Der Hardwareluxx Weihnachts-Guide 2011

Veröffentlicht am: von

xmas_stern_70Weihnachten rückt bedrohlich näher. Wer nun aber ein wenig in Panik ist, dass bereits der dritte Advent vorbei ist und die Geschenkideen noch immer fehlen, den können wir beruhigen: durch die lange Adventszeit und schnelle Onlineshops besteht noch immer genügend Zeit, um auf die Jagd nach den bestens Weihnachtsgeschenken zu gehen. Die Frage nach den interessantesten Geschenken für Nerds, Geeks und IT-Freaks hat in diesem Jahr auch das Hardwareluxx-Team beschäftigt. Welche Produkte haben uns im vergangenen Jahr am meisten überzeugt? Die kommenden Seite geben Aufschluss darüber.

 

Die CPU-Empfehlungen

In diesem Jahr hatte Intel die Nase vorne in den Benchmark-Charts, was aber nicht bedeutet, dass AMD nicht auch ein paar heiße Eisen im Feuer hatte. Interessant ist allerdings, dass die CPU, die wir im Januar-Heft 02/2011 in unserer Gaming-PC-Guide empfohlen haben, uns heute auch noch gefällt: Der Core i5-2500K ist zwar vielleicht etwas "in die Jahre gekommen", ist mit seinen knapp 190 Euro aber immer noch in einem sehr interessanten Preisbereich und besitzt dafür auch immer noch eine gute Performance. Durch die Einführung des Core i7-2700K ist auch das einstige Topmodell Core i7-2600K etwas günstiger geworden und kostet nun noch 270 Euro. Für den Aufpreis erhält man Hyperthreading und ein paar MHz mehr - insofern ist das Performance-pro-Euro-Rating hier schon wieder deutlich schlechter.

sandybridge-cpu

Durch Klick auf das Bild kommt man zu einer vergrößerten Ansicht

Alle anderen Modelle können bei der Performance hier nicht mithalten - oder aber beim Preis. AMDs Bulldozer FX-8150, der immerhin mit acht Kernen auftrumpfen will, konnte uns bei der Performance nicht wirklich überzeugen. Außerdem verbraucht er recht viel Strom im Vergleich zum Core i7-2500K. Und Intels neuer Sandy-Bridge-E, der Core i7-3960X, ist natürlich ein brachial schneller Prozessor, kostet aber auch eine Menge Geld. Zudem entstammt er aus dem Server-Bereich, was man an vielen Stellen merkt: Der Stromverbaruch ist etwas höher und die X79-Plattform brauchen wohl nur Profis, die auch mit mehreren Grafikkarten hantieren wollen.

Insofern bleibt unsere Empfehlung weiterhin der Core i5-2500K.

Weitere Links:

 

Die Mainboard-Empfehlungen

Natürlich muss zum aktuellen Core i5-2500K auch ein passendes Sockel-1155-Mainboard hinzu. Im Verlauf des Jahres hatten wir über 20 Platinen mit P67- und Z68-Chipsatz in der Mangel - sowohl einige günstigere Modelle, wie auch Boards wie das Maximus IV Extreme von ASUS oder das ASRock Z68 Extreme7 Gen3. Während der P67-Chipsatz schon etwas betagter daherkommt und heutzutage eigentlich der Z68-Chipsatz die Verkaufscharts anführt, muss man aber sagen, dass die P67-Mainboards weiterhin ihre Daseinsberechtigung hätten. Viele Hersteller haben aber den Z68 genutzt, um noch ein paar Extra-Features hinzuzufügen - und somit sind auch unsere beiden Empfehlungen Z68-Mainboards.

Das erste Board ist das ASUS P8Z68-V Pro, welches wir bereits im Mai im Test hatten. Die Gen3-Version ist im Preisvergleich für knapp 160 Euro erhältlich. Das Board ist die ideale Variante für den Multimedia-Fan, der auch moderat übertakten möchte und ein Allround-PC-System bauen möchte, dem es an nichts fehlt:

gesamt2s

Durch Klick auf das Bild kommt man zu einer vergrößerten Ansicht

Die Platine Nr. 2 ist etwas teurer mit knapp 240 Euro, ist aber der aktuelle Testsieger aus unserem Heft 01/2012. Zudem haben wir der Platine auch noch einen Online-Test gewidmet. Das ASRock Z68 Extreme7 Gen3 ist eines der aktuell bestausgestatteten Mainboards am Markt und kann mit reichhaltigen Features, Overclocking-Fähigkeiten und einem interessanten BIOS punkten. Insgesamt wird das Board wohl mehr Features mitbringen, als die meisten Anwender nutzen wollen.

gesamt01s
Durch Klick auf das Bild kommt man zu einer vergrößerten Ansicht

Weitere Links:

 

Die RAM-Empfehlungen

Im Speichermarkt war im Jahr 2011 nur wenig Bewegung: DDR3 in schnellen MHz-Bereichen gab es schon vorher, also mussten neue Kapazitäten ran. So war ADATAs 32-GB-Kit sicherlich eine Besonderheit, ansonsten kamen neue Modelle mit interessanteren Heatspreadern und wenig Neuerungen auf den Markt. Allein XMP 1.3 brachte etwas Bewegung. Als ein Trend könnte man Low-Voltage-Module ansehen, die aber in unserer Community nicht wegen den vermeintlichen 2 Watt Einsparung begehrt sind, sondern meistens wegen der besseren Overclocking-Eignung von einigen Serien.

Immer mit vorne dabei bei unseren Vergleichstest in den letzten Print-Heften war G.Skill - unter anderem auch in einem Online-Test mit dem DDR3-1866-Kit mit 8 GB. Das Kit ist in einer aktuellen Version immer noch für knapp 60 Euro im Preisvergleich zu finden und somit preislich sehr interessant.

gskill-ripjaws-1

Durch Klick auf das Bild kommt man zu einer vergrößerten Ansicht

Als Alternative von einer anderen Firma bieten sich die Corsair Vengeance an, die wir zusammen mit diversen anderen schnellen Modulen im Heft 03/2011 im Test hatten. Die Vengeance sind heute in unterschiedlichen Farben in Rot, Blau und Schwarz verfügbar. Das damals getestete DDR3-1866-Kit mit CL9 kostet heute ebenso knapp 60 Euro. Im Test war es quasi der Preis-Leistungstipp - denn die anderen Module mit 2133 MHz waren deutlich teurer. Von den teureren Kits waren die HyperX von Kingston mit 2133 MHz die interessantesten, doch das Kit kostet im Handel bei identischer Kapazität schon 140 Euro.

Weitere Links:

 


Ob Upgrade oder kompletter Neukauf: Eine SSD (Solid State Drive) beschleunigt jedes System. Zusätzlich arbeiten die modernen Halbleiterlaufwerke auch noch lautlos, haben eine geringe Leistungsaufnahme und sind äußerst resistent gegen Stöße – die letzten beiden Punkte sind vor allem für Notebook-Besitzer sehr interessant. Doch welche SSD soll es sein? Das möchten wir im Folgenden beantworten.

Desktop: SSDs mit SATA-6 Gb/s-Interface

Samsung SSD 830

Besonders günstig (und sehr schnell) ist die Crucial m4. Etwas teurer aber ebenfalls sehr performant ist die Samsung SSD 830 Series. Beide Laufwerke gibt es inzwischen schon eine Weile auf dem Markt, in dieser Zeit haben sie sich als erfreulich problemlos erwiesen. Allerdings empfehlen wir die Laufwerke nur in Verbindung mit einem TRIM-fähigen System, also z.B. Windows 7, einzusetzen.

