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Wie schon in den vorherigen Dark-Pictures-Spielen stehen auch in Directive 8020 unsere Entscheidungen im Mittelpunkt der Handlung und machen den eigentlichen Reiz des Spiels aus. Immer wieder stoßen wir im Verlauf der Geschichte auf sogenannte Wendepunkte. Dort treffen wir Entscheidungen, die später massive Auswirkungen auf den Verlauf der Story und das Schicksal einzelner Charaktere haben können. Im schlimmsten Fall führen Fehlentscheidungen sogar direkt zum Tod eines Crewmitglieds.
Interessant ist dabei, dass sich unsere Entscheidungen nicht nur auf die Handlung auswirken, sondern auch die Charaktereigenschaften der Spielfiguren verändern. Dadurch entwickeln sich Beziehungen und Persönlichkeiten je nach Spielstil unterschiedlich weiter und es ergeben sich gegebenenfalls verschiedene Optionen im späteren Verlauf. Jeder spielbare Charakter besitzt gleich zwei mögliche Schicksale. Welche Entwicklung wir tatsächlich erleben, hängt vollständig von unseren Entscheidungen während des Spieldurchgangs ab. Wie schnell die Situation eskalieren kann, zeigt sich bereits nach wenigen Minuten. Scheitern wir in einem Minispiel bei der Reparatur eines Lecks in der Außenhülle, verliert einer der beiden Astronauten sofort sein Leben und wir können ihr als Spieler nur noch nachwinken, während sie in der unendlichen Weite verschwindet.
Im Spielstil Erkundung greift hier der Entscheidungsbaum. Dieser erlaubt es uns, Charaktertode rückgängig zu machen und alternative Storylinien auszuprobieren. Dadurch bleibt Directive 8020 auch nach Fehlentscheidungen vergleichsweise zugänglich und motiviert dazu, unterschiedliche Verläufe auszuprobieren.
Ingame lassen sich per Druck auf das Steuerkreuz aktuelle Missionsziele sowie Markierungen für wichtige Orte einblenden. Mit einem Druck auf die X-Taste aktivieren wir einen Scanner, der elektrische Leitungen oder versteckte Systeme sichtbar macht. So folgen wir Kabelverläufen, reparieren Kurzschlüsse und kämpfen uns Schritt für Schritt weiter durch die beschädigte Station. Gleichzeitig lohnt es sich, jeden Bereich gründlich zu durchsuchen. Überall auf der Station verstecken sich zusätzliche Informationen, Logs und Geheimnisse, die zum besseren Verständnis der Handlung beitragen. Praktisch ist dabei, dass Übergänge in neue Bereiche deutlich markiert werden, da eine Rückkehr später häufig nicht mehr möglich ist. So können wir uns immer zweimal überlegen, ob wir alles gefunden haben, bevor wir gehen.