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Möglicherweise fertigt die Dresdner Fab38 bald AMDs Grafikprozessoren

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Das vorläufig "Foundry Company" genannte Unternehmen, dessen Vorstandsvorsitzender der ehemalige AMD-CEO Hector Ruiz werden soll, übernimmt AMDs Chipwerke in Dresden und auch den Aufbau einer neuen Fabrik im US-Bundesstaat New-York. Neben der Fertigung von Prozessoren für AMD soll das Tochterunternehmen auch für andere Chip-Entwickler produzieren. Ein Problem dabei ist, dass AMD im Gegensatz zu vielen anderen Vertragsfertiger IBMs "silicon on insulator"-Technik (SOI, deutsch "Silizium auf einem Isolator") für seine Prozessoren verwendet. AMDs und NVIDIAs Grafikchips sowie die meisten anderen Entwicklungen von Unternehmen ohne eigene Fabriken sind auf Bulk-Wafer ausgelegt. Diese werden auf dem weltweiten Markt gehandelt und sind dementsprechend günstiger. Aus diesem Grund soll die derzeit im Umbau befindliche Fab30, die nach dem Umbau Fab38 heißen wird, im nächsten Jahr sowohl mit SOI- als auch mit Bulk-Wafern umgehen können. Die zweite Chipfabrik namens Fab36 soll weiterhin ausschließlich auf SOI-Wafern fertigen.Durch diesen Schritt ergeben sich für AMD neue Chancen. So könnten in Zukunft beispielsweise die GPUs im eigenen Tochterunternehmen gefertigt werden. Des Weiteren könnte sich dieser Schritt als wichtig für das zukünftige Projekt "Fusion", einer Kombination aus Prozessor und GPU in einem Gehäuse, herausstellen.

Außerdem hat AMD bekannt gegeben, dass nach der Fab4x in New York ein Forschungs- und Entwicklungszentrum in den Vereinigten Arabischen Emiraten aufgebaut werden soll. Bisher werden die Prozessoren vorwiegend in den USA und die Grafikprozessoren in Kanada entwickelt.



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