Die Hardwareluxx-Weihnachtsempfehlungen 2019

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Auch in diesem Jahr rückt Weihnachten wieder unweigerlich näher und die Zeit der großen Rabattschlachten steht vor der Tür. Da wird es natürlich höchste Zeit, unsere alljährlichen Weihnachtsempfehlungen zu veröffentlichen, die unser Redaktionsteam die letzten Wochen auf Trab gehalten haben. Welcher Prozessor, welche Grafikkarte oder welcher Monitor machen sich gut unter dem Baum? Mit welchen Storage-Lösungen, welchem Netzwerk-Device und welchem Gadget macht man sich selbst eine kleine (oder große) Freude? Wir klären auf und präsentieren die Vorschläge unserer erfahrenen Fachredakteure.

 

Prozessor-Empfehlungen

Während Intel seine neunte Core-Generation auch in den unteren Preis- und Leistungsregionen anbietet, muss man bei AMD in diesem Preisbereich noch auf Modelle der Vorgänger-Generation ausweichen. Zwar gibt es mit dem Ryzen 3 3200G günstige Ableger im zweistelligen Euro-Bereich, die basieren jedoch noch auf der älteren Zen+-Architektur und sind mit Blick auf die integrierte Vega-Grafik für unsere Gaming-Empfehlungen nicht brauchbar.

Einstiegsklasse

AMD Ryzen 5 2600:

Die Ryzen-3000-Familie beginnt aktuell erst beim Ryzen 5 3600 – kleinere Modellvarianten hat AMD mit Ausnahme des Ryzen 5 3500X, welcher allerdings nur OEMs und dem asiatischen Markt vorenthalten bleibt, derzeit noch nicht vorgestellt. In der Preisklasse unterhalb von 200 Euro muss man sich daher bei den älteren Modellen bedienen. Unsere erste Weihnachts-Empfehlung fällt auf den AMD Ryzen 5 2600. 

Ihn gibt es derzeit schon für rund 120 Euro. Dafür bekommt man sechs Zen-Kerne, die sich mit Geschwindigkeiten von 3,4 bis 3,9 GHz ans Werk machen und in der Summe zwölf Threads gleichzeitig verarbeiten können. Dabei klassifiziert sich der Hexacore in der 65-W-Klasse ein und verfügt über einen Speichercontroller für Dual-Channel-Module nach DDR4-2933. Natürlich können über das BIOS schnellere Speichermodule verwendet werden. Ein preisgünstiges B450-Mainboard ist empfehlenswert. 

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Gegen seinen Nachfolger muss der AMD Ryzen 5 2600 zwar rund 15 % zurückstecken und ist etwas stromhungriger, dafür sind seine Anschaffungskosten gut 80 Euro günstiger

Preise und Verfügbarkeit
AMD Ryzen 5 2600
159,00 Euro 189,90 Euro Ab 159,00 EUR


Intel Core i5-9400F:

Der AMD Ryzen 5 2600 zeigt: Es muss nicht immer ein Prozessor mit acht Kernen sein, um eine Empfehlung aussprechen zu können. Für 100 bis 150 Euro sind schon gute Prozessoren zu bekommen und als Alternative zum Modell aus dem Hause AMD haben wir den Core i5-9400F von Intel auserkoren. Auch dieser bietet sechs Kerne, beherrscht allerdings kein Hyper Threading und kann daher auch nur sechs Threads gleichzeitig verarbeiten. Gerade wenn es darum geht, Spiele möglichst flüssig darzustellen, reichen sechs schnelle Kerne meist aber aus. Der Core i5-9400F taktet seine Kerne mit einem maximalen Boost-Takt von 4,1 GHz.

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Dies alles packt Intel in ein Power-Budget von 65 W – ähnlich wie der Ryzen 5 2600. Aufgrund der recht günstigen LGA1151-Mainboards plus der Tatsache, dass ein Core i5-9400F nur 150 Euro kostet, dafür aber auch auf die integrierte Grafikeinheit verzichtet, ist die Basis für ein günstiges Gaming-System mit diesem Modell schnell geschaffen.

Preise und Verfügbarkeit
Intel Core i5-9400F
118,00 Euro 125,91 Euro Ab 118,00 EUR


 

Mittelklasse

In der nächsten Preisstufe erhöhen wir das Limit auf rund 200 Euro. Das reicht für den AMD Ryzen 5 3600 und den Intel Core i5-9600KF.

AMD Ryzen5 3600:

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In der Einstiegsklasse greift man am besten zur Vorgänger-Generation, in der Mittelklasse zum derzeit kleinsten und breit verfügbaren Ryzen-3000-Modell. Der AMD Ryzen 5 3600 ist selbst ein halbes Jahr nach dem Start der neuen Generation der bislang kleinste Ableger, der auf der überarbeiteten Zen-2-Architektur aufbaut. Wie sein Vorgänger stellt auch er sechs Kerne und zwölf Threads bereit und sortiert sich innerhalb der 65-W-TDP-Klasse ein, erreicht dank der Optimierung jedoch eine deutlich höhere Spieleleistung. Die Taktraten steigen je nach Last und Temperatur auf 3,6 bis im Idealfall 4,2 GHz an. Der AMD Ryzen 5 3600X würde zwar noch höhere Geschwindigkeiten bieten, bietet letztendlich jedoch ein etwas schlechteres Preis-Leistungs-Verhältnis.

Den AMD Ryzen 5 3600 gibt es derzeit ab etwa 195 Euro.

Preise und Verfügbarkeit
AMD Ryzen 5 3600
179,00 Euro 189,90 Euro Ab 179,00 EUR


 

Intel Core i5-9600KF:

Wer also noch ein einmal 50 Euro gegenüber der Einstiegsklasse drauflegt bekommt auch bei Intel deutlich mehr Leistung. Der Core i5-9600KF bietet zwar auch nur sechs Kerne und sechs Threads, aber neben einem deutlich höheren Basis-Takt auch einen Boost-Takt von bis zu 4,6 GHz. Dazu hebt Intel die TDP allerdings auch von 65 auf 95 W an. An der Plattform ändert sich in Form des LGA1151 nicht.

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Wie bei allen F-Modellen kommt auch der Core i5-9600KF ohne integrierte Grafikeinheit daher. Fast alle Gaming-Rechner werden aber ohnehin mit einer dedizierten Grafiklösung ausgestattet. Was zudem für die F-Modelle spricht (und dies gilt auch für den Core i5-9400F): Intel hat diese Prozessoren in einem neuen Stepping aufgelegt und einige Sicherheitslücken in der Hardware geschlossen. Als K-Modell ist der Multiplikator offen und so lässt sich der Core i5-9600KF auch übertakten. Mit einer AiO ausgestattet sollten die 5 GHz hier kein großes Problem sein.

Preise und Verfügbarkeit
Intel Core i5-9600KF
156,61 Euro 196,05 Euro Ab 156,61 EUR


 

High-End-Klasse: Ryzen 9 3900X Intel Core i9-9900KS

In der High-End-Klasse muss man schon mindestens 500 Euro auf den virtuellen Ladentresen legen – nach oben sind heutzutage aber ohnehin fast keine Grenzen gesetzt. Unsere Empfehlungen lauten: AMD Ryzen 9 3900X und Intel Core i9-9900KS. 

AMD Ryzen 9 3900X:

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Bis vor wenigen Tagen war der AMD Ryzen 9 3900X noch das amtierende Flaggschiff für den Sockel AM4. Erst kürzlich wurde er vom 16 Kerne starken Ryzen 9 3950X als Topmodell abgelöst, der aber mit weit über 700 Euro zu Buche schlägt und damit für unseren diesjährigen Weihnachts-Guide nicht in Frage kommt. Verstecken braucht sich der AMD Ryzen 9 3900X nicht. Er stellt zwölf Kerne und 24 Threads bereit und liegt damit in Sachen Multicore-Performance sogar deutlich vor Intel. Mit einem Takt von bis zu 4,7 GHz hat AMD außerdem bei der Spieleleistung deutlich aufgeholt, womit die Ryzen-CPU tatsächlich für alle Lebenslagen bestens aufgestellt ist. Die Thermal Design Power liegt bei 105 W, was ihn nicht gerade zum sparsamsten Modell macht, die Effizienz mit Zen 2 konnte AMD jedoch ebenfalls deutlich verbessern. 

In den einschlägigen Preisvergleichs-Portalen wird der AMD Ryzen 9 3900X derzeit ab etwa 550 Euro angeboten.

Hardwareluxx-Test: AMD Ryzen 3900X

Preise und Verfügbarkeit
AMD Ryzen 9 3900X
399,00 Euro 459,00 Euro Ab 399,00 EUR


 

Intel Core 9-9900KS:

Intels aktuelles Flaggschiff ist der Core i9-9900KS. Er bietet acht Kerne, die bei einem garantierten Takt von 5 GHz arbeiten sollen. Der Core i9-9900KS ist der beste Prozessor für Spieler – daran ändert auch AMDs dritte Ryzen-Generation nichts. Mehr als acht Kerne nutzt kaum ein aktuelles Spiel und acht schnelle Kerne sind hier eben Trumpf. Es ist schon erstaunlich, was Intel aus der nun schon betagten Skylake-Architektur und der Fertigung in 14 nm noch alles herausquetschen kann.

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Die Befürchtungen, Intel könnte nicht genug der extrem selektierten Core i9-9900KS in den Handel bringen, haben sich nicht bestätigt. Wer zu Weihnachten den besten Spiele-Prozessor möchte, bekommt diesen auch. Fast 600 Euro müssen dann allerdings auch auf die (virtuelle) Ladentheke gelegt werden.

Hardwareluxx-Test: Intel Core i9-9900KS

Preise und Verfügbarkeit
Intel Core i9-9900KS
Nicht verfügbar Nicht verfügbar Nicht verfügbar


 

Enthusiastenklasse

AMD Ryzen Threadripper 3970X und 3960X

Mit den Ryzen-Threadripper-Prozessoren der 3. Generation lässt AMD seinen Konkurrenten weit hinter sich. Waren die entsprechenden Vorgänger-Modelle mit 24 und 32 Kerne für Multi-Threaded-Anwendungen schon schneller als das Flaggschiff von Intel, vergrößert AMD diesen Vorsprung mit dem Ryzen Threadripper 3960X und 3970X noch einmal deutlich. Für die Anzahl der Kerne bleibt es bei 24 und 32, dafür aber werden die einzelnen Kerne schneller und die Plattform bietet dank schnellerem DDR4-Speicher sowie doppelt so schnellen PCI-Express-Lanes sowie einer höheren Anzahl derer noch einmal mehr Dampf. Wer rendert, Videos schneidet oder sonstige Anwendungen verwendet, die von vielen Kernen profitieren, der kommt an den neuen Ryzen-Threadripper-Prozessoren nicht vorbei

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Einziger Nachteil ist die Tatsache, dass man sich zugleich auch ein neues Mainboard anschaffen muss. Für die schnellere Anbindung zwischen den Prozessoren und der Plattform hat AMD den Sockel TR4 in sTR4 umgearbeitet, was neue Platinen notwendig macht. Auch preislich zieht AMD die neuen Modelle etwas an und verlangt 1.509 Euro für das Modell mit 24 Kernen bzw. 2.159 Euro für die 32-Kern-Variante. Workstation-Nutzer kommen aktuell aber kaum umher sich eines der neuen Ryzen-Threadripper-Modelle anzuschauen. Im kommenden soll es dann auch noch eine Variante mit 64 Kernen geben.

Hardwareluxx-Test: AMD Ryzen Threadripper 3970X und 3960X

Preise und Verfügbarkeit
AMD Ryzen Threadripper 3970X
Nicht verfügbar 1.969,55 Euro Ab 1.969,55 EUR


Intel Core i9-10980X

Bei Intel tut man sich derzeit etwas schwer. Der einstige Spitzenreiter schaut in vielen Produktkategorien derzeit alt aus. Einzig über den Preis kann sich der Chipriese im HEDT-Segment derzeit noch retten und demzufolge ist auch der Core i9-10980XE noch eine Empfehlung für den Weihnachtsbaum. Die 18 Kerne des Prozessors abreiten unter Last mit 3,8 GHz, aber gerade wenn nur vier oder 12 Kerne arbeiten müssen, ist der Core i9-10980XE noch immer im Vorteil, da die wenigen Kerne dann einen höheren Takt erreichen.

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Aber Intel muss auch aufpassen nicht den Anschluss zu verlieren. Der Core i9-10980XE wird weiterhin nur in 14 nm gefertigt und erreicht daher auch nur ein leichtes Leistungsplus gegenüber dem Vorgänger Core i9-9980XE. Wer diesen besitzt, muss das neue Modell nicht auf den Wunschzettel setzen. Wer aber die Preise ab 1.500 Euro sowie die Anschaffung eines der neuen und zumeist teuren Mainboards für die Ryzen-Threadripper-Prozessoren scheut, der könnte bei Intels X299-Plattform unterkommen. Das Spitzenmodell Core i9-9980XE kostet mit etwa 1.000 Euro vergleichsweise wenig, bietet aber auch eine nicht so hohe Multi-Threaded-Leistung. Hier muss man einfach abwägen, was wichtiger ist und wie viel man investieren möchte.

