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GeForce- und Radeon-Vergleich

007 First Light im Technik-Kurztest

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007 First Light im Technik-Kurztest
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Basierend auf dem James-Bond-Franchise erzählt 007 First Light eine eigenständige Handlung, die sich an den Romanen und Kurzgeschichten von Ian Fleming sowie der Filmreihe rund um den Agenten orientiert. Im Mittelpunkt steht die Ursprungsgeschichte von James Bond. Wir schauen uns heute den technischen Hintergrund von 007 First Light an und vergleichen die Darstellungsqualitäten der verschiedenen Presets, mit und ohne Raytracing-Unterstützung, und auch die Upscaling-Technologien von AMD und NVIDIA.

007 First Light ist das erste größere Spiel rund um James Bond nach einer längeren Pause der Marke im Videospielbereich. Diese folgte auf den kritischen und kommerziellen Misserfolg von 007 Legends, woraufhin Activision Anfang 2013 die Lizenz zur Entwicklung von James-Bond-Spielen durch Eon Productions und Metro-Goldwyn-Mayer entzogen wurde. Das Studio IO Interactive, bekannt durch die Hitman-3-Reihe, stellte während der Entwicklung von Hitman 3 seine eigene Vision eines James-Bond-Spiels vor. 

IO Interactive betont, eine eigenständige Interpretation der Figur anstreben zu wollen, die sich bewusst von bisherigen literarischen oder filmischen Vorlagen löst. Auch das Erscheinungsbild von James Bond basiert daher nicht auf einem der bisherigen Filmdarsteller – erstmals seit James Bond 007: Agent Under Fire.

Anders als frühere Spiele soll 007 First Light keine direkte Adaption eines bestehenden Films darstellen, sondern eine vollständig eigenständige Geschichte erzählen. Vergleichbare Elemente seien bislang nur kurz im Auftakt von Casino Royale mit Daniel Craig behandelt worden.

Technisch setzt IO Interactive bei 007 First Light auf eine erweiterte Version der eigenen Glacier-Engine. Neu hinzu kommen unter anderem ein proprietäres volumetrisches Rauchsystem, Raytracing sowie eine vollständig dynamische globale Beleuchtung.

Zum Start kein Pathtracing

NVIDIA ist enger Technologiepartner von IO Interactive und dementsprechend wurde das Spiel im Vorfeld auch mit den NVIDIA-Technologien wie DLSS, Frame Generation und Raytracing-Effekten beworben. Ein Pathtracing, also eine noch aufwändigere Raytracing/Strahlentechnik, soll 007 First Light ebenfalls unterstützen.

Einige Eindrücke dazu finden sich in diesem Video:

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007 First Light wird zum Start allerdings kein Pathtracing unterstützen. Von NVIDIA heißt es dazu:

Coming in a later patch, in 007 First Light, shadows will be simulated by how light actually travels with the rays being properly obscured by objects. This results in softer, more detailed and more life-like shadows.
- so NVIDIA

Wann dieser Patch erscheinen wird, dazu macht NVIDIA keinerlei Angaben.

Hauseigene Grafik-Engine Glacier

Für 007 First Light zur Anwendung kommt die hauseigene Grafik-Engine Glacier. Diese kam unter anderem für die Hitman-Titel zum Einsatz und unterstützt neben den Raytracing-Effekten die Upscaling-Technologien wie DLSS, FSR und XeSS.

Die Grafikeinstellungen in 007 First Light sind überschaubar. Vorhanden sind natürlich Punkte wie die Auflösung, die Möglichkeit, ein V-Sync zu de-/aktivieren, oder die Möglichkeit, das Spiel im Fenster- oder Vollbildmodus darzustellen.

Eine globale Detailauswahl gibt es nicht, und so muss der Spieler in der Auswahl der Texturqualität, Detailstufe, Schattenqualität, der Qualität volumetrischer Effekte (zum Beispiel Nebel) und die globale Beleuchtung selbst zwischen Niedrig, Mittel, Hoch und Ultra wählen. Weiterhin gibt es Optionen für die Bewegungsunschärfe, Vollbildunschärfe, Filmkörnung und vieles mehr.

Noch über den Qualitätseinstellungen zu finden, sind die Upscaling-Optionen. Hier kann zwischen DLSS 4.5 und FSR 3.1 gewählt werden. Darüber hinaus erlaubt das Auswahlmenü für DLSS die Optionen DLAA, Qualität, Ausgewogen, Leistung und Ultra-Leistung. Bei FSR 3.1 stehen nur die Optionen Qualität, Ausgewogen und Leistung zur Verfügung. Wir gehen aber auch hier davon aus, dass mit Veröffentlichung des Spiels ein FSR 4 verfügbar sein wird – im Zweifel über die Treiber-Ebene. Aktuell ist dieser Weg blockiert, da IO Interactive FSR 3.1 direkt ins Spiel integriert hat.

