1. Hardwareluxx
  2. >
  3. Tests
  4. >
  5. Hardware
  6. >
  7. Storage
  8. >
  9. WD Black NVMe SSD - Durchdachter Datenturbo

WD Black NVMe SSD - Durchdachter Datenturbo

Veröffentlicht am: von

Advertorial / Anzeige:

wd black adv teaser 2Die WD Black SSD bietet alles, um den heimischen PC zu beschleunigen und den Datenturbo einzuschalten. Dabei kann sie ihre maximale Leistung aufgrund eines durchdachten Designs nicht nur über einen langen Zeitraum abrufen, sondern gleichzeitig mit einer hohen Zuverlässigkeit punkten. 

Geht es um die gefühlte Leistung eines modernen PC-Systems, haben sicherlich der Prozessor und die Grafikkarte ihren Anteil. Ein großes Stück des Kuchens entfällt aber auf den verbauten Massenspeicher. Kurze Zugriffszeiten und hohe Transferraten sorgen nicht nur dafür, dass Daten schnell übertragen werden können, sondern sind auch ein Garant dafür, dass Anwendungen und Games im Nu geladen sind. Ebenso werden Savegames deutlich schneller abgerufen, als es bei herkömmlichen mechanischen Festplatten der Fall ist. Als kleiner Vergleich: Während die Leistung von mechanischen Festplatten bei rund 100 MB/s liegt, kann die WD Black SSD mit 1 TB bis zu 3.400 MB/s lesen und 2.800 MB/s schreiben. Möglich wird diese Leistung durch die Nutzung des NVMe-Interfaces, denn so wird die SSD direkt via PCI-Express angebunden.

Wer einmal in den Genuss gekommen ist, an einem System mit Flashspeicher zu arbeiten, möchte ganz sicher nicht mehr zurückwechseln. Egal ob bei einer Produktiv-Anwendung oder den neuesten Games, am Ende profitieren alle Anwendungsbereiche von den Vorzügen eines modernen 3D-TLC-Flash-Speichers.

Als ausgesprochen interessant erweist sich die WD Black NVMe SSD, die sich als durchdachtes Gesamtpaket präsentiert und bei WD vom Controller bis zum Speicher "in house" entwickelt wurde, was eine hohe Qualität und Zuverlässigkeit garantiert.

Der Spectrum-Controller sorgt für die Geschwindigkeit

Bei der WD Black NVMe SSD wird das moderne M.2-Format genutzt. So kann die SSD deutlich kompakter ausgeführt werden, als es bei klassischen 2,5-Zoll-SSDs der Fall ist. Damit besonders viel Speicherplatz auf kleinstem Raum untergebracht werden kann, setzt WD auf 3D-TLC, bei dem die Speicherzellen in 64 Layern gestapelt werden. Ideal ist das M.2 2280-Design gerade für sehr kleine Geräte, denn die WD Black SSD kann so problemlos in sehr kompakten Notebooks, aber auch in platzsparenden Mini-PCs verbaut werden. Da gleichzeitig aber fast alle aktuellen Mainboards mit entsprechenden Schnittstellen bestückt sind, gibt es praktische keine Beschränkungen.

Die hohe Performance kann Western Digital bei der WD Black SSD durch das NVME-Protokoll abrufen. Die moderne PCIe-Schnittstelle überträgt weitaus mehr Daten als das alte SATA-Protokoll, das SSDs mit 550 MB/s ausbremste. Die WD Black NVMe SSD kann sozusagen in den Turbo schalten und praktisch sechsmal so viele Daten über den Bus transferieren.

Eine der Schwierigkeiten bei einer kompakten M.2-SSD besteht darin, die Leistung über einen möglichst langen Zeitraum konstant zur Verfügung zu stellen. Wird die SSD zu heiß, muss gedrosselt werden. Um dem entgegenzuwirken, hat sich WD dazu entschlossen, bei der Black NVMe SSD auf den neuen, eigens entwickelten Spectrum Controller zu setzen.

