Die Hardwareluxx-Weihnachtsempfehlungen 2016

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xmasIn diesem Jahr starten wir mit unserem großen Weihnachtsempfehlungs-Special schon etwas früher als in den vergangenen Jahren. Der Grund ist ganz einfach: So bleibt noch mehr Zeit zum Shoppen und für eine Erweiterung der Wunschliste. Wie in den Jahren zuvor gibt es auch 2016 für alle Bereiche ausführliche Empfehlungen von unseren Fachredakteuren.

Viel Spaß beim Lesen!

 

Prozessor-Empfehlungen:

Im Jahr 2016 kam im Prozessor-Bereich, wenn man von Intels Broadwell-E-Launch einmal absieht, nur wenig Spannung auf. Intel hat seit August 2015 die Skylake-Plattform am Laufen, die auch aktuell noch eine gute Basis für einen performanten PC darstellt. Anfang 2017 wird es nicht nur von der Intel-Seite mit den Kaby-Lake-Prozessoren wieder spannend. Auch AMD möchte in ein paar Monaten die neuen Sockel-AM4-CPUs auf Basis der Zen-Architektur (Summit Ridge) veröffentlichen. Erste Benchmarks haben eine identische Performance mit Broadwell-E gezeigt.

Das kommende LGA1151-Flaggschiff wird dann der Core i7-7700K bilden, der mit einem Grundtakt von 4,2 GHz und einem Turbotakt von 4,5 GHz ans Werk gehen soll. Das Schwester-Modell mit freiem Multiplikator aber ohne Hyper-Threading ist dann der Core i5-7600K. Dessen vier Kerne arbeiten mit einem Grundtakt von 3,8 GHz.

Speerspitze für LGA1151: Intel Core i7-6700K

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Bis zum Kaby-Lake-Launch kommt auch in diesem Jahr an ihm niemand vorbei, wenn es um die Kombination zwischen hoher Leistung und guter Effizienz geht – die Rede ist natürlich vom Intel Core i7-6700K, dem (noch) aktuellen Flaggschiff für die LGA1151-Plattform. Der 4-Kerner bietet eine Basistaktfrequenz von 4,0 GHz und kann kurzfristig auch mit einem 4,2 GHz Turbotakt arbeiten. Die Leistung konnte gegenüber dem Vorgänger zwar gesteigert werden, die Fortschritte halten sich in diesem Bereich aber dennoch in Grenzen. Deutlich verbessert wurde hingegen die Effizienz, was die sechste Core-Generation doch recht interessant macht. Wer über eine potente Kühlung verfügt, kann zudem auf ein ansehnliches Taktplus hoffen.

Generell gilt: Wer ein halbwegs aktuelles System sein Eigen nennt, muss nicht neu investieren. Nutzer, die hingegen schon einen etwas älteren PC besitzen und an einem Upgrade interessiert sind, kommen an Skylake oder bald Kaby Lake kaum vorbei. Letzteres hängt aber auch davon ab, in welchem Umfang die AMD-Zen-Prozessoren für den Sockel AM4 überzeugen können. In jedem Fall müssen auch das Mainboard und der Arbeitsspeicher getauscht werden. Passende Empfehlungen sind in unserem Weihnachts-Guide natürlich auch zu finden.

Wenn es aber nicht das Top-Modell sein soll, kann auch ein Blick auf unsere nächste Empfehlung interessant sein.

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Ohne Hyper-Threading: Intel Core i5-6600K

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Für ungefähr 110 Euro weniger bietet sich der Core i5-6600K an. Im Gegensatz zum Core i7-6700K muss der Käufer dafür aber auf ein paar Features verzichten. Die Taktfrequenz liegt natürlich ein gutes Stück unterhalb, denn die vier Kerne des Core i5-6600K arbeiten standardmäßig mit 3,5 GHz. Hinzu kommt noch der Turbo mit maximal 3,9 GHz. Allerdings muss auf das Hyper-Threading-Feature gänzlich verzichtet werden, sodass es bei vier Threads bleibt, die der Core i5-6600K zeitgleich bearbeiten kann. Ein weiterer Unterschied ist beim L3-Cache zu finden, der statt mit 8 MB beim Core i7-6700K mit nur noch 6 MB beziffert ist. Als interne Grafik kommt auch hier die HD Graphics 530 zum Einsatz – genutzt wird sie aber vermutlich von kaum einem unserer Leser.

All das führt aber nicht dazu, dass der 6600K gegenüber seinem großen Bruder deutlich ausgebremst wird. Je nach Anwendung kann der Core i7-6700K aber durch das Hyper-Threading-Feature noch etwas mehr Leistung herauskitzeln. Ansonsten gilt für unsere günstigere Skylake-Empfehlung, was auch auf den größeren Bruder zutrifft: Wer umrüstet, muss daran denken, auch Budget für ein Mainboard und neuen DDR4-Speicher einzuplanen. Bei der Leistung gibt es kleinere Fortschritte, bei der Effizienz größere.

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Noch mehr Multi-Threading: Intel Core i7-6800K

Zumindest für den kleinsten der neuen Broadwell-E-Prozessoren können wir ebenfalls eine Empfehlung aussprechen. Ende Mai hat Intel für den Sockel LGA2011-3 vier neue Prozessoren veröffentlicht. Der Core i7-6800K bietet mit seinen sechs Kernen inklusive Hyper-Threading eine erhöhte Multi-Threading-Performance. Sein Grundtakt liegt bei 3,4 GHz und sein Turbotakt bei 3,6 GHz. Mithilfe des freien Multiplikators kann die Leistung zudem noch weiter erhöht werden, auch wenn sich gleichzeitig die TDP von 140 Watt aus weiter steigert.

Vom Core i7-6850K mit 40 statt 28 Gen3-Lanes abgesehen, gibt es außerdem den Core i7-6900K mit acht und den Core i7-6950X als Flaggschiff mit satten zehn Kernen. Aber auch in diesem Fall muss für ein Upgrade von einem weitaus älteren System ein LGA2011-3-Mainboard mit Intels X99-Chipsatz sowie DDR4-Arbeitsspeicher gekauft werden.

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Wie schon im letzten Jahr, geben die LGA1151- und LGA2011-3-Mainboards den Ton bei den Weihnachtsempfehlungen an. Während sich der Kauf eines LGA1151-Mainboards mit Hinblick auf die anstehenden Kaby-Lake-Prozessoren dank eines BIOS-Updates definitiv lohnt, wird es im nächsten Jahr dennoch neue Platinen mit Intels 200-Chipsatzserie geben. Für den Enthusiasten-Bereich bietet sich derzeit weiterhin ein Sockel-LGA2011-3-Mainboard mit einem Broadwell-E-Prozessor an.

Aufgrund der betagten Sockel-AM3+-Plattform beschränken wir uns bei den Mainboard-Empfehlungen auch in diesem Jahr einzig auf den Sockel LGA1151 und LGA2011-3. Hierbei empfehlen wir ausschließlich von uns getestete Modelle. Im anstehenden Jahr wird es dann mit den Sockel-AM4-Platinen auch im AMD-Sektor wieder spannend.

 

Sockel LGA1151

Solider Unterbau: MSI Z170A Gaming Pro Carbon

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Das MSI Z170A Gaming Pro Carbon gab sich in unserem Test keinerlei Blöße. Durch den Anwender lassen sich insgesamt 64 GB Arbeitsspeicher in den vier DDR4-DIMM-Slots installieren. Mit den drei mechanischen PCIe-3.0-x16-Steckplätzen gestattet das ATX-Mainboard auch den Multi-GPU-Betrieb mit zwei NVIDIA/AMD-Grafikkarten oder gar drei AMD-Grafikkarten. Weiterhin wurde auch an vier PCIe-3.0-x1-Slots gedacht, in denen sich diverse Erweiterungskarten einsetzen lassen. Mithilfe von zwei USB-3.1-Gen2-, sechs USB-3.1-Gen1- und acht USB-2.0-Schnittstellen lassen sich auch viele USB-Geräte anschließen. Auch sind Gigabit-LAN über Intels I219-V und ein Onboard-Sound über den Realtek-ALC1150 mit an Bord.

Sämtliche Storage-Komponenten können an eine SATAe-Schnittstelle, vier SATA-6GBit/s-Ports sowie einen M.2-Anschluss mit M-Key-Kodierung angeklemmt werden. Für das Gamer-Auge bietet das Z170A Gaming Pro Carbon außerdem insgesamt 16 LEDs, von denen sieben Stück am rechten PCB-Rand angebracht wurden und in zahlreichen, verschiedenen Farben und Leuchteffekten ihr Potential zeigen können.

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Günstiges Gaming-Board: Gigabyte GA-Z170X-Gaming 3

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Für den Einstieg bietet sich das Gigabyte GA-Z170X-Gaming 3 im schmaleren ATX-Format an. Auf dieser Fläche wurden nicht nur vier DDR4-Speicherbänke (max. 64 GB RAM) verlötet, sondern außerdem auch drei mechanische PCIe-3.0-x16-Steckplätze und drei PCIe-3.0-x1-Slots verbaut. SSDs, HDDs und Co. finden ihren Platz an drei SATA-Express-Anschlüssen, die sich wahlweise auch als sechs SATA-6GBit/s-Ports verwenden lassen. Der Anwender kann sich auf zwei großzügige M.2-M-Key-Schnittstellen, zwei USB-3.1-, sieben USB-3.0- und sechs USB-2.0-Buchsen freuen. Im Sound-Bereich gibt der Realtek-ALC1150-Codec den Takt an und der Killer-E2201-Netzwerkcontroller ist für die Verteilung der Netzwerkpakete verantwortlich.

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ROG-Einstieg für LGA1151: ASUS Maximus VIII Ranger

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Wer für den Sockel LGA1151 ein ROG-Mainboard in Betracht zieht und dabei so wenig wie möglich ausgeben möchte, kommt am Ranger-Modell nicht vorbei. Für die Skylake-S-Prozessoren und die kommenden Kaby-Lake-Prozessoren kann daher problemlos zum Maximus VIII Ranger gegriffen werden, welches wie das Maximus VII Ranger eine angemessene Ausstattung mit drei mechanischen PCIe-3.0-x16-Slots, drei PCIe-3.0-x1-Anschlüssen, vier DDR4-DIMM-Speicherbänken, zwei SATA-Express-Schnittstellen, zwei SATA-6GBit/s-Buchsen und einem M.2-Slot für M-Key-SSDs im Angebot hat. Mit den beiden USB-3.1-Gen2-, sechs USB-3.1-Gen1- und acht USB-2.0-Schnittstellen hat ASUS den USB-Bereich solide ausgebaut. Der vorhandene Gigabit-LAN-Port arbeitet über den Intel-I219-V und kommt auf 1 GBit/s. Fehlen darf auch beim "kleinen" Ranger-Modell das ROG-SupremeFX-2015-Audiofeature nicht.

An einige Onboard-Features, wie eine Diagnostic-LED, ein Power-, Reset- und MemOK!-Button haben die Taiwaner ebenfalls gedacht und steigern so den Komfort.

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Umfangreiche Ausstattung: ASRock Z170 Extreme7(+)

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ASRocks Z170 Extreme7+ ist kein Gaming-Unterbau im klassischen Sinne, auch wenn diese Platine für solche Zwecke genutzt werden kann. Der Vorteil dieser Platine ist in der umfangreichen Ausstattung begründet. In Sachen Erweiterungssteckplätze halten sich drei PCIe-3.0-x16-Slots, jeweils ein PCIe-3.0-x1- und PCIe-2.0-x1 bereit. Auf Wunsch kann der Anwender auch den Mini-PCIe-Steckplatz mit einem 3 cm langen Modul belegen. Ebenfalls wurden drei SATA-Express- und vier weitere SATA-6GBit/s-Schnittstellen für den Storage-Bereich vorgesehen. Als große Ergänzung hat ASRock gleich drei M.2-Schnittstellen mit der M-Key-Kodierung verbaut.

Wer die Plus-Version wählt, erhält dazu ein Front-Panel mit jeweils einem USB-3.1-Gen2-TypA- und Typ-C-Anschluss. Auf der ATX-Platine selbst wurden zwei USB-3.1-Gen2- (jeweils einmal Typ-A und Typ-C) und dazu jeweils acht USB-3.1-Gen1- und USB-2.0-Schnittstellen integriert. Als weitere Besonderheit wartet das ASRock Z170 Extreme7(+) mit zwei Intel-Netzwerkcontrollern mit jeweils 1-GBit/s-Unterstützung auf. Der Realtek-ALC1150-Codec und zwei NE5532-Amplifier von Texas Instruments sorgen im Gegenzug für eine hochwertige Audioausgabe. Auf Komfort, wie Dual-BIOS, Power- und Reset-Button sowie auf eine Diagnostic-LED muss der Käufer ebenfalls nicht verzichten.

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Sockel LGA2011-3

Einstieg in die Enthusiasten-Welt: ASUS X99-E

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Passend zum Launch der Broadwell-E-Prozessoren hat unter anderem ASUS neue Mainboards veröffentlicht. Speziell für einen (im Verhältnis) günstigen Einstieg ist das X99-E konzipiert worden. Auf dem ATX-Mainboard hat der taiwanische Hersteller neben acht DDR4-DIMM-Speicherbänken (maximal 128 GB RAM) außerdem drei mechanische PCIe-3.0-x16- und zwei PCIe-2.0-x1-Steckplätze verlötet. Für den Storage-Bereich hat sich das Unternehmen für einen SATA-Express-Anschluss, acht SATA-6GBit/s-Ports und eine M.2-Schnittstelle entschieden.

