Samsung Portable SSD T3 mit 2 TB im Test

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samsung t3 teaser kleinDie Samsung Portable SSD T3 ist klein, schnell und sieht darüber hinaus noch ausgesprochen gut aus. In unserem Test zeigt die kleine SSD, dass sie aktuell für Anwender, die viel Leistung in einem möglichst kompakten Gehäuse benötigen, die erste Wahl ist.

Vor einem guten Jahr erweiterte Samsung mit der T1 das eigene Portfolio um eine neue Kategorie, eine äußerst kompakte, schnelle SSD, die es wahlweise auch mit einem üppig dimensionierten Speicherplatz gab. Schon damals attestierten wir der T1 aktuell praktisch konkurrenzlos zu sein. In den letzten zwölf Monaten haben andere Hersteller versucht nachzuziehen, sodass Samsung zur diesjährigen CES mit der T3 den Nachfolger vorgestellt hat. Eines können wir schon vorwegnehmen: Auch dieses Mal lautet das Urteil, dass Samsung wieder einmal konkurrenzlos bleibt.

Dabei wechselt Samsung in diesem Jahr Technik und setzt auf V-NAND der 48 Layer besitzt und entsprechend eine noch kompakte Bauform bei einer gleichzeitig weiter gesteigerten Geschwindigkeit ermöglichen soll. Zumindest ersteres bestätigt ein Blick auf das Datenblatt sogleich: War bei der T1 noch bei „knapp bemessenen“ 1 TB das Ende der Fahnenstange erreicht, wird die T3 mit maximal 2 TB angeboten. Wer nicht gleich rund 800 Euro für das Top-Modell ausgeben möchte, dem stehen Versionen mit 250 GB, 500 GB und 1 TB zur Verfügung. Die genutzte Speicher-Technik ist aber nicht der einzige Unterschied. Samsung setzt beim Gehäuse nun auf Aluminium und hat beim Anschluss auf den moderneren Typ-C-Anschluss gewechselt.

Eine Sache hat die T3 dann aber doch mit ihrem Vorgänger gemeinsam. Verglichen mit Samsungs Desktop-Laufwerken war schon die T1 etwas teurer. Das gilt auch für die T3, für die 129 Euro (250 GB), 209 Euro (500 GB), 408 Euro (1 TB) oder die schon erwähnten 800 Euro (2 TB) eingeplant werden müssen.

Hersteller und
Bezeichnung
Samsung Portable SSD T3 2 TB
Straßenpreis ab 800 Euro
Homepage www.samsung.com
Technische Daten  
Formfaktor Externe SSD (USB 3.0, Typ C) 
Kapazität (lt. Hersteller) 2.000 GB
Verfügbare Kapazitäten 250 GB, 500 GB, 1 TB, 2 TB
Chipart Samsung TLC V-NAND mit 48 Layern
Transferrate (lt. Hersteller) 450 MB/s
   
Herstellergarantie Drei Jahre
Lieferumfang USB 3.0 Kabel (Typ C auf Typ A)

Die Samsung Portable SSD T3 im Detail

Bei der T1 setzte Samsung noch auf ein Gehäuse, das teilweise auf geriffelten, schwarzen Kunststoff, teilweise auf ein Glossy-Finish zurückgreifen konnte. Bereits dieses Design konnte überzeugen, mit der neuen Generation macht man aber doch noch einmal einen großen Schritt nach vorn.

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Samsung T3

Der Großteil des Gehäuses besteht nun aus Aluminium, das Samsung in einem schicken Titan-Ton einfärbt. Ganz ohne Kunststoff geht es dann aber auch bei der T3 nicht. Allerdings verzichtet Samsung auf ein Glossy-Finish. Beide Maßnahmen führen dazu, dass das Gehäuse einerseits deutlich hochwertiger, andererseits merklich unempfindlicher wird.

Im direkten Vergleich mit der T1 fällt aber auf, dass Samsung seine jüngste Mobile-SSD etwas vergrößert hat. Mit 74 x 58x 10,5 mm ist aber auch die T3 extrem klein, der Vorgänger war aber eben noch einmal in jeder Dimension ein paar Millimeter knapper bemessen – in der täglichen Praxis macht sich das aber nicht wirklich bemerkbar, auch die T3 kann flott in die Hosentasche gesteckt werden, ohne dass sie störend wäre.

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Samsung T3

Ein großer Unterschied zum Vorgänger-Modell wird bei einem Blick auf das Anschlusspanel sichtbar. Wurde im Vorjahr noch der Micro-USB-3.0-Stecker genutzt, hat man sich 2016 für den zeitgemäßen USB Typ-C-Anschluss entschieden. Leider setzt Samsung aber auf eine Gen 1-Lösung, sodass maximal USB 3.0 unterstützt wird, für USB 3.1 hätte es Gen 2 sein müssen. Vereinfacht gesagt: An dieser Stelle bietet die T3 leistungstechnisch nicht mehr als der Vorgänger, sehr praktisch ist es aber, dass das Kabel nicht mehr falsch angesteckt werden kann. Im täglichen Leben erweist sich das schneller als Vorteil, als man eigentlich meinen könnte.