Hardwareluxx-Test: Intel Core i9-10980XE

Preise und Verfügbarkeit
Intel Core i9-10980XE​​
Nicht verfügbar Nicht verfügbar Ab 973,80 EUR


Weitere Prozessortests können online in unserem Artikel-Bereich eingesehen werden. Bei konkreten Fragen hilft unsere Community im Prozessor-Unterforum gerne weiter.


Intel Sockel LGA1151v2 (Coffee Lake-S/R)

Für unter 150 Euro: ASRock Z390 Steel Legend

Für den kleinen Geldbeutel bietet sich ASRocks Z390 Steel Legend im klassischen ATX-Format an, bei dem auch die Overclocking-Option inklusive ist. Platz für insgesamt 128 GB an Arbeitsspeicher ist vorhanden und natürlich lässt sich die Platine auch mithilfe von zwei mechanischen PCIe-3.0-x16- und -x1-Steckplätzen erweitern.

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Neben sechsmal SATA 6GBit/s bieten sich außerdem zwei M.2-M-Key-Schnittstellen inklusive Kühlkörper für den Storage-Ausbau an. Hinzu kommen jeweils sechs USB-3.2-Gen1- und USB-2.0-Anschlüsse sowie auch zweimal USB 3.2 Gen2. Über einen Gigabit-LAN-Port ist der Weg frei ins Internet, alternativ auch über einen optionalen WLAN-M.2-Adapter.

Hardwareluxx-Test: ASRock Z390 Steel Legend

Preise und Verfügbarkeit
ASRock Z390 Steel Legend
Nicht verfügbar Nicht verfügbar Nicht verfügbar


 

Mit einigen Extras: MSI MPG Z390 Gaming Pro Carbon (AC)

Wenn es etwas mehr sein darf an Ausstattung, können wir das MSI MPG Z390 Gaming Pro Carbon (AC) empfehlen. Neben einer guten Grundausstattung bringt die ATX-Platine ein paar Extras mit, beispielsweise fünfmal USB 3.2 Gen2, von denen einer per Front-Header erreichbar ist. Zwei von insgesamt drei mechanischen PCIe-3.0-x16-Slots gehen über die LGA1151v2-CPU ans Werk, der dritte Steckplatz und auch drei kleine PCIe-3.0-x1-Slots hingegen über den Z390-Chipsatz.

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Ebenfalls vorhanden sind sechs SATA-6GBit/s-Ports und zwei M.2-M-Key-Schnittstellen sowie auch Gigabit-LAN. Wer sich für die AC-Version entscheidet, bekommt noch das Intel-Wireless-AC-9560-Modul hinzu.

Hardwareluxx-Test: MSI MPG Z390 Gaming Pro Carbon (AC)

Preise und Verfügbarkeit
MSI MPG Z390 Gaming Pro Carbon (AC)
Nicht verfügbar Nicht verfügbar Ab 209,99 EUR


 

Inklusive Thunderbolt 3.0: Gigabyte Z390 Designare

Soll es hingegen eher in Richtung Content Creation gehen und damit auch Thunderbolt 3.0 (40 GBit/s) an Bord sein, dann können wir das Gigabyte Z390 Designare empfehlen, das genau für diesen Einsatzzweck geschaffen wurde. Es bietet nicht nur Platz für 128 GB RAM, sondern kann auch mittels drei PCIe-3.0-x16-Slots (mechanisch) und zwei PCIe-3.0-x1-Steckplätzen erweitert werden. Für den USB-Bereich halten sich nicht nur fünfmal USB 3.2 Gen2 bereit, sondern auch sechsmal USB 3.2 Gen1 und viermal USB 2.0.

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Über die beiden Typ-C-Schnittstellen lassen sich nicht nur Daten via Thunderbolt 3.0 übertragen, sondern auch via USB 3.2 Gen2. Gleichzeitig ist über diesen Weg eine Bildausgabe möglich (DisplayPort 1.4). Als Besonderheit ist auch ein DisplayPort-1.4-Grafikeingang vorhanden. Über zwei Gigabit-LAN-Ports erfolgt die Netzwerkanbindung, alternativ auch über WLAN-ac.

Hardwareluxx-Test: Gigabyte Z390 Designare

Preise und Verfügbarkeit
Gigabyte Z390 Designare
Nicht verfügbar Nicht verfügbar Ab 124,37 EUR


 

Mit oder ohne WLAN: ASUS ROG Maximus XI Hero (Wi-Fi)

Eine ebenso sehr gute Wahl stellt das ASUS ROG Maximus XI Hero dar, das mit oder ohne WLAN angeboten wird und als Oberklasse-Modell jede Menge Ausstattung im Gepäck hat. Bis zu 128 GB RAM lassen sich auf vier DIMM-Steckplätze verteilen und für Erweiterungskarten bieten sich insgesamt drei mechanische PCIe-3.0-x16- und drei PCIe-3.0-x1-Slots an. Für SSDs stehen zwei M.2-M-Key-Schnittstellen und auch sechs SATA-6GBit/s-Ports zur Verfügung.

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Insgesamt 15 USB-Anschlüsse, verteilt auf fünfmal USB 3.2 Gen2, viermal USB 3.2 Gen1 und sechsmal USB 2.0, werden bereitgestellt und die Netzwerkanbindung erfolgt über einen Gigabit-LAN-Port. Im Falle der WLAN-Version bietet sich alternativ auch die kabellose Verbindung mit höchstens 1,73 GBit/s an. Mit einem Power- und Reset-Button sowie einer Debug-LED ist auch etwas Komfort vorhanden.

Hardwareluxx-Test: ASUS ROG Maximus XI Hero (Wi-Fi)

Preise und Verfügbarkeit
ASUS ROG Maximus XI Hero (Wi-Fi)
Nicht verfügbar Nicht verfügbar Ab 1.686,28 EUR


 

Intel LGA2066 (Skylake-X/Cascade Lake-X)

Gutes Preis-/Leistungsverhältnis: ASRock X299 Extreme4

ASRocks X299 Extreme4 bietet ein sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis. Die Kritikpunkte zu den kleinen VRM-Kühlern und der schlechten Spannungsversorgung für die großen Skylake-X-Prozessoren wurden aus der Welt geschafft. Auf dem ATX-Mainboard werden acht DDR4-DIMM-Speicherbänke, drei mechanische PCIe-3.0-x16-Steckplätze und ein PCIe-3.0-x1-Anschluss geboten. Achtmal SATA 6GBit/s und zweimal M.2 (M-Key) bilden den Storage-Teil der Platine.

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Am I/O-Panel kann auf ein Gigabit-LAN-Port (Intel) zugegriffen werden, optional bietet sich ein M.2-E-Key-Anschluss für ein WLAN-Modul an. Hinzu kommen insgesamt 14 USB-Schnittstellen und ein hochwertiger Onboard-Sound.

Hardwareluxx-Test: ASRock X299 Extreme4

Preise und Verfügbarkeit
ASRock X299 Extreme4
Nicht verfügbar Nicht verfügbar Nicht verfügbar


 

Im dritten Anlauf sehr zu empfehlen: ASUS ROG Strix X299-E Gaming II

ASUS' Re-Refresh zum ROG Strix X299-E Gaming (Hardwareluxx-Test) hört auf die Bezeichnung ROG Strix X299-E Gaming II und wurde nicht nur optisch, sondern auch unter der Haube ordentlich überarbeitet. Mit den acht DDR4-DIMM-Speicherbänken ist ein RAM-Ausbau bis 256 GB möglich und drei PCIe-3.0-x16-Slots und je ein PCIe-3.0-x4- und x1-Anschluss laden zur Systemerweiterung ein.

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Satte 19 USB-Anschlüsse werden geboten, fünfmal USB 3.2 Gen2, sechsmal USB 3.2 Gen1 und achtmal USB 2.0. Einmal Gigabit-LAN, einmal 2,5-GBit/s-LAN und ein aktuelles WLAN-AX-Modul sind ebenfalls verbaut worden. Festplatten und Co. werden an acht SATA-6GBit/s-Buchsen und zwei M.2-M-Key-Schnittstellen angeschlossen.

Hardwareluxx-Test: ASUS ROG Strix X299-E Gaming II

Preise und Verfügbarkeit
ASUS ROG Strix X299-E Gaming II
Nicht verfügbar 399,90 Euro Ab 393,90 EUR


 

Alternative in der Oberklasse: MSI X299 Gaming Pro Carbon (AC)

MSI verbaut auf dem X299 Gaming Pro Carbon (AC) acht DDR4-DIMM-Speicherbänke, welche bis zu 256 GB an Arbeitsspeicher aufnehmen. Für Erweiterungskarten halten sich hingegen vier mechanische PCIe-3.0-x16- und zwei PCIe-3.0-x1-Steckplätze bereit. Mit achtmal SATA 6GBit/s, zweimal M.2 (M-Key) sowie U.2 wurde der Storage-Bereich umfassend abgedeckt.

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Genau wie beim Z370-Modell wurden Intels I219-V-Netzwerkcontroller und mit Audio Boost 4 der Realtek ALC1220 verbaut. Bei der AC-Version ist zusätzlich auch ein WLAN-AC- und Bluetooth-4.2-Modul am I/O-Panel inbegriffen. Dreimal USB 3.1 Gen2 (1x über Header), dazu achtmal USB 3.1 Gen1 und siebenmal USB 2.0 sind ebenfalls mit an Bord.

Hardwareluxx-Test: MSI X299 Gaming Pro Carbon (AC)

Preise und Verfügbarkeit
MSI X299 Gaming Pro Carbon AC
Nicht verfügbar Nicht verfügbar Nicht verfügbar


Weitere Mainboard-Tests können online in unserem Artikel-Bereich eingesehen werden. Bei konkreten Fragen hilft unsere Community im Mainboard-Unterforum gerne weiter.


Sockel AM4 (Pinnacle Ridge/Matisse)

Für den Einstieg: Gigabyte B450 AORUS Pro

Das Gigabyte B450 AORUS Pro stellt eine gelungene Wahl für die AMD-Ryzen-Prozessoren der zweiten und dritten Generation dar. Auf dem ATX-Mainboard finden sich vier DDR4-DIMM-Slots für den RAM-Ausbau und dazu ein PCIe-3.0-x16-Steckplatz sowie zweimal PCIe 2.0 x16 (mechanisch) und einmal PCIe 2.0 x1.

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Der Anwender bekommt es mit sechs SATA-6GBit/s-Buchsen und zwei M.2-M-Key-Schnittstellen zu tun. Identisch sind außerdem die insgesamt 12 USB-Anschlüsse und der Onboard-Sound mit dem Realtek ALC1220. WLAN gibt es beim Gigabyte B450 AORUS Pro zwar nicht, aber auf einen Gigabit-LAN-Port muss man nicht verzichten.

Hardwareluxx-Test: Gigabyte B450 AORUS Pro

Preise und Verfügbarkeit
Gigabyte B450 Aorus Pro
89,00 Euro 109,90 Euro Ab 89,00 EUR


 

Ohne PCH-Lüfter: ASRock X470 Taichi (Ultimate)

Alternativ bietet sich das ASRock X470 Taichi mit einer ebenso guten Ausstattung an. ASRock hat dabei großen Wert auf eine starke CPU-Spannungsversorgung gelegt. Selbstverständlich kommen auch hier vier DDR4-DIMM-Speicherbänke zum Einsatz, sodass ordentlich RAM verbaut werden kann. Die Platine bietet Platz für zwei Grafikkarten, weiterhin gibt es aber auch noch einen PCIe-2.0-x16-Anschluss (mechanisch) und zwei PCIe-2.0-x1-Schnittstellen.

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Für Storage-Geräte halten sich acht SATA- und zwei M.2-(M-Key)-Schnittstellen bereit. Damit das Debugging einfach von der Hand geht, ist auch eine Diagnostic-LED verlötet worden. Mit gleich 18 USB-Anschlüssen kann das System beliebig erweitert werden. In Sachen Netzwerk sind in jedem Fall Gigabit-LAN (Intel) und auch ein WLAN-ac- und Bluetooth-4.2-Modul an Bord. Das ASRock X470 Taichi Ultimate bietet darüber hinaus einen 10-GBit/s-Netzwerkanschluss und jeweils einen Power- und Reset-Button.

Hardwareluxx-Test: ASRock X470 Taichi (Ultimate)

Preise und Verfügbarkeit
ASRock X470 Taichi Ultimate
252,42 Euro Nicht verfügbar Ab 252,42 EUR


 

Gute X570-Empfehlung mit PCIe 4.0: MSI MEG X570 Ace

Um mit PCIe 4.0 aus den Vollen zu schöpfen, können wir das MSI MEG X570 Ace wärmstens empfehlen. Das Oberklasse-Modell bietet nicht nur drei mechanische PCIe-4.0-x16- und zwei PCIe-4.0-x1-Slots, sondern natürlich auch vier DDR4-DIMM-Speicherbänke für bis zu 128 GB RAM. 13 USB-Schnittstellen sind es in der Summe, wobei die Spezifikationen vom Prozessor abhängig sind. Über drei M.2-M-Key-Schnittstellen und vier SATA-6GBit/s-Buchsen erfolgt der Storage-Ausbau.

