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Blade trifft The Witcher

The Blood of Dawnwalker angespielt

Portrait des Authors

Von Bernd Schneider

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Schon bei der ersten Ankündigung sorgte The Blood of Dawnwalker für Aufsehen. Erstmals erwähnt wurde das Spiel noch ohne Namen bereits im Januar 2024, als ehemalige Witcher-Entwickler ankündigten, dass man ein AAA-Rollenspiel entwickelt. Das von ihnen gegründete Studio trägt den Namen Rebel Wolves.

Seit Januar 2025 hat The Blood of Dawnwalker einen offiziellen Namen. Zunächst gab es noch nicht viele Informationen. Lediglich, dass es ins finstere Mittelalter geht und Vampire im Mittelpunkt der Handlung stehen, ist schon länger bekannt. Was das Rollenspiel von seinen Genre-Kollegen unterscheiden soll, ist ein Zeitlimit. Wir haben ingame nur 30 Tage Zeit, um die Handlung abzuschließen und das Spiel zu beenden. Am 03. September 2026 ist The Blood of Dawnwalker erschienen und wir haben das blutige Vampir-Abenteuer angespielt.

Vom Bauern zum Dawnwalker – Die Story

Achtung, ab hier folgen Spoiler zum Prolog von The Bloof of Dawnwalker!

Die Geschichte beginnt im Jahr 1347 irgendwo in den Karpaten. Unser Protagonist Coen versucht im Intro, seine an der Pest erkrankte Schwester vor Soldaten zu retten. Der Versuch scheitert jedoch und Coen wird in einer Kirche in die Enge getrieben. Bevor die Soldaten ihn töten können, fällt aber eine Gruppe Vampire über die Soldaten her und zerreißt sie wortwörtlich. Anschließend gibt der Vampir Brencis Coens Schwester sein Blut und heilt das kleine Mädchen dadurch. Daraufhin verkündet er, dass das Tal nun unter der Herrschaft der Vampire steht.

Zwei Jahre später beginnt das eigentliche Spiel mit einem Albtraum. Coen erlebt, wie er und seine Schwester zu Vampiren werden, während der Rest seiner Familie von anderen Blutsaugern niedergemetzelt wird. Aus diesem Traum erwacht, erfahren wir, dass die Bewohner des Dorfes am Abend zur Blutmesse der Vampire antreten müssen. Seit deren Machtübernahme müssen die Menschen regelmäßig ihr Blut abgeben, um im Gegenzug von den Vampiren geschützt zu werden. Alte und schwache Dorfbewohner werden hingegen einfach getötet.

Wir erfahren, dass Coens Mutter nach dem Tod seines kleinen Bruders traumatisiert ist. Sie spricht nicht mehr und ist kaum bei Sinnen. Schnell zeigt sich außerdem, dass sich im Dorf heimlich Widerstand gegen die brutalen Herrscher formiert. In einer Nebenquest können wir beispielsweise herausfinden, dass ein Dorfbewohner Silber sammelt, um sich in einem aussichtslosen Kampf gegen die Vampire zu stellen. Wir verbringen den Prolog-Tag damit, dass wir verschiedene Quests für die Dorfbewohner erfüllen, während wir von der Heilerin des Dorfes Kräuter für unsere Mutter abholen. Nach der Blutmesse kocht Coens Vater vor Wut und schließt sich den rebellischen Dorfbewohnern an. Die Gruppe plant, aus einer Silbermine Erz zu stehlen, um daraus Waffen gegen die Vampire herzustellen. Der Plan wird jedoch verraten und Coen geht im folgenden Kampf als Erster zu Boden.

Als wir wieder erwachen, merken wir, dass etwas nicht stimmt. Mit großen Mengen Blut konfrontiert, gönnen wir uns plötzlich einen herzhaften Schluck aus der Verletzung unseres Kumpels. Obervampir Brencis hat uns einen seiner Reißzähne ins Herz gerammt und Coen dadurch selbst in einen Vampir verwandelt. Anschließend brennt er aus Rache für den Verrat das Dorf nieder und entführt unsere Familie. Am Ende des Prologs steht uns Brencis gegenüber und wischt den Boden mit uns. Schließlich nagelt er uns mit einer Spitzhacke an einen Baum, damit wir in der Sonne verbrennen. 

Hier kommt schließlich eine weitere spielentscheidende Besonderheit hinzu, denn Coen ist offensichtlich kein gewöhnlicher Vampir. Am Tag verwandelt er sich zurück in einen Menschen, während er nachts zum Vampir wird. Genau diese Mischung macht ihn zum namensgebenden Dawnwalker und damit auch resistent gegen Sonnenbrand. 

Das wäre dann das dritte Spiel in diesem Jahr, bei dem wir im Intro schon das Zeitliche segnen.

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