Seite 5: Benchmarks

CrystalDiskMark 6.0.2 x64

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CrystalDiskMark 6.0.2 x64

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HD-Tune

Sequenziell Lesen

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HD-Tune

Sequenziell Schreiben

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Für sich betrachtet ordnet sich die HAT5300-8T knapp hinter der WD Black 6003 ein, welche die bisher schnellste Festplatte unter 10 TB mit Luftfüllung ist. Ein sehr gutes Ergebnis.

Stellvertretend für alle vier Modelle haben wir die Werte des ersten getesteten Samples für den Vergleich eingetragen. Die Unterschiede zwischen allen vier Laufwerken bewegen sich innerhalb der Messtoleranz. Auch wenn es für die MG06A noch einen extra Artikel im 8-TB-Round-up geben wird, sei hier schonmal verraten, dass das originale Toshiba-Laufwerk in allen Tests in etwa auf demselben Niveau ist, wie das von Synology angepasste Modell. Die Aussagekraft dieser Messung ist bedingt, da Synology eine Nutzung der HAT5300 außerhalb eines Synology Produkts nicht vorsieht. Um dies zu berücksichtigen, haben wir auch einen internen Test in unserer Synology RackStation RS820RP+ durchgeführt.

HAT5300 8 TB in der Synology RackStation RS820RP+

Synology liefert auf seiner Website eine Angabe von 23 % mehr Leistung beim Schreiben und beim Lesen. Zitat HAT5300 Features inkl. Fußnote, vom 03.02.2021: 

"Bis zu 23 % schnelleres sequenzielles Schreiben im Synology NAS³" und "Dank Tests und Optimierungen liefern die HDDs der HAT5300-Serie bis zu 23 % höhere kontinuierliche sequenzielle Leseleistung3in anspruchsvollen Umgebungen mit zahlreichen Nutzern." Fußnote ³: "Leistungstests wurden von Synology mit 12 Laufwerken in einem SA3600 in RAID 5-Konfiguration im Vergleich zu Laufwerken einer ähnlichen Klasse (Enterprise) mit IOMeter (64-KB-Blöcke) durchgeführt. Ergebnisse sind lediglich Referenzwerte. Die tatsächliche Leistung kann je nach Workload, Testmethode und Konfiguration von Geräten und Software abweichen."

Diese Aussage ist erst einmal beachtlich. Gerne hätten wir dies nachgemessen, jedoch steht uns weder eine Synology Enterprise NAS SA3600 zur Verfügung noch die HAT5300 in zwölffacher Ausführung. Dennoch haben wir die Synology HDDs auch in einem Synology NAS aus der RackStation-Serie getestet. Diese haben wir mit einem zusätzlichen 16-GB-Arbeitsspeicherriegel (Gesamt 18 GB, max. Ausbau für die RS820(RP)+) und einer 10G-Ethernet-Karte etwas aufgewertet, um beispielsweise bei den LAN-Werten nicht auf 1G-Ethernet beschränkt zu sein. Die SA3600 von Synology kommt bereits ab Werk mit 10G-Ethernet und 16 GB an Arbeitsspeicher.

Testaufbau

Da unser Redakteur bereits ein wenig Erfahrung mit der Leistungsfähigkeit der iSCSi-Komponenten in Synology RackStations gesammelt hat, beschränken wir uns auf SMB-Benchmarks im Netzwerkteil. Hier kamen die Crystal Disk Mark Versionen 6 und 8 zum Einsatz, sowie der Netzwerk Performance Tester. Für die interne Messung der Leistungsfähigkeit des Storagepools haben wir den Time-Befehl verwendet und eine 10 GB große Test-Datei transferiert. Diese Tests haben wir in verschiedenen Konfigurationen des Storagepools durchgeführt. RAID 0 mit zwei HDDs, RAID 0 mit 4 HDDs, RAID 10 mit 4 HDDs und RAID 5 mit 4 HDDs. Auf eine Konfiguration im RAID 1 oder einzeln haben wir aufgrund der vorangegangenen Messungen im Festplatten-Testsystem verzichtet.

Ergebnisse

Bei den internen Messungen des Storagepools haben wir halbwegs plausible Ergebnisse erhalten und können die Leistungsfähigkeit der HAT5300-Festplatten, was die sequenzielle Transferrate angeht, auf dem Niveau der MG06A von Toshiba einordnen. Das Ergebnis des Tests der RAID-5-Konfiguration sollte erfahrungsgemäß etwas höher ausfallen. Der Test wurde nach vollständig abgeschlossener Synchronisation des RAID durchgeführt. Die Synchronisation des RAID 5 dauerte 12 Stunden.

Synology Storagepool intern

Transferrate

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Daraufhin haben wir begonnen die SMB-Freigaben mit Crystal Disk Mark zu messen. Dazu nutzten wir sowohl die alte Version 6.0.2 als auch die aktuelle Version 8.0.1. Die alte Version verwenden wir weiterhin zur besseren Vergleichbarkeit, da uns hier die meisten Messergebnisse vorliegen und sich die Messmethode ab der Version 7 leicht geändert hat.

Crystal Disk Mark x64

sequenziell Lesen und Schreiben

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Egal mit welcher Größe gemessen wurde, die Ergebnisse sind besser als sie es eigentlich sein dürften. Hier gerät der Arbeitsspeicher als beschleunigender Zwischenspeicher unter Verdacht.

NAS Performance Tester 1.7

sequenziell Lesen und Schreiben

798.05XX


908.76XX
751.50XX


891.41XX
902.86XX


776.01XX
715.34XX


880.19XX
685.45XX


820.61XX
801.92XX


763.48XX
823.72XX


905.64XX
880.46XX


814.86XX
804.04XX


724.91XX
367.16XX


270.27XX
817.07XX


929.29XX
877.96XX


885.98XX
876.55XX


805.17XX
880.63XX


691.26XX
829.62XX


665.92XX
MB/s
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Auch beim NAS Performance Tester erhielten wir wieder Ergebnisse, welche auch auf eine erhebliche Beschleunigung durch den Zwischenspeicher hindeuten.

Für besonders Interessierte haben wir natürlich die Screenshots der einzelnen Tests in einer Galerie zusammengefasst. Die Ergebnisse sind nach der Storagepool-Konfiguration geordnet, beginnend mit RAID0_2H (2 HDD).

Bewertung

Vermutlich aufgrund des Arbeitsspeichers konnten wir bei den Benchmarks keine Ergebnisse erzielen, welche der Leistungsfähigkeit des RAID-Storagepools entsprechen. Auch das Kopieren von mehreren Hundert Gigabyte an Daten per SMB konnte nicht dazu beitragen den Zwischenspeicher Effekt aus unserer Messung herauszuhalten. 

Wir haben zwar nicht gefunden, was wir eigentlich messen wollten, jedoch zeigen uns die Ergebnisse deutlich, dass die Synology RackStation RS820RP+ in Verbindung mit einem RAID aus Synology HAT5300 Festplatten einen sehr leistungsfähigen Netzwerkspeicher ergibt. Für die Messungen hätten wir zwar auch den zusätzlichen Arbeitsspeicher aus der RS820RP+ entfernen können, um dann auf andere Ergebnisse zu hoffen, jedoch wäre dann unser Testsystem noch weiter von Synologys SA3600 entfernt, welche mit 16 GB ab Werk kommt.