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In Sachen Netzwerk hat der Anwender die Wahl zwischen einmal Gigabit-LAN, 2,5-GBit/s-LAN oder aber kabellos über WLAN-AX bis 2,4 GBit/s. Onboard-Komfort wie Power- und Reset-, CMOS-Clear-Button sowie der Game-Boost-Knob und eine Debug-LED sind ebenfalls vertreten. Ein Vorteil ist die günstige Positionierung des PCH-Lüfters und der drei gut implementierten Semi-Passiv-Modi.

Hardwareluxx-Test: MSI MEG X570 Ace

Preise und Verfügbarkeit
MSI MEG X570 Ace
Nicht verfügbar 409,90 Euro Ab 348,99 EUR


 

Die ROG-Alternative: ASUS ROG Crosshair VIII Hero (Wi-Fi)

 Ähnlich gut hat uns auch das ASUS ROG Crosshair VIII Hero (Wi-Fi) gefallen, das mit oder ohne WLAN angeboten wird. Zwar ohne PCH-Lüfter-Profile, aber dennoch sehr leise agiert der Lüfter. Auch in diesem Fall lassen sich bis zu 128 GB RAM verstauen und mit den drei PCIe-4.0-x16-Slots (mechanisch) und dem PCIe-4.0-x1-Steckplatz einige Erweiterungskarten verwenden. Achtmal SATA 6GBit/s und zweimal M.2 M-Key bilden den Storage-Part. 

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Bis zu 13 USB-Geräte lassen sich an der ATX-Platine anklemmen, wobei die genutzten Spezifikationen von der CPU abhängig sind. Die Netzwerkausstattung ist mit dem MSI MEG X570 Ace identisch, sprich Gigabit-LAN, 2,5-Gigabit-LAN und WLAN-AX. An Onboard-Komfort hat ASUS einen Power-, Reset-, Safe-Boot- und Retry-Button hinterlassen. Ebenfalls vorhanden: Ein LN2-Mode-Jumper, Spannungsmesspunkte und ein Slow-Mode-Switch.

Hardwareluxx-Test: ASUS ROG Crosshair VIII Hero (Wi-Fi)

Preise und Verfügbarkeit
ASUS ROG Crosshair VIII Hero (Wi-Fi)
Nicht verfügbar 419,90 Euro Ab 411,00 EUR


 

AMD TR4 (Whitehaven/Colfax)

Weiterhin gut: ASRock X399 Taichi

Für die Threadripper-Prozessoren der ersten und zweiten Generation bietet ASRock natürlich auch ein Taichi-Modell an, das wir im Test hatten. Selbstverständlich wurden auch bei dieser Platine acht DDR4-DIMM-Bänke verlötet, sodass auch das X399 Taichi maximal 128 GB aufnehmen kann. Mit viermal PCIe 3.0 x16 (mechanisch) können hier bis zu vier NVIDIA- oder AMD-Grafikkarten installiert werden. Genau wie beim Gigabyte-Modell gibt es achtmal SATA 6GBit/s und dreimal M.2, allerdings stellt ASRock darüber hinaus auch einen U.2-Port zur Verfügung.

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Das ASRock X399 Taichi stellt dem Besitzer sage und schreibe zwölf USB-3.1-Gen1-Ports und dazu zweimal USB 3.1 Gen2 sowie viermal USB 2.0 zur Verfügung. Beim Thema Netzwerk hat der Anwender die Wahl zwischen den beiden Intel-Gigabit-LAN-Ports und der kabellosen Verbindung über ein WLAN-ac- und Bluetooth-4.2-Modul von Intel. Auch hier übernimmt der Realtek ALC1220 das Kommando über die Sound-Wiedergabe. Um den Komfort zu verbessern, hat sich ASRock beim X399 Taichi entschieden, ebenfalls einige Onboard-Buttons zu integrieren.

Hardwareluxx-Test: ASRock X399 Taichi

Preise und Verfügbarkeit
ASRock X399 Taichi
306,67 Euro 369,90 Euro Ab 306,67 EUR


 

Extreme Option: Gigabyte X399 AORUS Xtreme

Alternativ bietet sich das Gigabyte X399 AORUS Xtreme an, das eine luxuriöse Ausstattung für den Ryzen-Threadripper-Prozessor der ersten und zweiten Generation bietet. Acht verstärkte DDR4-DIMM-Speicherbänke gewährleisten einen großzügigen Arbeitsspeicherausbau und mit den vier mechanischen PCIe-3.0-x16-Slots lassen sich zahlreiche Erweiterungskarten über den Prozessor anbinden. Mittig gibt es aber auch noch einmal PCIe 2.0 x1.

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Die Zwischenräume wurden mit drei M.2-M-Key-Schnittstellen gefüllt und sind ebenfalls an den Sockel-TR4-Prozessor gekoppelt. Als Storage-Ergänzung wurden aber auch noch sechs SATA-6GBit/s-Buchsen verbaut. Satte 19 USB-Anschlüsse, Dual-Gigabit-LAN (Intel) und dazu einmal 10-GBit-LAN runden die Luxus-Platine ab. Alternativ bietet sich die Netzwerkanbindung über das WLAN-ac- und Bluetooth-4.2-Modul an. Der Onboard-Sound wird vom Realtek ALC1220 gesteuert.

Hardwareluxx-Test: Gigabyte X399 AORUS Xtreme

Preise und Verfügbarkeit
Gigabyte X399 Aorus Xtreme
Nicht verfügbar Nicht verfügbar Nicht verfügbar


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Mit Samsung-B-Dies und RGB: Corsair Dominator Platinum RGB 32 GB DDR4-3600

In diesem Jahr können wir uneingeschränkt die Corsair-Dominator-Platinum-RGB-Serie empfehlen. Das 32-GB-Kit mit DDR4-3600-Spezifikation hatte Corsairs neue Capellix-LED-Technologie im Gepäck, wodurch die LEDs direkt auf dem PCB angebracht werden können. Aber auch unter dem Heatspreader kann sich die Bestückung sehen lassen, den als ICs verbaut Corsair die beliebten Samsung-B-Dies, die besonders taktfreudig agieren, wie wir im Test erneut festgestellt haben.

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Verfügbar sind nicht nur Dual-Channel-Kits, sondern auch Quad-Channel-Kits mit unterschiedlicher Speicherkapazität von 16 GB beziehungsweise 32 GB bis hoch zu 128 GB. Der effektive Speichertakt geht von 3.000 MHz bis 4.266 MHz. Das preisliche Gefüge reicht von 124 Euro bis hin satten 1.800 Euro für das teuerste Kit.

Hardwareluxx-Test: Corsair Dominator Platinum RGB 32 GB DDR4-3600

Preise und Verfügbarkeit
Corsair Dominator Platinum RGB 32 GB DDR4-3600
280,52 Euro 399,49 Euro Ab 280,52 EUR


 

Günstiger und ohne RGB: Team Group T-Force Vulcan Z 16 GB DDR4-3200

Wem die Preise für das Corsair-Kit dann doch etwas hoch sind und wer kein Interesse an der RGB-Beleuchtung hat, dem können wir das T-Force Vulcan Z von Team Group ans Herz legen. Für einen verhältnismäßig kleinen Preis bekommt man ein leistungsfähiges Speicherkit, das in hoher Qualität gefertigt wurde. Die Heatspreader ragen nicht über den Standard hinaus, sodass es zu keinen Problemen mit großen CPU-Kühlern kommen kann. Farblich kann zwischen den Farben Grau und Rot gewählt werden.

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Die Team Group T-Force Vulcan Z gibt es mit den Speichertaktraten 2.666 MHz, 3.000 MHz und 3.200 MHz und davon ab ausschließlich mit der DIMM-Kapazität von 8 GB. Es lassen sich Einzelmodule und Dual-Channel-Kits erwerben. Mit etwas Glück ist zudem noch etwas mehr Takt mit manueller Übertaktung möglich.

Hardwareluxx-Test: Team Group T-Force Vulcan Z 16 GB DDR4-3200

Preise und Verfügbarkeit
Team Group T-Force Vulcan Z 16 GB DDR3-3200
Nicht verfügbar Nicht verfügbar Ab 91,76 EUR


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Ein Dauerbrenner: Samsung SSD 970 Evo Plus

Von den neuen NVMe-SSDs mit PCIe 4.0 x4 abgesehen, kann Samsungs SSD 970 EVO Plus als Dauerbrenner durchgehen, die sich in unserem Test mehr als wacker geschlagen hat. Verfügbar sind vier Modelle mit einer Speicherbestückung von 250 GB, 500 GB, 1 TB und gar 2 TB, die vom Samsung-eigenen Phoenix-S4LR020-Controller mit acht Kanälen angetrieben werden. Angebunden mit maximal PCIe 3.0 x4 werden Leseraten bis 3.500 MB/s erreicht, wohingegen die höchste Schreibrate vom Modell abhängig ist.

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2.300 MB/s sind es bei der 250-GB-Version, 3.200 MB/s bei der 500-GB-Version und 3.300 MB/s bei beiden größeren Geschwistern. Die TBW gliedert sich nach oben hin mit 150 TB, 300 TB, 600 TB und 1,2 PB und die Preise mit 68 Euro (250 GB), 99 Euro (500 GB), 198 Euro (1 TB) und 418 Euro (2 TB) ein.

Hardwareluxx-Test: Samsung SSD 970 EVO Plus

Preise und Verfügbarkeit
Samsung SSD 970 Evo Plus 250 GB
54,00 Euro 74,86 Euro Ab 54,00 EUR


 

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Eye-Catcher mit Höchstleistungen: WD Black SN750 NVMe SSD

Die WD Black SN750 NVMe SSD ist die Top-Gaming-SSD der Amerikaner und kann nicht nur mit einem großen Fassungsvermögen, sondern auch mit einer extremen Performance aufwarten. Die SSD im M.2-Formfaktor kann mit maximal 3.470 MB/s lesen und ist damit um ein Vielfaches schneller eine SATA-SSD, die es maximal auf 560 MB/s bringt. Entsprechend werden Games blitzschnell geladen und Wartezeiten werden auf ein Minimum reduziert. Aber nicht nur Gamer profitieren vor der hohen Leistung, sondern auch Produktivanwender, die regelmäßig mit großen Datenmengen hantieren. Die entsprechenden Kapazitäten kann WDs SSD problemlos bereitstellen. Durch die Nutzung der modernen 3D-NAND-Technologie können maximal 2 TB auf kleinstem Raum untergebracht werden.

Das durchdachte Design der WD Black SN750 NVMe SSD sorgt dafür, dass die maximale Leistung über einen langen Zeitraum abgerufen werden kann. Besonders effizient wird die SSD durch einen passiven Kühlkörper von EKWB. Neben der Tatsache, dass die wichtigen Komponenten auf Temperatur gehalten werden, ist der Kühler darüber hinaus ein stilsicherer Eye-Catcher. 

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Weiterhin sorgt das WD Black SSD Dashboard nicht nur für Übersicht, sondern hilft auch bei der Optimierung der Performance. Wird der Gaming-Modus aktiviert, verzichtet die SSD auf ihre Energiesparfunktionen, sodass die volle Leistung über einen möglichst langen Zeitraum geboten werden kann.

Die WD Black SN750 NVMe SSD wird aktuell in Kapazitäten von 250 GB bis 2 TB angeboten, sodass für jeden Anwender die richtige Ausbaustufe dabei ist. Zudem gibt es die SSD wahlweise mit oder ohne passiven Kühlkörper. Die Preise starten bei rund 60 Euro und reichen bis knapp 500 Euro.

Preise und Verfügbarkeit
WD Black SN750 NVMe SSD
130,87 Euro 159,90 Euro Ab 119,90 EUR


 

Günstigere Alternative: PNY XLR8 CS3030

Sollten Samsungs Preise etwas abschrecken, kann ein Blick auf die PNY XLR8 CS3030 geworfen werden, die ebenfalls in den Speicherkapazitäten 250 GB, 500 GB, 1 TB und 2 TB angeboten wird. Alle vier SSDs kommen im Lesen bis auf 3.500 MB/s und im Schreiben kommt es auf das Modell an. Bis zu 1.050 MB/s sind es bei der 250-GB-Variante, 2.000 MB/s mit 500 GB und 3.000 MB/s mit 1 TB und 2 TB. Angefeuert werden die vier SSDs vom Phison E12.

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Anders als bei der Samsung SSD 970 EVO Plus ist die TBW weitaus höher mit 380 TB (250 GB), 800 TB (500 GB), 1,665 PB (1 TB) und 3,11 PB (2 TB). Die Schreibrate fällt generell niedriger aus, dafür kann man aber bares Geld sparen. 250 GB gibt es bereits ab 43 Euro, 500 GB ab 70 Euro, 1 TB ab 126 Euro und schließlich 2 TB ab 263 Euro.

Hardwareluxx-Test: PNY XLR8 CS3030

Preise und Verfügbarkeit
PNY XLR8 CS3030 500 GB
64,48 Euro Nicht verfügbar Ab 64,48 EUR


 

Externe Empfehlung: SanDisk Extreme 900 Portable SSD

Wer auch unterwegs in den Genuss von schnellen SSD-Datenraten kommen möchte, kann unserer Ansicht nach mit gutem Gewissen zur SanDisk Extreme 900 Portable SSD greifen. Im kompakten 2,5-Zoll-Gehäuse mit einem Gewicht von lediglich 210 g, befinden sich gleich zwei SATA-6-GBit/s-SSDs im RAID-0-Verbund, um die USB-3.2-Gen2-Spezifikation zu erreichen. Drei Varianten stehen mit einer Speicherkapazität von 480 GB, 960 GB und 1,92 TB zur Wahl.