Weitere Links:


Notebook: SSD mit SATA-3 Gb/s-Interface und Verschlüsselung

Intel SSD 320 Postville

Da im Notebook selten maximale Transferraten gefragt sind (und meistens sowieso kein SATA-6 Gb/s-Port zur Verfügung steht) empfehlen wir hier die Intel SSD 320 Series. Sie besitzt eine transparente AES-Verschlüsselung, die sich zusammen mit einem ATA-Passwort, welches in fast jedem Notebook-BIOS gesetzt werden kann, nutzen lässt. Da die Verschlüsselung komplett von der SSD durchgeführt wird, geht weder Leistung noch Akkulaufzeit verloren – gleichzeitig sind die Daten bei Verlust des Geräts vor neugierigen Blicken geschützt.

Weitere Links:


Alternative: SSDs mit SandForce-Controller

Extrememory XLR8

Wer plant, die SSD in einem System ohne TRIM (z.B. Windows XP/Vista) oder in einem RAID-Verbund zu nutzen, sollte vorzugsweise zu einer SSD mit SandForce-Controller greifen. Diese werden von sehr vielen Herstellern verkauft (im Gegensatz zu den vorher genannten SSDs, die jeweils einzigartig sind), da die Laufwerke allerdings nicht immer unproblematisch arbeiten, sollte man auf einen Hersteller setzen, der Firmware-Updates zeitnah zur Verfügung stellt. Das ist beispielsweise bei OCZ oder Extrememory der Fall, letztgenannte Marke stammt außerdem von der deutschen Firma MEMQ, sodass hier zusätzlich mit kurzen Support-Laufzeiten zu rechnen ist.

Weitere Links:


Knapp 60 Prozent aller Arbeitnehmer können sich glücklich schätzen: Sie bekommen zu Weihnachten mehr Geld ausbezahlt, als an den restlichen Monaten des Jahres. Unsere Grafikkarten-Redakteure stellen vier Möglichkeiten vor, das 13. Monatsgehalt mehr oder weniger sinnvoll zu verprassen.

ASUS MARS II

Sicher, man muss nicht gleich sein komplettes Weihnachtsgeld mit dem Kauf einer einzigen Grafikkarte ausgeben. Wer sich den Luxus trotzdem gönnen und seiner Freundin nur mit einem feuchten Händedruck am Heiligabend entgegentreten möchte, der greift am besten zur ASUS MARS II. Sie passt mit einem Kampfgewicht von über 1,5 Kilogramm und einer Höhe von drei Slots gerade noch so durch den Kamin, bringt den heimischen PC aber mit Sicherheit auf Höchstleistung und sorgt während kalter Winter-Abende für ein angenehm warmes Arbeitszimmer. Dank der beiden vollausgestatteten GF110-Chips und der insgesamt 3072 MB GDDR5-Videospeicher darf sich das Grafik-Monster die derzeit "schnellsten Grafikkarte der Welt" nennen. Liebhaber sollten schnell zugreifen, denn das rund 1300 Euro teure Gerät ist auf gerade einmal 1000 Stück limitiert.

mars-02-rs

Weitere Links:

MSI GeForce GTX 580 Lightning

Wer seiner Freundin doch etwas Größeres schenken möchte, der kann nicht sein komplettes Weihnachtsgeld in eine neue Grafikkarte stecken. Die MSI GeForce GTX 580 Lightning zählt noch immer zu den schnellsten, aktuell erhältlichen 3D-Beschleunigern und erlaubt obendrauf noch kräftig an der Taktschraube zu drehen. Damit ist einem nicht nur die schnellste Single-GPU-Grafikkarte garantiert, sondern auch ein höherer Platz auf der Sympathieskala der Freundin sicher.

msi-gtx580-lightning-special

Weitere Links:

 

AMD Radeon HD 6850

Natürlich freut sich die Frau im Haus nicht nur über ein kreatives Weihnachtsgeschenk, sondern auch über den ein oder anderen romantischen Abend auf dem Weihnachtsmarkt – da geht vom Weihnachtsgeld wohl noch ein bisschen mehr verloren, als bei Möglichkeit 2. Trotzdem muss man nicht auf hohe Frameraten verzichten. Die AMD Radeon HD 6850 besitzt ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und ist dennoch in der Lage, aktuelle Spieletitel mit maximalen Qualitäts-Settings ruckelfrei auf den Bildschirm zu zaubern. Außerdem ist für jeden das passende Modell dabei, wie wir in der Hardwareluxx [printed] 01/2012 feststellen konnten. Angefangen beim langweiligen Referenz-Ableger über ein Modell mit höheren Taktraten bis hin zum Vertreter mit eigenem Kühlsystem oder komplett passiven Modell ist alles dabei.

platzhalter

Weitere Links:

Palit GeForce GTX 550 Ti Sonic

Die Abende im Dezember sind lang und kalt. Abhilfe schafft hier das ein oder andere Gläschen Glühwein auf dem Christkindlesmarkt. Wer nicht nur seine Freundin dorthin begleiten, sondern auch noch den Rest der Familie dabei haben möchte, der muss weitere Abstriche beim Kauf seiner diesjährigen Weihnachts-Grafikkarte hinnehmen, ohne ein großes Loch in den Geldbeutel zu reisen. Hierfür eignet sich wohl die Palit GeForce GTX 550 Ti Sonic am besten. Sie kann noch immer alle aktuellen Spielekracher ausreichend schnell auf den Monitor bringen und zeigt sich zudem laufruhiger als die Mitstreiter anderer Hersteller. Außerdem kann sie mit deutlich höheren Taktraten aufwarten.

Eine noch günstigere Karte sollte sich der Hardwareluxx-Leser aber nicht zulegen. Der Effekt, wie jeden Tag sich mit Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt zuzuschütten, wäre der gleiche wie mit einer billigen Low-End-Grafikkarte. ;-)

Weitere Links:

 


BenQ XL2420:

In Hardwareluxx [printed] 04/2011 ergatterte BenQs XL2410 unseren Excellent-Hardware-Award, wurde kurz danach aber bereits vom neuen XL2420 abgelöst, auf den wir ebenfalls bereits einen ausführlichen Blick werfen konnten (der Test folgt dann in Ausgabe 02/2012).

Dennoch darf sich BenQs XL2420 bereits über eine vorweihnachtliche Kaufempfehlung freuen. Der Monitor sieht nicht nur ausgesprochen gut aus, sondern ist praktischerweise auch noch höhenverstellbar.

Dass das FullHD-Panel auf der TN-Technik beruht, stört uns dabei nicht im Geringsten, denn gerade ein Gaming-Gerät kann natürlich von der technisch möglichen niedrigen Reaktionszeit profitieren. Für eine besonders flüssige Darstellung sorgt ein 120 Hz Panel, das darüber natürlich die Darstellung von 3D-Material erlaubt.  Darüber hinaus wird auf diese Weise auch der Stromverbrauch angenehm niedrig gehalten. Damit nicht genug konnte uns das Gaming-Display aber auch mit einer hohen maximalen Helligkeit und knackigen Kontrasten überzeugen. Da zudem auch die Ausstattung stimmt, ist der XL2420 unsere Gaming-Weihnachtsempfehlung 2011.

