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Splatoon Raiders

Vom Multiplayer-Shooter zum Singleplayer-Abenteuer

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Im Mai 2015 startete Nintendo ein neues Franchise. Splatoon erschien für die damals aktuelle Wii U. Im Spiel übernehmen die Spieler die Rolle der quietschbunten Inklinge. Diese können sich in Tintenfische verwandeln und durch versprühte Tinte tauchen. Auch wenn es sich um einen Shooter handelt, ist das Spiel ab sechs freigegeben, da man nicht mit tödlichen Waffen, sondern mit Farbe auf seine Gegner schießt. 

Nach dem ersten Teil erschienen noch zwei Fortsetzungen. Splatoon 2 wurde 2017 veröffentlicht, der dritte Teil folgte 2022. Alle Hauptteile der Reihe orientieren sich primär an Multiplayer-Matches, bieten aber auch jeweils Kampagnen für Solo-Spieler. Im Multiplayer-Modus treten Spieler alleine oder in der Gruppe gegen andere Spieler an. Am 23. Juli 2026 erschien nun Splatoon Raiders. Das Spin-off richtet sich an Singleplayer-Fans und bietet eine umfangreiche Kampagne. Natürlich haben wir uns ins Abenteuer begeben und Splatoon Raiders angespielt.

Schiffbruch mit Fischen - Darum geht’s

Die Geschichte von Splatoon Raiders beginnt mit einer Schatzsuche, die gehörig schiefläuft. Das Surimi Syndikat ist auf der Suche nach Reichtümern um seine Heimatstadt zu retten, als der Helikopter der Gruppe abstürzt. Einen Monat später hat sich das Team aus den Überresten und allerlei Treibgut eine schwimmende Basis zusammengebaut, von der aus die weitere Expedition startet.

Wir übernehmen die Rolle der Mechanikerin, die zuvor den Helikopter gesteuert hat. Einen eigenen Namen besitzt unsere Spielfigur nicht und wird während des gesamten Abenteuers lediglich als "die Mechanikerin" bezeichnet. Bevor es losgeht, wartet ein einfacher Charaktereditor auf uns. Hier wählen wir einen von vier Körpertypen und entscheiden uns zwischen Inkling und Oktoling. Anschließend passen wir Frisur, Augenbrauen, Hautfarbe sowie die Augenfarbe an. Die Auswahl fällt zwar überschaubar aus, bietet aber genügend Möglichkeiten, der eigenen Figur einen persönlichen und extrem bunten Look zu verleihen.

Ist der Charakter fertig, geht es direkt in den Außeneinsatz. Dort sammeln wir Rohstoffe und Bauteile für unsere Basis, bekämpfen Gegner und finden nach und nach neue Waffen. Bereits am Ende des ersten Einsatzes stoßen wir auf einen zerstörten Mech, der auf unserem Schiff repariert wird und sich im weiteren Spielverlauf zu einem wichtigen Begleiter entwickelt.

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