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Der aktuellen Zeit entsprechend, wird die SanDisk Extreme 900 Portable SSD mittels Typ-C-Anschluss angeschlossen. Laut Herstellerangabe liegen die Datenraten für Lesen und Schreiben bei bis zu 850 MB/s, die wir im Test nahezu bestätigen konnten. Mindestens 191 Euro müssen für die 480-GB-Version, 314 Euro für die 960-GB-Version und 640 Euro für die 1,92-TB-Version eingeplant werden.

Hardwareluxx-Test: SanDisk Extreme 900 Portable SSD

Preise und Verfügbarkeit
SanDisk Extreme 900 Portable SSD 480 GB
Nicht verfügbar Nicht verfügbar Ab 149,00 EUR


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Viel Platz für den Dauerbetrieb: Seagate IronWolf Pro 16 TB

Auch im Jahr 2019 gehören HDDs weiterhin zum Pflichtprogramm, wenn es darum geht, große Datenmengen zu handeln. Gerade für NAS- und Server-Umgebungen eignet sich Seagates IronWolf-Pro-Serie, die für den Dauerbetrieb geeignet ist und für den RAID-Einsatz konzipiert wurde. Die IronWolf-Pro-Festplatten reichen mit Kapazitäten von 2 TB bis hin zu satten 16 TB und arbeiten allesamt mit 7.200 Umdrehungen pro Minute statt 5.900, wie es bei der IronWolf-Serie der Fall ist.

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Im Test mit der 16-TB-Variante zeigte sich ein überraschend ruhiges Verhalten, gepaart mit einer überzeugenden Performance. Wie bereits bekannt ist, wird der Anwender in Verbindung mit einem NAS-Gerät von ASUSTOR, Synology, QNAP oder auch Thecus aufgrund des IronWolf-Healthmanagements vor Ausfällen gewarnt. Die Preise reichen von 95 Euro (2 TB) bis 574 Euro (16 TB).

Hardwareluxx-Test: Seagate IronWolf Pro 16 TB 

Preise und Verfügbarkeit
Seagate IronWolf Pro 16 TB
448,71 Euro Nicht verfügbar Ab 448,71 EUR


 

Die Enterprise-Variante: Seagate Exos X16 16 TB

Seagates Exos-Reihe ist für den Enterprise-Markt und damit für das Profi-Server-Segment gedacht und trumpft selbstverständlich ebenfalls mit der Dauerbetrieb-Unterstützung auf, die gerade in Server-Umgebungen nahezu unverzichtbar ist. Der Anwender hat hierbei die Wahl zwischen 14 TB und 16 TB über SATA 6GBit/s oder SAS 12GBit/s und dann wiederum, ob das SED-Feature (Self-Encryption Drive) mit an Bord sein soll.

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Das Arbeitsgeräusch war im Test natürlich deutlich wahrnehmbar, allerdings ist dieser Punkt im Enterprise-Segment verschmerzbar, da die Performance definitiv Vorrang hat. Preislich geht es bei 400 Euro für die SAS-Version mit 14 TB los, bis hoch zu 558 Euro für die 16-TB-Version inklusive des SED-Features.

Hardwareluxx-Test: Seagate Exos X16 16 TB

Preise und Verfügbarkeit
Seagate Exos X16 16TB
311,21 Euro 369,21 Euro Ab 311,21 EUR


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Im Bereich "Network-Attached-Storage"-Systeme (NAS) gab es 2019 zwar auch einige neue Modelle, aber die eine oder andere Empfehlung aus dem Vorjahr ist nach wie vor noch aktuell.

Einsteiger - Synology DiskStation DS218j

Wenn es um ein günstiges 2-Bay-NAS im Bereich von um die 150 Euro Straßenpreis gehen soll, ist Synologys DiskStation DS218j eine von zwei Möglichkeiten. Die DS218j bietet intern Platz für zwei 3,5-Zoll-Festplatten und wird von einem Marvell Armada 385 88F6820 angetrieben, einer 32-Bit-Dual-Core-CPU mit ARM-Architektur, welcher 512 MB RAM zur Verfügung stehen. Diese nicht unbedingt schnelle CPU ermöglicht aber dennoch ein zügiges Arbeiten und erlaubt auch in vielen Anwendungsszenarien volle Gigabit-Geschwindigkeit über die Ethernet-Schnittstelle.

Der große Vorteil an der DiskStation DS218j ist jedoch, dass auf ihr Synologys NAS-Betriebssystem DiskStation Manager (DSM) arbeitet, welches vergleichsweise übersichtlich und einsteigerfreundlich gestaltet ist. Ein gewisses Mindestmaß an entweder vorhandenen Kenntnissen oder zumindest einer Bereitschaft, sich in die Funktion eines NAS einzuarbeiten, muss natürlich auch hier vorhanden sein, wie bei jedem anderen NAS. Dennoch lassen sich über die Paketstruktur sehr viele Funktionen bei Bedarf hinzuinstallieren. Da alle Synology DiskStations mit DSM arbeiten, fällt ein späteres Upgrade, z.B. auf ein Modell der Plus-Serie mit noch einigen erweiterten Funktionen, dann von der Bedienung her leicht.

Preise und Verfügbarkeit
Synolgy Diskstation DS218j
Nicht verfügbar Nicht verfügbar Ab 267,63 EUR



 

Einsteiger - QNAP TS-228A

Wenn es um ein günstiges 2-Bay-NAS im Preisbereich um 150 Euro Straßenpreis gehen soll, ist QNAPs TS-228A die zweite Möglichkeit. Der Vorteil des QNAP TS-228A liegt in der potenteren Hardware, die dank Quadcore-ARM-Prozessor (Realtek RTD1295) und 1 GB DDR4 Arbeitsspeicher insgesamt noch mehr Performance bietet. QNAPs Betriebssystem QTS würden wir in Sachen Benutzerfreundlichkeit fast auf Augenhöhe mit Synologys DSM sehen, wobei auch ein ähnlich großer Funktionsumfang angeboten wird. Auch QNAPs QTS kommt in natürlich der Hardware angepassten Umfang bei allen QNAP NAS zum Einsatz.

Das TS-228A hebt sich mit seinem schicken weißen Tower-Design von üblichen NAS-Systemen ab und dürfte vergleichsweise gut in einen Wohnraum passen, wo sonst ein NAS aus optischen Gründen nicht passen würden. Im Inneren ist Platz für zwei 3,5-Zoll-Festplatten, die sich zwar nicht im Betrieb entfernen, aber zumindest werkzeuglos montieren lassen.

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Das TS-228A bietet für knapp über 150 Euro schnelle Hardware und kann u.a. auch mit aktiver Verschlüsselung noch knapp über 100 MB/s erreichen. Neben der wohnzimmertauglichen Optik arbeitet das TS-228A auch vergleichsweise leise.

Hardwareluxx-Test: QNAP TS-228A

Preise und Verfügbarkeit
QNAP TS-228A
Nicht verfügbar Nicht verfügbar Ab 189,67 EUR


  

Mittelklasse - Asustor AS4002T

Das Asustor AS4002T ist ein Mittelklasse-NAS für zwei Laufwerke, welches mit der vorhandenen 10GbE-Schnittstelle über ein in dieser Klasse besonderes Feature verfügt. Für "nur" 250 Euro Straßenpreis erhält der User ein NAS, welches bereits 10-Gigabit-Geschwindigkeit ermöglicht. Die verbaute Schnittstelle arbeitet nach 10GBase-T, also der über CAT7-Kupferkabel und RJ45-Schnittstelle arbeitenden Variante, welche auch abwärtskompatibel zu 5GBase-T, 2.5GBase-T oder auch dem altbewährten Gigabit-Ethernet ist.

Mit dem Marvell Armada 7020 kommt ein schneller Dual-Core-ARM-Prozessor zum Einsatz, welchem 2 GB an Arbeitsspeicher zur Verfügung stehen. In unserem Test mit verbauten SSDs haben wir über die 10GBase-T-Schnittstelle beim Lesen und Schreiben Geschwindigkeiten von um die 350 MB/s erreicht. Mit Verschlüsselung waren es immerhin 300 MB/s beim Lesen und 150 MB/s beim Schreiben. Für ein NAS dieser Preisklasse sind das insgesamt sehr gute Werte.

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Optisch macht das Asustor AS4002T mit seiner magnetisch fixierten Frontplatte in Diamond-Cut-Optik einen hochwertigen Eindruck. Das Betriebssystem ADM von Asustor kann vom Funktionsumfang bzw. dem Design noch nicht ganz mit Synologys DSM oder QNAPs QTS mithalten, aber hat sich über die letzten Jahre deutlich verbessert und bietet ebenfalls einen guten Funktionsumfang. Gerade wenn das NAS hauptsächlich als Datenspeicher bzw. Netzlaufwerk dienen soll, nehmen sich die NAS-Systeme der bekannten Hersteller kaum etwas.

Hardwareluxx-Test: Asustor AS4002T 

Preise und Verfügbarkeit
Asustor AS4002T
Nicht verfügbar Nicht verfügbar Ab 278,76 EUR


 

 

Später erweiterbar: QNAP TS-453Be

Im Bereich der 4-Bay-NAS, welche dann an etwas ambitioniertere Heim-User oder kleinere Business-Anwendungen richten, hat sich im Bereich 2018 bis 2019 leider wenig getan, daher möchten wir u.a. weiterhin das TS-453Be von QNAP empfehlen. Die Frühjahr 2018 erschienene TS-453Be könnte man als etwas abgespeckte Version des einige Monate zuvor erschienenen TS-453B sehen. Im Unterschied zum TS-453B muss das TS-453Be auf das frontseitige OLED-Display und die HDMI-Ausgänge inklusive der Mediaplayer-Funktionalität samt Fernbedienung verzichten, was sich aber in einem gut 100 Euro niedrigen Preis niederschlägt. Beide Modelle verfügen über ein ähnliches Gehäuse und setzen einen modernen Intel Celeron J3455 ein. Dieser 64-Bit-Quadcore-Prozessor taktet mit 1,5 GHz Basis- und bis zu 2,3 GHz Turbotakt und bietet alle modernen Beschleunigungsfeatures.

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Vorteil des TS-453B(e) gegenüber den Modellen von Synology ist, dass wenngleich auch keine 10GbE-Schnittstelle onboard ist, zumindest dank des vorhandenen PCI-Express-Slots eine spätere Aufrüstung per entsprechender Erweiterungskarte möglich ist. Sicherlich spielen 10GbE-Netzwerke im Heimbereich (noch) keine Rolle, aber ein gewisser Trend ist zumindest vorhanden. High-End-Mainboards bieten heute schon Onboard-Netzwerkchips mit 2.5GBase-T, zu dem 10GBase-T-Komponenten abwärtskompatibel sind, und zunehmend erscheinen weitere günstigere Komponenten. Von daher ist es für Enthusiasten sicher nicht ganz unwichtig, zumindest eine Aufrüstoption auf etwas Schnelleres als Gigabit-Ethernet zu haben, denn häufig bleiben NAS-Systeme für längere Zeit im Betrieb.

Die hohe Performance des Intel-Chips kombiniert mit den vielfältigen Möglichkeiten von QNAPs Betriebssystem QTS machen das TS-453Be zu einer interessanten Alternative. Wer die Möglichkeiten eines HDMI-Ausgangs nutzen möchte, kann dann zum TS-453B greifen. Beide erwähnten Modelle sind jeweils Teil einer Serie (TS-x53B und TS-x53Be), d.h. jeweils auch noch in einer 2-Bay- und einer 6-Bay-Version erhältlich. Die Marktpreise des TS-453Be liegen bei ca. 470 Euro für die 2-GB-Version.

Preise und Verfügbarkeit
QNAP TS-453Be
538,98 Euro Nicht verfügbar Ab 523,43 EUR



Für M.2-SSDs: Synology DiskStation DS918+

Die Diskstation DS918+ ist auch Ende 2019 noch ein empfehlenswertes NAS, wenn es vier Laufwerkseinschübe und Synologys DSM zu einem Preis von rund 500 Euro sein sollen. Ein Update dieses Modells ist nicht in Sicht und der Aufpreis von knapp 200 Euro zur DS1019+ mit dann fünf Bays lohnt sich aus unserer Sicht nicht.

Wie im QNAP TS-453B(e) kommt in der DS918+ eine Quadcore-CPU vom Typ Intel Celeron J3455 zum Einsatz. Im Unterschied zum TS-453Be hat die DS918+ zwar keinen PCIe-Erweiterungsslot, aber dafür bereits zwei Steckplätze für M.2-NVME-SSDs integriert. Die Möglichkeit zur Nachrüstung von 10-GBit-Netzwerk fällt hier also weg, aber dafür muss man nicht erst eine extra Erweiterungskarte zusätzlich zum NAS erwerben, um SSD-Caching nutzen zu können. Über den Nutzen von SSD-Caching mag man sicher streiten können, denn dies beschleunigt nur einige zugriffsintensive Anwendungen wie z.B. Datenbanken oder die Photo Station, aber nicht große Dateitransfers.

