Seite 2: Die Spielwelt

Die Eroberung von Shanghai

Die Beta umfasst genau eine Map. "Die Eroberung von Shanghai" wird von US-amerikanischen Truppen angestrebt, chinesische Einheiten leisten Widerstand. Im Conquest-Modus gibt es fünf Flaggenpunkte. Je zwei Flaggenpunkte befinden sich in der Nähe der beiden gegnerischen Basen. Der fünfte und entscheidende Flaggenpunkt liegt etwas isoliert zwischen den beiden Landmassen, auf denen die Teams starten. Er ist nur über Brücken oder über das Wasser zu erreichen. Bemerkenswert ist vor allem, dass die Flagge auf einem gigantischen Hochhaus thront. Treppensteigen ist keine Option, aber mit mehreren Aufzügen oder per Helikopter-Lift gelangen die Spieler beider Teams auf das Dach des Skyscrapers. Dort toben dann meist intensive Kämpfe auf engstem Raum, die sehr an das Spielgefühl der Battlefield 3-Erweiterung Close Quarters erinnern.

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So übersichtlich die Map auf den ersten Blick wirkt, so bemerkenswert ist es doch, wie unterschiedlich die Gefechte sind, die sich in Shanghai zutragen. Das liegt zum einen daran, dass es Kämpfe zu Land, zu Wasser und in der Luft gibt. Zum anderen ermöglicht der Aufbau der Stadt ganz unterschiedliche Landgefechte. Panzer liefern sich Gefechte in den engen Straßen, Infanteristen schlagen sich im Häuserkampf durch, können aber auch in luftiger Höhe oder unter der Erde aufeinandertreffen. Im Wasser können sie nun nicht mehr nur schwimmen, sondern auch tauchen. DICE hat für die Map besonderen Wert auf diese Vertikalität gelegt und so sichergestellt, dass die Beta auch nach stundenlangem Spielen nicht langweilig wird. Wenn die weiteren Battlefield 4-Maps ähnlich ausgefeilt sein werden, dürfte das Spiel schon durch die Maps für eine beachtliche Langzeitmotivation sorgen.

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Die Klassen

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Vor jedem Wiederstieg ins Spiel ist eine Klasse auszuwählen, die Ausrüstung und damit auch die Spielweise ganz entscheidend beeinflusst. Die Klassen sind identisch zu denen aus Battlefield 3. Wiederum gibt es den Sturmsoldaten (Assault), den Unterstützer (Support), Mechaniker (Engineer) und den Scharfschützen (Recon). Durch Aktionen im Spiel werden Punkte gesammelt, die mehr und mehr Ausrüstung und Waffen freischalten. Die Waffen können nun noch genauer an die Vorlieben des einzelnen Spielers angepasst und in einer 3D-Vorschau begutachtet werden.

Die Fahrzeuge

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Obwohl "Die Eroberung von Shanghai" eine Stadt-Map ist, spielen Fahrzeuge im Conquest-Modus eine wichtige Rolle. Die Distanzen sind so groß, dass es mühsam wäre, sich nur zu Fuß oder schwimmend zu bewegen. Der Fuhrpark ist dabei durchaus beachtlich. An Landfahrzeugen gibt es eine Auswahl von leicht gepanzerten Fahrzeugen mit MG über Schützenpanzer bis zu hin zum Kampfpanzer. Seeratten können sowohl kleine und wendige, aber unbewaffnete Jet-Skis oder aber bewaffnete Patrouillenboote besteigen. Piloten müssen zwar noch auf Flugzeuge verzichten, haben je Fraktion aber Zugriff auf zwei verschiedene Helikopter - einen Transporthelikopter mit seitlichen Miniguns und einen Kampfhubschrauber. Battlefield-typisch steuern sich die Fahrzeuge unkompliziert. Einzig das Fliegen in den engen Räumen zwischen den Hochhäusern setzt einige Erfahrung voraus - Crashs und Abstürze sind sonst vorprogrammiert. Kampfpanzer wurden etwas geschwächt, weil ihre Kanone nicht mehr kontinuierlich schießt. Nach fünf Schuss muss sie erst länger Nachladen. Dass nötigt Panzerfahrer zu einem überlegteren Vorgehen, denn für die Ladepause sollten sie sich möglichst zurückziehen können.

Levolution

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DICE legt besonderen Wert auf die "Levolution". Die Maps sollen sich während der Spielrunde deutlich dynamischer anfühlen als bisher. Das wird zum einen durch Kleinigkeiten wie steuerbare Panzersperren oder Jalousien erreicht, die Fahrzeugen bzw. Infanterie den Weg versperren können und zu Umwegen zwingen. Zum anderen gibt es aber große Ereignisse, durch welche die Maps völlig umgestaltet werden. Während der "Belagerung von Shanghai" kann durch intensiven Beschuss das zentrale Hochhaus zum Einsturz gebracht werden - ein Anblick, der auch bei wiederholtem Spielen noch für ein kurzes Innehalten im Gefecht sorgt. Der Flaggenpunkt auf dem Dach wird dann in das Trümmerfeld versetzt, das von dem stolzen Riesen übrig bleibt. Die Teams bekämpfen sich dann nicht mehr auf dem Dach, sondern in Mitten der Trümmer. Auch auf den anderen Maps wird es solche einschneidenden Großereignisse geben. Beispielsweise soll auf einer Map ein Dammbruch dazu führen, dass herkömmliche Landfahrzeuge plötzlich nutzlos werden. Levolution sorgt im Idealfall für eine so wandelbare Spielwelt, dass die Maps noch einmal abwechslungsreicher werden.