Neues Juni-Rekord-Quartal: Apple trotzt der Corona-Krise

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apple-logoAm Donnerstagabend legten die großen Techkonzerne nach US-Börsenschluss ihre neuesten Geschäftszahlen offen. Trotz der weltweiten Corona-Pandemie mit wochenlangen Lockdowns in vielen Ländern trotzte Apple der Krise und beendete das dritte Fiskal-Quartal 2020 mit einem neuen Bestwert für ein Juni-Quartal. Die Erwartungen der Analysten wurden deutlich übertroffen.

Demnach setzte der Konzern in dem Zeitraum rund 59,685 Milliarden US-Dollar um, was im Jahresvergleich einem Anstieg um fast 11 % entspricht. Dabei legten die Erlöse in nahezu allen Produktbereichen zu. Größter Umsatztreiber war wieder einmal mehr das iPhone, das alleine 26,418 Milliarden US-Dollar zum Konzernumsatz beisteuerte und damit noch einmal rund eine halbe Milliarde US-Dollar im Vergleich zum Vorjahr drauflegte. 

Der Absatz bei Mac-Geräten legte von 5,829 Milliarden US-Dollar auf nun 7,079 Milliarden US-Dollar zu, womit sich die Rückkehr der alten Tastatur in den MacBook-Geräten positiv auswirkte. Mit dem iPad nahm Apple etwa 6,582 Milliarden US-Dollar ein, mit Wearables und Home-Assessories, wie der Apple Watch oder dem HomePod, 6,450 Milliarden US-Dollar. Die Digitaldienste rund um iCloud, Apple Music, Apple Arcade oder Apple TV+ kletterten von fast 11,5 Milliarden auf zuletzt 13,156 Milliarden US-Dollar. 

Unterm Strich blieb dem iPhone-Konzern damit ein Nettogewinn in Höhe von rund 11,253 Milliarden US-Dollar übrig. Ein Jahr zuvor waren es noch 10,044 Milliarden US-Dollar.

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Die Aktie legte im nachbörslichen Handel zeitweise um fast 6 % zu und markierte mit einem Durchbruch der 400-US-Dollar-Marke ein neues Allzeithoch. Um die Anteilsscheine auf dem Papier erschwinglicher zu machen, kündigte der Konzern im Rahmen der Bekanntgabe seiner neusten Quartalszahlen einen Aktiensplit mit einem Verhältnis von 4:1 an.

Etwas eingetrübt wurde die euphorische Börsenlaune allerdings dadurch, dass Apple damit rechne, sein nächstes iPhone "einige Wochen später" in den Handel zu bringen. Die Verspätung der nächsten Generation ist damit offiziell

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