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Auch ohne SSD-Caching arbeitet die DS918+ angenehm schnell und ist in Sachen Speicherausbau flexibel. Ausgeliefert wird sie mit 4 GB RAM, welcher aber mit passendem Speicher auch leicht erweitert werden kann. Mit vier Hotswap-Laufwerkseinschüben für 3,5-Zoll- oder 2,5-Zoll-Laufwerke sind verschiedene Konfigurationen möglich. Synologys eigenes RAID-Schema SHR, welches eine Festplatte als Redundanz vorsieht, ist meist zu empfehlen, da es bei späteren Festplattenupgrades den Roh-Speicherplatz flexibler als die klassischen RAID-Modi nutzt. Als Modell der Plus-Serie ist neben dem ext4-Dateisystem auch btrfs mit seinen Snapshot-Funktionen nutzbar.

Preise und Verfügbarkeit
Synology Diskstation DS918+
Nicht verfügbar 559,90 Euro Ab 529,00 EUR


 

Weitere NAS-Tests können online in unserem Artikel-Bereich eingesehen werden. Bei konkreten Fragen hilft unsere Community im Server-Unterforum gerne weiter.


Einstiegsklasse:

Im Preisbereich von 100 bis 200 Euro entpuppt sich AMDs Radeon RX 570 als ein echter Preis-Leistungskracher, der für Full HD noch immer schnell genug ist und sich vor allem am unteren Ende der Preisrange einsortiert.

Sapphire Pulse Radeon RX 580 8G G5:

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Unsere Empfehlung fällt hier auf die Sapphire Pulse Radeon RX 570 8G G5, die derzeit schon für unter 140 Euro zu haben ist. Gegenüber der Referenz bietet die 2.048 Streamprozessoren starke Sapphire-Karte leicht höhere Taktraten von bis zu 1.284 MHz im Boost und kann obendrein mit einem mächtigen Kühlsystem aufwarten. Der Dual-Slot-Kühler stellt zwei riesige Axiallüfter, zahlreiche Aluminiumfinnen und dicke Kupfer-Heatipes bereit. Der GDDR5-Videospeicher bindet über 256 Datenleitungen an und umfasst 8 GB – beides findet man nicht unbedingt bei einer Einsteiger-Grafikkarte.

Hardwareluxx-Test: Radeon RX 570 als Polaris-Neuauflage

Preise und Verfügbarkeit
Sapphire Pulse Radeon RX 570 8G G5
Nicht verfügbar Nicht verfügbar Nicht verfügbar


 

Sapphire Nitro+ Radeon RX 590 8G G5 SE:

Ebenfalls am unteren Ende des Preisbereichs empfehlen wir die Radeon RX 590, die nach der Preissenkung von AMD ab rund 180 Euro zu bekommen ist. Als eines der besten Modelle haben wir uns die Sapphire Nitro+ Radeon RX 590 8G G5 SE angeschaut.

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Gegenüber der kleinsten Kaufempfehlungs-Grafikkarte bietet sie deutlich mehr Streamprozessoren, höhere Taktraten, kann aber weiterhin auf einen 8 GB großen Videospeicher zurückgreifen. Natürlich empfehlen wir auch hier ein Modell, das mit einem starken und vor allem leisen Custom-Kühler auf sich aufmerksam macht. Etwas auffällig ist nur die Farbgebung des Kühlsystems.

Eine Radeon RX 590 ist eine typische Karte für das 1080p-Gaming. Während bei einer Radeon RX 570 noch ein paar Abstriche gemacht werden müssen, sind diese bei einer Radeon RX 590 nicht notwendig.

Hardwareluxx-Test: Sapphire Nitro+ Radeon RX 590 8G G5 SE

Preise und Verfügbarkeit
Sapphire Nitro+ Radeon RX 590 8GD5 Special Edition
Nicht verfügbar Nicht verfügbar Nicht verfügbar


 

MSI GeForce GTX 1660 Super Gaming X:

Zuletzt stellte NVIDIA die GeForce GTX 1660 Super vor. Dank des schnelleren GDDR6-Speichers kann die Leistung gegenüber der Non-Super-Variante deutlich gesteuert werden und die Lücke zur GeForce GTX 1660 Ti wird fast geschlossen.

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Als eines der wenigen Custom-Modelle haben wir uns die MSI GeForce GTX 1660 Super Gaming X angeschaut. MSI scheint hier bereits zum Start vieles richtig gemacht zu haben. Dazu gehört die Kühlung, die keinerlei Probleme mit der Abwärme der Komponenten hat. Hinzu kommt natürlich eine semipassive Kühlung. Bei der RGB-Beleuchtung hält sich MSI dankenswerterweise zurück. Es handelt sich um eine wirklich gute Karte für das 1080p-Gaming und diese Klasse an Spielern ist auch das Ziel des neuen Super-Modells von NVIDIA.

Hardwareluxx-Test: MSI GeForce GTX 1660 Super Gaming X

Preise und Verfügbarkeit
MSI GeForce GTX 1660 Super Gaming X
Nicht verfügbar Nicht verfügbar Ab 359,00 EUR


 

Mittelklasse

ZOTAC Gaming GeForce RTX 2060 Super Mini

Bei den Modellen der GeForce RTX 2060 Super konnten wir einen Blick auf die ZOTAC Gaming GeForce RTX 2060 Super Mini werfen und waren hier trotz der geringen Abmessungen von der niedrigen Lautstärke überzeugt. Allerdings muss man auch sagen, dass AMD mit der Radeon RX 5700 eine starke Konkurrenz für NVIDIA geschaffen hat, die es gerade für die GeForce RTX 2060 Super schwer macht. Dazu haben wir aber später noch eine Empfehlung.

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Allerdings gibt es eine Käuferschicht mit gewissen Präferenzen bei der Wahl des Herstellers und für diese bietet die ZOTAC Gaming GeForce RTX 2060 Super Mini neben der Leistung auch noch die RTX-Effekte als Zusatzfunktionen. Per DLSS lässt sich der Einfluss der RTX-Effekte auf die Leistung zudem wieder kompensieren. Die Preise für die GeForce-RTX-2060-Super-Karten schwanken derzeit rund um 400 Euro. Das von uns gewählte Modell kostet daher aktuell 410 Euro.

Hardwareluxx-Test: ZOTAC Gaming GeForce RTX 2060 Super Mini

Preise und Verfügbarkeit
ZOTAC Gaming GeForce RTX 2060 Super Mini​
Nicht verfügbar Nicht verfügbar Nicht verfügbar


 

Sapphire Pulse Radeon RX 5700 8G

Aktuell am heißesten her geht es im Preisbereich von 300 bis 400 Euro. AMD platziert hier seine Radeon RX 5700, die sowohl in der Referenzversion, als auch in Custom-Modellen zu haben ist und die Preisspanne abdeckt. Bei den Karten mit NVIDIA-GPU kommen eigentlich nur die GeForce-RTX-2060-Super-Modelle in Frage, da NVIDIA zwischen der GeForce GTX 1660 Ti und GeForce RTX 2060 Super eine recht große Lücke lässt.

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Sicherlich ist eine Radeon RX 5700 XT der Radeon RX 5700 gegenüber zu bevorzugen, wenn der Geldbeutel allerdings die 50 - 75 Euro Aufpreis gegenüber der XT-Variante nicht hergibt, ist die Radeon RX 5700 keinesfalls eine schlechte Wahl. Allerdings würden wir nicht empfehlen, zu einer Referenzversion zu greifen, sondern stattdessen eines der Custom-Modelle auszuwählen. Leider haben wir uns noch keine Non-XT-Karte von einem AMD-Boardpartner anschauen können, haben hinsichtlich der Kühlung aber Erfahrungswerte mit der XT-Variante sammeln können. So sehen wir die Sapphire Pulse Radeon RX 5700 8G für 379 Euro als eine gute Wahl in diesem Segment.

Leider konnten wir uns bisher kein Non-XT-Modell anschauen und müssen daher auf den Test der Sapphire Pulse Radeon RX 5700 XT verweisen.

Hardwareluxx-Test: Sapphire Pulse Radeon RX 5700 XT 8G

Preise und Verfügbarkeit
Sapphire Pulse Radeon RX 5700 8G
Nicht verfügbar Nicht verfügbar Nicht verfügbar


 

ASUS​ AREZ Strix Radeon RX Vega 56 OC Gaming:

Noch immer im Handel und keinesfalls schlechter geworden sind einige Modelle der Radeon RX Vega 56. Ab 270 Euro sind solche Karten zu bekommen und zählen daher klar zur Mittelklasse.

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Die ASUS AREZ Strix Radeon RX Vega 56 OC Gaming entpuppt sich trotz der neuen Navi-Grafikkarten als echte Preis-Leistungsempfehlung, liegt sie doch leistungsmäßig auf dem Niveau einer schnellen GeForce RTX 2070 und bietet damit außerordentlich viel Leistung fürs Geld. Gegenüber der Referenzversion kann die ASUS-Karte mit höheren Taktraten auf sich aufmerksam machen und bietet obendrein ein leistungsstarkes Kühlsystem mit gleich drei Lüftern, die im Leerlauf bis zum Erreichen eines bestimmten Temperatur-Levels ihre Arbeit komplett einstellen und die Grafikkarte somit semi-passiv auf Temperatur halten. Eine farbenfrohe RGB-Beleuchtung darf trotz schlichter Farbgebung als echter Strix-Anhänger natürlich ebenfalls nicht fehlen.

Preise und Verfügbarkeit
ASUS​ AREZ Strix Radeon RX Vega 56 OC Gaming
Nicht verfügbar Nicht verfügbar Nicht verfügbar


High-End-Klasse

Powercolor Red Devil Radeon RX 5700 XT​:

Was nun als High-End und was als Mittelklasse zu definieren ist, das ist immer die große Frage. Die Radeon RTX 5700 XT und GeForce RTX 2070 Super würden wir als solche festlegen und beginnen dabei mit einer Empfehlung für ein Modell mit AMD-GPU.

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Als bislang bestes Custom-Modell der Radeon RX 5700 XT hat sich die Powercolor Red Devil Radeon RX 5700 XT erwiesen. Sie liefert zwar nur ein kleines Leistungsplus gegenüber der Referenzversion, dies ist jedoch bei allen Custom-Modellen der Fall, da AMD die Navi-GPU bereits ab Werk recht nahe an das Maximum der Leistungsfähigkeit treibt. Der Vorteil der Powercolor Red Devil Radeon RX 5700 XT ist vor allem die Kühlung. Der semipassive Betrieb macht sie im Idle lautlos und selbst unter Last ist die Lautstärke nicht mit dem Radialgebläse der Referenzversion zu vergleichen. Für 465 Euro bekommt man somit eine der besten AMD-Karten, die aktuell verfügbar sind.

Hardwareluxx-Test: Powercolor Red Devil Radeon RX 5700 XT

Preise und Verfügbarkeit
Powercolor Red Devil Radeon RX 5700 XT​
Nicht verfügbar Nicht verfügbar Ab 1.329,00 EUR


 

Inno3D GeForce RTX 2070 Super Gaming OC X2:

Die Modelle der GeForce RTX 2070 Super sind die Gegenspieler der Radeon RX 5700 XT und hier haben wir uns die Inno3D GeForce RTX 2070 Super Gaming OC X2 in einem Test ausführlich angeschaut.

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Die Inno3D GeForce RTX 2070 Super Gaming OC X2 liefert eine für diese Serie hohe Leistung und arbeitet am oberen Limit der am Markt verfügbaren Karten. Hinzu kommt aber auch hier eine sehr gute Kühlung. Im Idle-Betrieb ist sie lautlos dank stillstehender Lüfter. Unter Last sorgt der massive, fast schon riesige Kühler dafür, dass die Temperaturen und die Lautstärke niedrig bleiben. Dafür muss man aber auch bis zur oberen Spanne des Preisbereichs gehen, denn die Inno3D GeForce RTX 2070 Super Gaming OC X2 ist je nach Verfügbarkeit für etwa 600 Euro zu bekommen. Günstigere Custom-Modelle sind auch schon ab 550 Euro zu haben, unser Fokus liegt aber auf einem möglichst guten Gesamtpaket aus Leistung und leiser Kühlung.

Zum Hardwareluxx-Test: Inno3D GeForce RTX 2070 Super Gaming OC X2

Preise und Verfügbarkeit
Inno3D GeForce RTX 2070 Super Gaming OC X2
Nicht verfügbar Nicht verfügbar Nicht verfügbar


 

Enthusiastenklasse:

ASUS Dual GeForce RTX 2080 SUPER Evo

Derzeit bietet eigentlich nur NVIDIA in der Enthusiastenklasse entsprechende Modelle an. Wer möchte kann bereits die GeForce RTX 2080 Super als eine solche Enthusiasten-Grafikkarten ansehen. Als empfehlenswerten Kandidaten haben wir uns hier die Dual GeForce RTX 2080 SUPER OC Evo von ASUS herausgesucht.

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Überzeugen kann die Dual GeForce RTX 2080 SUPER OC Evo durch niedrige Temperaturen, einen semipassiven Betrieb der Lüfter und die Leistung der Turing-GPU, die schon bei diesem Modell mit einigen Abstrichen für ein Gaming in 4K ausreicht. Sicherlich gibt es Karten, die einen etwas höheren Boost-Takt bieten, dann aber werden auch mehr als die von ASUS aufgerufenen 740 Euro fällig. Die ASUS Dual GeForce RTX 2080 SUPER OC Evo stellt damit eine gute Alternative zur Founders Edition dar. Der Aufpreis von 40 - 60 Euro bietet dann zumindest den semipassiven Betrieb, was für viele schon ein ausschlaggebendes Argument sein kann.

