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Crimson Desert ist wahrscheinlich eines der am meisten erwarteten Spiele der letzten Jahre. Durch gezeigtes Material und die Erwartungen der Spieler ist es zu einem der ambitioniertesten Open-World-Projekte seit langem geworden. Entwickler Pearl Abyss verspricht eine riesige, dynamische Spielwelt, ein komplexes Kampfsystem und eine cineastisch inszenierte Geschichte rund um den Söldner Kliff.
Nach mehreren Verschiebungen ist das Spiel nun am 19. März 2026 für PC, PlayStation 5 und Xbox Series X/S erschienen. Zumindest an der Börse lief der Start definitiv nicht so, wie sich Pearl Abyss den Launch gewünscht hätte. Zum Verkaufsstart brach die Aktie des Unternehmens um rund 30 % ein. Wir haben uns zum Release die Xbox-Version besorgt, wodurch wir es aufgrund des Umfangs bislang erst einige Stunden anspielen konnten. Während unseres Tests sind auch scheinbar KI-generierte Assets von der Community gefunden worden. Ein entsprechender Hinweis bei Steam fehlt jedoch. Pearl Abyss erklärte, dass es sich um ein Versehen handelt. Man habe diese Assets als Platzhalter während der Entwicklung genutzt und sie zum Release schlicht vergessen. Mittlerweile wurden sie entfernt.
Mittelalter mit SciFi-Touch - Die Story
Wie immer gilt: Ab hier folgen Spoiler zur Geschichte von Crimson Desert. Diese beziehen sich auf die ersten Spielstunden und spoilern Teile der Handlung der Einführung und von Kapitel 1.
Die Handlung von Crimson Desert setzt in einer Phase politischer Instabilität ein. Zu Beginn betreten wir als Protagonist Kliff ein Lager unserer Verbündeten. Im späteren Spielverlauf können wir auch noch zwei weitere Figuren spielen, Kliff bleibt jedoch der Fokus der Handlung. Wir gehören zur Fraktion der Graumähnen. Diese befinden sich im Streit mit den sogenannten Schwarzbären. Grund dafür ist der Tod des gemeinsamen Anführers, der eigentlich beide Stämme vereint hatte. Die Einführung gipfelt in einem Überfall der Schwarzbären. Dabei sterben nicht nur die meisten unserer Freunde, sondern zu unserer Überraschung auch wir selbst. Daraufhin findet sich Kliff in einer Art Zwischenwelt wieder. Später entpuppt sie sich als der sogenannte Abyss, eine Art Walhalla.
Wir werden quasi wiedergeboren und frisch wiederbelebt sind wir fix wieder zurück auf dem Kontinent Pywel und treffen in der ersten Stadt, die wir betreten, einige seltsame Gestalten, die uns ansprechen und sich anschließend in Funken auflösen. Nach einigen Zwischenaufgaben betreten wir den Abyss erneut. Hier erfahren wir nun, was hinter der Story des Spiels steckt.
Wir treffen den Bettler von vorhin in einer gigantischen, magischen Bibliothek. Dieses Mal stellt er sich als Alustin vor. Er wacht über die Ordnung der Welten und erzählt uns, dass die Welten aus dem Gleichgewicht geraten sind. Kurzgefasst ist die gesamte Existenz bedroht und die Wirklichkeit selbst droht zu zerfallen. Es liegt nun natürlich an uns, das Schicksal der Welt wieder ins Lot zu bringen. Dazu müssen wir unter anderem den Abyss Schritt für Schritt wiederherstellen.