Samsung plant 13 Billionen Won in Fabriken zu investieren

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samsungDer südkoreanische Mischkonzern Samsung beabsichtigt, der Öffentlichkeit im kommenden Monat einen massiven Investitionsplan vorzustellen. Ziel des Unternehmens ist es, die Display-Panel-Produktionsanlagen in Südkorea durch die Investitionen zu modernisieren. 

Samsung wird voraussichtlich einen Investitionsplan von insgesamt 13 Billionen Won, rund 9,8 Milliarden Euro, vorstellen. Mit den geplanten Investitionen soll in erster Linie das Werk von Samsung Display Co., das sich in Asan – etwa 100 km südlich von Seoul – befindet, erweitert werden. Die Flüssigkristall-Display-Produktionslinien sollen um eine Quantenpunkt-Display-Produktionsanlage erweitert werden.

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Laut Aussagen von Marktbeobachtern ist der Mischkonzern darum bestrebt, die Produktionslinien für seine QD-Display-Panels aufzubauen. Grund hierfür ist eine Reduzierung der Rentabilität des LCD-Geschäfts von Samsung, da diese im Wettbewerb mit den chinesischen Konkurrenten zurückgegangen ist.

Lee Jae-yong, Vice Chairman von Samsung Electronics, gab zu Protokoll, dass der Mischkonzern sein Display-Geschäft nicht aufgeben sollte, auch wenn der LCD-Sektor derzeit bei Samsung nicht rund läuft. 

Zudem dürfte der Handelsstreit zwischen Japan und Südkorea weiterhin anhalten. Wie sich dieser letztendlich auf den Mischkonzern auswirken wird bleibt abzuwarten. Allerdings hat Samsung zusammen mit SK Hynix bereits begonnen, die ersten Konsequenzen aus dem andauernden Konflikt zu ziehen und sich aktuell auf die Suche nach alternativen Handelspartnern begeben.  

Der Streit zwischen den beiden Ländern begann bereits Ende des letzten Jahres, als das höchste Gericht Südkoreas urteilte, dass Mitsubishi eine Entschädigung für den Einsatz südkoreanischer Zwangsarbeiter während des Zweiten Weltkriegs zu zahlen hat. Japan legte gegen die Entscheidung des Gerichts allerdings Einspruch ein.