Die RTX-Funktionen der GeForce RTX 2080 Super spielen eine zunehmend wichtigere Rolle. Reicht die Rohleistung einmal nicht aus, um ein Spiel mit aktivierten Raytracing-Effekten flüssig darzustellen, kann das DLSS etwas entgegensteuern. Wenn auch AMD auf den Raytracing-Zug aufspringt, werden wir im kommenden Jahr sicherlich noch mehr Titel sehen, die solche Effekte verwenden.

Hardwareluxx-Test: ASUS Dual GeForce RTX 2080 SUPER OC Evo

Preise und Verfügbarkeit
ASUS Dual GeForce RTX 2080 SUPER Evo
Nicht verfügbar Nicht verfügbar Nicht verfügbar


 

MSI GeForce RTX 2080 Ti Lightning Z

Die wirklichen Enthusiasten erreicht NVIDIA derzeit aber mit der GeForce RTX 2080 Ti. Wie auch bei der GeForce RTX 2080 Super gibt es aktuell keinen Gegenspieler von AMD und so stehen die Karten ab einem Preis von etwas über 1.000 Euro derzeit alleine dar. Wenn wir schon in die Vollen gehen, dann aber richtig und so empfehlen wir die MSI GeForce RTX 2080 Ti Lightning Z als eines der besten Modelle, welches wir uns angeschaut haben.

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Die MSI GeForce RTX 2080 Ti Lightning Z bietet gleich mehrere Highlights. Primär wichtig ist natürlich die Leistung ab Werk und bereits hier setzt die Karte einen ersten Glanzpunkt. Zwischen 1.970 und 2.000 MHz erreicht die GPU ab Werk – ohne jegliches Zutun des Besitzers der Karte. Damit gehört sie zu den schnellsten Modellen am Markt. Auch beim Overclocking setzte die Karte neue Maßstäbe und das LN2-BIOS lässt weitere Optionen offen.

Auch der Kühler kann überzeugen und hält die Komponenten in allen Lebenslagen auf niedrigen Temperaturen. Auch hier hat der Hersteller an eine semipassive Kühlung gedacht. Mit einer GeForce RTX 2080 Ti ist das Gaming in 4K fast immer möglich. Werden die RTX-Funktionen aktiviert, sollte man aber auf das DLSS zurückgreifen, um die FPS wieder in einen spielbaren Bereich zu bringen.

Aus optischer Sicht ist die schwarz/gelb/goldene Farbgebung der Karte als außergewöhnlich zu bezeichnen. Das Karbon auf der Rückseite passt ganz gut zur restlichen Optik. Die RGB-Beleuchtung ist recht aufwendig gestaltet. Gleiches gilt auch für das OLED-Display auf der Stirnseite der Karte. Die hier angezeigten Informationen können hilfreich sein. Das alles hat natürlich seinen Preis. Wenn die Karte denn verfügbar ist, kostet sie über 1.600 Euro. Eine GeForce RTX 2080 Ti ist auch deutlich günstiger zu haben. Wer All-In gehen möchte, ist bei der MSI GeForce RTX 2080 Ti Lightning Z aber sicherlich genau richtig.

Hardwareluxx-Test: MSI GeForce RTX 2080 Ti Lightning Z

Preise und Verfügbarkeit
MSI GeForce RTX 2080 Ti Lightning Z
Nicht verfügbar Nicht verfügbar Nicht verfügbar


Weitere Grafikkarten-Tests können online in unserem Artikel-Bereich eingesehen werden. Bei konkreten Fragen hilft unsere Community im Grafikkarten-Unterforum gerne weiter.


Auch in diesem Jahr haben wir wieder das ein oder andere Display auf den Prüfstand gestellt. Vom vernünftigen Arbeits-Display, über das noch bezahlbare Gaming-Display bis hin zum vollausgestatteten Boliden oder einem mobilen OLED-Monitor für Grafiker war alles dabei. Hier unsere Empfehlungen.

Unprätentiöses Arbeitstier: LG 25BL56WY

Es müssen nicht immer die teuren Displays mit einer ausufernden Ausstattung sein. Es gibt Aufgaben, bei denen es auf ganz andere Kennzahlen ankommt, beispielsweise einen möglichst niedrigen Stromverbrauch. Genau ein solches Arbeitstier ist der LG 25BL56WY. Der 25-Zöller zieht bei 150 cd/m² gerade einmal 10,7 W aus der Steckdose, was für ein IPS-Gerät ein exzellenter Wert ist und auf die Dauer bares Geld spart. 

Die sehr guten ergonomischen Einstellmöglichkeiten sorgen dafür, dass über einen langen Zeitraum ermüdungsfrei gearbeitet werden kann. Gerade die Neigung kann in einem sehr großzügigen Bereich angepasst werden – und auch eine Pivot-Funktion ist mit von der Partie.

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Eine Besonderheit ist das klassische 16:10-Format, mit 1.920 x 1.200 Bildpunkten, sodass mehr Informationen in der Höhe dargestellt werden, als es bei Full HD der Fall ist. Das freut Business-User, deren Anwendungen noch auf dieses Format zugeschnitten sind.

Weniger gut gefällt uns hingegen die Bedienung. Das OSD ist zwar übersichtlich gestaltet und fällt umfangreich aus, doch es werden zu viele Tasten benötigt, um alle Einstellungen vorzunehmen. Dass es einfacher geht, beweist LG mit seiner Joystick-Lösung selbst. Der LG 25BL56WY kostet aktuell keine 200 Euro.

Hardwareluxx-Test: LG 25BL56WY

Preise und Verfügbarkeit
LG 25BL56WY
Nicht verfügbar Nicht verfügbar Ab 220,49 EUR


 

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Durchdachter Kreativ-Profi: MSI Prestige PS341WU

MSI hat sich mit seinen Gaming-Displays einen Namen gemacht, hat mit dem Prestige PS341WU aber auch ein überzeugendes Display für Creative Professionals im Angebot, das eine runde Vorstellung abliefert. Der 34 Zöller löst mit 5.120 x 2.160 Bildpunkten auf, bietet also deutlich mehr Platz, als dies bei UHD-Displays der Fall ist. Bilder werden gestochen scharf dargestellt und es wird noch genügend Platz für Paletten zum Beispiel in Photoshop geboten. Gleiches gilt auch in Premiere oder Final Cut X, wenn ein Video in seiner nativen 4K-Auflösung nachbearbeitet werden soll. 

Für eine ideale Farbwiedergabe sorgt die Nano-IPS-Technik, die den DCI-P3-Farbraum dank ihres speziellen Backlight vollständig abdeckt. Wer HDR-Videos in der Post-Production bearbeitet, kann sich ebenso freuen, denn MSI setzt auf DisplayHDR 600 und damit auf eine Local-Dimming-Lösung für einen großen Kontrastumfang. 

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Als äußerst durchdacht erweist sich MSIs Creator-Center. Alle OSD-Funktionen des Monitors lassen sich bequem über die Windows-Software vornehmen. Darüber hinaus können verschiedene Presets konfiguriert werden, die mit entsprechenden Anwendungen automatisch geladen werden. Das ist ungemein praktisch und spart eine Menge Zeit.

Das Gehäuse, das in schickem Weiß gehalten ist und nur minimale Display-Ränder bietet, kann mit allen aktuell wichtigen Schnittstellen auftrumpfen. Noch dazu bietet es zahlreiche ergonomische Einstellmöglichkeiten, sodass auch garantiert lange und ermüdungsfrei mit dem 34-Zöller gearbeitet werden kann. 

MSIs Kreativ-34-Zöller ist aktuell zu einem Preis von rund 1.300 Euro verfügbar.

Preise und Verfügbarkeit
MSI Prestige PS341WU
929,80 Euro Nicht verfügbar Ab 929,80 EUR


 

Unvernunft in Reinform: ASUS ROG Swift PG35VQ

Wer schon alles unter dem Weihnachtsbaum liegen hat, aber noch nicht den passenden Gaming-Monitor auf dem Schreibtisch stehen hat, der sollte einen Blick auf den ASUS ROG Swift PG35VQ werfen. Mehr Unvernunft in einem Stück Technik geht kaum. 

ASUS setzt auf ein 35 Zoll großes VA-Panel mit Quantum-Dot-Technik, das mit 3.440 x 1.440 Bildpunkten auflöst und dafür extrem schnell zur Sache geht. Maximal sind 200 Hz möglich, ein Wert, der sonst nur bei deutlich kleineren Monitoren erreicht wird. G-Sync-Ultimate darf natürlich auch nicht fehlen. Gleichzeitig setzt ASUS auf ein FALD mit 512 Zonen und ein maximal 1.000 cd/m² starkes Backlight, was der HDR-Darstellung extrem zugutekommt. Belohnt wird man mit einer Gaming-Darstellung, die schlichtweg eine ganze Menge Spaß macht, gerade dann, wenn HDR-Inhalte geboten werden.

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Wo Licht ist, da ist aber bekanntlich auch Schatten. Die maximalen Fähigkeiten des PG35VQ sprengen jeden Standard, sodass ein Chroma-Subsampling für das volle Feature-Set genutzt werden muss – was sich auf die Praxis aber kaum auswirkt. Ebenso entstehen hohe Folgekosten, denn eine potente Grafikkarte ist Pflicht. Eine ansprechende Gaming-Leistung bekommt man schon für deutlich weniger Geld, die Unvernunft des ASUS ROG Swift PG35VQ macht am Ende aber einfach eine ganze Menge Spaß.

Hardwareluxx-Test: ASUS ROG Swift PG35VQ

Preise und Verfügbarkeit
ASUS ROG Swift PG35VQ
Nicht verfügbar Nicht verfügbar Nicht verfügbar


 

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Business-Könner der Extraklasse: EIZO FlexScan EV3285

EIZO bietet mit seinem FlexScan EV3285 ein Business-Display an, das alles richtig macht. Der 32-Zöller besitzt ein schlichtes, zeitloses aber ebenso überzeugendes Design. Gerade durch die schmalen Ränder steht auch einem Multimonitor-Einsatz nichts im Wege. Dank des Panels mit einer Auflösung von 3.840 x 2.160 Bildpunkten, muss ein zweites Display in den meisten Fällen gar nicht erst angeschafft werden, denn es wird nicht nur eine gestochen Scharfe Darstellung geboten, sondern auch viel Platz für Anwendungen. Es sollen gleich vier Programme gleichzeitig dargestellt werden? Für den FlexScan EV3285 ist das kein Problem. Positiv wirkt sich die gut gewählte Kombination aus Diagonale und Auflösung aus, denn die Windows-Skalierung muss so nicht zwangsläufig bemüht werden.

Sollte einmal ein Bild bearbeitet werden, kann die genutzte IPS-Technik ihre Stärken ausspielen, die EIZO mit einer leistungsstarken Farbverarbeitung mit 10 Bit kombiniert. Das sehr hochwertige IPS-Panel bietet dank seiner großzügigen Blinkwinkel nicht nur Vorteile, wenn mehrere Nutzer vor dem Monitor sitzen, sondern ist gerade bei Geräten mit großen Diagonalen auch dann praktisch, wenn man allein vor dem PC sitzt. Denn so können Farben und Kontraste bis hin zu den Rändern korrekt dargestellt werden.

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Das Aushängeschild des EIZO FlexScan EV3285 sind aber ohne Frage seine ergonomischen Fähigkeiten. Dank des neuartigen Standfußes kann er in der Höhe im Bereich von 149 mm angepasst werden, noch dazu lässt sich die Neigung in einem Bereich von -5° bis 35° justieren. Umfassendere Anpassungsmöglichkeiten haben wir bislang noch nicht gesehen. So findet ohne Frage jeder Anwender eine passende Position. 

Gleichzeitig ist der EV3285 ein Experte beim Stromsparen, denn es kommt eine ausgeklügelte Sensorik zum Einsatz. Auto EcoView sorgt automatisch für die ideale Helligkeit des Bildschirms, während der EcoView-Optimizer die Hintergrundbeleuchtung bei dunklen Bildern automatisch reduziert. Beides hilft dabei bares Geld zu sparen.

Aber auch im Bereich der Anschlussausstattung zeigt sich der 32-Zöller fortschrittlich. Neben DisplayPort und zwei HDMI-Schnittstellen gibt es auch einen Typ-C-Anschluss. Über diesen kann der Monitor nicht nur mit Bilddaten versorgt, sondern auch ein Notebook mit maximal 60 W geladen werden. Dann wird der Monitor zur Docking-Station, denn es reicht ein Kabel für alle Aufgaben, was sehr komfortabel ist.

Der EIZO Flexscan EV3285 ist aktuell zu einem Preis von rund 1.100 Euro gelistet. Mit einem Garantiezeitraum von 5 Jahren kann sich der Business-Könner klar von vielen Konkurrenten absetzen.

