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Retro-Charme und Rückenprobleme

Nintendo Virtual Boy ausprobiert - Fazit

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Den Virtual Boy wiederzubeleben war an sich eine wirklich coole Idee. Auch wenn die Konsole damals krachend gescheitert ist, hat sie sich mittlerweile zum Kultobjekt entwickelt und viele Fans hätten sich über eine bezahlbare Neuauflage gefreut. Leider ist man hier an einigen Stellen falsch abgebogen und hat letztlich bewiesen, weshalb das Gerät damals gefloppt ist.

Eine Switch-unabhängige Version hätte ihren ganz eigenen Charme gehabt. Vor allem, wenn man dazu noch den alten Controller zurückgebracht hätte. Möglicherweise kommt dieser noch, dann aber als Addon für die Switch, da der Virtual Boy keinerlei eigene Technik hat. Besonders schade ist der Weg, den man für die Spiele gewählt hat. Nicht nur ist eine Mitgliedschaft zwingend erforderlich, man muss auch noch auf die Mehrzahl der angekündigten Spiele verzichten, da diese später nachgereicht werden. 

Da man die Titel nicht einzeln erwerben kann, muss man sich darauf verlassen, dass Nintendo sie nicht eines Tages aus dem Programm nimmt. Sollte dies geschehen, oder man sein Abo kündigen, taugt der Virtual Boy nur noch als schicker Briefbeschwerer.

Tatsächlich ist aber genau dies seine Stärke. Für Sammler, die ihn lieber in der Vitrine haben, als ihn zu nutzen, ist der neue Virtual Boy ein Schmuckstück. Er sieht dem Original sehr ähnlich, kostet aber nur einen Bruchteil. Man kann mit den Spielen auch durchaus Spaß haben. Besonders Wario Land und The Mansion of Innsmouth können für einen angenehmen Zeitvertreib sorgen. Zumindest, bis der Chiropraktiker klopft.

Virtual Boy (2026)


  • Kultkonsole sehr nah am Original
  • bezahlbarer als das Original
  • Schickes Deko-Objekt
  • alle alten Spiele + 2 neue versprochen

  • Kein eigener Controller
  • Anstrengend für die Augen
  • Angewiesen auf kostenpflichtige Mitgliedschaft
  • Nichtmal die Hälfte der Spiele ist verfügbar
  • Rückenschmerzen garantiert
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