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Der Name Peter Molyneux dürfte vor allem Spielern ein Begriff sein, die ihre Gaming-Leidenschaft in den frühen 90er-Jahren entdeckt haben. Der britische Entwickler gilt als einer der Väter des God-Game-Genres. Neben Populous von 1989 hat er auch etliche andere Spiele, die bis heute die Spielelandschaft prägen, geschaffen. Er war maßgeblich an Klassikern wie der Fable-Reihe, der Göttersimulation Black and White und unserem persönlichen Highlight Dungeon Keeper beteiligt.
In den vergangenen Jahren sorgte Molyneux allerdings weniger durch große Erfolge als vielmehr durch gebrochene Versprechen, überambitionierte Projekte und fragwürdige Experimente wie NFT-Spiele für Schlagzeilen. Entsprechend zwiegespalten und doch voller Nostalgie erwarteten wir sein neuestes Projekt. Mit Masters of Albion kehrt Molyneux nun zu seinen Wurzeln zurück. Entwickelt und veröffentlicht von 22cans ist das Spiel am 23. April 2026 im Early Access auf Steam gestartet. Laut Peter Molyneux soll es sein letztes großes Werk werden. Versprochen wird eine Mischung aus Aufbauspiel, God-Game und Abenteuer. Wir haben das Ganze mit einer Mischung aus Skepsis und Spannung angespielt.
Vom Auserwählten zur göttlichen Hand - Die Story
Zum Start erwartet uns ein sehr simples Hauptmenü. Starten wir ein neues Spiel, haben wir die Auswahl zwischen drei Schwierigkeitsgraden, es ist jedoch nur Explorer verfügbar. Die anderen beiden sind aktuell gesperrt.
Ab hier folgen Spoiler zur Story von Masters of Albion!
Wir schlüpfen in die Rolle des Auserwählten von Albion. Als Kind wurden wir in einem Fluss gefunden und uns wohnt eine antike Macht inne. Hier beginnt das Spiel.
In der dritten Person laufen wir durch ein Dorf und eine mysteriöse Stimme ruft uns in einen verlassenen Thronsaal. Dort setzen wir uns und Magie durchströmt unseren Körper. Unsere Hand wird abgetrennt und nach einer kurzen Zwischensequenz finden wir uns in der gewohnten Black-and-White-Perspektive und blicken von oben als Gott auf die Welt, während unser Mauszeiger einer Hand gewichen ist.
Das Spiel folgt anschließend einem Tag-Nacht-Rhythmus. Tagsüber wird aufgebaut, produziert und organisiert, während nachts Untote aus dem Nebel angreifen, der die Siedlung umgibt. Zunächst können wir uns nicht groß gegen diese Untoten wehren und nehmen einfach riesige Steine mit unserer Hand auf, die wir auf sie werfen, um sie zu zerquetschen. Nach und nach schalten wir uns verschiedene Möglichkeiten frei und können so beispielsweise schnell Blitze aus unserer Hand schießen. Unsere neu erschienene Beraterin Alwen informiert uns schließlich darüber, dass in der elften Nacht ein starker Ansturm kommen wird.
Bis dahin gilt es, unser Dorf auszubauen und zu befestigen. Nun können wir zum ersten Mal eine Richtung wählen. Entweder wir produzieren Türme, um unsere Siedlung zu verteidigen, bauen Holz um stärkere Palisaden zu bauen oder upgraden unsere Magie, um selbst direkt mehr Schaden zu verursachen. Die Wahl steht uns frei.