Preise und Verfügbarkeit
Eizo Flexscan EV3285
1.135,40 Euro Nicht verfügbar Ab 1.135,40 EUR


 

Bezahlbares Gaming-Display: MSI Optix MAG271CQR

Wer nur einen Bruchteil des Budgets des PG35VQ für einen Gaming-Monitor übrig hat, muss keinesfalls verzagen. MSI bietet mit dem Optix MAG271CQR ein überzeugendes Gaming-Modell im 27-Zoll-Format an. Das genutzte VA-Panel bietet maximal 144 Hz, was für die meisten Anwender vollkommen ausreichend ist. Die geschwungene Oberfläche sorgt für eine gesteigerte Immersion, während sich FreeSync um eine Tearing-freie Darstellung kümmert.

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Die ergonomischen Anpassungsfähigkeiten befinden sich auf einem normalen Niveau, die Bedienung ist sinnvoll umgesetzt, auch wenn der Joystick etwas schwer zu erreichen ist. Sehr gut kann MSIs Gaming-OSD gefallen, das es erlaubt, verschiedene Presets automatisch beim Spielstart laden zu lassen.

Das Gehäuse ist für ein Gaming-Modell noch vergleichsweise unauffällig, eine RGB-Beleuchtung muss aber natürlich sein. Mit einem Preis von rund 350 Euro ist der MSI Optix MAG271CQR noch als erschwinglich einzustufen.

Hardwareluxx-Test: MSI Optix MAG271CQR

Preise und Verfügbarkeit
MSI Optix MAG271CQR
Nicht verfügbar Nicht verfügbar Nicht verfügbar


Weitere Monitor-Tests können online in unserem Artikel-Bereich eingesehen werden. Bei konkreten Fragen hilft unsere Community im Monitor-Unterforum gerne weiter.


Individuelle PC-Systeme schreien nach individuellen Gehäusen - und davon konnten wir 2019 eine ganze Reihe testen. Für unsere Weihnachtsempfehlungen haben wir einige Modelle ausgesucht, die für ganz unterschiedliche Zwecke geeignet sind. 

Für Individualisten mit Wasserkühlung: Lian Li PC-O11D XL ROG Certified

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Schon das reguläre PC-O11 Dynamic konnte als Enthusiasten-Gehäuse überzeugen - vor allem, wenn es für Eigenbau-Wasserkühlungen genutzt wird. Das XL-Modell ist nicht nur größer und geräumiger, sondern auch noch besser geworden. In der Mainboardkammer kann High-End-Hardware bestens in Szene gesetzt und von bis zu drei 360-mm-Radiatoren gekühlt werden. Lian Li nutzt mehr Aluminium als beim kleinen Geschwistermodell und integriert außerdem einen A-RGB-Streifen in die Front. Ein heimliches Highlight sind aber auch die vier Hot-Swap-Laufwerksplätze, die von der Rückseite aus mit Laufwerken bestückt werden. Bei Bedarf können sie ausgebaut werden - so lassen sich bis zu drei ATX-Netzteile verbauen. Und mit einer optionalen Erweiterungsschiene findet selbst ein riesiges SSI-EEB-Mainboard wie das ASUS ROG Dominus Extreme Platz. Preislich müssen für das Enthusiasten-Gehäuse rund 200 Euro eingeplant werden. 

Hardwareluxx-Test: Lian Li PC-O11D XL ROG Certified

Preise und Verfügbarkeit
Lian Li PC-O11D XL ROG Certified
Nicht verfügbar 219,90 Euro Ab 219,90 EUR


 

Bunt, gläsern und gut: Fractal Design Define S2 Vision RGB

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Fractal Design überraschte 2019 mit dem Define S2 Vision RGB. Es basiert eigentlich auf dem überzeugenden, aber unauffälligen Define S2. Mit viel Glas und vier 140-mm-A-RGB-Lüftern ist es ein richtiges Showgehäuse geworden. Dafür muss allerdings auch ein gewisser Aufpreis eingeplant werden. Aktuell gibt es das RGB-Gehäuse für 222 Euro

Hardwareluxx-Test: Fractal Design Define S2 Vision RGB

Preise und Verfügbarkeit
Fractal Design Define S2 Vision RGB
257,80 Euro 279,90 Euro Ab 222,93 EUR


 

Gut und günstig: be quiet! Pure Base 500

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Wer für einen Midi-Tower deutlich unter 100 Euro ausgeben will, muss meistens deutliche Abstriche machen. Umso mehr beeindruckt be quiet! mit dem Pure Base 500. Das günstige ATX-Gehäuse ist in verschiedenen Varianten ab rund 60 Euro verfügbar. Bei der Komponentenwahl müssen kaum Einschränkungen gemacht werden und für die Kühlung kommen 140-mm-Lüfter zum Einsatz. Dazu zeigt es sich mit einem frischen Design und kann sogar Silent-Features bieten. 

Hardwareluxx-Test: be quiet! Pure Base 500

Preise und Verfügbarkeit
be quiet! Pure Base 500
66,94 Euro 74,90 Euro Ab 66,94 EUR


 

Klein und edel: Streacom DA2

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Mini-ITX-Gehäuse machen oft eine Gratwanderung zwischen Größe und Nutzbarkeit. Das Streacom DA2 kann dank eines innovativen und flexiblen Montagesystems unterschiedlichen Ansprüchen gerecht werden und auch leistungsstarke Hardware aufnehmen. Es wird aus anodisiertem Aluminium mit strichgeschliffener Oberfläche gefertigt und wirkt edel und hochwertig. Allerdings ist es auch hochpreisig: Rund 220 Euro müssen für das kleine Edelgehäuse eingeplant werden. 

Hardwareluxx-Test: Streacom DA2

Preise und Verfügbarkeit
Streacom DA2
Nicht verfügbar Nicht verfügbar Nicht verfügbar


Weitere Gehäusetests können online in unserem Artikel-Bereich eingesehen werden. Bei konkreten Fragen hilft unsere Community im Gehäuse-Unterforum gerne weiter.


Premiumkühler mit zwei Flaggschiff-Lüftern: Noctua NH-U12A

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2018 hatte Noctua mit dem NF-A12x25 einen neuen Referenzlüfter auf den Markt gebracht - 2019 folgte dann ein Kühler mit zwei dieser neuen Lüfter. Das Single-Tower-Modell überzeugt mit hoher Qualität, beachtlicher Performance und flüsterleisem Betrieb. Im Vergleich zu den meisten Dual-Tower-Kühlern punktet er mit einer besseren Kompatibilität. Noctuas Premiumkühler kostet rund 100 Euro

Hardwareluxx-Test: Noctua NH-U12A

Preise und Verfügbarkeit
Noctua NH-U12A
Nicht verfügbar 104,90 Euro Ab 99,90 EUR


 

Vernunftwahl mit zwei Kühltürmen: Scythe Fuma 2

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Dass man auch einen Dual-Tower-Kühler mit guter Kompatibilität entwickeln kann, beweist Scythe mit dem Fuma 2. Dabei wird eine hohe Kühlleistung erreicht. Ein leiser Betrieb ist dank der geringen Minimaldrehzahl der beiden mitgelieferten Lüfter aber auch möglich. Und das alles gibt es für einen attraktiven Preis von etwa 47 Euro

Hardwareluxx-Test: Scythe Fuma 2

Preise und Verfügbarkeit
Scythe Fuma 2
Nicht verfügbar 52,90 Euro Ab 52,90 EUR


 

Preis-Leistungs-Tip im AiO-Segment: Arctic Liquid Freezer II 240

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AiO-Kühlungen müssen nicht teuer sein - das zeigt besonders Arctic mit der Liquid Freezer II-Serie. Die von uns getestete 240-mm-Variante kostet nur rund 60 Euro. Sie kann aber eine hohe Kühlperformance abliefern. Pumpe und Lüfter lassen sich herunterregeln, sodass ein relativ leiser Betrieb möglich ist. Als Besonderheit gibt es einen kleinen VRM-Lüfter, der die Spannungswandler des Mainboards kühlt. Alternativ zum 240-mm-Modell werden Varianten mit 120-, 280- und 360-mm-Radiator angeboten. 

Hardwareluxx-Test: Arctic Liquid Freezer II 240

Preise und Verfügbarkeit
Arctic Liquid Freezer II 240
Nicht verfügbar Nicht verfügbar Nicht verfügbar


  

Spezialist für SFF-Systeme: Asetek 645LT

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Für wirklich kleine SFF-Systeme (Small Form Factor) ist selbst ein 120-mm-Radiator schnell zu groß. Als absolute Speziallösung gibt es für solche Fälle die Asetek 645LT mit 92-mm-Radiator. Caseking bietet sie im Bundle mit einem hochwertigen Noctua-Lüfter an. Optional können unterschiedliche Montagekits und Thermal Grizzly-Wärmeleitpasten dazu gebucht werden. Regulär kostet die kleine AiO-Kühlung 89,90 Euro.

Hardwareluxx-Test: Asetek 645LT

Bezugsquelle: Asetek 645LT bei Caseking 

Weitere Kühlungstests können online in unserem Artikel-Bereich eingesehen werden. Bei konkreten Fragen hilft unsere Community im Kühlungs-Unterforum gerne weiter.


Auch in diesem Jahr gab es einige Neuerscheinungen im Bereich der Netzteile. Manche Hersteller waren recht aktiv und haben einige neue Modelle vorgestellt, so u.a. Corsair. Mit Fractal Design hat ein Hersteller einen gelungenen Wiedereinstieg in den Netzteilmarkt geschafft. Und dann sind da natürlich auch weitere Bekannte Hersteller wie be quiet! oder auch Seasonic, welche es bezüglich Neuerscheinungen eher ruhig haben angehen lassen, was aber bei bereits guten Produkten im Portfolio auch kein verkehrtes Vorgehen ist.

 

High-End - Corsair AX1000

Wenn es um "das" aktuelle High-End-Netzteil geht, dann ist auch 2019 noch Corsair mit seinem AX1600i das Maß der Dinge. Dessen 1.600 W an Ausgangsleistung, den bis zu zehn PCI-Express-Anschlüssen und sein Marktpreis von 450 Euro machen es aber zu einem Produkt für wirkliche Power-User oder Enthusiasten. Deutlich mehr User dürfte da die dieses Jahr von Corsair überarbeitete AX-Serie ansprechen, die mit dem AX850 und AX1000 nun zwei High-End-Modelle mit 80-PLUS-Titanium-Effizienz bietet und von der Leistung her für viele High-End-Systeme ausreichen sollte.

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In Sachen Effizienz liegen sowohl das Corsair AX850 als auch das AX1000 auf Augenhöhe mit dem PRIME Titanium bzw. mittlerweile PRIME TX von Seasonic, was angesichts eines ähnlichen Grunddesigns nicht allzu sehr verwundert. Oder anders formuliert: Die neuen AX-Modelle teilen sich mit den PRIME Titanium die Krone, wenn es um die aktuell beste Netzteileffizienz in diesem Bereich geht. Die beiden Corsair AX "2019" bieten voll-modulares Kabelmanagement mit guten Anschlussmöglichkeiten, dank einer umschaltbaren Lüftersteuerung mit Semi-Passiv-Modus einen lautlosen bis unter Last auch recht leisen Betrieb und natürlich qualitativ hochwertige Ausgangsspannungen. Vollständige Schutzschaltungen und eine zehnjährige Herstellergarantie komplettieren das sehr gute Gesamtbild.

Alles in allem bietet das Corsair AX1000 ein nahezu perfektes Gesamtpaket als High-End-Netzteil, welches seine 240 Euro auch wert ist. Als direkte und völlig gleichwertige Alternative können wir noch das Seasonic PRIME TX-1000 nennen, das vor seiner Umbenennung die Bezeichnung "PRIME Ultra 1000W Titanium" trug und mit einem Preis 260 Euro in einer ähnlichen Preisregion liegt.

Hardwareluxx-Test: Corsair AX1000 

Preise und Verfügbarkeit
Corsair AX1000
Nicht verfügbar Nicht verfügbar Ab 256,41 EUR


 

Mittelklasse - Corsair RM750 (2019)

Das Interesse an qualitativ hochwertigen Netzteilen im mittleren Leistungsbereich, bei denen auch das Preis-/Leistungsverhältnis gut auswogen ist, dürfte sich mit am größten sein. Hier hat Corsair mit der 2019er-Version der "RM Serie" eine interessante Reihe vorgestellt, die mit den Wattstufen von 650, 750 und 850 W diesen Bereich sehr gut abdeckt. Mit dieser Dimensionierung lassen sich ohne Probleme einige - aus Consumersicht - High-End-Komponenten verbauen, ohne dass das Netzteil in den meist akustisch nicht mehr unauffälligen Volllastbereich gezwungen wird.

Die RM-Modelle bieten eine gute 80-PLUS-Gold-Effizienz mit stabilen Ausgangsspannungen und niedrigen Ripple-/Noise-Werten. Genauer gesagt sind die RM-Modelle im Niedriglastbereich sogar überdurchschnittlich effizient für ein Gold-Netzteil, was sich bei üblichen Systemen, die auch gerne mal für weniger rechenintensive Aufgaben genutzt werden, auf die Dauer bezahlt machen kann. Die verwendete Technik ist modern und es sind alle wichtigen Schutzschaltungen vorhanden, von daher stimmt die Qualität bei den Corsair RM.

