Twitter stampft Vine ein, Pornhub macht ironisches Angebot

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Vine LogoTwitter stampft seine Plattform für Kurz-Videos, Vine, ein. So hat man offiziell bekannt gegeben, dass die App für mobile Endgeräte innerhalb der nächsten Monate zu den Akten gelegt wird. Das heißt, die Anwendung dürfte aus den App Stores verschwinden und auf installierten Geräten dann später ihren Dienst versagen. Man bedankt sich jedoch bei den eifrigen Nutzern, deren Kreativität man sehr zu schätzen wisse. Wer sich nun Sorgen um all seine hochgeladenen Vines mache: Jene werden noch lange herunterladbar sein und auch die Website soll nach Einstellung der Apps weiterhin online bleiben. Nutzer von Vine sollen noch in kommenden E-Mails Hinweise zum weiteren Procedere erhalten. Laut Twitter wolle man die Einstellung von Vine Schritt für Schritt angehen, damit jeder Nutzer Gelegenheit erhalte sich ausgiebig auf den Wegfall der Plattform vorzubereiten.

Witzig ist die Reaktion von Pornhub: Jene haben bereits angekündigt eventuell an einer Übernahme interessiert zu sein. Ob es sich hier allerdings um ein ernsthaftes Angebot handelt, ist derzeit wohl in Zweifel zu ziehen. Corey Price, Vizepräsident von Pornhub, schrieb jedenfalls in einem Brief an den Twitter-CEO Jack Dorsey, dass Pornhub Twitter gern eine Finanzspritze verpassen würde, indem man Vine übernehme: „Porno-Videos mit sechs Sekunden Länge sind für viele Menschen mehr als genug Zeit um Spaß zu haben.“ Vermutlich handelt es sich hier aber seitens Pornhub lediglich um einen kleinen PR-Stunt. Aber wer weiß, vielleicht ergeben sich auch tatsächlich Übernahmeverhandlungen.