Der Besitzer des X99-E darf sich über zwei USB-3.1-Gen2- (jeweils einmal Typ-A und Typ-C) und jeweils acht USB-3.1-Gen1- und USB-2.0-Buchsen freuen. Dabei werden die Netzwerkpakete von einem Intel-Gigabit-LAN-Controller und die Audiosignale vom Crystal-Sound-3-Feature verwaltet.

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Eine gute Wahl: MSI X99A Gaming Pro Carbon

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Was für den Midrange-Bereich gilt, gilt ebenfalls für das Enthusiasten-Segment. Auch das X99A Gaming Pro Carbon von MSI ist eine Empfehlung wert. Das hochwertige ATX-PCB beherbergt für diverse Erweiterungskarten vier mechanische PCIe-3.0-x16- und zwei PCIe-2.0-x1-Steckplätze. Sowohl die acht DDR4-DIMM-Bänke als auch die Erweiterungsslots wurden mit dem Steel-Armor-Feature versehen. Umfangreich gestaltet sich die Storage-Ausstattung mit einer SATAe-Buchse, acht SATA-6GBit/s-Ports und jeweils einem U.2- und M.2-Anschluss.

Bei den USB-Schnittstellen hat MSI eine ausgewogene Entscheidung getroffen, denn neben neun USB-3.1-Gen1- und acht USB-2.0-Anschlüssen halten sich auch zwei USB-3.1-Gen2-Schnittstellen (jeweils einmal Typ-A und Typ-C) bereit. Ebenfalls vorhanden ist ein Gigabit-LAN-Anschluss über einen Intel-Controller und eine umfangreiche Audioausstattung mit dem Audio-Boost-3-Feature. Dem derzeitigen Trend entsprechend sind auch einige RGB-LEDs mit an Bord sowie etwas Komfort, wie Power- und Reset-Button und eine Diagnostic-LED.

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Effizienter High-End-Unterbau: Gigabyte GA-X99-Ultra Gaming

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Auch das Gigabyte GA-X99-Ultra Gaming zählt zu den neueren LGA2011-3-Mainboards, und wurde ebenfalls zum Launch der Broadwell-E-Prozessoren veröffentlicht. Durch das schwarze PCB mit den überwiegend weißen Akzenten wird ein starker Kontrast geboten. Grafikkarten und Co. finden ihren Platz an insgesamt vier PCIe-3.0-x16-Slots auf mechanischer Basis. Ansonsten ist auch ein PCIe-2.0-x1-Anschluss vertreten. In Sachen USB erhält der Anwender Zugriff auf zwei USB-3.1-Gen2- (jeweils einmal Typ-A und Typ-C), zehn USB-3.1-Gen1- und vier USB-2.0-Schnittstellen.

Mit einer SATA-Express-Buchse, acht SATA-6GBit/s-Konnektoren und jeweils einem M.2-M-Key- und U.2-Anschluss wird Storage-seitig einiges geboten. Zusätzlich kann auch die M.2-E-Key-Schnittstelle mit einer passenden Karte belegt werden. Bei der Netzwerkanbindung bekommt der Nutzer Zugriff auf zwei Gigabit-LAN-Ports, wobei einer vom Intel-I218-V- und der andere über den Killer-E2400-Netzwerkcontroller angesteuert wird. Mit dem Realtek-ALC1150-Audiocodec ist auch eine ansprechende Onboard-Sound-Lösung integriert worden.

Nicht zu vergessen ist die umfangreiche RGB-LED-Beleuchtung, die den einen oder anderen Anwender interessieren dürfte.

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Flink und LED-befreit: ASRock X99 Professional Gaming i7

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Als neues Familienmitglied der Fatal1ty-Modellreihe wurde von ASRock das X99 Professional Gaming i7 ins Leben gerufen. Bei diesem ATX-Mainboard handelt es sich um eine seltene Gaming-Platine ohne RGB-LED-Beleuchtung, bei der es einzig auf die inneren Werte ankommt. ASRock hat drei mechanische PCIe-3.0-x16- und zwei PCIe-2.0-x1-Steckplätze für Grafikkarten und andere Erweiterungskarten verbaut. Wie die anderen drei empfohlenen LGA2011-3-Mainboards, werden auch in diesem Fall acht DDR4-DIMM-Bänke bereitgestellt.

Für den USB-Bereich wurden neben zwei USB-3.1-Gen2-Anschlüssen (jeweils einmal Typ-A und Typ-C) insgesamt acht USB-3.1-Gen1- und sechs USB-2.0-Schnittstellen verbaut. Von gleich zwei M.2-M-Key-Konnektoren abgesehen bekommt es der Anwender mit einer SATAe-Schnittstelle und acht SATA-6GBit/s-Buchsen zu tun. Die Netzwerkverbindung erfolgt wahlweise über das Intel-WLAN-AC-Modul oder über gleich zwei Intel-Gigabit-LAN-Ports. Sämtliche Soundberechnungen übernimmt der Realtek-ALC1150-Audiocodec.

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 Es lassen sich weitere Mainboardtests im Artikel-Bereich finden. Sind weitere oder andere Fragen offen, steht unsere Community im Mainboard-Unterforum gern zur Verfügung.


Im letzten Sommer haben wir nach langer Zeit ein neues RAM-Roundup mit dem aktuell dominierenden DDR4-Arbeitsspeicher veröffentlicht. Seit der Einführung von Intels Haswell-E-Prozessoren bestimmt der DDR4-Arbeitsspeicher das High-End-Segment. Durch den Start der Skylake-Plattform im Jahr 2015 ist der DDR4-RAM schließlich nicht mehr wegzudenken. Und diese Generation wird uns mit Intels Kaby-Lake- und AMDs Zen-Prozessoren auch noch einige Zeit erhalten bleiben.

Weiterhin gibt es selbstverständlich zahlreiche Speicherkits, sodass sich eine Empfehlung nicht leicht festhalten lässt. Daher beziehen wir uns auf den RAM-Roundup.

Platzsparend: Corsair Vengeance LPX

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Manche haben es beim breiten Produktportfolio der Amerikaner in der Zwischenzeit vielleicht vergessen, aber Corsair war früher einmal ein reinrassiger Speicherexperte – und ist es trotz der zahlreichen weiteren Produktkategorien noch immer.

Corsair bietet aus der Vengeance-LPX-Serie Module mit DDR4-2133 bis DDR4-4266 von 8-GB bis 128-GB-Kits - verteilt in Dual- und Quad-Channel-Kits für die jeweilige Plattform - an, sodass sich Übertaker auch bei den Vengeance-Modulen umsehen können. Sollte ein hoher Speichertakt nicht notwendig sein, kann somit ordentlich Geld gespart werden. 

Vom optischen Part her hat Corsair im Gegensatz zu G.Skill auf keine hohen Heatspreader gesetzt – das hat den Vorteil, dass es nicht zu Platzproblemen mit besonders großen Kühlkörpern kommen kann. Dennoch ist das Erscheinungsbild alles andere als langweilig, denn Corsair setzt nicht nur auf einen außen unterbrochenen Heatspreader, sondern bietet diesen auch in mittlerweile vier Farben an. Interessenten können sich zwischen Schwarz, Blau, Rot und Weiß entscheiden.

Preislich gibt es natürlich eine große Spanne. Zwischen 25 und 860 Euro können in das Vengeance-Speicherkit investiert werden.

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Eye-Catcher: G.Skill RipJaws V

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Auch G.Skill bietet mit den RipJaws-V-Kits eine hochwertige Reihe an DDR4-Speicher an, die ein ansprechendes Design im Gepäck haben. Dabei hat der Nutzer die Qual der Wahl zwischen einem 8-GB- bis 128-GB-Kit. In Sachen Geschwindigkeiten geht es auch bei G.Skill bei 2.133 MHz los und bietet mit bis zu effektiven 4.000 MHz auch eine Auswahl für Overclocker an. In diesem Fall kann sich der Interessent für Dual- oder Quad-Channel-Kits entscheiden.

Bei der Bauform geht G.Skill im Vergleich zu den Corsair-Vengeance-LPX-Modulen einen etwas anderen Weg, denn die Heatspreader sind etwas erhöht, was die Kompatibilität zu einigen CPU-Kühlern einschränken dürfte. Der Interessent hat die Wahl zwischen den Farben Schwarz, Rot, Blau und Grau.

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Eine SSD verspricht einen deutlich spürbaren Geschwindigkeitszuwachs, egal, wie alt der Rechner ist. Während ein Upgrade von Mainboard, CPU und RAM sehr schnell kostspielig werden kann, erhält man mit einer SSD eine Komponente, die bei praktisch jedem Rechner nachgerüstet werden kann. Doch lohnen sich die schnellen Halbleiterspeicher natürlich nicht nur als Frischzellenkur für ältere Systeme, auch für aktuelle Highend Gaming-PCs gibt es entsprechende Laufwerke, um alle Komponenten auszureizen. Im High-End-Bereich haben sich dabei NVMe-Laufwerke etabliert, während im Mainstream-Segment auch SATA-SSDs noch eine wichtige Rolle spielen. Auf dieser Seite findet Ihr Empfehlungen für jeden Bedarf: Maximale Performance, maximale Speicherkapazität oder möglichst niedriger Preis.

High-End

Leistungsstark: Samsung SSD 960 PRO

Die schnellste SSD kommt auch dieses Jahr wieder von Samsung, in Form der 960 PRO. Dabei handelt es sich um eine NVMe-SSD im M.2-Format, die über bis zur vier PCI-Express-Lanes enorme Transferraten erreicht. Im Gegensatz zum Vorgänger, der Samsung SSD 950 PRO, wurde nicht nur die Performance, sondern auch die maximale Kapazität verbessert: Die 960 PRO gibt es mit bis zu 2 TB an Speicherkapazität, womit man auch für sehr speicherhungrige Anwendungen bestens gewappnet ist.

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Das lässt sich Samsung allerdings auch entsprechend bezahlen, die kleinste Version mit 512 GB ist in unserem Preisgleich ab 297 Euro gelistet, für 1 TB werden aktuell 589 Euro fällig und für die größte Variante mit 2 TB wird es mit 1.185 Euro gar vierstellig.

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Kommt mit Adapter: Toshiba OCZ RD 400

Mit der OCZ RD400 hat Toshiba ebenfalls eine schnelle M.2-NVMe-SSD im Angebot, die allerdings nicht ganz die Performance der Samsung SSD 960 PRO erreicht. Das Toshiba-Laufwerk gibt es hingegen in zwei Versionen, nämlich mit und ohne Adapterplatine für einen normalen PCI-Express-Steckplatz, was insbesondere dann nützlich ist, wenn das Mainboard selbst keinen M.2-Steckplatz besitzt. Das Toshiba OCZ RD400 gibt es mit maximal 1 TB Speicherkapazität, dafür sind auch kleinere Kapazitäten als bei Samsung verfügbar.

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Wer beispielsweise nur für das Betriebssystem eine schnelle NVMe-SSD sucht, dem reichen für diesen Zweck vermutlich schon 128 oder 256 GB, die man bei Toshiba derzeit für 119,90 bzw. 164,90 Euro erhält. Für 512 GB Speicher muss man mit 279,90 Euro etwas weniger als bei Samsung bezahlen, die 1-TB-Version ist mit 639 Euro hingegen deutlich teurer.

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Mainstream

Für alles ausreichend: Samsung SSD 850 EVO

Das High-End-Segment ist inzwischen vollständig von NVMe-SSDs besetzt, klassische SATA-SSDs haben schlicht keine Chance, bei der Performance mitzuhalten, denn das Interface limitiert die Laufwerke auf weniger als 600 MB/s. Doch sind auch SATA-SSDs alles andere als langsam und auch für High-End-Systeme eine Option, insbesondere mit Blick auf den Preis: 250 GB Halbleiterspeicher erhält man schon ab 88,80 Euro, für 500 GB werden 164,89 Euro fällig.

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Für 1 TB bezahlt man derzeit 338,95 Euro und für etwas mehr als den Preis der 1-TB-Variante der Samsung SSD 960 PRO erhält man eine Samsung SSD 850 EVO mit doppelter Kapazität. Speicher im Überfluss bietet die 4-TB-Variante der 850 EVO, die mit 1.371 Euro dann allerdings auch wieder im vierstelligen Bereich landet.

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NVMe trifft Mainstream: Intel SSD 600p

Sehr interessant ist auch die Intel SSD 600p. Dabei handelt es sich zwar um eine NVMe-SSD im M.2-Format, die allerdings nicht auf maximale Performance, sondern auf einen niedrigen Preis getrimmt wurde. Bei der Alltagsleistung liegt sie auf dem Niveau der Samsung SSD 850 EVO, liest dank des PCI-Express-Interface sequenziell jedoch mit über 1.600 Megabyte pro Sekunde. Freunde eines aufgeräumten PC-Gehäuses werden sich außerdem über den Wegfall der bei SATA-Laufwerken notwendigen Kabel freuen, sodass die Intel SSD 600p eine echte Alternative zu SATA-SSDs ist.

