, dass durch die sogenannte "Tokenisierungs-Technologie" kontaktlose Zahlungen besonders sicher seien. Dabei wird die Kartennummer beim Bezahlvorgang mit einem einzigartigen alterativen "Token" ersetzt. Nur dieser wird übermittelt, nicht aber die Kartennummer, was es Kriminellen schwerer machen soll, sensible Daten beim Transfer abzugreifen.