Weitere Links:

ASUS ML239

 

Über eine lange Zeit waren TN-Panels im Consumer-Bereich die unangefochtenen Könige. Niedrige Preise, kombiniert mit einem minimalen Stromverbrauch bei einer dennoch ansprechenden Bildqualität sind nun mal auch eine gute Ausgangslage. In diesem Jahr erlebten IPS- und MVA-Panels dank niedriger Preise eine Renaissance und können in der Zwischenzeit beinahe im gleichen niedrigen Preissegment angeboten werden, verbrauchen kaum noch mehr Strom als ihre TN-Geschwister, bieten dafür aber eine nochmals deutlich gesteigerte Bildqualität.

Ein Gerät, das über ein eben solches IPS-Panel verfügt, ist das ASUS ML239. Zu einem Preis von rund 150 Euro bietet der 23-Zöller nicht nur ein schickes Gehäuse, sondern auch eine ansprechende Bildqualität und erstklassige Messergebnisse. Wer nicht bereit ist, mehr als 500 Euro für einen Monitor auszugeben, erhält hier ein rundherum gefälliges Gesamtpaket.

Weitere Links:

NEC Multisync PA241W

Unsere Empfehlung für High-End-User ist NECs Profi-Display PA241W, das zwar nicht ganz mit den nahezu unbezahlbaren Spectra-View-Geräten mithalten kann, aber dennoch das ein oder andere Schmankerln in petto hat. So wird eine 14-Bit-Look-Up-Table und eine 16 bittige Farbdarstellung geboten. Zudem besteht auch hier die Möglichkeit das Display direkt über die Hardware kalibrieren zu lassen, was ohne Frage die genaueste und gleichzeitig unproblematischste Lösung darstellt.

Als Panel kommt natürlich ein hochwertiges P-IPS-Modell zum Einsatz, das noch klassisch im 16:10-Format daherkommt und eine Auflösung von 1920 x 1200 Bildpunkten bietet. Entsprechend großzügig fällt natürlich der Platz auf dem Desktop aus, was gerade bei Office-Anwendungen sehr angenehm ist.

Dank all dieser High-End-Technik werden wir Nutzer mit einer exquisiten Bildqualität belohnt. Das Bild ist hell, kontrastreich und extrem blickwinkelstabil. Zudem werden feinste Farbnuancen präzise herausgearbeitet und lassen sich exakt auf die eigenen Bedürfnisse anpassen. Damit empfiehlt sich das rund 650 Euro teure High-End-Display auch für enthusiastische Foto-Fans.

Weitere Links:

 


ASUS G74S

Mit dem G73 hat ASUS den Gaming-Markt gehörig aufgemischt und erstmals ein High-Performance-Notebook angeboten, das noch dazu ausgesprochen leise agiert. In diesem Jahr stand nun mit dem G74S der Nachfolger auf dem Programm, der die Tugenden beibehält und vieles noch ein klein wenig besser macht. So ist das G74 noch immer das leiseste Gaming-Gerät am Markt. Darüber hinaus wird nun aber ein Display mit einem erweiterten Farbraum angeboten, das uns im täglichen Betrieb voll und ganz überzeugen konnte. Obwohl es auch „nur“ auf einem TN-Panel aufbaut, verwöhnt das 17-Zoll-Panel mit einer hohen Blickwinkelstabilität und poppigen Farben. Ebenso wurde die Materialgüte etwas verbessert. Zudem gibt es eine Kombination aus Sandy-Bridge-Plattform und einer aktuellen NVIDIA GeForce GTX 560M. So stellen auch ansprechende Frameraten in aktuellen Games keine Probleme dar.

Weitere Links:

Deviltech Fragbook

Aber keine Angst, es gibt auch günstigere Möglichkeiten in den Genuss von mobilem High-Performance-Gaming zu kommen. Besonders interessant sind die aktuellen 15- und 17-Zoll-Barebones von MSI, die zahlreiche Built-to-Order-Hersteller seit kurzem im Programm haben. Die 17-Zoll-Variante hatten wir in Form des Deviltech Fragbooks bereits im Test. Die Leistung konnte gerade mit Hinblick auf den Preis vollends überzeugen. Ausgestattet mit Intels Core i7-2630QM und einer GeForce GTX 570M überflügelt es leistungstechnisch sogar das ASUS G74S. Aktuelle Spiele stellen also auch hier nicht das geringste Problem dar. Dank der umfangreichen Konfigurationsmöglichkeiten kann darüber hinaus jeder sein Gerät auf den eigenen Geschmack anpassen.

Aber nicht nur die schiere Leistungsfähigkeit, auch das Display weiß zu überzeugen, denn das FullHD-Panel besitzt eine matte Oberfläche und ist darüber hinaus ausgesprochen hell und kontrastreich. Da könnte sich leider so manches ultramobile Gerät eine Scheibe von abschneiden.

Die 15-Zoll-Version des Barebones werden wir in Kürze ebenfalls einem umfangreichen Test unterziehen.

Weitere Links:

ASUS N55S und N75S

In diesem Herbst hat ASUS seine Multimedia-Range, also die N-Serie upgedatet. Herausgekommen ist ein erstklassiges Multimedia-Gerät, das nicht nur mit einem gut verarbeiteten und zeitlosen Case aufwarten kann, sondern auch mit verbesserten Displays auf Käuferfang geht. Die Panels sind hell und farbenfroh. Besonders gut hat uns aber gefallen, dass ASUS die 15-Zoll-Version, also das N55S mit einem matten Panel bestückt. Zwar ist das Notebook ein wenig zu schwer, um es tagtäglich mitzunehmen, dem Einsatz im Garten oder auch die Aufstellung in Fensternähe gestaltet sich auf diese Weise doch wesentlich relaxter.

Zu überzeugen wissen auch die inneren Werte. CPU-seitig kommt natürlich eine Sandy-Bridge-Konfiguration zum Einsatz, während ASUS bei der GPU auf einen NVIDIA GeForce GTX 555M zurückgreift. Die bietet zwar merklich weniger Leistung als die teureren GTX-Geschwister, erlaubt aber (mit heruntergesetzten Qualitätssettings) doch die ein oder andere Gaming-Runde.
Merklich aufgewertet hat ASUS auch die Soundausgabe. Konnte bereits die Nx7-Serie dank, der B&O IcePower-Technik mit einem souveränen Klang überzeugen, hat sich ASUS nun dazu entschieden, auf einen externen Subwoofer zu setzen. Der besitzt auf diese Weise ein deutlich gesteigertes Gehäusevolumen, was sich in einem noch einmal lebendigeren Klangbild widerspiegelt.

Momentan gibt es ASUS‘ aktuelle N-Serie ab einem Preis von 999 Euro.

Ultramobil:

Auch nach all den Jahren und trotz der großen Ultrabook-Offensive stellt Apples MacBook Air noch immer unsere Empfehlung für den digitalen Nomaden dar. Verarbeitung und Design suchen noch immer ihresgleichen und werden regelmäßig von der Konkurrenz (wohlwollend formuliert) als Inspiration genutzt – vollkommen zurecht, wie wir finden.

Aktuell stellt das MacBook Air noch immer das rundeste Gesamtpaket dar. Es bietet eben nicht nur ein geringes Gewicht und ein flaches Gehäuse, sondern auch erstklassige Eingabegeräte (seit dem Update im Sommer endlich auch wieder mit Tastaturbeleuchtung). Die Nutzung von Flash-Speicher sorgt darüber hinaus für ein flottes Arbeitsgefühl.