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Samsung T3

Ein weiterer Vorteil gegenüber der T1: War deren Kabel noch recht kurz und starr, kommt die T3 mit einem ca 35 cm langen Kabel mit Typ-C- und Typ-A-Stecker. Das ist nicht nur länger, sondern auch deutlich flexibler.

Software

Bereits bei der T1 setzte Samsung auf eine Verschlüsselungslösung. Entsprechend ist es nicht überraschend, dass auch die T3 wieder über ein solches Feature verfügt. Um von der AES-256-Bit-Verschlüsselung Gebrauch machen zu können, muss zunächst eine Software installiert werden, die für Windows und Mac OS direkt auf der SSD hinterlegt wurde. Als dritte Option gibt es auch eine passende Android App. Wird die T3 an ein Smartphone mit Typ-C-angeschlossen, kann auch so auf die T3 zugegriffen werden.

samsung t3 software
Samsung T3

Samsungs Software erweist sich als einfach und intuitiv. Über sie kann nicht nur das Passwort für die Verschlüsselung festgelegt werden, das Sicherheitsfeature kann natürlich aktiviert und deaktiviert werden. Ebenso kann der Laufwerksname geändert werden.

Wie immer lässt sich die von Samsung implementierte Hardware-Verschlüsselung nur schwer abschätzen, wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte am besten zu einer anerkannten Software-Lösung greifen.

Leistung

Dass leistungstechnisch gegenüber der T1 keine riesigen Fortschritte zu erwarten sind, legt ein Blick auf das Datenblatt nahe, denn Samsung kommuniziert einen maximalen Wert von 450 MB/s. Eine Überraschung ist das nicht, denn schließlich nutzt Samsung trotz des Typ-C-Steckers noch den USB-3.0-Standard – und schneller geht es da eben nicht. Die T3 kommt mit einer 2 TB großen Partition im exFAT-Format zum Kunden, auf der sich die bereits erwähnte Software befindet.

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Samsung T3

In unseren Tests hatte die T3 dann auch keine Probleme eine extrem hohe Leistung abzurufen. Im Aja-Test unter MacOS erreichten wir beispielsweise schreibend 380 MB/s und lesen 425 MB/s.

samsung t3 quickbench standard
Samsung T3
samsung t3 quickbench large
Samsung T3
samsung t3 quickbench extended
Samsung T3

Weitere Tests zeigen, dass die maximale Geschwindigkeit ab rund 1.024 kB großen Dateien erreicht wird und dann konstant gehalten werden kann. Aber auch wer häufig mit kleinen Datenblöcken arbeitet, muss sich keine Gedanken machen, denn bereits bei 64 kB großen Blöcken werden mehr als 200 MB/s erreicht – zu Einschränkungen sollte es mit Blick auf die Blockgröße bereits hier keineswegs kommen. Die Nutzung der Verschlüsselung hatte übrigens keinen größeren Einfluss auf die Performance.


Bereits die Samsung Portable SSD T1 war eine exzellente externe SSD, die problemlos als schnelles Produktivlaufwerk genutzt werden konnte. Der Nachfolger, die Portabel SSD T3 macht nun alles noch einmal einen Tick besser.

In allen unseren Benchmarks konnte die SSD mit einer erstklassigen Leistung aufwarten, die auch über einen langen Zeitraum gehalten werden konnte. Dabei wird das Laufwerk zwar ordentlich warm, einen signifikanten Leistungseinbruch konnten wir aber nicht feststellen. Die T3 bewegt sich dabei lesend stets an der Leistungsgrenze des USB-3.0-Standard, einen deutlichen Schritt nach vorne gibt es erst bei einem Wechsel auf USB 3.1. Durch die Nutzung der neuen V-NAND-Chips mit 48 Layern kann Samsung den Speicherplatz noch einmal merklich erhöhen, sodass nun auch ein Modell mit 2 TB angeboten werden kann. In Kombination mit der hohen Leistung wird die T3 so schnell zum Wunsch-Objekt für all diejenigen, die viel mit großen Daten arbeiten.

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Samsung setzt bei der T3 zwar schon auf den modernen Typ-C-Anschluss, nutzt aber noch eine Gen1-Lösung, sodass nur USB 3.0 als Protokoll zur Verfügung steht – das dürfte für etwas Verwirrung bei den Käufern sorgen. An die Vorteile des verdrehsicheren USB-Steckers gewöhnt man sich aber in Windeseile. Beim Gehäuse hat Samsung darüber hinaus noch einmal einen großen Schritt nach vorn gemacht. Zwar ist die T3 gegenüber dem direkten Vorgänger ein wenig größer geworden, dafür wirkt das neue Modell mit seinem Metall-Gehäuse noch einmal deutlich hochwertiger.

Die Samsung Portabel SSD T3 steht, wie bereits die T1 vor einem Jahr, allein auf weiter Flur und kombiniert wie kein zweites externes Laufwerk eine hohe Leistung mit viel Speicherplatz und einem schicken und überaus kompaktem Gehäuse. Schade nur, dass USB 3.1 noch in der Feature-Liste fehlt. Unseren Excellent Hardware-Award hat sich die kleine SSD dennoch redlich verdient.

eh samsung t3

Positive Aspekte der Samsung Portable SSD T3:

Negative Aspekte der Samsung Portable SSD T3:

Preise und Verfügbarkeit
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