Seite 3: Sockel sTRX4 (Castle Peak)

Ab 479 Euro: ASRock TRX40 Taichi

AMDs aktuelle Enthusiasten-Plattform mit dem Sockel sTRX4 und den Ryzen-Threadripper-Prozessoren der dritten Generation liefern CPUs mit bis zu 64 Kernen und 128 Threads. Eine gute Basis gab in unseren Tests das ASRock TRX40 Taichi ab, das gerade für Overclocking-Einsätze gut geeignet ist. Plattformbedingt kommen acht DDR4-DIMM-Speicherbänke im Quad-Channel-Interface für einen maximalen RAM-Ausbau bis 256 GB zum Einsatz.

Bei 60 freien PCIe-4.0-Lanes des sTRX4-Prozessors fällt die Verteilung natürlich sehr umfangreich aus. So wurden auf dem ASRock TRX40 Taichi drei mechanische PCIe-4.0-x16-Steckplätze (x16/x16/x8) und ein PCIe-4.0-x1-Slot verbaut. Weitere acht Lanes gehen an die beiden M.2-M-Key-Schnittstellen mit jeweils PCIe 4.0 x4. Zusätzlich hat ASRock achtmal SATA 6GBit/s untergebracht.

Für den Netzwerk-Bereich steht neben einem WLAN-ax- und Bluetooth-5.0-Modul (max. 2,4 GBit/s) außerdem ein Gigabit-LAN-Ports (Intel) und eine 2,5-GBit/s-LAN-Buchse (Realtek) zur Wahl. Dreimal USB 3.2 Gen2, achtmal USB 3.2 Gen1 und zweimal USB 2.0 sind es hingegen auf Seiten der USB-Ports. Als Bonus ist aber auch ein USB-3.2-Gen2x2-Typ-C-Anschluss an Bord. Bleibt noch der Realtek ALC1220 übrig.

Zum Hardwareluxx-Test: ASRock TRX40 Taichi

Preise und Verfügbarkeit
ASRock TRX40 Taichi
498,81 Euro 569,90 Euro Ab 498,81 EUR


Ab 747 Euro: ASUS ROG Zenith II Extreme

Wenn es hingegen gern etwas mehr an Ausstattung sein darf, kann einen Blick auf das ASUS ROG Zenith II Extreme geworfen werden. Das Flaggschiff-Modell ist äußerst luxuriös ausgetattet. Bis zu 256 GB RAM lassen sich auch in diesem Fall verstauen. Für Erweiterungskarten halten sich vier mechanische PCIe-4.0-x16-Slots und bereit, die ihre Lanes vom sTRX4-Prozessor erhalten.

Unter der Abdeckung verbergen sich zwei M.2-M-Key-Schnittstellen, eine weitere Schnittstelle befindet sich auf der PCB-Rückseite. Wem das nicht ausreichen sollte, kann das DIMM.2-Modul für zwei weitere SSDs einsetzen. Weitere HDDs und/oder SSDs lassen sich an insgesamt acht SATA-6GBit/s-Ports anklemmen. Generell bietet das ASUS ROG Zenith II Extreme eine hohe Anzahl an Onboard-Komfort. Neben den üblichen Power- und Reset-Buttons hat ASUS zahlreiche weitere Tasten berücksichtigt, mit denen die Overclocking-Session komfortabel wird.

Insgesamt wurden ebenfalls acht USB-3.2-Gen1-, drei USB-2.0- und neun USB-3.2-Gen2-Anschlüsse integriert. Selbstverständlich ist auch beim ASUS ROG Zenith II Extreme eine USB-3.2-Gen2x2-Typ-C-Schnittstelle mit enthalten. Großes Aufgebot herrscht im Netzwerk-Segment mit einer Gigabit-LAN-Buchse (Intel) und einem 10-GBit/s-LAN-Konnektor. Alternativ bietet sich die kabellose Netzwerkverbindung mit WLAN-ax bis 2,4 GBit/s an. Ohne Wenn und Aber trifft der Käufer auf den Realtek ALC1220 als Audio-Codec.

Zum Hardwareluxx-Test: ASUS ROG Zenith II Extreme

Preise und Verfügbarkeit
ASUS ROG Zenith II Extreme
Nicht verfügbar 779,00 Euro Ab 754,00 EUR