Noch wichtiger ist für uns aber das eingebaute Display. Zwar nutzt auch Apple „nur“ ein TN-Panel, das ist aber äußerst leuchtstark, kontraststark und farbenfroh. Da stört es nur bedingt, dass eine Glare-Oberfläche zum Einsatz kommt.
Ganz günstig ist das MacBook Air natürlich nicht, ähnliche hochwertige Windows-Geräte sind aber auch nicht wirklich günstiger.

Wer sich aber doch lieber in der reinen Windows-Welt bewegen möchte, der sollte sich auf jeden Fall ASUS‘ Ultrabooks genauer ansehen. Diese bieten tolle Gehäuse und gerade in der 13-Zoll-Version eine hohe Auflösung. Leider ist das Display aber stets etwas kontrastarm. Wer hingegen auf ein durchgestyltes Consumer-Gehäuse verzichten kann, der findet in Lenovos Thinkpad X220 einen interessanten Vertreter. Das Gehäuse ist hochwertig verarbeitet und sicherlich auch in fünf Jahren noch „aktuell“. Die Leistung kann sich dank der Nutzung von normalen Mobile-Komponenten ebenfalls sehen lassen. Darüber hinaus hat Lenovo aber den Sinn eines hochwertigen Displays erkannt und stattet das X220 wahlweise auch mit einem IPS-Panel aus. Damit wird der kleine (aber leider mit rund 1700 Euro recht teure) 12-Zöller zum idealen täglichen Begleiter.

Weitere Links:


Neben all‘ der anderen schicken Hardware stehen zu Weihnachten auch immer mehr Consumer-Electronics-Geräte auf dem Wunschzettel. Gerade Smartphones und Tablets erleben einen regelrechten Boom. Damit die Auswahl bei der schier unendlichen Masse etwas leichter fällt, haben wir zunächst unsere Smartphone-Favoriten in einer kurzen Zusammenfassung aufgelistet.

Apple iPhone 4S

iphone4s_sml

Die konsequente Weiterentwicklung des iPhone 4 hat zwar viele Kritiker hervorgerufen, in der Praxis verkauft sich das Apple’sche Gerät dank Sprachsteuerung Siri aber wie geschnitten Brot. Kaum ein anderes Smartphone ist ähnlich erfolgreich – was sicher nicht zuletzt daran liegt, dass Nerds eben doch am liebsten mit ihrer Technik reden! ;)

Soll es etwas günstiger sein? Alternativ bietet sich das "alte" iPhone 4 (zum Hardwareluxx-Test) an, das - bis auf die fehlende Sprachsteuerung - gar nicht so alt aussieht.

Weitere Links:

 

HTC Rhyme

rhyme_mini

Ist eine Frau im Haus, zählen keine technischen Spezifikationen, die normalerweise das Herz eines jeden Mannes höher schlagen lassen. Dual-Core-Prozessoren werden gegen süßes Design eingetauscht, hohe Displayauflösungen einfach durch geniales Zubehör kompensiert. Für die weibliche Fraktion ist das HTC Rhyme (ein Hardwareluxx-Test folgt in den nächsten Tagen) also das perfekte Geschenk.

Weitere Links:

 

Nokia Lumia 800

10-small

Windows Phone 7? Nie gehört? Dann wird es aber Zeit. Mit dem Nokia Lumia 800 (zum Hardwareluxx-Videoreview) beginnen die Finnen die Zusammenarbeit mit Microsoft und präsentieren ein fantastisch verarbeitetes Gerät mit absolutem Must-Have-Design. Gepaart mit einem zukunftsträchtigen Betriebssystem ist das Lumia 800 sicher einen Blick wert. Wem lediglich das Design zusagt, aber nicht auf Windows Phone 7 setzen möchte, dem sei das Nokia N9 mit MeeGo 1.2 (ein Hardwareluxx-Test folgt noch vor Weihnachten) als System empfohlen.

Weitere Links:

 

Samsung Galaxy Nexus

Jetzt noch ein Gerät mit Android 2.x unter dem Weihnachtsbaum liegen haben? Die echten Luxxer werden lachen und den Blick auf das Galaxy Nexus, das erste Android-4.0-Telefon, aus dem Hause Samsung richten. Brutale Hardware-Spezifikationen gepaart mit dem neuesten System machen das Galaxy Nexus zu DEM Weihnachtsgeschenk. Ein Test des neuen Flaggschiffes ist seit einigen Tagen auf unserer Plattform verfügbar (zum Hardwareluxx-Test).

Weitere Links:

 

Bei unseren Vorschlägen war nicht das passende Smartphone dabei? Wir haben noch zahlreiche weitere Tests im Angebot (zu den Smartphone-Tests). Alternativ wird in unserem neuen Unterforum: Smartphones, Tablets und klassische Mobiltelefone stets kompetente Hilfe geboten.


Zurückblickend war 2011 das Jahr der Tablets. Nachdem Apple 2010 das iPad auf den Markt gebracht hat, zogen zahlreiche Hersteller mit Consumer-Geräten nach. Die schlanken Touch-Computer erfreuen sich wachsender Beliebtheit, eignen sie sich doch hervorragend für gemütliches Sofa-Surfen oder als vielfältiger Begleiter für unterwegs.

ASUS Eee Pad Transformer Prime

Schon das erste Eee Pad Transformer stach mit seiner optional erhältlichen Tastatur aus der Masse der Android-Tablets heraus, die längere Texteingaben erleichtert (zu unserem Test). Das Transformer Prime wird zusätzlich mit NVIDIAs brandneuem Tegra 3 Quad-Core Prozessor ausgerüstet und bietet dementsprechend deutlich mehr Leistungsreserven. Außerdem hat ASUS ein baldiges Update auf Android 4.0 (Ice Cream Sandwich) zugesichert. Die Mischung aus optionaler Tastatur, potenter Hardware und Googles neuem Tablet-OS macht das Transformer Prime besonders begehrenswert.

Weitere Links:

 

BlackBerry PlayBook

RIMs erstes Tablet verfolgt einen gänzlich anderen Ansatz als das Transformer Prime mit seinem 10,1-Zoll-Display. Das kompakte 7-Zoll-Tablet bietet sich besonders für die Nutzung unterwegs an. Das QNX-basierte Betriebssystem erlaubt ein flüssiges Arbeiten und ermöglicht die ruckelfreie Wiedergabe von Full HD-Videomaterial - gerade als Mediaplayer hat das PlayBook also seine Stärken. Über die BlackBerry Bridge-App kann es Anwendungen und die Internetanbindung eines vorhandenen BlackBerry Smartphones nutzen.

Weitere Links:

 

Fujitsu STYLISTIC Q550

Aus der Reihe fällt das Business-Tablet von Fujitsu, das mit seiner Stiftbedienung, der x86-Hardware (Intel-Atom-Prozessor) und dem Windows 7-Betriebssystem in der Tradition der klassischen Slates steht. Im Praxiseinsatz enttäuschte zwar das träge Arbeitsverhalten des Q550, aber das Tablet ermöglicht einen Blick darauf, was uns in Zukunft mit dem Tablet-optimierten Windows 8 erwarten könnte. Gegenüber den bisherigen Tablet-Betriebssystem bietet das Microsoft-OS deutlich mehr Flexibilität bei Hard- und Software.

