TEST

Retro-Charme und Rückenprobleme

Nintendo Virtual Boy ausprobiert - Erster Eindruck

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Auf den ersten Blick sieht der neue Virtual Boy wirklich gut aus. Es handelt sich um einen gelungenen Nachbau, der zwar keine funktionellen Tasten hat, aber dem Vorbild sehr nahe kommt. Auch wenn das Gerät komplett aus Kunststoff besteht, fühlt es sich nicht billig an. Leider hat man auch die vollkommen benutzerunfreundliche Bedienung des Originals perfekt eingefangen. Der Fuß ist sehr klein und lässt sich nur ein wenig kippen. Es ist schlicht unmöglich, das Gerät zu benutzen, ohne sich auf Dauer den Nacken zu ruinieren, da man wie Gollum an der Tischkante hockt und mit einem steifen Hals in die Box starrt.

Auch die Ausrichtung an der Brille ist äußerst unbefriedigend. Man hantiert lange herum und positioniert sich neu, bis man endlich keinen Lichteinfall mehr hat und die Nackenschmerzen und Motion Sickness in Gänze genießen kann. Dankenswerterweise sind wir gegen Letztere quasi immun, was auch längere Testsessions ermöglichte. Wer hier allerdings auch nur ein wenig empfindlich ist, sollte sich einen Eimer zwischen die Füße stellen. Der Kopf ist ohnehin schon in der richtigen Position.

Leider hat man auch auf den Original-Controller verzichtet. Gesteuert wird mit den Joy-Cons der Switch. Hier wäre die Treue zum Original wirklich toll gewesen, da die neumodischen Controller das Feeling ein wenig stören.

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