Hinzu kommen in der von uns getesteten Version die Optionen für ein Multi Frame Generation (MFG). So sind hier die MFG-Faktoren x2 bis x6 verfügbar. Auch ein Dynamic Multi Frame Generation wird von 007 First Light unterstützt.

007 First Light

3.840 x 2.160 Pixel, DLSS/FSR: Qualität

FPS
Mehr ist besser

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In UHD mit Unterstützung von DLSS und FSR liefert die Radeon RX 9070 XT durchweg höhere FPS als eine GeForce RTX 5080.

007 First Light

3.840 x 2.160 Pixel, Ultra

FPS
Mehr ist besser

Auch in den verschiedenen Upscaling-Stufen für DLSS und FSR hat AMD mit der Radeon RX 9070 XT die Nase vorn. Allerdings sollte man spätestens hier (auch schon bei den Presets mit aktiver Upscaling-Unterstützung) die Bildqualität mit ins Auge fassen. Zugleich zeigt sich hier, dass beide Karten ohne diese Unterstützung die 60 FPS erreichen.

007 First Light

3.840 x 2.160 Pixel, Ultra, DLSS: Qualität

FPS
Mehr ist besser

Beim Thema FPS-Steigerung kommt dann Multi Frame Generation (MFG) ins Spiel. Über die verschiedenen Multiplikationen hinweg steigert MFG die Leistung anfangs um 60 %, das Potenzial schrumpft bis zur höchsten Stufe allerdings auf unter 15 % zusammen.

Bildvergleiche

Um die Darstellungsqualität zwischen DLSS und FSR vergleichen zu können, haben wir einige direkte Bildvergleiche erstellt:

Bildvergleich
007 First Light - FSR: Qualität 007 First Light - DLSS: Qualität

DLSS Qualität (links) - FSR Qualität (rechts)


Bildvergleich
007 First Light - FSR: Qualität 007 First Light - DLSS: Qualität

DLSS Qualität (links) - FSR Qualität (rechts)


Bildvergleich
007 First Light - FSR: Qualität 007 First Light - DLSS: Qualität

DLSS Qualität (links) - FSR Qualität (rechts)


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Fazit

AMD bietet auf Basis der Radeon RX 9070 XT die bessere Grundperformance, was für einen Titel wie 007 First Light, der von NVIDIA unterstützt wird, dann doch sehr erstaunlich ist. Den Leistungsvorteil durch viele Raytracing-Berechnungen kann das Spiel aufgrund der aktuellen Umsetzung ebenfalls nicht umsetzen. Wie sich das Bild (sowohl in der Bildqualität, als auch in der Leistung) mit aktiviertem Pathtracing verschiebt, werden wir dann mit dem Patch sehen müssen. Gar nicht geht die feste Implementierung von FRS 3.1, was es aktuell unmöglich macht, FSR 4 via Treiber-Override anzuwenden.

Die jeweils erste Upscaling-Stufe auf das Qualität-Preset zeigt das erwartete Leistungsplus und bringt spürbar mehr FPS. Alle weiteren Presets hingegen liefern eigentlich ein zu geringes Leistungsplus. Hier dürfen NVIDIA und AMD noch einmal nachbessern – im Falle von AMD gerne auch mit FSR 4, um die optischen Nachteile zumindest in einem gewissen Rahmen auszugleichen.

Die wichtigen Vorteile von Multi Frame Generation werden wir vermutlich erst mit dem Pathtracing-Patch sehen, wenngleich Spieler mit 240-Hz-Monitor bereits heute davon profitieren können.

Insgesamt ist 007 First Light ein technisch unspektakulärer Titel, der nicht mit optischen Höhepunkten glänzt, dessen Gesamtbild aber durchweg positiv ist – aus optischer Sicht. Die Darstellung und Atmosphäre sind passend und stimmig – davon lebt das Spiel. Mit dem ersten größeren Patch (plus den Pathtracing-Effekten) werden wir uns 007 First Light sicherlich noch einmal anschauen.

Das Action-Adventure 007 First Light von IO Interactive erscheint weltweit am 27. Mai 2026. Käufer der Deluxe-Edition erhalten bereits 24 Stunden früher Zugriff im Rahmen eines Early-Access-Programms. Zum Start erhältlich sein wird es für PC (Steam und Epic Games Store), Xbox Series X|S und PlayStation 5. Eine Version für die Nintendo Switch 2 ist ebenfalls angekündigt, erscheint jedoch erst später im Sommer 2026.

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