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Das Kabelmanagement ist von der voll-modularen Sorte und bietet insgesamt solide Anschlussmöglichkeiten. Alle Modelle bieten zwei 8-Pin-EPS- und mindestens vier PCI-Express-Anschlüsse. Wir empfehlen das RM750, da dies mit zehn SATA-Anschlüssen ein gutes Stück flexibler als das RM650 mit nur sechs SATA-Steckern aufgestellt ist. Alle RM-Modelle verfügen über einen semi-passive Lüftersteuerung und einen qualitativ soliden Lüfter. Dank dem Semi-Passiv-Modus arbeiten die RM bei niedriger Last lautlos, bei mittlerer Last angenehm leise und auch bei hoher Last bewegen sie sich noch im recht unauffälligen Bereich.

Insgesamt sind die aktuellen Corsair RM, insbesondere das RM750, eine gute Wahl, wenn es um ein bezahlbares Netzteil mit einem guten Gesamtpaket geht. Die Preise reichen aktuell von knapp unter 90 Euro für das RM650, über 95 Euro für das RM750 und gehen bis zu 109 Euro für das RM850.

Hardwareluxx-Test: Corsair RM Series (2019) 

Preise und Verfügbarkeit
Corsair RM750
Nicht verfügbar 129,90 Euro Ab 114,59 EUR


 

Mittelklasse - Fractal Design Ion+ Platinum Series

Eine weitere Empfehlung im Midrange-Bereich ist die 2019 vorgestellte Ion+ Platinum-Serie von Fractal Design, mit der sich Fractal Design nach einer gewissen Auszeit im Netzteilsegment wieder im Markt zurückmeldet. Die mit 80-PLUS-Platinum-Effizienz arbeitende Ion+-Serie umfasst vier Modelle von 560 bis 860 W, die allesamt mit einem voll-modularen Kabelmanagement und eine umschaltbaren Lüftersteuerung mit Semi-Passiv-Modus ausgestattet sind. Im Test hatten wir das 660- und das 860-W-Modell, welche beide mit hoher Leistungsfähigkeit, stabilen Ausgangsspannungen und niedrigen Ripple-/Noise-Werten punkten konnten. Die Effizienz lag dabei jeweils auf einem guten Platinum-Niveau. Fractal Design verbaut qualitativ hochwertige Komponenten und es sind auch alle wichtigen Schutzschaltungen mit an Bord.

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Die Anschlussmöglichkeiten sind dabei recht ordentlich, denn alle Wattstufen bieten mindestens vier PCI-Express-Anschlüsse. Schade ist allenfalls, dass erst das Ion+ 760P über einen zweiten CPU-Versorgungsstecker verfügt. Alle Anschlusskabel verfügen dabei über ein Feature namens UltraFlex. Dahinter verbirgt sich die Tatsache, dass die Kabellitzen aus deutlich feineren Einzeldrähten als bei üblichen Anschlusskabeln aufgebaut sind, was den Kabeln insgesamt eine größere Flexibilität verleiht. Als Lüfter kommt jeweils ein 140-mm-Lüfter mit FDB-Lagerung zum Einsatz, welcher, wenn er denn im Betrieb ist, sehr leise arbeitet. Im niedrigen Lastbereich verhielten unsere beiden Testsamples lautlos, bei höheren Lasten angenehm leise.

Die Ion+ Platinum von Fractal Design bieten ebenfalls ein ausgewogenes Gesamtpaket, bei dem Leistung, Qualität, Ausstattung und auch Lautstärke stimmen. Die Preise reichen aktuell von knapp 100 Euro für das Ion+ 560P bis hin zu knapp 130 Euro für das Ion+ 860P. Die beiden mittleren Leistungsstufen liegen jeweils in Abständen von ca. 10 Euro dazwischen.

Hardwareluxx-Test: Fractal Design Ion+ 660P und 860P

Preise und Verfügbarkeit
Fractal Design Ion+ 660P
Nicht verfügbar Nicht verfügbar Ab 140,26 EUR


  

Einstiegsbereich - be quiet! Pure Power 11

Im Einstiegsbereich ist die Auswahl ebenfalls recht groß und vielfältig. Unserer Meinung nach macht es auch im Einstiegsbereich Sinn, auf ein Modell mit 80 PLUS Gold einer renommierten Marke zu setzen, da hier in der Regel auch die technische Qualität gut ist. Der meist überschaubare Aufpreis zu einer unbekannten Marke ist angesichts der meist teuren Hardware im Rest des PCs sehr gut angelegtes Geld. Die Auswahl an Gold-Netzteilen ist mittlerweile recht groß, u.a. von be quiet!, Enermax, Seasonic, Thermaltake, BitFenix, Cougar und SilverStone sind entsprechende Modelle zu finden. Modelle dieser Marken sind im Prinzip alle einen Blick wert.

Als Beispiel für empfehlenswerte Einstiegsnetzteile möchten wir noch einmal be quiet!s bereits letztes Jahr vorgestellte Serie Pure Power 11 vorstellen, da seitdem noch keine direkte Konkurrenz den Ring betreten hat. Die Pure Power 11 decken den Leistungsbereich von 300 bis 700 W ab, wobei wir erst die Modelle ab 400 W in Betracht ziehen würden, da diese allesamt 80 PLUS Gold bieten. Die Pure Power von be quiet! sind sicher keine High-End-Netzteile, aber bieten solide Technik mit einem guten Preis-/Leistungsverhältnis und genießen insgesamt einen guten Ruf. Mit knapp 50 Euro für das Pure Power 11 400W - bereits mit 80 PLUS Gold - bis 90 Euro für das Pure Power 11 CM 700W schonen diese Modelle den Geldbeutel.

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Die Modelle mit CM in der Bezeichnung verfügen über ein teil-modulares Kabelmanagement, wohingegen die normalen Modelle mit festen Anschlusskabeln auskommen müssen, was sich aber natürlich positiv im Preis niederschlägt. Alle Pure Power 11 ab 400 W bieten Effizienz nach 80 PLUS Gold und verfügen - wie die Vorgängerrevision auch schon - über ein DC-DC-Design für eine bessere Spannungsregulierung und eine fünfjährige Herstellergarantie.

Dem Markennamen verpflichtet bieten die Pure Power 11 einen vergleichsweise leisen Betrieb. Das von uns zum Launch getestete Pure Power 11 500W CM steuert den 120-mm-Lüfter über einen weiten Lastbereich mit ca. 500 U/min an, was für einen sehr leisen Eindruck sorgt. Aber auch unter Volllast war das be quiet! noch vergleichsweise unauffällig in Sachen Geräuschentwicklung. Die Effizienz liegt auf solidem 80-PLUS-Gold-Niveau und bei den Ausgangsspannungen zeigte sich eine für ein Einstiegsbereich ordentliche Performance. be quiet!s Pure Power 11 sind sicher nicht die allergünstigsten Modelle in dem Segment, aber bieten dank guter Performance und Ausstattung ein attraktives Gesamtpaket.

Hardwareluxx-Test: be quiet! Pure Power 11 500W CM

Preise und Verfügbarkeit
be quiet! Pure Power 11 500W CM
69,71 Euro 79,90 Euro Ab 69,71 EUR


  

Kompakt (SFX) - Corsair SF Platinum Series

Im Bereich der Kompaktnetzteile können wir im SFX-Formfaktor die neue Revision der Corsair SF Series empfehlen. Die 2018 vorgestellte neue Revision verfügt über alle Stärken und Qualitäten der ursprünglichen Serie, aber kann nun mit einer auf 80 PLUS Platinum gesteigerten Effizienz aufwarten. Die gesteigerte Effizienz ist auch schon das Hauptmerkmal der nun SF Platinum genannten Serie. So bleiben die Leistungsstufen mit 450 und 600 W gleich. Neu ist auch, dass die SF Platinum nun mit neuen modularen Anschlusskabeln ausgeliefert werden. Corsair hat hier die bekannten schwarzen Flachbandkabel durch ebenfalls schwarze Kabel mit jeweils einzeln mit Sleeves versehenen Einzellitzen versehen.

Die Corsair SF Platinum weisen den ursprünglichen SFX-Formfaktor auf. Daneben gibt es auf dem Markt noch eine Reihe von Netzteilen im SFX-L-Format, die wir auch noch erwähnen. Bei den nur 100 mm tiefen SF-Netzteilen hat es Corsair geschafft, einen laufruhigen 92-mm-Lüfter unterzubringen, welcher von einer ZeroRPM-Lüftersteuerung betrieben wird, die eine semi-passive Kennlinie verwendet. Im passiven Lastbereich sind beide von uns getesteten SF-Platinum-Modelle lautlos. Darüber hinaus im aktiven Bereich arbeitet das Netzteil über einen weiten Lastbereich recht leise bzw. unter Volllast dann noch vergleichsweise unauffällig.

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Bei Betrachtung der sehr guten Effizienz und den qualitativ hochwertigen Ausgangsspannungen, die mit stets gut ausgeregelten und sehr niedrigen Ripple-/Noisespannungen behaftet sind, ist immer wieder erstaunlich, dass Corsair dies in diesem kleinen Formfaktor realisieren konnte. Die Ausstattung mit zwei PCI-Express-, einem 8-Pin-, vier SATA- und drei 4-Pin-Molex-Steckern ist übrigens bei beiden Leistungsstufen gleich. Die Kabel mit den einzeln gesleevten Litzen sehen hochwertig aus und weisen eine ähnliche Länge auf, wie die der Vorgängerrevision. Wer also auf der Suche nach einem qualitativ hochwertigen und effizienten SFX-Netzteil ist, sollte sich die neue SF Platinum von Corsair einmal näher anschauen.

Hardwareluxx-Test: Corsair SF Platinum Series

Preise und Verfügbarkeit
Corsair SF Platinum Series
Nicht verfügbar 179,90 Euro Ab 179,90 EUR


 

 

Kompakt (SFX-L) - Fractal Design Ion SFX Gold 650W / Seasonic Focus SGX-650

Wenn in das betreffende Kompaktsystem auch ein SFX-L-Netzteil passt, bieten sich noch zusätzliche Optionen an. Eine wäre das Fractal Design Ion SFX Gold 650W, welches übrigens technisch sehr ähnlich zu dem Seasonic Focus SGX-650 ist. Beide Netzteile bieten eine gute 80-PLUS-Gold-Effizienz und hochwertige Ausgangsspannungen mit niedrigen Ripple-/Noise-Werten. Dank semi-passiver Lüftersteuerung arbeiten diese Netzteile bei niedriger bis knapp mittlerer Last lautlos. Dank SFX-L-Format kann hier im Vergleich zu einem SFX-Modell ein größerer 120-mm-Lüfter zum Einsatz kommen, welcher dank FDB-Lagerung selbst recht leise arbeitet und erst im obersten Lastbereich drehzahlbedingt auffällig wird.

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Die Ausstattung ist bei beiden Modellen mit vier PCI-Express-Anschlüssen recht üppig. Das Fractal Design Ion SFX 650W punktet aber gegenüber dem Seasonic SGX-650 durch insgesamt acht anstelle von sechs SATA-Steckern. Weiterhin sind seine Anschlusskabel in der UltraFlex-Variante ausgeführt, d.h. sie sind in sich flexibler und lassen sich leichter biegen.

Hardwareluxx-Test: Fractal Design Ion SFX Gold 650W

Hardwareluxx-Test: Seasonic Focus SGX-650 

Preise und Verfügbarkeit
Seasonic Focus SGX-650
Nicht verfügbar 164,90 Euro Ab 144,99 EUR


  

Fanless - Seasonic PRIME Fanless

Klassische Fanless-Netzteile sind weiterhin ein Nischenprodukt. Lüfterlose Netzteile entstanden in einer Zeit, zu der kaum eine aktive Lüfterkühlung eines Netzteils als wirklich leise bezeichnet werden konnte. Inzwischen sieht die Lage etwas anders aus, weil manche Hersteller wie be quiet! ihre rein aktive Kühlung mittlerweile wirklich sehr leise bekommen haben. Andere Hersteller wie Seasonic oder Corsair ermöglichen durch den Einsatz von semi-passiven Lüftersteuerungen ebenfalls einen lautlosen Betrieb bei niedrigen Belastungen. Viele User, die sich einen leisen Rechner wünschen, werden so mittlerweile zufriedenstellend versorgt. Bleibt also ein kleiner Kreis von Enthusiasten, die ein wirklich möglichst lautloses System zusammenstellen wollen.

Seasonic hat Anfang 2018 das PRIME Titanium 600W Fanless (nun PRIME Fanless TX-600) vorgestellt und auf der Computex 2019 dann mit dem PRIME Fanless TX-700 eine weitere Version angekündigt. Bei der Ankündigung ist es leider bislang geblieben, ein Marktstart ist noch nicht in Sicht, weshalb wir die 600-W-Version noch einmal empfehlen möchten.

Wie schon bei den vorherigen Fanless-Netzteilen setzt Seasonic darauf, eine möglichst effiziente Plattform aus den Standard-Modellen durch Veränderungen einzelner Bauteile passiv-tauglich zu machen. Die hohe Effizienz der Titanium-Modelle reduziert die "Abwärme" signifikant. Das maximal luftdurchlässige Gehäuse ermöglicht Luftaustausch durch natürliche Konvektion und das Upgrade einzelner Bauteile und interner Kühlkörper samt Leistungsreduktion auf nur 600 W ermöglicht dann den kompletten Passivbetrieb, sofern bestimmte Anforderungen zur Einbausituation eingehalten werden.