Weitere Links:

 Auch für das Tablet-Segment gilt: weiterführende Informationen bzw. Beratung gibt es in unseren Artikeln oder im Mobil-Unterforum


Viel Spaß für wenig Geld bereiten einem oftmals auch die kleinen Dinge - wobei das "kleine Geld" sicher immer eine Frage des subjektiven Standpunktes ist. "Gadgets" können einen alltäglichen Einsatzzweck haben oder sollen einfach nur Spaß machen. In dieser Kategorie haben wir uns im letzten Jahr zwei Produkte angeschaut, die eben diese Maßgabe erfüllen und preislich jeden Spielraum lassen.

Parrot AR.Drone

weihnachts-guide-drone-rs

Einmal auf Start gedrückt und schon schwebt die Drone auf etwa 60 cm Höhe und verharrt auch bei nicht allzu starkem Wind auf dieser Position. In aller Ruhe kann der Pilot nun die Steuerung übernehmen und erste Flugmanöver versuchen. Wird der Finger auf dem rechten Steuerelement auf dem Display nach oben oder unten bewegt, gewinnt oder verliert die AR.Drone an Höhe. Bewegt sich der Finger hier nach rechts oder links, dreht sich die Drone in der vertikalen Achse mit oder gegen den Uhrzeigersinn. Auf iOS- oder Android-Gerät werden die Sensoren genutzt, um über die Neigung die Drone in die gewünschte Richtung zu bewegen. Will der Anwender, dass die Drone wieder nur noch an der Stelle schwebt, lässt er einfach alle Bedienelemente los und die Drone stabilisiert sich selbstständig. Einfacher geht es kaum.

Die AR.Drone ist nicht mehr als ein Spielzeug, aber eines das verdammt viel Spaß macht. Spaß ist wiederum etwas, dass wir nicht in Benchmarks packen können. Doch die technische Faszination der Flugregulierung, Steuerung und Datenübertragung per WLAN können auch einen Hardware-Tester, der sich sonst nur mit Grafikkarten, Prozessoren oder Mainboards beschäftigt, begeistern. Der enorm leichte Einstieg in die ersten Flugmanöver tut sein übriges und die Lernkurve zu gewagteren Figuren steigt schnell an. Die Preisgestaltung ist mit 300 Euro immer wieder ein Kritikpunkt. Man muss sich allerdings auch vor Augen führen, welche Sensoren und weitere Technik in der AR.Drone stecken.

Weitere Links:

Griffin Helo TC

weihnachts-guide-griffin-rs

Was schon für die AR.Drone galt, lässt sich auch auf den Helo TC übertragen. Beides sind Spielzeuge, die vor allem eines können: sie machen Spaß. Wer keine 300 Euro für eine AR.Drone ausgeben möchte, der sollte sich den Helo TC einmal genauer anschauen, muss allerdings im Vergleich auch einige Abstriche akzeptieren.

Griffin wählte ein relativ simples mechanisches System für einen stabilen Flug. Der koaxiale Rotor stabilisiert nach einer erfolgreichen Trimmung den Helo TC und so können selbst Anfänger von einem stabilen Schwebeflug aus die ersten Manöver starten. Dies übernehmen bei der AR.Drone vier Rotoren und zahlreiche Sensoren, die selbst die Flughöhe überwachen. Nicht weniger schwierig ist dies allerdings mit dem Helo TC, hier muss nur der Regler für die Motordrehzahl entsprechend eingestellt werden. Über den virtuellen Stick kann der Helo TC nach vorne oder hinten gekippt werden, was ihn in eben diese Richtungen fliegen lässt. Ein seitlicher Flug ist nicht möglich, dazu wird der Helo TC erst in die gewünschte Richtung ausgerichtet und kann dann wiederum durch das Kippen nach vorne und hinten die gewählte Flugrichtung fliegen.

Der Helo TC erfüllt seinen Zweck, er sorgt für viele Stunden Flugspaß und das zu einem annehmbaren Preis von etwa 50 Euro. Das größte Manko ist die Datenübertragung per Infrarot, hier könnte Griffin aber mit einer Bluetooth-Variante nachrüsten.

 



ASUS Xonar Essence One

Beinahe jedes Mainboard bietet in der heutigen Zeit einen ordentlichen OnBoard-Sound. Für die Wiedergabe eines YouTube-Videos mag das Gebotene zwar ausreichend sein, gerade audiophile Anwender werden aber schnell mit einer neuen Soundkarte liebäugeln.
Auch wenn es aktuell im Bereich zwischen 80 und 150 Euro eine Vielzahl an sehr guten Soundkarten gibt, so hat es ASUS doch geschafft, sich mit seinem neuen USB DAC, der ASUS Xonar Essence One noch einmal merklich abzusetzen. Die „Soundkarte“ kostet zwar üppige 400 Euro und beherrscht auch nur die Stereoausgabe, kann dafür aber mit edelsten Bauteilen, einem massiven Netzteil und einem nicht minder hochwertigen Gehäuse aufwarten. Zudem gibt es auch einen exquisiten Kopfhörer-Verstärker. Den High-End-Anspruch merkt man darüber hinaus auch am Anschlusspanel. Neben klassischen Cinch-Buchsen gibt es auch symmetrische High-End-XLR-Schnittstellen.

Bemerkbar macht sich all dieser Aufwand bei der Klangqualität. Die Karte klingt ungemein luftig, präzise und arbeitet so auch noch kleinste Details stets präzise aus komplexen Arrangements heraus.

Weitere Links:

Teufel Concept D

Auch bei unserer Boxenempfehlung bleiben wir dieses Mal dem Stereo-Lager treu und haben uns für Teufels Concept D500 THX entschieden.

Teufels aktuelles High-End-Stereo-Set sieht ungemein schick aus und macht auch auf modernen Designer-Schreibtischen dank einer Glossy-Oberfläche stets eine gute Figur – nicht unterschätzt werden sollte allerdings die Größe, denn klein sind sowohl die Satelliten als auch der Subwoofer des 2.1-Sets nun wirklich nicht.  Das wirkt sich aber natürlich positiv auf den Klang aus, denn wie wir wissen, kann gerade im Tieftonbereich Volumen durch nichts ersetzt werden als durch mehr Volumen.

Die Satelliten basieren auf einer 2-Wege-Lösung und besitzen neben einer 19 mm Hochton-Kalotte auch einen 100 mm Mittel-Tieftöner. Für eine bessere Schallführung des Hochtonbereichs nutzt Teufel bei den Kalotten zudem einen Wave-Guide. Der Subwoofer kann direkt auf zwei Membrane zurückgreifen, die mit je 160 mm zwar nicht riesig, dafür aber eben direkt doppelt vorhanden sind. Entsprechend impulsschnell geht der Subwoofer zu Werke.

Die Bemühungen belohnen den Zuhörer mit einem erstklassigen Klang-Erlebnis. Der gesamte Hochtonbereich löst sehr fein auf, agiert ausgesprochen luftig und bildet eine tolle Bühne ab, was gerade Live-Aufnahmen immer wieder zu einem Erlebnis werden lässt. Mitten drin statt nur dabei ist hier die Devise – und das, obwohl es sich nur um ein Stereo-Set handelt. Wie von Teufel gewohnt, agiert der Subwoofer ausgesprochen druckvoll, lässt dabei die Präzision aber nicht aus den Augen.

Zwar ist der Concept D alles andere als günstig, gerade ein hochwertiges Boxensystem stellt in der Regel aber auch eine Langzeit-Investition dar.