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Das betrifft auch den Preis, denn sie liegt mit der Samsung SSD 850 EVO gleichauf. Bei Intel fehlen allerdings die Varianten mit zwei und vier Terabyte, dafür gibt es noch eine kleinere Version mit 128 GB, die für schmale 56,72 Euro den Besitzer wechselt. Für die größeren Varianten mit 256, 512 GB sowie 1 TB sind es 86,90 Euro, 165,85 Euro respektive 341,95 Euro.

Vorsicht ist geboten, wenn eine NVMe-SSD als Bootlaufwerk eingesetzt werden soll: Hierbei sollte vorher unbedingt geklärt werden, ob das Mainboard den Bootvorgang von einem NVMe-Laufwerk unterstützt. Bei aktuellen Chipsätzen ist das der Fall, bei älteren ist ggf. ein BIOS-Update notwendig.

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Budget

Preis-Leistungs-Kracher: Crucial MX300

Mit der MX300 bietet Crucial vermutlich das beste Preis-/Leistungsverhältnis. Die Performance ist zwar niedriger als bei den Mainstream-Laufwerken, für die meisten Systeme aber vermutlich immer noch mehr als ausreichend. Gleichzeitig unterbietet Crucial mit der MX300 die anderen Laufwerke preislich, sodass sich das Laufwerk insbesondere für Rechner, die bisher noch eine mechanische Festplatte besitzen, als günstige Frischzellenkur anbietet.

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Für die kleinste Variante mit 275 GB werden laut unserem Preisvergleich derzeit 73,90 Euro fällig, knapp den doppelten Speicher (525 GB) erhält man ab 119,79 Euro. Die größeren Modelle mit 750 GB, 1 TB sowie 2 TB sind ab 172,90 Euro, 250,85 Euro und 502,79 Euro erhältlich. Bei der 2-TB-Variante unterbietet Crucial Samsung somit um mehr als 100 Euro.

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Zuverlässiges Datengrab: Western Digital "Red" WD80EFZX

Gerade Anwender, die große Datenmengen abspeichern müssen oder wollen, werden aus Kostengründen nicht ausschließlich zu SSD-Speichern greifen können. Die Lösung ist dann ganz einfach, eine klassische HDD muss lokal oder im NAS verbaut werden. In unserem Test aktueller NAS-Festplatten konnte sich WDs aktuelles RED-Modell, die WD80EFZX an die Spitze setzen. Der 8 TB fassende Speicher bietet für ein Laufwerk mit 5.400 U/min. eine hohe Performance, ist aber gleichzeitig weder besonders laut, noch besonders Stromhungrig. 

Passend zur NAS-Auslegung der WD80EFZX hat Western Digital das Laufwerk für den 24x7-Betrieb freigegeben, sodass es auch hier keinerlei Einschränkungen gibt.

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Auch im Bereich "Network-Attached-Storage"-Systeme (NAS) hat sich 2016 wieder einiges getan. So gibt es neben den klassischen NAS, welche ihren Fokus auf die Datenspeicherung legen, nun auch zunehmend Modelle, die daneben noch weitere Anwendungsgebiete abdecken möchten. Mit dem TAS-268 hat QNAP Android mit in das NAS integriert und mit dem TBS-453A das erste NAS ausschließlich für SSDs (M.2-SSDs) im Angebot. Andere Modelle lassen sich auch als Mediencenter im Wohnzimmer verwenden, aber letztendlich kommt es bei einem NAS doch auf seine Qualitäten als Netzwerkspeicher für Daten an.

 

Einsteiger - Synology Diskstation DS216j

Synology hat mit der Diskstation DS216j ein NAS im Angebot, das mit einem Straßenpreis von ca. 165 Euro (ohne HDDs) ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis besitzt. Sie bietet gegenüber unserer Vorjahresempfehlung eine etwas schnellere CPU und eine USB-3.0-Schnittstelle mehr. Wer eine DS215j hat, braucht nicht umzusteigen hat, aber für Neueinsteiger ist die DS216j aktuell unsere Empfehlung, weil sie angenehm schnell ist und die gleiche ausgereifte Bedienoberfläche wie auch die größeren DiskStations von Synology hat.

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Die DS216j ist ein Einsteiger-NAS für zwei 3,5-Zoll-Festplatten oder mit Adapter auch 2,5-Zoll-HDDs. Sie ist mit einem 1-GHz-Dual-Core-Prozessor ausgestattet, welcher für vergleichsweise gute Leistung sorgt. Auf ein RAID 1 - also einen Verbund aus zwei gespiegelten Festplatten - werden in einem Gigabit-Netzwerk Leseraten von ca. 110 MB/s und Schreibraten von ca. 90 MB/s erreicht, was für den Hausgebrauch schon sehr ordentlich ist. Das NAS setzt Synologys Betriebssystem "Diskstation Manager" (DSM) ein, welches eine ansprechende und auch gut zu bedienende Oberfläche bietet. Ein Vorteil von DSM ist, dass schon auf dem Einsteiger-NAS im Prinzip fast alle Funktionen vorhanden sind und auch fast alle Pakete, also "Nachrüstsoftwaremodule", verwendet werden können. Egal ob Cloud-Speicherung, automatische Backups oder einen eigenen Webserver, alles ist prinzipiell möglich, sofern die Funktion nicht hardwareabhängig nur auf leistungsstärkeren DiskStations verfügbar ist.

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4-Bay - Asustor AS6104T

Mit dem AS6104T hat Asustor ein leistungsstarkes 4-Bay-NAS im Angebot, welches noch einige Funktionen bietet, die über die Kernfeatures eines NAS hinausgehen. Über den integrierten HDMI-Ausgang und einer in "App Central" verfügbaren Version von Kodi lässt sich die AS6104T als Medienplayer im Wohnzimmer einsetzen. Dank einer Dual-Core-CPU von Intel (Braswell) bietet sie genügend Power für vollen Gigabit-Speed und eine flüssige Bedienung.

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Das AS6104T nutzt als Betriebssystem ADM, welches in Sachen Features und Bedienbarkeit fast die Desktopoberflächen von Synology und QNAP erreicht. Auch hier lassen sich über ein App-Portal zahlreiche weitere Softwaremodule einfach nachinstallieren. Im RAID-5-Betrieb wird sowohl beim Lesen als auch beim Schreiben voller Gigabit-Speed erreicht. Dank der AES-NI-Unterstützung lässt sich auch die aktivierbare Verschlüsselung sehr gut nutzen. Die Geschwindigkeit beim Lesen wird nicht beeinflusst, nur die Schreibperformance sackt etwas ab. Über den zweiten LAN-Port lässt sich - das entsprechende Netzwerk sowie Multi-Client-Betrieb vorausgesetzt - natürlich insgesamt noch ein höherer Speed erreichen. Vom Preis her ist das AS6104T allerdings kein Schnäppchen, liegt aber gleichauf mit anderen entsprechend leistungsstarken NAS-Systemen.

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Speziell - QNAP TBS-453A

Das TBS-453A von QNAP ist ein NAS der anderen Art, allein schon von der äußeren Erscheinung her, da es für den Einsatz von bis zu vier SSDs in M.2-Bauform konzipiert ist. Dementsprechend klein bzw. auch flach ist das TBS-453A. Im Inneren arbeitet ein Quadcore-Braswell von Intel (N3150), welcher auf je nach Modell auf 4 oder 8 GB an Arbeitsspeicher zurückgreifen kann. Neben etlichen USB-Schnittstellen sind insgesamt fünf Gigabit-Netzwerkports vorhanden, wobei diese teilweise über einen Switch-Chip angebunden sind, womit das TBS-453A in der Lage ist, ein separates LAN zu verwalten.

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Dank der potenten CPU und der Bestückung mit SSDs bietet das TBS-453A eine hohe Performance und eignet sich sehr gut für paralle Zugriffe. Das ist auch ein von QNAP angedachter Anwendungsfall, wo sich mehrere User für kollaboratives Arbeiten mit dem NAS verbinden können, was durch die Portabilität der Lösung eine hohe Flexibilität erlaubt. Weiterhin verfügt das TBS-453A über einen HDMI-Ausgang und somit auch die Möglichkeit mit installierter Software "Kodi" als Medienplayer eingesetzt zu werden. Dank der zwei vorhandenen Mikrofoneingänge soll sich das NAS sogar für Karaoke einsetzen lassen.

Für den Normalnutzer ist das QNAP TBS-453A sicher nicht die erste Wahl, denn die ausschließliche Nutzung von M.2-SSDs schränkt die klassischen Einsatzgebiete eines NAS ein. Dafür ergeben sich aber durch die hohe Leistung bei geringer Größe und vergleichsweise exzellenter Portabilität sowie der Schnittstellenausstattung dann wieder ganz andere, "nicht klassische" Einsatzgebiete für das TBS-453A.

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Auch im Bereich der Grafikkarten wollen wir euch in diesem Jahr einige Empfehlungen mitgeben. Dazu unterteilen wir die Grafikkarten in drei Leistungsbereiche, die sich auch im Preis wiederspiegeln, denn es ist durchaus möglich, startend bei 200 Euro bis deutlich über 800 Euro auszugeben – je nachdem wie viel Geld zur Verfügung steht oder welche Ansprüche erfüllt werden sollen, bestehen hier also zahlreiche Möglichkeiten.

Bei AMD dominierte in diesem Jahr die Vorstellung der Polaris-Karten mit neuer Fertigung und zahlreichen Verbesserungen. Allerdings konzentrierte sich AMD damit auch vollständig auf die Mittelklasse bzw. den Bereich darunter und macht damit nicht jeden Käufer einer Grafikkarte glücklich. Ganz anders NVIDIA. Hier wurde innerhalb nur weniger Monate eine neue Architektur in allen Bereichen vorgestellt. Grafikkarten mit Pascal-Architektur gibt es vom unteren bis zum oberen Preissegment.

Low-End

Zotac GeForce GTX 1050 Ti Mini

Mit der GeForce GTX 1050 Ti rundete NVIDIA die Produktpalette nach unten hin ab. Bisher konnten wir uns erst zwei Modelle anschauen, von diesen aber sticht die Zotac GeForce GTX 1050 Ti Mini hervor. Sie bietet die für eine GeForce GTX 1050 Ti typische Leistung, ist aber besonders kompakt gebaut und zudem auch noch sehr leise. Zwar müssen beim Takt Abstriche zur Konkurrenz gemacht werden, diese geringen Abstände spielen in der Praxis aber meist kaum eine Rolle, da der Boost-Takt auch davon abhängig ist, wie gut die Grafikkarten im Gehäuse belüftet wird.

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Mit HDMI 2.0b und DisplayPort 1.3/1.4 bietet sie auch die aktuellen Anschlüsse. Die Kühlung erfolgt über einen Kühlkörper aus Aluminium, der von einigen Heatpipes unterstützt wird. Für die notwendige Frischluft sorgt ein 85-mm-Lüfter. Für einen Preis von etwa 160 Euro bietet die Zotac GeForce GTX 1050 Ti Mini eine herausragende Leistung. Sie ist in etwa 30 % schneller als die Radeon RX 460.

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Gigabyte Radeon RX 460 Windforce OC 4G

Die Radeon RX 460 ist mit der Polaris-11-GPU bestückt und basiert daher auf dem kleinsten und effizientesten Ausbau der Polaris-Generation. Mit der Gigabyte Radeon RX 460 Windforce OC 2G schauten wir uns zwar das Modell mit nur 2 GB Grafikspeicher an, empfehlen an dieser Stelle aber die 4-GB-Variante.

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In unserem Test konnte die Karte von Gigabyte überzeugen. Gerade bei der Lautstärke kann die Karte punkten und ist unter Last kaum hörbar. Dies liegt an der Effizienz der GPU, aber auch an der geringen Leistungsaufnahme der Karte. Der niedrige Stromverbrauch ist umso erstaunlicher, wenn man sich die Leistung der Karte anschaut. Natürlich sprechen wir hier nicht von 4K-Auflösung aktueller Grafikknaller mit vollen Details. Wer sich für eine Radeon RX 460 entscheidet, versucht sich in Dota 2 oder Counter-Strike, will aber selbst dort bestimmte Frameraten erreichen, welche von der Gigabyte Radeon RX 460 Windforce OC 4G in der Praxis auch geboten werden. Wer also im Vergleich zur GeForce GTX 1050 Ti ein paar Euro sparen möchte, ist bei 140 Euro mit der Gigabyte Radeon RX 460 Windforce OC 4G sehr gut bedient.

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Mitteklasse

PowerColor Radeon RX 480 Red Devil

Es sollte nach der Vorstellung der Radeon RX 480 durch AMD etwas dauern, bis auch Partner ihre Varianten anbieten konnten. Mit fünf Karten im Test konnten wir uns aber inzwischen einen guten Überblick verschaffen. Als eines der besten Modelle haben wir die PowerColor Radeon RX 480 Red Devil auserkoren. Hinsichtlich der Taktes geben sich die Modelle nicht viel – 10 MHz mehr oder weniger sind zwar in den Benchmarks messbar, diese Unterschiede spürt der Spieler aber nicht. Dennoch ist die PowerColor Radeon RX 480 Red Devil eines der schnellsten Modelle.