Einer der Kniffe, den aktuell nur WD nutzt, besteht beispielsweise darin, dass wiederkehrende Routineoperationen direkt von zwei Sequencern abgearbeitet werden, die im Controller sitzen. Damit soll die Temperatur niedrig gehalten werden, sodass mehr Temperatur-Puffer besteht, wenn große Datenmengen über einen längeren Zeitraum geschrieben werden müssen. Aus diesem Grund wurde die WD Black NVMe SSD auf dem Flash Memory Summit als "Most Innovative Flash Memory Consumer Application" ausgezeichnet. 

Gleichzeitig setzt WD auf einen SLC-Cache mit dem Namen nCache 3.0. Daten, die über einen langen Zeitraum benötigt werden, verschiebt der Controller im Idle-Zustand der SSD vom schnellen SLC-Cache in den langsameren TLC-Bereich. Der Cache ist recht großzügig dimensioniert, werden doch einmal mehr Daten am Stück geschrieben, landen diese automatisch im TLC-Bereich. In normalen Anwendungsszenarien steht so meist die maximale Leistung bereit. 

Um auf Nummer sicher zu gehen, werden die WD Black PCIe-SSDs im WD F.I.T. Lab für ihre Kompatibilität mit zahlreichen High-End-PCs zertifiziert. So kommt es in der Praxis nicht zu unliebsamen Überraschungen. Ein derartige Kompatibilitätstest ist bei der Masse an Produkten am Markt sehr aufwändig. Im Falle der WD Black SSD kann man also sicher sein, dass nach dem Zusammenbau des Systems auch alles funktioniert und das Laufwerk mit der vorgesehenen Geschwindigkeit läuft. 

Dies macht sich auch bei einem Blick auf die Zahlen bemerkbar. WD gibt für die Black NVMe SSD mit 1 TB eine Dauerhaltbarkeit von 600 TBW an. Die MTTF wiederum liegt bei üppigen 1.750.000 Stunden.

Aber auch an anderer Stelle zeigt sich, dass es sich bei der WD Black SSD um ein durchdachtes Gesamtpaket handelt. Zum Lieferumfang gehört die WD SSD Dashboard Software, die mit einem großen Funktionsumfang aufwarten kann. So wird nicht nur ein Überblick über die Kapazität, sondern auch die restliche Lebensdauer der SSD geboten. Ebenso stellt das WD SSD Dashboard einen Einblick auf die aktuellen Temperaturen oder die aktuell abgerufene Leistung zur Verfügung. Darüber hinaus besteht an dieser Stelle die Option, ein Firmware-Update auszuführen oder die SSD sicher und vollständig zu löschen. Praktisch ist darüber hinaus, dass auch ein S.M.A.R.T.-Test ausgeführt werden kann, so kann man sich sicher sein, dass die SSD keinen Defekt aufweist. 

Rekorde sind problemlos möglich

Dass man mit der WD Black SSD auch Rekorde brechen kann, zeigte eine Demo auf der gamescom 2018. Dort installierte WD insgesamt acht seiner WD Black SSDs in einem PC  und betrieb sie im RAID0-Modus. Zur Seite standen dabei zwei Erweiterungskarten von ASUS, die über den PCI-Express-Bus jeweils vier der SSDs in das System integrierten.

Insgesamt konnten mit diesem extremen Setup knapp 18 GB/s über den PCI-Express-Bus übertragen werden. Solche Fabelwerte werden für die meisten Anwender zwar nicht mehr als ein Wunschtraum bleiben, es zeigt sich aber eindrucksvoll, was mit den WD Black SSDs in der Praxis möglich ist. 