Weitere Links:

Sonos Multiroom-Streaming

Die liebe IT wandert immer weiter in den Wohnbereich, digital gespeicherte Musik und Video-Daten sorgen dafür genau so wie die immer größere Verbreitung von Streaming-Diensten. Gerade dann, wenn wir uns aber auch im Wohnzimmer mit dem Digitalen auseinandersetzen wollen, ist eines aber besonders wichtig: eine möglichst einfache Handhabung.

All das sind Themen, die Sonos in den letzten Jahren bei seinem Multiroom-Streaming-System bestens gelöst hat. Die Handhabung erfolgt einfach über einen eigenen Controller oder über ein Smartphone bzw. Tablet und ist in jeder Hinsicht äußerst übersichtlich und intuitiv gelungen. Sucht man auf der Couch nach neuen Songs, es kommt einem fast so vor, als würde man in seiner guten alten CD- oder Vinyl-Sammlung stöbern.

Darüber hinaus ist es möglichst einfach, verschiedene Hörzonen zu kombinieren und zu trennen, mit verschiedenem Material zu versorgen oder doch im Party-Modus im ganzen Haus die gleiche Playlist laufen zu lassen.

Der Produktkatalog umfasst dabei alle Komponenten, die man gebrauchen könnte. Eine einfache Streaming-Lösung, ein Streaming-Device mit aktivem Verstärker und zwei verschiedene aktive Boxen. Preislich bewegen wir uns zwar auch hier nicht im Low-Cost-Bereich, der Gegenwert, insbesondere durch die angenehm stressfreie Nutzung, ist aber enorm.

Weitere Links:

 



Der Gehäusemarkt wurde 2011 durch eine Vielzahl von interessanten Neuvorstellungen belebt. Dabei sorgten einige Neulinge für Abwechslung. Der chinesische Hersteller Cubitek überraschte mit hochwertigen Aluminium-Gehäusen, die eine durchaus konkurrenzfähige Alternative zu den beliebten Lian Li-Gehäusen darstellen. Das 2010 begründete Unternehmen BitFenix baute hingegen seine Modellpalette nach unten aus und kann nun das Budget-Segment bedienen. Aber auch die etablierteren Hersteller brachten viele neue Gehäuse auf den Markt.
Wer ein Gehäuse kaufen möchte, um z.B. den als Weihnachtsgeschenk gewünschten PC angemessen unterzubringen, hat dementsprechend die Qual der Wahl. Sortiert nach Formfaktor wollen wir deshalb einige Empfehlungen an die Hand geben.

HPTX-Gehäuse: Lian Li PC-P80N


Mit dem von EVGA begründeten HPTX-Formfaktor wurde eine neue Gehäusegattung nötig, die noch mehr Platz bietet als bisherige Full-Tower. Lian Lis PC-P80N ist derzeit der wohl luxuriöseste Vertreter dieser Riesen-Gehäuse. Das Aluminium-Modell überzeugt mit der gewohnt hohen Verarbeitungsqualität von Lian Li, dem immensen Platz und der umfangreichen Ausstattung. Das Ganze hat natürlich auch seinen Preis - mit 349,90 Euro ist das PC-P80N das teuerste Modell in unserem Weihnachts-Guide.

Weitere Links:

Full-Tower: CM Storm Trooper

Trotz des neuen HPTX-Formats bieten viele Hersteller aber auch weiter klassische Full-Tower an, die E-ATX- und teilweise XL-ATX-Mainboards aufnehmen können. Aus den von uns 2011 getesteten Modellen sticht CM Storms Trooper besonders positiv heraus. Das Gaming-Gehäuse bietet eine runde Ausstattung, die z.B. eine mehrstufige Lüftersteuerung und ein 2,5-Zoll-Hot-Swap-Dock, aber auch Detaillösungen wie den komfortablen Tragegriff und die gummierten Kunststoffpartien umfasst. Bei einem Preis von rund 126 Euro überzeugt sogar das Preis-/Leistungsverhältnis. Insgesamt ist das CM StormTrooper also eine hervorragende Wahl, wenn ein gut ausgestattetes Gehäuse mit Gamer-Optik gesucht wird.

Weitere Links:

Midi-Tower: Corsair Carbide-Serie

Nach wie vor haben die meisten Gehäuse das klassische Midi-Tower-Format, das Platz für ein ATX-Mainboard bietet. Corsair hat nach ersten Schritten im hochpreisigen Segment mit der Carbide-Serie nun auch Mainstream-Preisregionen erreicht. Die beiden Modelle Carbide Series 400R und Carbide Series 500R bieten ein rundes Gesamtpaket. Das 500R überzeugt dabei nicht nur mit zusätzlicher Lüftersteuerung und Seitenteillüfter, sondern vor allem auch mit seinem auffälligen schwarz-weiß-gestreiften Design. Dafür ist es mit 119,90 Euro allerdings auch 20 Euro teurer als das 99,90 Euro kostende 400R.

Weitere Links:

Mini-Tower: SilverStone Temjin Evolution TJ08-E

Längst ist es möglich, potente PC-Systeme auch auf Basis von kleineren µATX- oder gar Mini-ITX-Mainboards zu verwirklichen. Für µATX-Systeme bieten Mini-Tower eine maßgeschneiderte Behausung. SilverStones Temjin Evolution TJ08-E (zu unserem Test) ist ein besonders innovativer Mini-Tower mit gedrehter Mainboard-Montage und überzeugendem Kühlsystem, das sich auf den in zwei Stufen regelbaren und 180 mm großen Air Penetrator-Lüfter in der Front stützt. Das schlichte Design mit der Aluminiumfront sorgt für eine im besten Sinne des Wortes klassische Optik. Der Preis fällt mit 89,90 Euro angemessen aus.

Weitere Links:

Mini-ITX/NAS: Lian Li PC-Q25

pcq25

Der Trend zu kompakteren Rechnern führt auch dazu, dass die noch kleineren Mini-ITX-Systeme zunehmend gefragt sind. Lian Lis PC-Q25 (Test in der [printed] 01/2012) zeigt vorbildlich, wie bei geschickter Raumnutzung trotz geringer Größe (199 x 280 x 366 mm) in einem Mini-ITX-Gehäuse viel Hardware untergebracht werden kann. Ganze zehn Festplatten (fünf sogar mit Hot-Swap) finden genauso Platz wie eine lange Dual-Slot-Grafikkarte. Das fehlende I/O-Panel und der eingesparte 5,52-Zoll-Laufwerksplatz machen allerdings deutlich, dass das Aluminiumgehäuse vor allem für den Einsatz als NAS-Gehäuse gedacht ist. Das PC-Q25 kann für 109,90 Euro erworben werden.

Weitere Links:

HTPC: SilverStone Grandia GD06

SilverStones Grandia GD06 (zu unserem Test) fügt sich dank homogener Aluminium-Front hervorragend ins Wohnzimmer ein. Doch auch im Inneren kann das HTPC-Gehäuse einiges bieten. So halten die drei 120-mm-Lüfter auch leistungsstärkere Hardware auf verträglichen Temperaturen. Besonders positiv fallen aber die beiden Hot-Swap-Festplatteneinschübe auf, die sich hinter der Frontplatte verstecken. Der Preis fällt angesichts der gebotenen Ausstattung mit rund 100 Euro angemessen aus.

 

Weitere Links:

Weitere Gehäusetests können online in unserem Artikel-Bereich oder in der [printed] eingesehen werden. Bei konkreten Fragen hilft unsere Community im Gehäuse-Unterforum gerne weiter.


