TEST

007 statt 47

IO Interactives neues Bond-Abenteuer angespielt - Gameplay

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Gameplay

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Beim Gameplay setzt 007 First Light auf eine Mischung aus klassischer Agenten-Inszenierung und den spielerischen Freiheiten der Hitman-Reihe. Generell erinnert der Titel natürlich in vielen Mechaniken an den Auftragskiller. Vor dem Start ins Spiel können wir zwischen drei Schwierigkeitsgraden wählen: Story, Normal und Purist. Im Story-Modus ist Bond deutlich widerstandsfähiger, teilt mehr Schaden aus und hat dauerhaft Zugriff auf seine Fähigkeiten, während Gegner merklich geschwächt sind. Der Normal-Modus stellt den empfohlenen Standard dar und bietet ein ausgewogenes Spielerlebnis. Wer hingegen eine deutlich größere Herausforderung sucht, trifft im Purist-Modus auf stärkere Gegner und muss mit reduzierter Gesundheit auskommen.

Praktischerweise schickt uns die Story nach Malta zur MI6-Grundausbildung. Diese dient gleichzeitig als erweitertes Tutorial. Hier lernen wir beinahe im Schnelldurchlauf Nahkampf, Fernkampf und dürfen sogar ein Auto über eine festgelegte Route auf Malta steuern. Dazwischen gibt es noch einige Parkourelemente und ein klassisches Capture-The-Flag-Spiel. Auffällig sind hier auch die Bond-typischen Produktplatzierungen. Besonders die Omega-Uhren der Agenten spielen eine sichtbare Rolle und werden mehrfach in Szene gesetzt. Der Jaguar, der schon früh in den Videos zu sehen war, ist ebenfalls sehr präsent eingesetzt.

Spielerisch bietet 007 zudem verschiedene Herangehensweisen an jede Situation. Wir können selbst entscheiden, ob wir eher leise und schleichend vorgehen oder Probleme mit direkter Gewalt lösen wollen. Fans der Hitman-Spiele kennen auch die vielfältigen Möglichkeiten, eine Mission zum Abschluss zu bringen. Da Bond allerdings kein Auftragsmörder, sondern ein treuer Agent ihrer Majestät ist, geht es wesentlich weniger um das Ausüben tödlicher Gewalt. Wir schlagen unsere Gegner bewusstlos, vergiften sie oder sperren sie einfach ein. 

Im Nahkampf können Kontrahenten nicht nur geprügelt werden. Wir packen sie und schleudern sie gegen Objekte. Das Mobiliar um uns wird dabei auch in Mitleidenschaft gezogen. Bei einer Schlägerei im Bad zerkloppen wir mit dem Kopf unseres Gegner jede Schüssel und räumen die Fliesen von der Wand. Gut für ihn, dass er eine Stunde später mit nur wenigen blauen Flecken erneut Streit sucht. Körperlich sehr stabile Personen sind auch ein Element, das aus den Filmen bekannt ist.

Ergänzt wird das Ganze durch ein Tagebuch- und Hinweissystem, das uns alternative Lösungswege aufzeigt. Durch genaues Erkunden und das Belauschen von NPCs lassen sich zusätzliche Informationen freischalten, die wiederum neue Wege zum Ziel eröffnen. Dadurch entsteht ein flexibler Missionsaufbau, der unterschiedliche Spielstile unterstützt und zur Erkundung motiviert.

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