Hersteller und
Bezeichnung
Western Digital Black NVMe SSD 1 TB
Homepage www.wdc.com
Technische Daten  
Formfaktor M.2 2280-S3-M
Interface PCIe 3.0 x4
Protokoll NVMe
Verfügbare Kapazitäten 250 GB, 500 GB, 1 TB
Cache -
Chipart BiCS4 3D TLC
Lesen (lt. Hersteller) 3.400 MB/s
Schreiben (lt. Hersteller) 2.800 MB/s
Dauerhaltbarkeit (TBW) 600
MTTF 1.750.000 Stunden
   
Herstellergarantie Fünf Jahre

Advertorial / Anzeige:

Social Links

Zu diesem Artikel gibt es keinen Forumeintrag

Das könnte Sie auch interessieren:

  • CMR/SMR: Der HDD-Guide zu den verschiedenen Aufnahmemethoden

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/CMR_SMR_TEASER

    SMR? CMR? PMR? Seit Mitte 2019 berichteten wir in unseren Artikeln zu Festplatten immer wieder von SMR-artigem Verhalten, ohne, dass die Festplatten als SMR gekennzeichnet sind. Letztes Beispiel war die WD Red 6 TB WD60EFAX, eine NAS-Festplatte mit SMR-Schreibcharakteristik. Mittlerweile hat... [mehr]

  • Western Digital WD Blue SN550 im Test: Modellpflege mit BiCS4 und mehr Lanes

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/WD_BLUE_SN550_02_709F0019FC424C08AE22A1282AC7B358_2

    Mit der WD Blue SN550 schickt Western Digital ein deutliches Upgrade seiner Mittelklasse-SSD ins Rennen und setzt sowohl auf neue NANDs wie auch auf mehr Bandbreite. Letzteres war bereits bei der Vorgängerin der Fall, die in unserem Review dennoch nur bedingt überzeugen konnte. Ob sich das nun... [mehr]

  • Corsair Force Series MP600 im Test: Cooler dank Kühler

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/CORSAIR_FORCE_SERIES_MP600_04

    Mit der Force Series MP510 bietet Corsair seit gut anderthalb Jahren eine SSD an, die gleichermaßen in Reviews wie bei Nutzern gut ankam. Beflügelt von PCIe 4.0 soll mit der Force Series MP600 ein würdiger Nachfolger zumindest für die X570-Plattform bereitstehen. Wie gut das klappt, prüfen... [mehr]

  • Gigabyte Aorus RAID SSD im Test: die extreme Alternative

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/AORUS_RAID_11_65B5112BE41C4B0EB3A24B91D9E064CA

    8x3 statt 4x4: So oder so ähnlich dürfte die Rechnung der Gigabyte-Ingenieure gewesen sein, als sie die Aorus RAID SSD entworfen haben. Statt einer einzelnen SSD mit möglichst hoher Performance und PCIe 4.0 setzt Gigabyte direkt vier SSDs mit je zwei PCIe-3.0-Lanes wahlweise im RAID 1 oder... [mehr]

  • Toshiba RC500 im Test: Ist das noch Mittelklasse?

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/TOSHIBA_RC500_TEASER_100

    Toshiba? Kioxia? OCZ? Wenn sich ein Produkt mit gleich drei bekannten Herstellernamen ankündigt, sorgt das zunächst für Verwirrung. Dabei verweist die Modellbezeichnung RC500 eigentlich gleich auf den Vorgänger RC100, dem wir letztes Jahr einen Preis-Leistungs-Award verliehen haben. Dass also... [mehr]

  • Die SSD-FAQ: Aktuelle SSD-Technologien im Überblick

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/IMG_4132B

    In Kooperation mit WD Einen aktuellen PC ohne Solid-State-Drive zu konfigurieren, dürfte bereits seit einigen Jahren für viele Anwender undenkbar sein. Zu groß sind die Vorteile zumindest einer SSD als Systemlaufwerk gegenüber klassischen Festplatten. Doch wenn man auf die Suche nach einer... [mehr]