TEST

Gears of War E-Day angespielt

Die Locust kommen

Portrait des Authors

Von Bernd Schneider

Werbung

2006 erschien Gears of War auf der Xbox 360. Der Titel setzte auf brachiale Third-Person-Action, ein Deckungssystem und Kettensägen im Nahkampf. Die Reihe ist seither zu einem festen Bestandteil der Xbox-Geschichte geworden. Mittlerweile sind fünf weitere Spiele erschienen. Hinzu kommen fünf Comics und ebensoviele Romane. Nun kehrt die Serie zurück und bringt Spieler zum wahrscheinlich entscheidenden Moment der Spielwelt. 

Gears of War E-Day erzählt vom sogenannten Emergence Day. Angelehnt an den historischen D-Day, bezeichnet dies den Tag, an dem die Locust erstmals aus den Tiefen Seras hervorbrachen. Statt die Geschichte rund um Marcus und Dom fortzusetzen, werfen die Entwickler bei The Coalition hier also einen Blick auf die Anfänge des Krieges. Auch wir haben uns auf Zeitreise begeben und den E-Day live miterlebt.

Gefahr von unten - Die Story

Auch wenn wir die Vorgeschichte der Spiele aus Erzählungen kennen, will Gears of War E-Day uns diese selbst erleben lassen. Dazu führt uns das Spiel auf den Planeten Sera. Nach beinahe 80 Jahren Krieg um die wertvolle Ressource Imulsion scheint endlich Frieden eingekehrt zu sein. Kenner der Reihe wissen aber, dass dem Planeten der wahre Krieg noch bevorsteht.

Insgesamt warten fünf Akte sowie ein Prolog und ein Epilog auf uns. Die einzelnen Akte sind dabei jeweils in vier bis sechs Kapitel unterteilt.

Achtung: Ab hier folgen Spoiler zum ersten Kapitel von Gears of War E-Day.

Der Prolog fällt kurz aus und zeigt uns nur, wie Gleisarbeiter die Überreste eines Massakers in einem Zug entdecken. Noch bevor sie sich einen Reim auf das Geschehene machen können, werden auch sie von bis dahin unbekannten Monstern angegriffen und getötet. Anschließend startet der erste Akt mit zwei bekannten Gesichtern. Marcus Fenix und Dominic, genannt Dom, Santiago trauern um Doms gefallenen Bruder Carlos.

Bei einem gemeinsamen Bier gesteht Dom seinem besten Freund schließlich, dass er die Gears, die namensgebende Militäreinheit in den Spielen der die beiden angehören, verlassen möchte. Er will mehr Zeit für seine Frau und seine Kinder haben. Bevor er sich in den wohlverdienten Ruhestand verabschieden kann, wird die Kneipe von einem Beben erschüttert.

In der gesamten Hauptstadt Kalona kommt es plötzlich zu schweren Erdbeben. Gemeinsam mit anderen ehemaligen und aktiven Soldaten begeben wir uns auf die Straßen, um der Ursache auf den Grund zu gehen. Dabei dauert es nicht lange, bis aus dem Boden plötzlich Scharen von Monstern hervorbrechen. Die Gears fackeln nicht lange und machen mit Brechstangen und Eisenrohren kurzen Prozess mit den Kreaturen. 

Nach kurzer Zeit kommen natürlich auch die ersten Schusswaffen zum Einsatz. Damit lassen sich die eigentlich primitiven Kriecher deutlich effektiver bekämpfen. Doch auch die Angreifer entwickeln sich weiter. Sobald wir das Polizeirevier erreichen und uns dort bewaffnen können, tauchen anstelle der anfänglichen, Gollum-artigen Kriecher neue Gegner aus dem Boden auf. Diese sind mit Rüstungen und Schusswaffen ausgestattet und können sogar sprechen. Auch wenn es uns das Spiel hier noch nicht offiziell verraten hat, sind das die Standard-Truppen der Locust, die beschlossen haben, die Oberfläche des Planeten zu erobern. Am Ende des ersten Kapitels erhalten wir schließlich die für die Reihe typische Gears-Rüstung. Gleichzeitig markiert der Beginn von Kapitel zwei den Einstieg in die Mission, die wir bereits in der Gamescom-Demo anspielen konnten.

Back to top