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Zur guten Leistung gesellt sich auch noch eine gute Kühlung. Das Abschalten der Lüfter im Idle-Betrieb gehört inzwischen zur Standard-Ausstattung einer jeden Grafikkarte – egal ob im Low-End- oder High-End-Bereich. Hier erlaubt sich das Modell von PowerColor keinerlei Fehler. Der Hersteller bietet zwei unterschiedliche BIOS-Versionen, aber egal in welchem Modus, die PowerColor Radeon RX 480 Red Devil bleibt leise und kühl. Für einen Preis von 280 Euro ist das Modell von PowerColor ein echter Preis/Leistungstipp und ein Testsieger in diesem Bereich.

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EVGA GeForce GTX 1060 6GB SC Gaming

Das Gegenmodell zur Radeon RX 480 ist die GeForce GTX 1060 und stellt seitens der Karten mit NVIDIA-GPU den Einstieg in die Mittelklasse dar. Aus den zahlreichen Karten im Test hat sich die EVGA GeForce GTX 1060 6GB SC Gaming als bester Allrounder herausgestellt. Hinsichtlich der Leistung sprechen wir auch hier nicht von der absolut schnellsten Karte, aber viele sind sicherlich auf der Suche nach dem besten Mittelweg aus Geschwindigkeit, guter Kühlung und Preis – hier kann die EVGA GeForce GTX 1060 6GB SC Gaming überzeugen.

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Obwohl die Karte nur einen einzigen Lüfter einsetzt, bleiben die Temperaturen im Rahmen und eine Drosselung ist nicht zu befürchten. Der einzige Lüfter ist aber auch dafür verantwortlich, dass die Karte unter Last recht leise bleibt. Trotz des gewohnt umfangreichen Service-Pakets wie dem Stepup-Programm oder der optional verlängerbaren Garantie und der guten Leistung des 3D-Beschleunigers ist die EVGA GeForce GTX 1060 SC Gaming sehr günstig. In unserem Preisvergleich werden für sie aktuell nur rund 275 Euro veranschlagt, was sie zum einem der günstigsten Custom-Modelle macht, die gleichzeitig auch noch eine gute Leistung in den vielen Bereichen abliefert.

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Gigabyte GeForce GTX 1070 G1 Gaming

Das Spielen in Auflösungen von 1080p oder 1440p sind mit den bereits erwähnten Karten der Mitteklasse möglich. Doch wer in diesem Bereich auch die Darstellungsqualität noch etwas verbessern möchte, ist auf etwas mehr Grafikleistung angewiesen. Daher wollen wir die Gigabyte GeForce GTX 1070 G1 Gaming auch noch als Alternative anbieten, die zwar deutlich teurer ist, dafür aber auch mehr Leistung bietet und eine Schnittstelle zwischen der Mittelklasse und High-End darstellt.

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Die Gigabyte GeForce GTX 1070 G1 Gaming ist innerhalb des Angebotes bei den Modellen der GeForce GTX 1070 ein ausgewogenes Modell. Die Leistung liegt im mittleren Bereich, Unterschiede sind hier allenfalls messbar, aber nicht spürbar. Bei der Kühlung muss auch nicht auf ein Abschalten der Lüfter verzichtet werden. Die Temperaturen liegen auf durchweg niedrigem Niveau, sodass auch immer der maximale Boost-Takt erreicht wird. Ein Pluspunkt ist aber auch der Preis, denn die Gigabyte GeForce GTX 1070 G1 Gaming kostet derzeit etwa 440 Euro und ist daher in diesem Bereich eine echte Empfehlung.

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High-End

KFA2 GeForce GTX 1080 HOF

Mitunter am interessantesten sind natürlich die High-End-Karten, auch wenn die meisten Käufer dann letztendlich oftmals zu den günstigeren Modellen greifen. In diesem Segment positiv hervorgetan hat sich die KFA2 GeForce GTX 1080 HOF und das in gleich mehreren Bereichen. Da wäre die Optik, die in möglichst allen Teilen weiß gehalten wird. Rein aus optischer Sicht besitzt die Karte das Alleinstellungsmerkmal überhaupt – selbst aus der Masse aller GeForce GTX 1080 ist sie leicht zu erkennen. Bei der Leistung will man sich ebenfalls nicht hinten anstellen und was auf dem Papier nach Alltagskost aussehen mag, wird aufgrund der guten Kühlung zu einem gehaltenen Versprechen, denn bei der Leistung steht die KFA2 GeForce GTX 1080 HOF in der ersten Reihe.

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Doch man sollte sich von der Optik nicht blenden lassen. Aber wie bereits erwähnt, liefert die KFA2 GeForce GTX 1080 HOF auch was sie verspricht. So sehen wir einen stabilen Boost-Takt von 1.974 bis 1.999 MHz. Dies konnte uns in dieser Form noch kein Modell der GeForce GTX 1080 bieten und demnach liegt die Variante von KFA2 auch in den meisten Benchmarks an der Spitze. Unterm Strich ist die KFA2 GeForce GTX 1080 HOF die schnellste Karte mit dieser GPU, die unser Testlabor durchlaufen hat und die rein durch Luft gekühlt wird. Maßgeblich für die gute Leistung verantwortlich ist die Kühlung und diese kann als sehr gut bezeichnet werden. Die KFA2 GeForce GTX 1080 HOF ist nicht die leiseste Karte, dafür aber stimmt das Verhältnis aus Kühlleistung und Lautstärke, denn mit einer maximalen GPU-Temperatur von 74 °C erreicht die Karte nicht einmal annähernd den Bereich, in dem eine Drosselung durch die GPU-Temperatur notwendig wäre.

Dies alles hat aber auch seinen Preis und wo wir vor einigen Jahren noch von 500 Euro für eine High-End-Grafikkarte gesprochen haben, reden wir inzwischen von bis zu 800 Euro. Die KFA2 GeForce GTX 1080 HOF ist ab etwa 700 Euro zu haben und bietet für diesen Preis eine sehr gute Leistung bei sehr guter Kühlung. Die Optik ist aber ebenfalls noch ein Faktor und hier ist KFA2 aktuell konkurrenzlos.

Zotac GeForce GTX 1080 ArcticStorm

Das insgesamt schnellste Modell im vergangenen Jahr war die Zotac GeForce GTX 1080 ArcticStorm. Während die eben erwähnte KFA2 GeForce GTX 1080 HOF eine Empfehlung für all diejenigen ist, die schlichtweg die schnellste luftgekühlte Karte suchen, besitzt die Zotac GeForce GTX 1080 ArcticStorm leicht andere Grundvoraussetzungen, denn auf ihr kommt eine vorinstallierte Wasserkühlung zum Einsatz, die in einen bereits bestehenden Kreislauf eingebunden werden kann.

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Die Zotac GeForce GTX 1080 ArcticStorm zeigt sehr eindrücklich, welches Potenzial ein solcher Kühler auf einer GeForce GTX 1080 freimachen kann. Durchgängig lag ein GPU-Takt von 2.063 MHz an und damit ist die Karte bereits ohne Zutun des Nutzers um fast 100 MHz schneller als die schnellsten luftgekühlten Varianten. Doch Zotac legt bei der werksseitigen Übertaktung noch nicht alle Karten auf den Tisch und bleibt zurückhaltend. Wenn der Nutzer aber selbst an den entsprechenden Stellschrauben dreht, sind sogar 2.200 bis 2.300 MHz möglich. Unser Sample macht einen stabilen GPU-Takt von 2.323 MHz mit und katapultiert die Karte damit um weitere 12 % hinsichtlich der Leistung nach vorne. Die Spitze der Benchmarks belegt die Zotac GeForce GTX 1080 ArcticStorm also ohnehin, via manuellem Overclocking aber lässt sie die Konkurrenz spielerisch hinter sich. Daher die Empfehlung in diesem Weihnachtsguide.

Allerdings hat dies alles auch seinen Preis. Rund 825 Euro werden für die Zotac GeForce GTX 1080 ArcticStorm fällig und damit gehört sie zu den teuersten Karten, die aktuell am Markt angeboten werden.

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Gaming-Monitore dominierten in diesem Jahr unsere Display-Tests. Mit großen Diagonalen, geschwungenen Oberflächen und hohen Bildwiederholfrequenzen sorgen sie dafür, dass sich Gamer immer besser mitten in das Geschehen hineinversetzen können, ganz günstig sind gerade die großformatigen Geräte aber selten. Wer hingegen auch mit einer kleineren Diagonale glücklich wird, kann natürlich Geld sparen. Wichtig ist vor der Anschaffung allerdings auch: Soll eine AMD- oder NVIDIA-Grafikkarte mit dem Gaming-Display genutzt werden? Entsprechend müssen Geräte mit G-Sync oder FreeSync gewählt werden.

Wer auf der Suche nach einem neuen Arbeitsgerät ist, sollte ebenfalls das 21:9-Format in Betracht ziehen, denn der gewonnene Platz bietet in der Praxis viel Komfort, störende Bildschirmränder wie bei einem Multi-Monitor-Setup gibt es nicht.

Gaming-Könner mit extremer Optik: ASUS ROG PG348Q

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ASUS' High-End-Gaming-Display PG348Q aus der ROG-Serie bietet nicht nur ein auffälliges, aber extrem hochwertiges Gehäuse samt Beleuchtung, auch die Technik kann überzeugen. Die Basis bildet ein IPS-Panel im 34-Zoll-Format, das einen Radius von 3.800 mm besitzt und mit 3.440 x 1.440 Bildpunkten auflöst. Die mit dem PG348Q kombinierte Grafikkarte sollte also nach Möglichkeit sehr leistungsstark sein und von NVIDIA stammen, denn ASUS spendiert seinem 34-Zöller G-Sync-Support. 

In unserem Test konnte der PG348Q nicht nur mit einer guten Bildqualität überzeugen, sondern brillierte auch im Gaming-Betrieb. Mit maximal 100 Hz reicht man zwar nicht an die schnellsten Displays heran, das ist aber der hohen Auflösung geschuldet und fällt in der Praxis nicht negativ auf. Das Spielgeschehen wird sehr unmittelbar und direkt wiedergegeben, störendes Tearing gibt es nicht. Einen Input-Lag konnten wir in unserem Test ebenfalls nicht feststellen.

Wer weniger Geld investieren, aber einen extrem schnellen, geschwungenen 34-Zöller genießen möchte, der sollte LGs neuen 34UC79-G in die engere Auswahl nehmen. Der löst zwar niedriger auf (2.560 x 1.080 Bildpunkte), erreicht maximal aber 144 Hz und kostet mit knapp 700 Euro deutlich weniger - es zeigt sich aber auch hier, dass schnelle und große Gaming-Displays in der Regel keine Schnäppchen sind. Für AMD-Nutzer wird zudem FreeSync geboten.

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Klassisches Format, Top-Leistung: EIZO Foris FS2735

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Es gibt nur wenige Firmen, die in der Monitor-Branche einen solchen Ruf genießen wie Eizo. Der rührt natürlich von den professionellen Displays aus dem Grafik- und Medizin-Segment her, kann aber auch auf die Gaming-Displays übertragen werden. Das hat unser Test des Eizo Foris FS2735 unterstrichen. Der FS2735 kommt im vergleichsweise klassischen Format mit 27 Zoll und 2.560 x 1.440 Bildpunkten daher, muss sich aber vor den großen Modellen der Konkurrenz keinensfalls verstecken. 

Die Bildqualität ist herausragend, das Handling und die Gaming-Features sind sehr gut implementiert. Das IPS-Panel arbeitet in einem Frequenz-Bereich von 35 bis 144 Hz, bietet also auch bei anspruchsvollen Games noch tearingfreies Spielen. Einzige kleine Einschränkung: Eizo hat die FreeSync-Range in zwei Bereiche zerlegt. Eizo-typisch kann das Display auch an anderen Stellen überzeugen, denn sowohl die Verarbeitungsqualität als auch die Ergonomie ist hervorragend.

Als Besonderheit kann das Display auch über das Smartphone gesteuert und Profile können über die Cloud gespeichert und getauscht werden. Mehr als eine nette Spielerei ist das aber nicht.

Eizo-typisch ist auch der Preis recht hoch angetzt, denn aktuell müssen 920 Euro bezahlt werden, was recht viel ist, für einen 27-Zöller.

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Allrounder ohne Schwächen: LG 34UC98-W

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LG mit bietet 34UC98-W einen High-Allrounder an, wie er im Buche steht. Der 34-Zöller löst mit 3.440 x 1.440 Bildpunkten angenehm hoch auf, sodass viel Platz auf dem Desktop geboten wird. Wer viel mit großen Excel-Dokumenten arbeitet oder in Adobe Photoshop Lightroom große Assett-Sammlungen verwalten muss, der wird sich an diesen zusätzlichen Platz schnell gewöhnen. Wie bei LG üblich kommt ein hochwertiges IPS-Panel zum Einsatz, das mit einem Radius von 1.900 mm bei der Medienwiedergabe zu einer hohen Immersion führt.

Sehr gut fallen die Ergonomie-Features aus, denn LG integriert alles, was man einem Monitor dieser Größe brauchen könnte. Gerade die Joystick-Steuerung von LG kann überzeugen. Das Anschlusspanel wird von LG prall gefüllt, denn neben den üblichen Buchsen gibt es auch einen USB- und Thunderbolt-Hub. So wird der 34-Zöller direkt zur Docking-Station auf dem Schreibtisch.

