Seite 3: Arbeitstiere: Notebook und externe SSD

Oldie but Goldie - mein MacBook Pro Retina 13,3“

Wie eingangs schon erwähnt: Hardware bleibt bei mir eigentlich nie allzu lange - das bringt der Job mit sich. Dass mich mein Hauptarbeitsgerät, ein MacBook Pro Retina 13,3“ (Late 2013) aktuell schon gut 2,5 Jahre begleitet, ist da eine kleine Sensation.

Wirklich viele Worte muss ich über das Gerät nicht mehr verlieren, die aktuelle MacBook-Range wird den meisten mobilen Arbeitern sicherlich ein Begriff sein. Auch 2016 reicht mir die Leistung des damals mittleren Modells noch gut aus. Ein i5-Prozessor, 8 GB an Arbeitsspeicher und eine 256 GB große SSD, damit komme ich recht gut aus. Eng wird es einzig beim Massenspeicher. Daher nutze ich aktuell ein externes Laufwerk, das für mich als Asset-Speicher fungiert, denn auf Messen kann doch schnell das ein oder andere Gigabyte an RAW-Bildmaterial zusammenkommen. Sollen wieder einmal Videos produziert werden, sieht es bekanntlich noch übler aus.

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MacBook Pro Retina aus dem Jahr 2013

Die Gründe weshalb das MacBook so lang bleiben konnte, sind aber im Grunde schnell aufgezählt. Das wäre zum einen OS X, das ist aber nichts anderes als Geschmacksache. Neutraler kann da schon bewertet werden, dass mich die Eingabegeräte vollends überzeugen, was übrigens auch der Grund ist, weshalb ich auch bei langen Messeaufenthalten auf eine Maus verzichte. Der noch wichtigere Grund ist aber die noch immer gute Akkulaufzeit von mehr als 10 Stunden bei einer für mich typischen Nutzung.

Macht das MacBook also alles richtig? Nicht ganz. In erster Linie stört mich noch immer das Anschlussportfolio. Zwei USB-Anschlüsse sind nicht wirklich viel, ein dritter Port wäre mein Wunsch gewesen, ich habe mir nun aber anderweitig geholfen.

Wäre ich Windows-Nutzer wäre es aktuell bei mir wohl, genau wie bei Kollege Patrick, das XPS 13 von Dell geworden. Reizvoll fände ich auch einmal ein Surface zu nutzen, das scheidet bei mir aber aus einem ganz einfachen Grund aus: Auf Messen (zuletzt bei der CES) ist es nicht unüblich, vor überfüllten Pressezentren auf dem Boden sitzend zu arbeiten - und genau dafür sagt mir die Kickstand-Lösung nicht zu. Das Surface Book wäre ebenfalls interessant, dafür müssen aber erst einmal die Kinderkrankheiten der ersten Generation, die unser Review zutage förderte, abgeschafft werden.

Mein aktueller Wunsch? Ein Update der MacBook-Pro-Serie, mit Skylake, vielleicht mal in einer aktualisierten Optik in Space Grey und vor allem mit ganz vielen Thunderbolt-3-USB-3.1-Kombibuchsen im Typ-C-Format.

Schnell, klein und doch verdammt groß: Die Samsung T3

Ich habe es schon angesprochen: Die insgesamt 256 GB der integrierten SSD sind nicht wirklich viel und ein Aufrüsten ist natürlich nicht möglich. Ein Problem, mit dem ich sicherlich nicht alleine dastehe. Seit ein paar Wochen ist daher die T3 von Samsung mein ständiger Begleiter. Die SSD ist so klein, dass sie problemlos auch in der Hosentasche mitgenommen werden kann und so leicht, dass es schlichtweg nicht auffällt, ob ich sie im Rucksack dabei habe oder nicht.

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Klein, bietet aber viel Platz: Samsung T3

Die T3 bietet dank der neuen 48-Layer TLC-Chips 2 TB und damit mehr als genügend Platz, um wirklich alle Daten unterzubringen, die man unterwegs brauchen könnte. Mit maximal 430 MB/s geht sie zudem so schnell zu Werke, dass sie problemlos als erweitertes Systemlaufwerk dienen kann. Egal ob als Assettvolumen in Photoshop Lightroom oder als Arbeits-SSD mit Premiere CC, die T3 bietet für alle meine Anwendungen eine erstklassige Performance, wobei bei mir die Fotos doch deutlich überwiegen. Wer viel mit kleinen Daten arbeitet, kommt ebenfalls nicht zu kurz, denn auch hier kann die externe SSD, die im Grunde genommen auf der Technik einer SSD 850 Evo aufbaut, mit einer guten Leistung punkten.

Angeschlossen wird die Kompakt-SSD über einen aktuellen Typ-C-Connector, sodass es praktischerweise nicht passieren kann, das Kabel falsch herum anzustecken. Damit wären wir auch schon beim einzigen echten Kritikpunkt an der T3, denn leider hat Samsung auf einen GenA-Anschluss gesetzt, sodass lediglich USB 3.0 unterstützt wird. Bei meinem Setup stört das aber nicht im Geringsten, denn USB 3.1 bietet mein MacBook ohnehin nicht. Und das wird vermutlich den allermeisten Interessanten auch so gehen, schließlich stellen Geräte mit USB 3.1 noch die Minderheit dar.

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Im Optimalfall steckt die SSD im eigentlichen Smartphone-Fach, dann sind die Daten sicher aufgehoben.

Gegenüber dem Vorgänger hat Samsung das Gehäuse der T3 deutlich aufgewertet, denn es kommt nun Aluminium zum Einsatz. So sieht die SSD nicht nur schick aus, sondern ist für meine Zwecke mehr als ausreichend robust.

Als praktisch erweist sich, dass Samsung eine gut nutzbare Verschlüsselung mit 256 Bit integriert hat, die sich noch dazu nicht negativ auf die Leistung auswirkt. Die dazu benötigte Software ist intuitiv zu bedienen und wird natürlich mitgeliefert.

Wer nicht gleich 800 Euro für sein externes Speichermedium ausgeben möchte, der sollte nun nicht die Flinte ins Korn werfen und die Suche aufgeben. Samsung bietet nämlich ebenfalls Versionen mit 250 GB, 500 GB und 1 TB an, die natürlich deutlich günstiger sind - und je nach Anwendungsbereich oftmals als Speichererweiterung für das Notebook problemlos ausreichen.