Im Jahr 2011 konnten wir erstmals Netzteile mit 80PLUS Platinum auf dem Markt sehen, was im Rückblick auf die Entwicklung der letzten Jahre durchaus beeindruckend ist. Vor nicht allzu langer Zeit konnte man noch über einen Netzteil-Wirkungsgrad von 80 Prozent glücklich sein, nun wird in der Spitze deutlich über 92 Prozent erreicht. Wie gut, dass Mutter Natur spätestens bei (annähernd) 100 Prozent dem Effizienz-Wettrüsten einen Riegel vorschieben wird. Aber es muss nicht immer Platin sein, zumindest nicht, wenn man auch Wert auf das Preis-Leistungs-Verhältnis legt bzw. seinen Rechner nicht 24/7 unter Last laufen lässt. Die Evolution der High-End-Modelle zieht die unteren Klassen mit, sodass man mittlerweile auch dort genügend hoch-effiziente Netzteile finden kann.

High-End-Bereich

Im High-End-Bereich konnten zwei neue Serien besonders überzeugen: Die Platimax- von Enermax und die Platinum-Modelle von Seasonic. Beide verfügen über eine Effizienz von 80PLUS Platinum, sind mit voll-modularem Kabelmanagement sehr gut ausgestattet und bieten auch hervorragende Leistungswerte.

Für höhe Anforderungen bietet sich das Enermax Platimax 1200 Watt an, welches dank acht PCI-Express-Anschlüssen auch für komplexe Multi-GPU-Systeme geeignet ist. Sehr hohe Leistungsfähigkeit, ausgesprochen stabile Ausgangsspannungen und eine sehr umfangreiche Ausstattung haben allerdings auch ihren Preis, der aber bei solchen State-Of-The-Art-Netzteilen durchaus gerechtfertigt ist.

gesamt03s

Das Seasonic Platinum 1000W bietet zwar etwas weniger Leistung und auch "nur" sechs PCI-Express-Stecker, kann aber dagegen mit seinem Lüftungskonzept punkten. Es kann wahlweise (per Schalter auf der Rückseite) einen semi-passiven Betrieb nutzen, bei dem der Lüfter meist erst bei Leistungen von mehr als 400 Watt anspringt. Ebenso wie das Platimax 1200W ist es kein Schnäppchen, aber dafür gehört Seasonics neue Platinum-Serie sicher zum technisch Besten, was der Netzteilmarkt momentan zu bieten hat.

gesamt03s

Nicht jeder benötigt ein Netzteil mit einer vierstelligen Wattzahl, daher sind beispielsweise auch die Netzteile mit um die 800 Watt recht beliebt, da sie auch für die meisten anspruchsvolleren Systeme genug Power liefern können. Unsere Erfahrung hat gezeigt, dass im Premium-Bereich auch die kleineren Modelle einer Serie ebenso empfehlenswert sind wie die stärkeren Versionen. Man kann hier daher durchaus auch zu einem "passenden" Modell beispielsweise aus der Platimax-Serie von Enermax greifen. Seasonics X-Serie ist weiterhin sehr empfehlenswert und wenn man etwas größeren Wert auf das Preis-Leistungs-Verhältnis legt, dann bieten sich die Super Flower Golden Green Modular oder auch die Aurum-Reihe von FSP an.

Weitere Links:

 

Mittelklasse

Im unteren und mittleren Leistungsbereich ist die Auswahl noch größer, denn hier sind auch die Unterschiede bei Preis und Effizienz fast noch größer als bei den großen Netzteilen. Bisher war be quiet!s Straight-Power-E8-Serie hier sehr empfehlenswert, da sie sehr leisen Betrieb mit guter Ausstattung und einem fairen Preis kombinierte. Nun hat be quiet! gerade die neuen Straight-Power-Modelle der E9-Revision herausgebracht und diese Modelle scheinen unseren Erkenntnissen nach würdige Nachfolger zu sein. Unser Test des be quiet! E9-CM-580W wird in den nächsten Tagen erscheinen, aber das Ergebnis möchten wir im Rahmen dieses Guides vorwegnehmen: Das neue E9-Modell scheint noch etwas leiser zu sein, wobei das mittlerweile schon schwer zu beurteilen ist, und hat mit 80PLUS Gold auch eine sehr gute Effizienz. Der moderate Preisanstieg von 10 Euro im Vergleich zum E8-Modell ist daher durchaus gerechtfertigt.

gesamt01s

Ebenfalls preislich interessant sind die mit 80PLUS Gold ausgestatteten Modelle der Aurum-Serie von FSP Fortron/Source. Die Aurum gibt es in Versionen mit und ohne Kabelmanagement im Bereich von 400 bis 750 Watt. Von der Lautstärke her können sie nicht mit den Straight Power von be quiet! mithalten, aber sie bieten insgesamt doch eine sehr solide Gesamtperformance.

fsp01s

Spielt das Geld eine weniger starke Rolle, gibt es auch im unteren Leistungsbereich einige interessante Modelle. Seasonics X-Serie mit 80PLUS Gold ist nach wie vor eine sichere Bank, aber Enermax kann mit den Platimax-Modellen im Effizienzbereich sehr gut punkten. Wenn es unbedingt Platin sein muss, aber der Preis doch etwas eine Rolle spielt, hat Super Flower mit dem Golden King Platinum 550W ein interessantes Netzteil im Portfolio. Wir haben das Modell in unserer [printed]-Ausgabe 01/2012 getestet und es machte einen hervorragenden Eindruck. Gute Ausstattung kombiniert mit semi-passiven Betrieb und einer hervorragenden Effizienz machen es durchaus zu einer Alternative zu den üblichen Marken im Premium-Bereich.

sfplat01s

 

Weitere Links:

 

Silent

Die meisten User, die Wert auf einen sehr leisen Rechner legen, werden mit den Straight-Power-E9-Modellen von be quiet! schon sehr gut bedient sein. Wahlweise kann bei entsprechender Belastung auch ein semi-passives Netzteil funktionieren. Für alle diejenigen, die noch einen Schritt weiter gehen möchten, führt immer noch kein Weg an Seasonics lüfterlosen Modellen der X-Serie vorbei. Die verfügbaren Modelle mit 400 und 460 Watt sind mit 80PLUS Gold sehr effizient und arbeiten im voll-passiven Betrieb. Das 460W-Modell verfügt am voll-modularen Kabelmanagement über zwei PCI-Express-Stecker und ist somit auch für etwas leistungsstärkere Systeme geeignet.

x400_bild5s

Weitere Links:


Nicht nur im Gehäuse kann zu Weihnachten aufgerüstet werden - ohne Eingabegeräte geht am normalen PC gar nichts. Doch meistens wird den Geräten zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Das soll sich dieses Weihnachten ändern, weshalb wir unsere Favoriten im Eingabegerätebereich nachfolgend etwas beleuchten werden. Es sind sowohl Gaming- als auch Arbeitsprodukte mit dabei.

Logitech K800 Wireless Illuminated Keyboard

iphone4s_sml

Mit der K800 hat Logitech eine abgewandelte Version des Illuminated Keyboard auf den Markt gebracht und der Tastatur dabei gleich das Kabel entfernt. Mit einem Unifying-Empfänger ausgestattet, belegen mehrere Logitech-Produkte nur noch einen USB-Anschluss. Doch die Tastatur hat noch mehr zu bieten: PerfectStroke-System, InCurve-Tasten und eine komplette Hintergrundbeleuchtung lassen Technik-Herzen höher schlagen. In unserem Test hat die Tastatur so gut abgeschnitten, dass es für einen Excellent-Hardware-Award gereicht hat. Wenn das mal kein Grund ist, sich dieses Stück Technik unter den Weihnachtsbaum legen zu lassen.