Bei so viel High-End ist es kein Wunder, dass auch unsere Messungen überzeugen können. Das Panel ist hell, gleichmäßig ausgeleuchtet und farbneutral abgestimmt. Mit einem Preis von ab rund 860 Euro ist der LG 34UC98-W kein Schnäppchen, aber dennoch fair aufgestellt.

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Es geht auch günstiger: Samsung C27F396

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Wer in den Genuss von FreeSync und einer geschwungenen Oberfläche kommen möchte, der muss nicht zwangsläufig viel Geld ausgeben. Samsung hat mit dem C27F396 einen 27-Zöller im Programm, der mit einem Radius von 1.800 mm stärker gekrümmt ist, als viele andere Displays. Mit einer Diagonale von 27 Zoll und einer Auflösung von 1.920 x 1.080 Bildpunkten, bietet der C27F396 zwar etwas mehr ein Vernunftsprogramm, dafür stattet Samsung sein Display aber mit einem hochwertigen PVA-Panel aus. Entsprechend konnte der 27-Zöller mit einem sehr hohen Kontrastverhältnis aufwarten.

Um den günstigen Preis von rund 220 Euro zu realisieren, musste zwar beispielsweise die Höhenverstellung eingespart werden, dafür kann aber die Bedienung wiederum auf der ganze Linie überzeugen. Der niedrige Preis und die starke Krümmung verleiten darüber hinaus dazu direkt mehrere solcher Displays in einem SurroundView-Setup zu betreiben.

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Praktischer Helfer: Arctic Z2-3D

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Als durchaus praktischer Helfer stellte sich in unseren Tests der Arctic Z2-3D heraus. An dem Haltearm können zwei Displays bis zu einer Größe von 27 Zoll befestigt werden, die  durch ein modulares Design und zwei Gasdruckfedern komfortabel an die eigenen Bedrüffnise angepasst werden können. Ob die Monitore nun in der Höhe versetzt, auf einem Niveau oder aber bis auf die Schreibtischplatte abgesenkt werden, alles ist problemlos machbar. Darüber hinaus wird noch eine Menge Platz auf dem Schreibtisch gespart.

Der Zusammenbau ging trotz vieler einzelner Teil schnell vonstatten, sowohl die Verarbeitungsqualität als auch die Materialgüte fallen ansprechend aus. Als praktisches Zusatzfeature konnte auch der integrierte USB-Hub gefallen, sodass USB-Peripherie direkt angeschlossen werden kann. 

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Weitere Monitortests können online in unserem Artikel-Bereich eingesehen werden. Bei konkreten Fragen hilft unsere Community im Monitor-Unterforum gerne weiter.


Blickt man auf die Gehäuseneuheiten 2016 zurück, dann fällt auf, wie experimentierfreudig viele Hersteller geworden sind. Die jahrelang üblichen Kunststofffenster weichen immer mehr Sichtfenstern aus gehärtetem Glas. Noch drastischer ist aber die Entwicklung in den Innenräumen. Die Hersteller trauen es sich zunehmend, die externen Laufwerksplätze ersatzlos zu streichen. Damit wird dann auch der klassische Laufwerksschacht überflüssig und der Innenraum kann komplett umgestaltet werden - was ganz neue Möglichkeiten eröffnet. Und manches Gehäuse war 2016 sogar so gewagt, dass man es auf den ersten Blick kaum als Gehäuse erkennt.

Für unseren Weihnachtsguide 2016 haben wir innovative Modelle in verschiedenen Preisklassen ausgewählt. 

Zeig deine Hardware!: Lian Li PC-O10

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Wenn man schon Echtglas nutzt, warum dann nur für ein Window? Das muss sich Lian Li bei der Entwicklung des PC-O10 gedacht haben und hat neben der kompletten linken Seite gleich auch noch einen Teil der Front verglast. Die verbaute Hardware kann so von gleich zwei Seiten präsentiert werden. Und damit Kabel, Netzteil und Laufwerke den Anblick nicht stören, gibt es einen Zweikammeraufbau. Die Komposition aus gebürstetem Aluminium und Echtglas ist perfekt verarbeitet und auch im Detail durchdacht. Das lässt einen auch über einige konzeptbedingte Einschränkungen bei der Komponentenwahl hinwegsehen. Mit einem Kaufpreis von 299,99 Euro ist das Lian Li PC-O10 kein Schnäppchen, aber immerhin ist es deutlich günstiger als unsere Luxus-Empfehlungen aus dem letzten Jahr

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Maximal ausgestattet: be quiet! Dark Base Pro 900

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Auf den ersten Blick deutlich klassischer aufgebaut ist das be quiet!-Flaggschiff Dark Baser Pro 900. Dadurch sind kaum Kompatibilitätsprobleme zu fürchten. Trotzdem mangelt es dem Gehäuse nicht an Innovation - der Innenraum ist so modular wie nur irgend möglich, von den neuen Silent-Lüftern SilentWings 3 sind gleich drei Stück inklusive und neben einer überzeugenden Lüftersteuerung wird sogar eine Qi-Ladestation für das drahtlose Laden von Mobilgeräten geboten. Selbst auf Echtglas und Aluminium muss nicht verzichtet werden - auch wenn das Dark Base Pro 900 im Kern ein Stahlgehäuse ist. Der Kaufpreis von knapp über 200 Euro ist da allemal angemessen. Mit dem normalen Dark Base 900 gibt es zudem auch noch eine etwas einfacher ausgestattete, aber günstigere Alternative.

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Für Bastler: Thermaltake Core W100

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Das Thermaltake Core W100 wird nicht als fertiges Gehäuse, sondern als Bausatz angeliefert. Genau das ist dann auch die große Stärke des Gehäuses. So, wie es aus Einzelteilen zusammengebaut wird, lässt es sich auch komplett zerlegen und modifizieren. Damit wird es zum Bastlertraum - zumal im riesigen Gehäuse auch noch Unmengen an Platz für High-End-Hardware und aufwendige Wasserkühlungen ist. Auch wenn der Thermaltake-Riese rund 340 Euro kostet, ist der Preis mit Blick auf das Potenzial des Gehäuses nachvollziehbar.

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Platzsparende Allrounder: Fractal Design Define C und Define Mini C

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Rein äußerlich hat sich beim ATX-Gehäuse Define C und dem Micro-ATX-Geschwistermodell Define Mini C nicht viel getan. Selbst der Echtglas-Trend ist bei ihnen noch nicht angekommen. Doch im Innenraum hat Fractal Design massiv modernisiert - das spart nicht zuletzt Platz. Wer doch noch optische Laufwerke benötigt oder den altbekannten Aufbau bevorzugt, der kann immer noch zum Define R5 greifen. 

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Mini-ITX im kugeligen Maxi-Format: NZXT Manta

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Ganz vernunftorientiert könnte auch die Mini-ITX-Empfehlung an ein Fractal Design-Modell gehen - an das überzeugende Define Nano S. Optisch spannender und mit matten Stahlpanelen vor Front und Deckel auch etwas wertiger ist aber NZXTs "Kugelfischgehäuse", das Manta. Im Inneren ist viel Platz für Hardware und ein leistungsstarkes Kühlsystem - und zwar wahlweise luft- oder wasserbasiert. Dazu kommen Features wie ein PWM-Lüfterverteiler und Beleuchtungen für Logo und I/O-Panel. NZXT bietet das Manta in verschiedenen Farbvarianten an, sie alle kosten rund 130 Euro. Wird hingegen ein geräumiges Micro-ATX-Gehäuse mit besonderem Äußeren gesucht, dann ist Cooler Master MasterCase Pro 3 eine attraktive Option. Dank des FreeForm-Konzepts kann es individuell angepasst werden.

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Weitere Gehäusetests können online in unserem Artikel-Bereich eingesehen werden. Bei konkreten Fragen hilft unsere Community im Gehäuse-Unterforum gerne weiter.


Das Rundum-sorglos-Paket: Der Noctua NH-D15S

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Mit der S-Variante hat Noctua vor allem die Kompatibilität des erfolgreichen NH-D15 weiter verbessert. Beim Dual-Tower-Kühler stimmt einfach das Gesamtpaket: Egal ob Kühlleistung, Lautstärke, Verarbeitung, Montage, Kompatibilität oder selbst Garantiedauer - der NH-D15S überzeugt auf ganzer Linie. Für den Premiumkühler wird allerdings auch ein entsprechender Preis fällig.  

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Schlank und günstig: Thermalright True Spirit 140 Direct

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Nicht jeder möchte einen wuchtigen Dual-Tower-Kühler verbauen. Wenn es deutlich schlanker und günstiger sein soll, bietet sich Thermalrights True Spirit 140 Direct an. So dünn und kompatibel der Kühler auch ausfällt, bietet er in Verbindung mit dem mitgelieferten 140-mm-Lüfter doch eine ordentliche Kühlleistung. Dank eines breiten PWM-Regelbereichs ist aber auch ein leiser Betrieb problemlos möglich. Dabei sieht man dem gut verarbeiteten Kühler den moderaten Kaufpreis von unter 40 Euro nicht einmal an. 

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AiO-Kühlung in leise: be quiet! Silent Loop 240

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Lange war die Lautstärke das größte Manko von AiO-Kühlungen. Selbst wenn die Lüfter leise zu bekommen waren, störten doch meist die Pumpengeräusche. Alphacool konnte dieses Problem 2016 bei der erweiterbaren Eisbaer lösen. Noch überzeugender ist aus Lautstärkesicht aber die (ebenfalls von Alphacool gefertigte) be quiet! Silent Loop-Kühlung, die wir in der Variante mit 240-mm-Radiator getestet haben. Sowohl Pumpe als auch Lüfter können bemerkenswert leise betrieben werden. Bei Bedarf mangelt es aber auch nicht an Kühlleistung. Die be quiet!-AiO-Kühlung wirkt schließlich vergleichsweise wertig, ist aber auch etwas teurer als die meisten direkten Konkurrenten.  

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Weitere Kühlertests können online in unserem Artikel-Bereich eingesehen werden. Bei konkreten Fragen hilft unsere Community im Luft- bzw. Wasserkühlungs-Unterforum gerne weiter. 


Auch im vergangenen Jahr gab es einige interessante Neuerscheinungen im Bereich Netzteile. Als Highlight lässt sich sicher die langerwartete neue High-End-Serie PRIME Titanium von Seasonic bezeichnen. Insgesamt betrachtet scheint der Fokus der Hersteller wieder mehr auf den Wattbereich von unter 1000 Watt zu richten, was angesichts der effizienter werdenen Grafikkarten und der Tatsache, dass Bitcoin-Mining per PC-System nicht mehr interessant ist, aber auch verständlich ist.

 

High-End - Seasonic PRIME 850W Titanium

Die neuen PRIME-Titanium-Modelle sind unsere klare Empfehlung für den High-End-Bereich. Wir hatten das 750W- und 850W-Modell im Test und beide konnten uns mit ihrem exzellenten Gesamtpaket beeindrucken. Das hervorstechende Highlight des PRIME Titanium 850W ist sicher seine hervorragende Effizienz mit 80PLUS Titanium, wobei es diese Einstufung auch im Test voll bestätigen konnte. Am 230V-Netz übertrifft der Wirkungsgrad im Bereich von 30 bis 60 Prozent Auslastung die 95%-Marke, mit einem Spitzenwert von 95,6 %. Damit hat es Seasonic geschafft, die Messlatte in diesem Bereich gleich um mehrere Stufen auf einmal nach oben zu schieben.

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Aber auch die von der jeweils anliegenden Last unbeeindruckten Ausgangsspannungen sowie die exzellent niedrigen Ripple-/Noise-Spannungen sind für sich jeweils gesehen Spitzenklasse. Genauso wie der ausgesprochen leise Betrieb, welcher sowohl von einem leisen Lüfter als auch der Lüftersteuerung profitiert, die eine Umschaltmöglichkeit zwischen Semi-Passiv- und Aktivbetrieb ermöglicht. Mit voll-modularem Kabelmanagement und für diese Wattklasse sehr guten Anschlussmöglichkeiten deckt das Seasonic PRIME 850W Titanium auch diesen Bereich sehr gut ab, denn auch eine hochwertige Verarbeitung und eine schicke Optik sind ebenfalls mit an Bord. Die vorhanden und guten Schutzschaltungen brauchen wir da fast nicht mehr zu erwähnen.

Das Seasonic PRIME 850W Titanium ist daher unsere klare Empfehlung, wenn das aktuell beste Netzteil in dieser Wattklasse gesucht wird und die zugegebenermaßen etwas höheren Anschaffungskosten keine Rolle spielen.

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Wer mit etwas weniger Leistung auskommt und auch etwas Geld sparen möchte, aber einen noch etwas leiseren Betrieb bei ebenfalls sehr hoher technischer Qualität haben möchte, könnte einen Blick auf das neue In Win Classic Series 750W werfen. Im Inneren werkelt eine gute Plattform mit sehr guter 80PLUS-Platinum-Effizienz, welche qualitativ hochwertige Ausgangsspannungen produziert. Das Highlight am In Win Classic Series 750W ist sein Gehäuse aus anthrazit eloxiertem Aluminium, welches natürlich optisch hervorragend zu entsprechenden PC-Gehäusen passt.

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Wer an dieser Stelle Modelle aus dem "Hochwatt-Bereich" sucht, dem können wir mit dem Corsair HX1200i unsere Empfehlung aus dem letzten Jahr ans Herz legen, welches immer noch aktuell ist. Wie eingangs erwähnt, hat sich im Hochwatt-Bereich 2016 wenig getan bzw. hatten wir keine derartigen Modelle im Test. Aufgrund der guten Erfahrungen mit den Dark Power Pro 11 von be quiet! können wir aber empfehlen, einen Blick auf deren Topmodell be quiet! Dark Power Pro 11 1200W zu werfen.

 

Midrange - Corsair Vengeance 650W

Im mittleren Leistungsbereich ist der Markt hart umkämpft, demzufolge ist auch die Wahl einer Empfehlung schwierig. In diesem Jahr möchten wir hier zuerst ein Modell empfehlen, welches weniger durch pure Spitzenleistungen überzeugen kann, sondern durch seine hohe Qualität und einem vergleichsweise günstigen Preis.

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Das Corsair Vengeance 650W basiert auf den neuen verbesserten CX(M)-Modellen, wurde aber von Corsair speziell für den europäischen Markt mit hochwertigeren Kondensatoren bestückt, welche sonst nur in höheren Marktsegmenten Verwendung finden. Auch auf funktionierende Schutzschaltungen hat Corsair Wert gelegt. Ebenfalls hervorzuheben ist die Verwendung der DC-DC-Technik für stabilere bzw. unabhängigere Ausgangsspannungen.

Das Vengeance 650W bietet solide 80PLUS-Bronze-Effizienz, womit im mittleren Leistungsbereich auch ein Wirkungsgrad von über 90% erreicht wird. Seine Ausgangsspannungen sind sehr gut ausgeregelt und auch die Ripple-/Noisespannungen bewegen sich auf ordentlichem Niveau. Dabei geht es auch vergleichsweise leise zu Werke und mit teil-modularem Kabelmanagement, vier PCI-Express-Anschlüssen und satten fünf Jahren Garantie ist es auch hier sehr gut aufgestellt.

Somit ist das Corsair Vengeance 650W eine Empfehlung für diejenigen, die ein qualitativ hochwertiges Netzteil suchen, aber zugunsten eines niedrigeren Preises auf die noch etwas höhere Effizienz eines High-End-Netzteils verzichten können.

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In eine ähnliche Richtung zielt auch das Pure Power CM 600W von be quiet!, welches mit 80PLUS Silver eine bessere Effizienz als das Vengeance 650W aufweist, aber im Vergleich mit diesem auf DC-DC-Technik und "japanische Kondensatoren" verzichten muss. Es bietet aber ebenfalls ordentliche Ausgangsspannungen und mit teilmodularem Kabelmanagement und vier PCI-Express-Anschlüssen auch eine gute Ausstattung. Dafür kann es im Bereich Lautstärke punkten, denn es arbeitet wirklich sehr leise.

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Ist dann doch etwas mehr Effizienz gefragt, lautet unsere Empfehlung in diesem Bereich, einen Blick auf das im Herbst vorgestellte Enermax Platimax D.F. 600W zu werfen. Es bietet sehr gute 80PLUS-Platinum-Effizienz, die gerade im niedrigen Lastbereich exzellent ausfällt. Das Platimax D.F. 600W bietet hochwertige Technik, welche für sehr gut ausgeregelte Ausgangsspannungen sorgt. Auch hier ist natürlich ein angenehm leiser Betrieb und eine gute Ausstattung gegeben. Als kleine Besonderheit hat das Platimax D.F. 600W eine "Dust-Free-Technik", bei der der Lüfter nach dem Einschalten für gut 10 Sekunden entgegengesetzt seiner normalen Richtung rotiert, was abgesetzten Staub reduzieren soll.

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Kompakt - Corsair SF450

Da wir im Midrange-Bereich bereits zwei Modelle der gehobenen Einstiegsklasse hervorgehoben haben, möchten wir hier noch auf eine Empfehlung im Bereich SFX-Netzteile sowie auch den Budget-Bereich geben.

Im Bereich der Netzteile mit SFX-Formfaktor hat uns dieses Jahr das Corsair SF450 überzeugt. Corsair hat es bei dieser Neuentwicklung eigentlich geschafft, die komplette Performance eines normalen ATX-Netzteils in das deutlich kleinere SFX-Format zu übertragen. Das SF450 bietet auch wie der größere Bruder SF600 eine 80PLUS-Gold-Effizienz und ein voll-modulares Kabelmanagement. Das SF450 ist mit 450 Watt sehr leistungsstark und dank DC-DC-Technik steht die Leistung theoretisch auch vollständig auf der 12V-Seite bereit. Für die üblichen Schutzschaltungen hat Corsair natürlich auch noch Platz gefunden.

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Das Ergebnis dessen präsentierte sich im Test als ausgesprochen gut. Von der Qualität seiner Ausgangs- und Ripple/Noise-Spannungen liegt es besser als die meisten ATX-Pendants und auch vom Wirkungsgrad, welcher über 93 % erreicht, kann es voll überzeugen. Für den Formfaktor bietet es eine gute Ausstattung mit ausreichend Peripherie-Anschlüssen und sogar zwei PCI-Express-Steckern. Da auch die Garantieseite mit sieben Jahren sehr gut abgedeckt ist, bleibt bei "viel Power auf kleinem Raum" als entscheidende Frage die nach der Lautstärke über. Aber auch hier kann das Corsair SF450 eine sehr gute Leistung zeigen. Der 92-mm-Lüfter wird von einer semi-passiv arbeitenden Lüftersteuerung betrieben, was im Niedriglastbereich für einen lautlosen Betrieb sorgt. Aber auch mit aktivem Lüfter kann das SF450 durch einen insgesamt erstaunlich leisen Betrieb überraschen. Für alle diejenigen, die das aktuell beste SFX-Netzteil suchen, führt unserer Meinung nach kein Weg an Corsairs SF-Serie vorbei.

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Budget - Cooler Master B400 VER.2

Eine Empfehlung im Budget-Bereich darf natürlich nicht fehlen, welches hier das Cooler Master B400 VER.2 wäre. Es bietet eine insgesamt für diese Preisklasse brauchbare Effizienz mit 80PLUS Standard (230V EU), brauchbare Ausgangsspannungen und auch funktionierende Schutzschaltungen, was in dieser Preisklasse leider keinesfalls die Regel ist. Dabei arbeitet es angenehm leise und die Anschlussmöglichkeiten entsprechen ebenfalls dem besseren Standard in dieser Klasse.

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Für mehr Speed: Corsair K70 RGB RAPIDFIRE

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Cherry MX Speed gibt es seit dem Frühjahr in Verbindung mit RAPIDFIRE-Tastaturen. Diese Mikroschalter verkürzen den Auslöseweg auf nur noch 1,2 mm. In Kombination mit einer geringen Betätigungskraft von 45 g ist so eine sehr direkte und unmittelbare Auslösung gewährleistet. Wir haben die MX Speed im Top-Modell K70 RGB RAPIDFIRE getestet. Die Full-Size-Spielertastatur präsentiert sich nicht nur mit schnell auslösenden Switches, sondern auch mit wertigem Aluminium und einer farbenfrohen RGB-Beleuchtung.

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Schlicht und gut: Cooler Master MasterKeys Pro L RGB

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Das auffällige Design der Corsair-Tastaturen ist nicht jedermanns Geschmack. Ganz klassisch präsentiert sich hingegen Cooler Masters MasterKeys Pro L RGB - klammert man die RGB-Beleuchtung einmal aus, die auf Wunsch auch durch eine schlichte (und günstigere) weiße Beleuchtung ersetzt werden kann. Und klassisch, aber gut ist auch die Bestückung mit Cherry MX Red oder MX Brown. Das gleiche Design nutzt Cooler Master auch für die Maus/Tastaturkombi MasterKeys Lite L. Auf mechanische Switches muss man dabei zwar verzichten, dafür trumpft das Set mit seinem hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnis auf.

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Klein, aber oho: Ozone Strike Battle

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Nicht auf jedem Schreibtisch oder in jedem LAN-Gepäck ist Platz für eine Full-Size-Tastatur. Und manche Spieler verzichten auch aus ergonomischen Gründen lieber auf das Num-Pad. Als platzsparende mechanische Tastatur bietet sich Ozones Strike Battle an - zumal sie bei einem Preis von rund 80 Euro auch noch vergleichsweise günstig ist. Die Mini-Mecha gibt es wahlweise mit Cherry MX Red oder MX Brown, aber immer mit roter Tastenbeleuchtung.   

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Eine Maus für jede Gelegenheit: Logitech G502 Proteus Spectrum

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Nicht jeder Spieler ist auf ein bestimmtes Genre festgelegt und nicht jeder Spieler nutzt die Maus nur zum Spielen. Als hochklassige Allround-Lösung empfiehlt sich Logitechs G502 Proteus Spectrum. Sie kombiniert einen hervorragenden Sensor mit einer angenehmen ergonomischen Form und einer umfangreichen Ausstattung. Selbst der Preis in Höhe von rund 60 Euro geht für das Gebotene in Ordnung.

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MMO/MOBA-Maus mit Überblick: SteelSeries Rival 500

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MOBA- und MMO-Mäuse werden typischerweise von einer kaum überschaubaren Tastenflut geprägt. Gleichzeitig leiden sie oft unter wenig übezeugenden Sensoren. Für die Rival 500 hat SteelSeries die zahlreichen Zusatztasten nicht nur klar voneinander abgesetzt. Und auch am Sensor - dem Pixart PMW-3360 - gibt es nichts auszusetzen. Daneben bietet sie mit haptischem Feedback noch ein zusätzliches innovatives Feature, ist aktuell aber auch vergleichsweise teuer. 

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Weitere Eingabegerätetests können online in unserem Artikel-Bereich eingesehen werden. Bei konkreten Fragen hilft unsere Community im Eingabegeräte-Unterforum gerne weiter.


Auch wenn es von den Steam Machines, welche Valve im letzten Jahr gegen die traditionellen Spielekonsolen ins Wohnzimmer schickte, in den letzten Monaten kein neues Lebenszeichen gab, hat sich 2016 wieder einiges in diesem Bereich getan. Dank der neuen Pascal-Grafikkarten lassen sich aktuelle Grafikkracher nun endgültig auf ihnen genießen.

 

MSI Vortex G65-6QF SLI

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Unsere erste Weihnachtsempfehlung hat es in sich: Das MSI Vortex G65-6QF SLI ist nicht nur einer der optisch auffälligsten Mini-PCs, sondern auch einer der leistungsstärksten, die in diesem Jahr vorgestellt wurden. Zwar kümmert sich noch NVIDIAs Maxwell-Architektur um die 3D-Beschleunigung, dafür kommt die GeForce GTX 980 gleich im Doppelpack zum Einsatz. Die beiden GM204-Ableger werden als MXM-Modul ausgeführt, entsprechen aber 1:1 ihrem Desktop-Ableger und stellen damit die vollen 2.048 Shadereinheiten bereit. Zusätzlich kann jeder der beiden Grafikchips auf einen 8 GB großen GDDR5-Videospeicher zurückgreifen, der über ein 256 Bit breites Interface angebunden wird.

Dazu gibt es einen Intel Core i7-6700K mit vier Rechenkernen, acht Threads und einen Takt von bis zu 4,2 GHz sowie 6 GB DDR4-Arbeitsspeicher. Beim Massenspeicher setzt man auf ein Super RAID 4, bei welchem zwei 128-GB-SSDs mit PCI-Express-Anbindung und NVMe-Protokoll im RAID 0 zusammengeschlossen werden. Als Datengrab dient eine zusätzliche 1-TB-Festplatte im 2,5-Zoll-Format. Anschlussseitig hat das Vortex-System von MSI ebenfalls einiges zu bieten: Hier gibt es neben Wireless-LAN nach 802.11-AC-Standard und Bluetooth 4.1, auch Dual-Gigabit-LAN, zahlreiche Videoausgänge und viele USB-3.0-Schnittstellen, wovon zwei sogar nach USB 3.1 Gen 2 und mit Thunderbolt-3-Support nach Typ-C ausgegeben werden. All das verpackt MSI in einem 192 x 203 x 278 mm großen und etwa 4 kg schweren Zylinder-Gehäuse mit schicker Beleuchtung.

Ein Schnäppchen ist das Vortex jedoch nicht: Mit satten 3.333 Euro geht vermutlich mehr als das Weihnachtsgeld für das System drauf. Es gibt jedoch auch eine günstigere Version mit weniger Speicher und langsameren Grafikkarten.

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ZOTAC ZBOX EN1060

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Mit einem Preis von etwa 900 Euro deutlich günstiger ist die ZOTAC ZBOX EN1060. Sie wird in Deutschland allerdings nur als Barebone angeboten – Arbeits- und Massenspeicher müssen eigenständig erworben und hinzugesteckt werden, womit man am Ende auch hier einen vierstelligen Betrag für unsere zweite Weihnachtsempfehlung auf den Ladentisch legen muss. Dafür gibt es dann aber genügend Rechenpower für alle aktuellen Grafikkracher, die problemlos in Full HD gespielt werden können.

Hierfür zeichnen sich dann ein Intel Core i5-6400T mit vier 2,8 GHz schnellen Rechenkernen sowie eine NVIDIA GeForce GTX 1060 mit 6 GB GDDR5-Videospeicher verantwortlich. Untergebracht werden können zwei SODIMM-Riegel nach DDR4, zwei 2,5-Zoll-Laufwerke und eine schnelle Solid-State-Disk im M.2-Steckkartenformat. Moderne Anschlüsse wie USB 3.1 Typ-C (allerdings nur Gen 1), USB 3.0 und HDMI 2.0 sowie WiFi und Bluetooth gibt es aber auch hier. Das Gehäuse fällt nicht ganz so spektakulär wie beim Vortex-System von MSI aus und ist eher schlicht gehalten. Es misst 210 x 203 x 62,6 mm. Trotz der vergleichsweise noch immer kompakten Abmessungen vor allem auch gegenüber einer traditionellen Spielekonsole wie der Sony PlayStation 4 oder der Microsoft Xbox One arbeitet das System flüsterleise und zeigt sich sehr effizient. 

Wer mehr als die rund 900 Euro für das Barebone ausgeben möchte, kann zu einer größeren Variante mit GeForce GTX 1070 greifen.

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Intel NUC6i7KYK

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Wer nur gelegentlich spielt, aber trotzdem einen schnellen und vor allem portablen Office-Rechner sucht, der sollte sich das Intel NUC6i7KYK einmal näher anschauen. Dieses basiert zwar noch auf Skylake und dürfte im nächsten Jahr auf Kaby Lake umgestellt werden, dafür werkelt nicht nur ein mobiler High-End-Prozessor im Inneren, sondern auch einer der schnellsten Grafikchips von Intel. Der Intel Core i7-6770HQ besitzt vier Cores mit einer Geschwindigkeit von bis zu 3,5 GHz und kann statt einer herkömmlichen Intel HD Graphics mit einer Iris-Po-Grafik aufwarten. Der GT4e-Vollausbau stellt noch einmal ein paar Recheneinheiten mehr zur Verfügung. Während bislang meist bei 40 Execution-Units Schluss war, weist die Intel Iris Pro Graphics 580 derer 72 auf. Dafür liegt der Takt mit maximal 950 MHz gut 100 MHz unter den bisherigen Modellen. Ebenfalls ein Alleinstellungsmerkmal ist der 128 MB große eDRAM, welcher die Grafikleistung deutlich beschleunigt und letztendlich den Grafikturbo der Iris-Pro-CPUs zündet.

Die übrige Ausstattung des gerade einmal 211 x 116 x 26 mm schlanken Mini-PCs kann sich ebenfalls sehen lassen: Im Inneren gibt es neben der Skylake-CPU zwei M.2-Slots für schnelle Steckkarten-SSDs mit PCI-Express-Anbindung, Wireless-LAN nach 802.11-AC-Standard und Bluetooth 4.2 sowie eine Vielzahl moderner Anschlüsse. Zu nennen sind hier vor allem USB 3.1 Gen 2 Typ-C und HDMI 2.0. Damit werden zum einen hohe Übertragungsraten ermöglicht, zum anderen kann das System 4K-Monitore mit 60 Hz ansteuern. Weiterer Vorteil für Gamer: Dank Thunderbolt 3 kann theoretisch eine externe Grafikbox mit vollwertiger Fullsize-Grafikkarte angeschlossen werden. Zwei DDR4-Module im SODIMM-Format für den Arbeitsspeicher gibt es ebenso wie eine Infrarot-Schnittstelle und einen Kartenleser sowie natürlich eine Onboard-Soundkarte mit optischem Ausgang und einer 3,5-mm-Klinkenbuchse. Mit Strom versorgt wird das Skull-Canyon-NUC über ein externes 120-W-Netzteil. 

Das Intel NUC6i7KYK kostet ohne RAM-Module und SSD derzeit knapp 580 Euro

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Wer zu Weihnachten ein Notebook oder Tablet verschenken will, kann viel falsch machen. Denn nachdem es schon im vergangenen Jahr schwerfiel, zwischen all den neuen Geräten die besten zu finden, sieht es Ende 2016 abermals schlimmer aus. Nicht nur, dass derzeit drei verschiedene Prozessorgenerationen im Einsatz sind. was die Auswahl entsprechend erschwert. Der technische Fortschritt hat in den letzten Monaten dafür gesorgt, dass sich günstige Geräte nicht verstecken müssen, wenn der zu Beschenkende sich ein Arbeitsgerät wünscht - unabhängig davon, ob es sich um ein klassisches Notebook oder ein 2-in-1-Gerät handelt.

Klassiker mit Dreh: ASUS ZenBook Flip

Ist eine feste Unterlage nicht immer in Reichweite, führt noch immer kaum ein Weg an einem klassischen Notebook vorbei. Wer dennoch nicht auf Flexibilität verzichten will, landet schnell bei Modellen mit 360°-Scharnier. Das Gerät mit der besten Mischung aus Preis und Leistung war 2016 das ASUS ZenBook Flip. Im Sommer konnte das etwa 1,3 kg schwere Notebook mit seinen Eingabegeräten, der hohen Verarbeitungsqualität und den guten Laufzeiten überzeugen - die passive Kühlung darf ebenfalls nicht unerwähnt bleiben, auch wenn sich die auf die Core-m-Konfigurationen beschränkt.

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Wer mit dem ZenBook Flip die übliche Office-Software und ähnliches nutzen will, ist mit denen gut beraten, für alle anderen gibt es auch Versionen mit leistungsstärkeren Core-i-Prozessoren. Gemeinsam haben alle Versionen des Notebooks Full-HD-Auflösung verteilt auf 13,3 Zoll, einen Touchscreen, mindestens 8 GB Arbeitsspeicher, schnelles WLAN, USB Typ-C sowie SSDs als Massenspeicher. Im günstigsten Fall werden etwa 800 Euro fällig, umfangreicher ausgestattete Konfigurationen liegen bei knapp 1.300 Euro.

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Schnell und lautlos: Acer Switch Alpha 12

Eines der technisch interessantesten Geräte 2016 dürfte Acer mit dem Switch Alpha 12 vorgestellt haben. Denn die Kombination aus 2-in-1-Gerät, leistungsstarken Core-i-Prozessoren und passiver Kühlung sorgte nicht nur bei der Vorstellung im April für Aufsehen, auch heute noch ist das Gerät in Summe einzigartig. Im Test gefielen vor allem das hochwertige Gehäuse, die sehr gute Tastatur und das hohe Maß an Flexibilität. Ob als Tablet oder mit angesteckter Tastatur als Notebook, Kompromisse muss man beim Einsatz des Switch Alpha 12 nur wenige eingehen. Bemerkbar machen dürfte sich im Alltag lediglich die ungünstige Wahl und Platzierung der Schnittstellen, immerhin sind schnelles WLAN und USB Typ-C mit an Bord.

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Alle Konfigurationen verfügen über ein 12,2 Zoll großes Display mit 2.560 x 1.440 Pixeln und SSDs, deren Größe hängt aber ebenso vom gewählten Modell ab, wie die des Arbeitsspeichers oder das konkrete Prozessormodell. Bei der Wahl des Modells sollte zudem darauf geachtet werden, ob der Acer Active Pen zum Lieferumgang gehört - bei den günstigeren Versionen muss dieser separat erworben werden. Los geht es bei etwa 750 Euro (Core i5-6200U, 4 GB RAM, 128 GB SSD), für das Topmodell (Core i7-6500U, 8 GB RAM, 512 GB SSD) werden circa 1.200 Euro fällig.

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Der edle Begleiter: Huawei MateBook

In eine ähnliche Richtung geht das MateBook. Auch Huawei setzt auf eine passive Kühlung und den schnellen Wechsel zwischen Tablet und Notebook, verpackt das Ganze aber in einem kleineren und leichteren Gehäuse. Damit empfiehlt sich das erste Windows-Tablet der Chinesen vor allem für diejenigen, denen ein geringes Gewicht wichtiger als ein paar Prozent mehr Leistung sind. Zu gefallen wusste das MateBook im Test vor allem aufgrund der guten Tastatur, der hervorragenden Verarbeitung und des präzisen und schnellen Fingerabdrucksensors, aber auch durch das - aufpreispflichtige - Zubehör. Der Eingabestift kann vielseitig eingesetzt werden, das Dock fällt kompakt aus, bietet aber dennoch zahlreiche zusätzliche Anschlüsse. Für den Außeneinsatz nicht unwichtig: Das Display erreicht eine hohe Helligkeit.

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Dass das MateBook aber nicht für jeden die ideale Lösung ist, zeigen kleinere Kritikpunkte: Die Laufzeiten könnten besser sein, flexible Neigungswinkel und eine festere Verbindung zwischen Tablet und Tastatur würden das Arbeiten erleichtern. Dennoch ist das MateBook ein hochwertiger Begleiter, der jedoch mit mindestens 860 Euro zu Buche schlägt. Wer die derzeit umfangreichste Konfiguration mitsamt dem Zubehör verschenken will, muss mit mehr als 1.300 Euro rechnen.

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Der Android-Unterhalter: Huawei MediaPad M3

Spielt das Betriebssystem keine Rolle, weil mehr die Unterhaltungs- als die Produktivqualitäten gefragt sind, ist das MediaPad M3 eine gute Wahl. Dem Tablet mit seinem hochauflösenden 8,4 Zoll großen Display spendiert Huawei eine mehr als ausreichende Leistung, die auch mit Microsofts Office-Ableger für Android keine Probleme hat. Wichtiger jedoch: Das MediaPad M3 ist leicht, gut verarbeitet und verfügt über ein gutes Display und weit überdurchschnittliche Lautsprecher.

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Von denen sollte man in Zug oder Flugzeug zwar kein Gebrauch machen, dort kann man sich jedoch über Laufzeiten freuen, die für stundenlange Unterhaltung ohne Ladegerät sorgen. Auf Wunsch und gegen einen geringen Aufpreis steht die Welt des Internets auch abseits eines WLANs offen, dem LTE-Modul sei Dank. Mit dem müssen knapp 380 Euro gezahlt werden, das Modell ohne kostet rund 320 Euro.

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Besonders beliebt in diesem Jahr waren Gaming-Notebooks. Kaum ein Markt verzeichnet so hohe Wachstumsraten wie die Gaming-Branche. Kein Wunder, dass es hier viele neue, empfehlenswerte Geräte gibt.

 

Extrem schlank: MSI GS63VR 6RF Stealth Pro

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Mit einer Bildschirmdiagonalen von 15,6 Zoll ist unsere erste Weihnachtsempfehlung ausreichend groß zum Spielen, mit einer Bauhöhe von 17,7 mm aber deutlich schlanker als so manch anderes Gaming-Notebook dieser Preis- und Leistungsklasse. Trotzdem werkelt im Inneren echte High-End-Hardware. Während die meisten anderen Vertreter hier mit maximal einer NVIDIA GeFore GTX 970M bestückt sind, setzt MSI bei seinem GT63VR 6RF Stealh Pro auf eine potente NVIDIA GeForce GTX 1060, welche 1:1 ihrem Desktop-Gegenüber entspricht und nur gerade einmal 10 % langsamer arbeiten soll. Die restliche Hardware-Ausstattung ist ebenfalls vielversprechend: Hierzu zählen ein Intel Core i7-6700HQ mit bis zu 3,5 GHz, insgesamt 16 GB DDR4-Arbeitsspeicher und eine flotte 256-GB-SSD, welche dank NVMe-Protokoll über PCI-Express angebunden wird. Als Datengrab dient außerdem eine zusätzliche Magnetspeicherfestplatte mit satten 2 TB. Das Display bietet eine Full-HD-Auflösung, unterstützt G-Sync und ist sehr leuchtstark und kontrastreich. Die RGB-hintergrundbeleuchtete Steelseries-Tastatur zählt ebenso zur Grundausstattung wie der Nahimic-Audio-Enhancer und natürlich das Killer-Netzwerk. Moderne Anschlüsse wie USB 3.1 Typ-C dürften ebenfalls nicht fehlen. 

Der 2,0 kg leichte 15,6-Zöller kostet rund 2.000 Euro und konnte vor wenigen Wochen in unserem Test den Excellent-Hardware-Award abstauben.

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Gut durchdacht: Acer Predator 17

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Mit dem Predator 17 und dem kleineren Predator 15 feierte Acer im letzten Jahr seinen Einstieg in den Markt der reinrassigen Gaming-Notebooks. Mit dem Umstieg auf die leistungsstarke Pascal-Generation macht man nun noch einmal einen Schritt nach vorn. Dank Intel Core i7-6700HQ und NVIDIA GeForce GTX 1070 mit 8 GB GDDR5-Videospeicher sind die Geräte pfeilschnell und für alle aktuellen Spieletitel mehr als ausreichend flott. Vor allem dann, wenn man sich ohnehin mit der nativen Display-Auflösung von 1.920 x 1.080 Bildpunkten begnügt. Dafür aber gibt es Unterstützung für NVIDIAs G-Sync-Technologie, welche störende Tearing-Effekte und Ruckler minimiert – das verbessert das Gaming-Erlebnis ungemein.

