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Neues von den Dark Pictures

SciFi-Horror Directive 8020 angespielt

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Das britische Spielestudio Supermassive Games wurde vor allem durch sein Horror-Adventure Until Dawn von 2015 bekannt. Schon vorher entwickelte das Studio Spiele und DLCs im Auftrag von Sony. 2019 ist das Studio zu Publisher Bandai Namco gewechselt. Als erstes Spiel dieser Kooperation wurde Man of Medan veröffentlicht. Das Spiel markierte den Beginn der The Dark Pictures Anthology, deren neuesten Teil Directive 8020 wir jetzt angespielt haben.

Damit ist das SciFi-Horror-Abenteuer das fünfte Spiel der Reihe. Generell hat man sich bei Supermassive auf die Produktion von narrativen Horror-Geschichten spezialisiert. So erschienen außerhalb der Reihe auch The Quarry und The Casting of Frank Stone, die in eine ähnliche Richtung gehen. Mit Directive 8020 gehen die Dark-Pictures-Spiele erstmals in die nahe Zukunft und verlegen das Geschehen ins Weltall. Wir haben uns ins All gewagt und Directive 8020 auf der Xbox Series X angespielt.

Vorgeschichte

Achtung: Ab hier folgen Spoiler zur ersten Episode von Directive 8020! Insgesamt umfasst das Spiel acht Episoden und bietet pro Durchgang eine Spielzeit von knapp acht Stunden.

Im Mittelpunkt der Handlung steht das Raumschiff Cassiopeia, das den Planeten Tau Ceti F auf seine Bewohnbarkeit untersuchen soll. Gelingt die Mission, folgt mit der Andromeda ein großes Kolonieschiff, das die Überlebenden der sterbenden Erde zu ihrer neuen Heimat bringen soll. Damit liegt erneut nichts Geringeres als die Zukunft der gesamten Menschheit in den Händen der Crew. Unterstützt werden die Besatzungsmitglieder dabei von der Bord-KI Oracle. Sie dient als zentrale Anlaufstelle für Fragen, Probleme und wichtige Informationen rund um die Systeme des Schiffes. Die Handlung setzt drei Tage vor Ankunft des Raumschiffs auf dem Planeten ein. Insgesamt ist die Cassiopeia zu diesem Zeitpunkt seit rund vier Jahren unterwegs. Während der Großteil der Crew in Kryoschlaf ist, bemerken die beiden Techniker Carter und Simms, dass etwas auf dem Schiff nicht stimmt.

Der Horror beginnt

Eine Kollisionswarnung reißt die beiden aus ihrem monotonen Alltag an Bord der Cassiopeia. Nachdem ein unbekanntes Objekt die Außenhülle des Schiffes schwer beschädigt hat, wurde eine ganze Sektion des Schiffes von der KI Oracle abgeriegelt. So begeben sich die beiden auf Fehlersuche. Schnell wird jedoch klar, dass es sich nicht einfach nur um gewöhnlichen Weltraumschrott gehandelt hat.

Schon in den ersten Minuten deutet vieles darauf hin, dass mit dem Einschlag eine unbekannte Lebensform an Bord gelangt ist. Die Situation eskaliert schließlich gegen Ende der ersten Episode, als die in unserem Falle zuvor verstorbene Simms plötzlich wieder auftaucht. Hier sei gesagt, dass ihr Tod optional ist und wir bei einem Quick-Time-Event versagt haben. Allerdings ist sie offensichtlich nicht mehr sie selbst. Sie greift Carter an und jagt ihn durch die Station. Spätestens die abschließende Einstellung auf die deformierte Biomasse rund um den Einschlagsort dürfte bei vielen Spielern Erinnerungen an den Horror-Klassiker The Thing wecken.

Im zweiten Kapitel erwacht schließlich die restliche Flugcrew aus dem Kälteschlaf, um den Eintritt in den Orbit von Tau Ceti F vorzubereiten. Gleichzeitig erhalten wir die Kontrolle über neue Charaktere und erfahren nach und nach, was sich tatsächlich an Bord der Cassiopeia abspielt. Ab Kapitel 2 steht außerdem eine Nachrichtenfunktion zur Verfügung. Über diese können wir mit anderen Crewmitgliedern über einen Messenger kommunizieren, zusätzliche Informationen sammeln und herausfinden, wie die übrigen Überlebenden mit der Situation umgehen.

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