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Keine Gratisversion für Apples neuen Musikdienst

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apple logoApples neuer, auf Beats Musik basierender Musikdienst wird preislich gleichauf mit seiner direkten Konkurrenz liegen. Darüber berichtet das Wall Street Journal, indem es sich auf eine unbenannte Quelle stützt. Zuvor hatte Apple versucht, einen günstigeren monatlichen Preis von 5 beziehungsweise knapp 8 US-Dollar auszuhandeln. Regulierungsbehörden aus den USA und Europa forschten nach, ob Apple hier seinen Markteinfluss möglicherweise dazu nutze, einen Vorteil bei der Lizensierung zu erhalten. Doch die Plattenfirmen haben sich in diesem Punkt durchgesetzt.

Das neue Musikangebot soll nun für 10 US-Dollar im Monat oder zu einer Jahresgebühr von 100 US-Dollar erhältlich sein. Damit ist die Gebühr im Vergleich zum originalen Beats Music gleich geblieben. Auch Spotify erhebt eine 10-US-Dollar-Gebühr für seinen Premiumservice.

Ein Gratisangebot für Neukunden, das sich alleine aus Werbeeinnahmen finanziere, werde es somit nicht geben. Spotify bietet ein solches werbegestütztes Angebot zusätzlich zu seinem Premium-Service an. Das schlägt sich auch in den Nutzerzahlen wieder; so haben von den 60 Millionen Spotify-Nutzern lediglich 15 Millionen ein zahlungspflichtiges Abonnement abgeschlossen.

Gegen das kostenlose Musikangebot war Apple im Vorfeld bereits vorgegangen. Wie The Verge Anfang des Monats berichtete, übte Apple Druck auf die Plattenfirmen aus, das Gratisangebot von Spotify auslaufen zu lassen. Damit wollte das US-Unternehmen die direkte Konkurrenz für seinen eigenen Musikdienst reduzieren und hoffte gleichzeitig auf neue Kunden. Das US-Justizministerium eröffnete Ermittlungen.

Am 8. Juni soll im Rahmen der WWDC, der jährlichen Entwicklerkonferenz, näheres über den neuen Musikservice bekanntgegeben werden. Apple plant weiterhin, seinen als iTunes Radio bekannten Service auszubauen. Dieser werbefinanzierte Radio-Service bietet den Hörern von DJs programmierte und geführte Sendungen an. Da sich Apple momentan in Verhandlungen mit den Plattenfirmen befindet, könnte sich die Vorstellung des erweiterten Services noch verzögern.

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