Dazu gibt es 16 GB DDR4-Arbeitsspeicher, die mit 2.400 MHz getaktet werden, eine 256-GB-SSD für das Betriebssystem und die wichtigsten Programme sowie eine zusätzliche 1-TB-Festplatte für die eigene Spielesammlung. Das optische Laufwerk, welches meist ein DVD-Brenner ist, lässt sich mit wenigen Handgriffen gegen die Frost-Core-Technologie austauschen und damit die Kühlung von Prozessor und Grafikkarte verbessern. In unserem Test arbeitete das Acer Predator 17 vergleichsweise leise und konnte vor allem mit sehr guten Oberflächen-Temperaturen überzeugen. Die Laufzeiten sind passabel, das Display ist hell und kontrastreich. Die vielen Features auf Seiten der Software, aber auch bei der Tastatur (RGB-Hintergrundbeleuchtung, Makro-Tasten, abschaltbares Touchpad) runden das Predator 17 ab.

Für knapp 2.300 Euro findet man mit dem Acer Predator 17 ein gutes Gaming-Notebook. 

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Flexibel konfigurierbar: XMG P406 Pro

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Noch kompakter als das MSI GS63VR 6RF Stealh Pro ist das XMG P406 Pro. Dieses kommt mit einem 14-Zoll-Display daher, lässt sich dafür aber problemlos mit auf die nächste LAN-Party nehmen oder im Zug auf Reisen einsetzen. Bislang allerdings gibt es die Geräte noch mit älterer Maxwell-Grafik. Die reicht aus, um aktuelle Spieletitel mit leichten Einschränkungen bei den Grafikdetails darzustellen und ist für den Gelegenheitsspieler aber natürlich noch immer schnell genug. Dazu trägt zudem ein Intel Core i7-6700HQ bei, der sich gegen Aufpreis gegen einen schnelleren Intel Core i7-6820HK aufrüsten lässt. Letzterer mag zwar nur einen jeweils 100 MHz höheren Basis- und Boost-Takt besitzen, lässt sich dafür aber dank des nach oben hin geöffneten Multiplikators besonders einfach übertakten. Dazu gibt es bis zu 32 GB DDR4-Arbeitspeicher, eine schnelle SSD im M.2-Steckkartenformat mit einer Kapazität von bis zu 512 GB sowie eine zusätzliche Magnetspeicherfestplatte mit maximal 1 TB. Trotz der 14-Zoll-Ausrichtung lässt sich sogar ein optisches Laufwerk nachrüsten. Sogar ein LTE-Modem lässt sich verbauen. Für die Basis-Version fallen 1.199 Euro an. Mit allen Extras kostet das XMG P406 Pro satte 2.500 Euro. 

Unsere Testversion vom April war mit einem Intel Core i7-6700HQ, einer NVIDIA GeForce GTX 965M mit 2.048 MB GDDR5-Videospeicher, 16 GB DDR4-Arbeitsspeicher, einer 256-GB-SSD sowie einer 1-TB-HDD verbaut. Die Testversion kostete fast 1.600 Euro

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Wer anderen oder sich selbst zu Weihnachten ein Smartphone schenken will, hat es 2016 so schwer wie schon lange nicht mehr. Die zahlreichen Hersteller haben eine unüberschaubare Anzahl an Modellen auf den Markt gebracht, gleichzeitig konnte in den vergangenen Monaten ein starker Preisverfall beobachtet werden - vor allem bei Geräten der Oberklasse. Nichts oder nur wenig falsch machen kann man mit den dreieinhalb folgenden Geräten. Die gehören zwar nicht zur Einsteigerklasse, bieten teils aber für vergleichsweise wenig Geld viel Ausstattung und Leistung.

Der Mittelklasse-Allrounder: Huawei nova

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Mit dem erst vor wenigen Wochen getesteten nova hat Huawei einen mehr als soliden Vertreter in die umkämpfte Mittelklasse entlassen. Für inzwischen weniger als 350 Euro erhält man eine im Alltag mehr als ausreichende Leistung, gute Praxis-Laufzeiten und eine Kamera, die die vieler direkter Konkurrenten übertrumpft. Zusätzlich gibt es ein hervorragend verarbeitetes Aluminium-Gehäuse und ein gutes Display.

Wer viel reist, freut sich über die Dual-SIM-Funktion, Smartphone-Neulinge hingegen über die gut und schnell verständliche Benutzeroberfläche. Fotos, Musik und anderes können auf einer microSD-Karte abgelegt werden, wenn der 32 GB großer interne Speicher dann doch einmal zu knapp wird.

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Eineinhalbeiige Zwillinge: Samsung Galaxy S7 und Galaxy S7 edge

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Zwei unterschiedlich große Geräte mit unterschiedlichen Preisen und Zielgruppen - aber einem Herz: So kann man die Verbindung zwischen Galaxy S7 und Galaxy S7 edge beschreiben. Ersteres richtet sich an diejenigen, die ein etwa 5 Zoll großes und damit heutzutage fast schon kleines Display bevorzugen, letzteres bietet nicht nur eine größere, sondern auch die technisch interessantere Anzeige. Davon abgesehen überzeugen beide Smartphones mit viel Leistung, einer vollständigen Ausstattung, weit überdurchschnittlichen Kameras und natürlich ihrer IP-Zertifizierung.

Dass das Galaxy S7 edge am Ende im Test etwas besser abgeschnitten hat, liegt an den der längeren Ausdauer - und eben am Display mit seinem Zusatznutzen. Am Ende konnte sich das Smartphone den Titel des zum Testzeitpunkt besten Android-Smartphones sichern. Preislich spielen beide Modelle zwischenzeitlich eine etwas andere Rolle. Das Galaxy S7 ist bereits für etwa 470 Euro erhältlich, das Galaxy S7 edge schlägt mit 580 Euro zu Buche.

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Das Beste: Huawei Mate 9

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Das nova für den mittelgroßen Geldbeutel, das Mate 9 für diejenigen, die über ein größeres Geschenkebudget verfügen. Warum das größere und neuere der beiden Huawei-Smartphones eine Empfehlung wert ist, hat der noch frische Test gezeigt. Es bietet sehr viel Leistung, gute Akkulaufzeiten und die derzeit insgesamt beste Kamera in einem Smartphone.

Und dann sind da noch die wie üblich hohe Verarbeitungsqualität des Gehäuses und etliche Punkte auf der Ausstattungsliste, die den noch hohen Preis durchaus rechtfertigen. Mit knapp 700 Euro ist das Mate 9 das teuerste der hier genannten Geräte, derzeit aber auch zweifelsohne das beste - zusammen mit dem Galaxy S7 edge.

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Neben den vielen Komponenten, Notebooks und Gaming-PCs gab es in diesem Jahr auch viele andere, nützliche oder einfach nur tolle Gadgets. Ein paar Empfehlungen für die Weihnachtsfeiertage listen wir auf dieser Seite auf. 

Cardboard reloaded: Google Daydream View

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Wer sich in diesem Jahr ein Pixel XL oder ein Huawei Mate 9 angeschafft hat oder sich eines davon ohnehin zu Weihnachten schenken möchte, dem empfehlen wir für 69 Euro Googles brandneues Daydream View. Damit macht man aus seinem Smartphone relativ kostengünstig ein echtes VR-Headset und kann seine ersten Ausflüge in die virtuelle Welt wagen. Das Smartphone wird in das Brillengestell, welches mit hochwertigem Stoff überzogen ist, eingespannt, die Steuerung erfolgt bequem per Bluetooth-Controller, welcher wie bei der HTC Vive als verlängerter Arm genutzt und die Immersion in der Virtual Reality deutlich erhöht. Zwar ist das Angebot derzeit noch sehr begrenzt – es gibt gerade einmal ein Dutzend Spiele und Anwendungen für Google Daydream View – das dürfte sich in den kommenden Wochen und Monaten aber deutlich verbessern. Genau wie die Unterstützung neuer Geräte, dem derzeit noch größten Manko von Googles neuestem VR-Streich.

Die Google Daydream View wird in Deutschland ausschließlich über die Deutsche Telkom vertrieben.

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Retro: Nintendo Classic Mini

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Nach dem großen Hype rund um Pokémon Go hat Nintendo in diesem Jahr einen weiteren Erfolg gelandet. Damit meinen wir nicht das erste Mario-Spiel, welches noch in diesem Jahr auf das Smartphone kommen wird, sondern die Neuauflage des Nintendo Entertainment System (NES), welches man Mitte Juli überraschend ankündige. Wie die ursprünglich 1986 in Europa erschienene 8-Bit-Konolse bringt auch deren Neuauflage die alten Klassiker auf den modernen Fernseher. Darunter sind Spiele wie Super Mario Bros., The Legend of Zelda, Metroid oder Castlevania und Pac Man. Die NES zählte mit weltweit über 60 Millionen verkauften Geräten zu den meistverkauften Spielekonsolen.

Die neue Nintendo Classic Mini besitzt zwar das gleiche Retro-Design wie damals, wurde aber deutlich entschlankt und mit einem modernen HDMI-Anschluss ausgerüstet. Zur Stromversorgung dient eine herkömmliche USB-Buchse. Zwei Controller, welche ebenfalls dem Layout von 1986 entsprechen, lassen sich per Kabelverbindung anschließen. Alternativ können auch der Classic Controller und der Classic Controller Pro für die Wii-Konsole verwendet werden. Einzeln kostet der NES-Controller normalerweise 10 Euro, die Classic Mini hingegen 70 Euro. Normalerweise deswegen, weil Konsole und Controller vielerorts vergriffen sind – die, die sie noch haben, verlangen teilweise Mondpreise.

Wir finden: Für die Zeit zwischen den Jahren sind die Retrospiele perfekt! 

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Guter Zuhörer: Amazon Echo

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Wer sich zu Weihnachten die Zukunft ins Haus oder die Wohnung holen will, sollte Amazons Echo oder Echo Dot auf die Wunschliste schreiben. Auf Zuruf informiert die integrierte Sprachassistentin Alexa über die wichtigsten Nachrichten, vervollständigt die Einkaufsliste, erinnert an bestimmte Dinge oder unterhält einfach nur mit nicht immer geistreichen Witzen oder mit Musik. Doch die eigentliche Stärke des Systems ist die Ausbaubarkeit. Die sogenannten Skills können Entwickler anbieten und somit den Funktionsumfang deutlich ausbauen. Davon hat bislang nicht nur die Deutsche Bahn Gebrauch gemacht, auch die wichtigsten Smart-Home-Systeme sind bereits vertreten. Im ersten Teil unseres Langezeittests fiel jedoch auf, dass die Qualität der Skills stark schwankt.

Allerdings dürfte sich daran in den kommenden Wochen und Monaten einiges ändern, schließlich spricht auch Amazon selbst davon, dass Echo und Echo Dot keine fertigen Produkte seien. Dabei ist die Erkennungsrate von Sprachkommandos schon jetzt sehr hoch, die Aussprache Alexas auf einem guten Niveau. Einen großen Haken gibt es aber: Echo und Echo Dot sind noch nicht frei erhältlich, lediglich sein Interesse kann man bekunden. Ob man rechtzeitig zum Fest noch berücksichtigt wird, ist aber unklar - Amazon spricht derzeit von einer mehrwöchigen Bearbeitungszeit.

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Schottet ab: Bose QuietComfort 35

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Wer viel auf Reisen ist, will für sich den Weg zum Ziel machen, Musik oder Podcasts hören oder sich Videos auf dem Tablet oder Smartphone anschauen. Um die Mitreisenenden nicht zu belästigen und auch eine möglichst gute Tonqualität sind gute Kopfhörer daher unablässlich. Zunehmend werden diese nicht mehr mit einem Kabel verbunden, sondern drahtlos per Bluetooth betrieben. Wir haben uns den Bose QuietComfort 35 angeschaut und können diesen nur als besten Reisebegleiter in diesem Hinblick empfehlen. Am Tragekomfort und der Soundqualität gibt es wenig auszusetzen, wenngleich audiophile Menschen sicherlich bessere Kopfhörer finden, aber diese sitzen auch eher vor ihrer Vinyl-Schaltplatte im Wohnzimmer und nicht dem ICE und Flugzeug um ihre Musik zu genießen.

Wohl wichtigster Faktor der Bose QuietComfort 35 ist das Noise Cancelation, welches neue Maßstäbe setzt. Ob Bahn, Flugzeug oder das Großraumbüro. Besonders regelmäßige Töne in bestimmten Frequenzbereichen werden sehr gut gefiltert. Viele sind von dieser Abschottung irritiert, in jedem Fall ist dies im ersten Moment gewöhnungsbedürftig. Im Straßenverkehr sollte auf den Einsatz von Noise Cancelation aber in jedem Fall verzichtet werden! Für das Tragen während sportlicher Aktivität sind die Bose QuietComfort 35 nicht gedacht. Schläge während des Laufens und auch Windgeräusche an den Mikrofonen werden durch das Noise Cancelation umgesetzt und stören. Aber wie gesagt, Bose bietet die QuietComfort 35 nicht als Sportkopfhörer an.

Die Referenz in Sachen NC- und Reisekopfhörer ist der Bose QuietComfort 35 damit allemal. Der Preis von 379 Euro spielt hier aber sicherlich auch eine Rolle.

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