Weitere Links:

 

Logitech G700 Gaming Mouse

 rhyme_mini

Gamer geben sich nicht mit einer "normalen" Maus zufrieden. Die G700 von Logitech bietet alles, was der Spieler braucht. Eine angeraute Oberfläche macht die Maus rutschfest, der Laser-Sensor sorgt für die Präzision. Als "Gaming-Variante" der Performance Mouse MX lässt sie sich für bequemes Arbeiten kabellos und für die beim Spielen so wichtigen geringen Latenzen mit Kabel nutzen. Auch hier setzt man auf den Unifying-Empfänger und auch hier konnte man so sehr überzeugen, dass wir im Test ebenfalls einen Excellent-Hardware-Award vergeben haben.

Weitere Links:

 

Razer Hydra

1-small-11322131611031

Spielen - das heißt für PC-Freaks eine gute Maus sowie eine dazu passende Gaming-Tastatur zu besitzen. Doch Konsolenspieler kennen dort ganz andere Eingabegeräte. Bewegungssteuerung ist der neueste Schrei - und genau den greift Razer mit der Hydra auf und bringt ein Motion-Sensing-System an den PC. Die Basisstation wird direkt per USB angeschlossen, die beiden Controller per proprietärem Anschluss an der Station. Nach Installation der Treiber und dem beigelegten Blockbuster "Portal 2" kann man in die Welt der Bewegungssteuerung eintauchen. Hat man sich einmal an die Steuerung gewöhnt, will man so schnell - zumindest im Single-Player - nicht mehr auf Maus und Tastatur setzen. Ein völlig neues Spielgefühl erwartet den Beschenkten, wenn er dieses Gadget unter dem Weihnachtsbaum findet.

Weitere Links:

 

Microsoft Arc Touch Mouse

1-small-11322131611031

Was ist, wenn man unterwegs viel arbeiten muss? Stationäre Mäuse und Tastaturen sind zu sperrig, das Touchpad vom Notebook nicht ergonomisch genug. Diesen Umstand hat auch Microsoft bemerkt und mit der Arc Touch Mouse eine bewegliche Maus entwickelt, die im "Ruhezustand" so flach ist, dass sie locker in jede Notebooktasche geht, im "aufgeklappten" Zustand jedoch als vollwertige Maus fungieren kann. In unserem Test konnte das Gerät überzeugen und erleichtert das Arbeiten "unterwegs" um ein Vielfaches.

Weitere Links:

 

Natürlich haben wir in diesem Jahr auch noch mehr Hardware getestet. In den vergangenen 'Hardwareluxx [printed]'-Ausgaben finden sich noch einige Schmankerl. Ebenso lohnt sich ein Blick in unsere Online-Testdatenbank. Sollte es weitere Fragen geben, hilft unsere Community immer gerne weiter (zum Eingabegeräte-Unterforum)..

 

Damit die vorgestellten Prozessoren auch kühl bleiben, darf ein potenter Kühler nicht fehlen. Rückblickend gab es im sich zu Ende neigenden Jahr einige interessante Modelle.

Gleich im Frühjahr stellte Prolimatech den Genesis vor und erfand durch seine Bauweise das Segment sogenannter Systemkühler neu.

Wie bei den meisten Kühlern der Oberklasse sorgen sechs 6-mm-Heatpipes für einen sehr guten Wärmetransfer zwischen der Bodenplatte und den einzelnen Lamellen. Die Innovation steckt aber im Design, denn der vordere Kühlturm wurde um 90° abgeklappt, sodass der darüber montierte Lüfter den kompletten Bereich um den Arbeitsspeicher mit Frischluft versorgt.  So gerät es fast zur Nebensache, dass der Prolimatech Genesis eine exzellente Kühlleistung abliefert. Die fabelhafte Verarbeitung und die unproblematische Montage runden das Paket ab.

 


Prolimatech Genesis:

Damit die vorgestellten Prozessoren auch kühl bleiben, darf ein potenter Kühler nicht fehlen. Rückblickend gab es im sich zu Ende neigenden Jahr einige interessante Modelle.Gleich im Frühjahr stellte Prolimatech den Genesis vor und erfand durch seine Bauweise das Segment sogenannter Systemkühler neu.

Wie bei den meisten Kühlern der Oberklasse sorgen sechs 6-mm-Heatpipes für einen sehr guten Wärmetransfer zwischen der Bodenplatte und den einzelnen Lamellen. Die Innovation steckt aber im Design, denn der vordere Kühlturm wurde um 90° abgeklappt, sodass der darüber montierte Lüfter den kompletten Bereich um den Arbeitsspeicher mit Frischluft versorgt.  So gerät es fast zur Nebensache, dass der Prolimatech Genesis eine exzellente Kühlleistung abliefert. Die fabelhafte Verarbeitung und die unproblematische Montage runden das Paket ab.

 

01-review-genesis-500x333

 

weitere Links:

 

 

 

Phanteks PH-TC14PE:

phantek

Ein weiteres Schwergewicht im Kühlermarkt kommt von PHANTEKS mit der weniger klangvollen Bezeichnung PH-TC14PE. Mit einem hohen Materialaufwand – stattliche 1250 Gramm wiegt der Proband – erzielt der PHANTEKS-Sprössling neue Bestwerte im High-Airflow-Bereich und zeigt erst bei einer übertakteten CPU seine wahres Potenzial.

Optisch ist er zudem ein wahrer Leckerbissen, denn er ist in den Farben Silber, Orange, Rot oder Blau erhältlich. In einem patentierten Verfahren wird die Farbe auf die Kühllamellen aufgetragen, sodass sie keinen negativen Einfluss auf die Kühlleistung hat.

So lassen sich Farbkonzepte für den eigenen Traum-PC noch individueller abstimmen. Die einzigen Wehrmutstropfen sind die  zwei „nur“ guten 140-mm-Lüfter, die dem PH-TC14PE beiliegen und der vergleichsweise hohe Preis.

 

Weitere Links:

 

 

 

Thermalright HR-02 Macho:

 

thermal_macho_04

Natürlich gab es 2011 auch einige Kühler, die den Preis-/Leistungs-Award abgreifen konnten.  Für Furore sorgte vor allem die als Premiummarke bekannte Firma Thermalright, die 2011 einige erfolgreiche Modelle überarbeiteten und den Rotstift nicht an den falschen Stellen angesetzt haben. Man verwendet nun andere Heatpipes, die nicht mehr zusätzlich vernickelt werden. Die Kühllamellen werden nicht mehr aufwändig verlötet sondern werden wie bei der Konkurrenz von Scythe nur gesteckt.  Jene Optimierungen drücken den angestrebten Preis, ohne an Kühlleistung zu sparen.

Der interessanteste Kühler ist der HR-02 Macho.

Ausgelegt ist der Kühler für den Betrieb mit einem langsam-drehenden Lüfter oder gar ohne CPU-Lüfter. Hierfür sind die Aluminium-Lamellen in Richtung Hecklüfter verlängert. Der beiliegende 140-mm-Lüfter ist sehr laufruhig und leise.

In puncto Kühlleistung kann der HR-02 Macho mit den Konkurrenten von Prolimatech oder PHANTEKS mithalten, allerdings zu einem äußerst attraktiven Kampfpreis von 33 Euro.

Weitere Links: