Test: Sechs externe Festplatten im 2,5-Zoll-Format

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palit-680-logoIn Zeiten von schnellen SSDs ist es heutzutage nicht unüblich, dass Festplatten gar nicht mehr innerhalb des Desktop-PCs oder des Notebooks eingesetzt werden. Viel praktischer ist es doch, seinen Speicherknecht in Form eines handlichen Gehäuses über eine schnelle Datentransferschnittstelle nur dann anzubinden, wenn es nötig wird. Damit hat man die Daten nicht nur schnell griffbereit, sondern spart auch noch Strom. Wenn sowohl Speicherlösung als auch der PC über USB 3.0 verfügen, ist das alles kein Problem und die Daten sind sogar in Windeseile transferiert. Für genau dieses Einsatzgebiet haben wir uns sechs verschiedene externe HDD-Lösungen von A-DATA bis Western Digital angeschaut.


Mit steigender Datendichte bei den 2,5-Zoll-Notebook-HDDs wächst auch deren Potential als langfristige Backup-Lösung im schicken Case. Vorbei sind die Zeiten, in denen man mühselig eine weitere Platte in den Tower schrauben musste, weil plötzlich der Speicherplatz ausging. Moderne externe HDDs kommen im schicken Alu-Kleid, bieten USB 3.0 und teilweise sogar WLAN. Mit Kapazitäten von bis zu zwei Terabyte stehen auch genügend Reserven für die Zukunft bereit. Auf den folgenden Seiten zeigen wir einige aktuelle Produkte, deren technische Details nun kurz in Tabellenform vorgestellt werden:

Technische Details
Hersteller ADATA Patriot Memory Seagate
Modellreihe Dash Drive Elite HE720 Gauntlet Node Backup Plus Portable
Modellnummer AHE720-500GU3-CTI PCGTW25S STBU500101
Bezugsquelle Hersteller Hersteller Hersteller
Straßenpreis ab 80 € ab 101 € ab 57 €
Homepage www.adata-group.com www.patriotmemory.com/ www.seagate.com
Technische Daten
Ausmaße (L x B x H) 117 x 79 x 8,9 mm 139 x 86 x 24,4 mm 123 x 81,1 x 14,5 mm
Gewicht 164 g 181 g 224 g
Gehäusematerial gebürsteter rostfreier Stahl Kunststoff Kunststoff
Anschlüsse Micro-B USB 3.0 Micro-B USB 3.0 Micro-B USB 3.0
Kapazität (lt. Hersteller / formatiert) 500 GB / 465,5 GiB  - 500 GB / 465,5 GiB
Kabellänge 32 cm 60 cm 48 cm
Besonderheiten flache Bauweise, Stahlgehäuse Leergehäuse, WLAN-tauglich

Dashboard-Software mit Facebook,

Youtube und Flickr Synchronisation

Herstellergarantie 3 Jahre 2 Jahre 2 Jahre

 

Technische Details
Hersteller Silicon Power Western Digital Western Digital
Modellreihe Armor Series A80 My Passport My Passport Edge
Modellbezeichnung SP010TBPHDA80S3B WDBY8L0020BBK WDBK6Z5000ATT
Bezugsquelle Hersteller Hersteller Hersteller
Straßenpreis ab 171 € ab 159 € ab 84 €
Homepage www.silicon-power.com www.wdc.com www.wdc.com
Technische Daten
Ausmaße (L x B x H) 139 x 96 x 18 mm 111 x 82 x 15 mm 110 x 81,6 x 12,8 mm
Gewicht 270 g 140 g 134 g
Gehäusematerial Kunststoff Kunststoff Aluminium
Anschlüsse Type A USB 3.0 Micro-B USB 3.0 Micro-B USB 3.0
Kapazität (lt. Hersteller / formatiert) 1000 GB / 931 GiB 2000 GB / 1862 GiB 500 GB / 465,5 GiB
Kabellänge 1x 11 cm, 1x 78 cm 48 cm 48 cm
Besonderheiten

wasserdichtes Anti-Shock Gehäuse

WD SmartWare, Hardware-basierte Verschlüsselung WD SmartWare, Hardware-basierte Verschlüsselung
Herstellergarantie 3 Jahre 2 Jahre 2 Jahre

Wie anhand der Tabelle gut zu erkennen ist, schwanken nicht nur die Ausstattungsmerkmale, sondern auch der Preis und die potentielle Käuferzielgruppe. Auf der einen Seite hat man Leergehäuse wie die Gauntlet Node von Patriot Memory, die mit flexibler Erweiterbarkeit und WLAN punkten, während auf der anderen Seite feste Lösungen in unterschiedlichen Chassis um die Gunst des Kunden buhlen. Um einen besseren Eindruck der Probanden zu vermitteln, sehen wir uns nun jedes der hier gezeigten Modelle im Detail an.


Der bekannte Hersteller ADATA ist in diesem Roundup mit seinem ultra-schlanken Dash Drive Elite HE720 vertreten. Das aus rostfreiem Stahl gefertigte Gehäuse inklusive der darin verbauten Festplatte misst gerade einmal 8,9 mm und ist damit weltweit die erste externe Festplatte dieser Größe. Darüber hinaus bewirbt ADATA das gebürstete Aluminium-Gehäuse mit einer Kratzfestigkeit von 9H. Die Festplatte im Inneren stammt aus Seagates "Momentus Thin"-Serie und fasst eine Kapazität von 500 GB, die sie auf einer einzigen Magnetscheibe mitbringt. Die Umdrehungsgeschwindigkeit liegt bei 5400 rpm und es liegt ein 16-MB-Cache vor. Zwar listet der CrystalDisk-Screenshot beim Auslesen der SMART-Werte einen Freifallsensor, unsere Anfrage bei Seagate hat diesen jedoch nur als Platzhalter herausgestellt.

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Als Sicherungs-Lösung stellt ADATA dem Käufer den "One Touch Backup"-Button bereit, der in Kombination mit ADATAs "One Touch Backup"-Software in der Lage ist ein Backup anzufertigen oder Daten zu synchronisieren. Die Software ist jedoch sehr einfach gehalten und verfügt auch nur über eine rudimentäre Oberfläche. Auf Komfort und Design wurde hier bewusst verzichtet. Dank der verbauten Seagate-Platte kann sich das Dash Drive in der Performance klar vom Rest absetzen: Mit einer durchschnittlichen Leserate von 92 - 97,5 MB/s und einer Schreibrate von 74 - 86 MB/s liegt das Dash Drive eindeutig an der Spitze.


Als einzigen Vertreter der Fraktion der Leergehäuse haben wir von Patriot Memory die Gauntlet Node: Das Chassis kann mit einer beliebigen 2,5-Zoll-Festplatte (SATA) mit maximal 9,5-mm-Bauhöhe ausgestattet werden und gewährt dem Käufer sowohl per USB 3.0 als auch WLAN Zugriff auf die Daten. Das WLAN ist nach 802.11 a/b/g/n (ein Stream für maximal 150 Mbit/s Bruttodatenrate) spezifiziert und Patriot Memory hat das Gehäuse sogar mit einem kleinen Akku (Lithium-Ion Polymer, 12,5 Wh, 3350 mAh) ausgestattet, der die verbaute Festplatte über einen gewissen Zeitraum (5,5 Stunden lt. Hersteller) mit Strom versorgt, wenn der externe Adapter nicht eingesteckt ist. Passend dazu hat die Gauntlet Node einen eigenen Ein/Aus-Taster. Strom erhält das Gehäuse über ein weiteres USB-Adapterkabel, welches entweder an einen PC/Notebook angeschlossen werden kann oder an den beiliegenden Stromstecker für die Steckdose (mehrere Klipp-Adapter für unterschiedliche Steckdosen liegen bei).

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Das angesprochene WLAN stellt die Gauntlet Node über einen integrierten Hotspot bereit, zu dem man die Clients (inkl. iOS- und Android-Geräte) einfach verbinden kann. Für beide Mobilplattformen bietet Patriot Memory eine "Gauntlet Connect" genannte App an, die den Zugriff auf die Daten herstellt und Streaming ermöglicht. Über das web-basierte Frontend lassen sich mit den gängigen Browsern die Einstellungen des Gauntlet Node komfortabel ändern. Wir empfehlen unmittelbar nach Inbetriebnahme das Login-Kennwort sowie die WLAN umgehend zu individualisieren, um unerwünschte Benutzer auszusperren. Als Verschlüsselungsmodi stehen WEP, WPA-PSK und WPA2-PSK bereit. Angesichts bekannter Angriffs-Tools und erforschter Lücken raten wir dringend zum Einsatz von WPA2. Einmal eingerichtet, gestattet Patriot Memory bis zu acht Benutzern den parallelen Zugriff auf die Gauntlet Node. In unseren Tests mit iPhone und iPad klappte dies auch problemlos.

Sowohl Funkkanal als auch IP-Adressbereich sind für den Käufer nicht veränderbar. Die Gauntlet Node kann damit ausschließlich als unabhängiges Funktnetz betrieben werden, sie lässt sich mangels ausreichender Einstellungsoptionen nicht in bestehende Funknetze einbinden. Der Mehrbenutzer-Zugriff erfolgt über ein einziges Konto, eine undividuelle Rechtevergabe ist nicht vorgesehen.

Wir haben die Gauntlet Node exemplarisch mit einer 1-TB-HDD von Samsung (HN-M101MBB) ausgestattet und erhielten dabei eine Leserate von 81 - 85 MB/s und Schreibraten von 69 - 78 MB/s über USB 3.0. Mit der Auswahl einer schnellen/langsamen Mobilfestplatte hat man hier als Käufer die USB-Performance zum Großteil selbst in der Hand. Das WLAN verhielt sich unauffällig und zum problemlosen Streaming über kurze Entfernungen ausreichend. Größere Distanzen lassen sich damit allerdings nicht überbrücken, sowohl Gauntlet Node als auch Client sollten schon im selben Raum sein. Repräsentative Messreihen waren mit der iPhone/iPad-App aber nicht möglich, sodass wir es bei einem einfachen Funktionstest belassen haben.


Seagates 3,5-Zoll-Version der Backup Plus (zum Test) haben wir uns bereits angeschaut, nun ist der kleinere Bruder mit 2,5-Zoll-Festplatte an der Reihe. Die Backup Plus Portable löst damit die ehemalige Go Flex ab. Unser Exemplar ist mit einer Kapazität von 500 GB ausgestattet und kommt in silbernem Gehäuse daher. Hinsichtlich des Speicherplatz stehen weitere Versionen mit 750 GB bzw. 1 TB bereit und als Farbe kann zusätzlich noch Blau, Schwarz und Rot ausgewählt werden. Besonders praktisch ist hier der eigentliche PC-Anschluss: Über separat erhältliche Adapterkabel kann die Backup Plus per USB 3.0 (Standard, im Lieferumfang enthalten) auch über Thunderbold, eSATA und FireWire 800 (nicht im Lieferumfang enthalten) angeschlossen werden.

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Die mitgelieferte Backup-Software "Seagate Dashboard" (für Windows und Mac) kann sich nach Eingabe der Account-Daten mit Facebook, Youtube und Flickr synchronisieren. So lassen sich die dort gespeicherten Bilder/Videos lokal sichern ("Save") oder eben die von der Platte in die beiden Netzwerke hochladen ("Share"). Zusätzlich eröffnet die Software natürlich auch herkömmliche Backup-Optionen zur Sicherung des lokalen PCs (ganzes Laufwerk, einzelne Ordner etc.), wobei diese Option ausschließlich der Windows-Suite vorbehalten ist. Wem der gekaufte Speicherplatz nicht reicht, der kann zusätzlich Seagates kostenpflichtiges Cloud-Angebot zur Kapazitäts-Erweiterung in Anspruch nehmen. Die durchschnittliche Leserate der Backup Plus Portable liegt zwischen 62 und 70 MB/s, während sich die Schreibrate bei 62 bis 66 MB/s einpendelt. Damit reicht es leider nicht für einen Podiumsplatz, denn einige der anderen Laufwerke bringen in beiden Kategorien ~15 MB/s mehr auf die Waage.


Wie der Name der Armor Series von Silicon Power bereits nahelegt, handelt es sich bei diesen Exemplaren um besonders robuste Gehäuse, die einigen Widrigkeiten widerstehen können. Die A80 ist nicht nur schockresistent (gemäß MIL-STD-810F 516.5 procedure IV), sondern auch bis zu einer Tiefe von einem Meter über 30 Minuten wasserdicht (IEC529 IPX7). Neben dem normalen USB-3.0-Anschlusskabel ist eine verkürzte Steckverbindung mit im Lieferumfang, die sich seitlich im Gehäuse verstauen lässt. Die HDD im Inneren des Gehäuses stammt von Toshiba (MQ01ABD100), besitzt eine Kapazität von einem Terabyte (auf 2 Platter), 5400 rpm und 8 MB Cache. Um die Datensicherheit weiter in den Vordergrund zu rücken, wäre eine HDD mit eigenständigem Freifallsensor noch das i-Tüpfelchen gewesen.

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Wer etwas weniger Speicherplatz benötigt, kann problemlos zu anderen Varianten mit 500, 640 oder 750 GB greifen. Eine Backup-Software ist nicht unmittelbar im Lieferumfang enthalten, kann aber von der Hersteller-Website heruntergeladen werden. Mit der auf den Namen "SP Widget" getauften Lösung lassen sich dann Backups anfertigen und auch eine Verschlüsselungsfunktion nutzen. Allerdings erhält man den Download-Link nur nach Preisgabe einer E-Mail-Adresse. Die Toshiba-Platte lieferte in den Benchmarks durchschnittliche Leseraten von 87 - 91 MB/s, während die Schreibrate zwischen 82 und 91 MB/s variierte.


Aus der traditionellen "My Passport"-Serie von WD haben wir uns das Flagschiff mit 2 TB zum Test besorgt. Wer nicht unbedingt das Maximum an Kapazität benötigt, kann auch auf kleinere Varianten bis hinunter zu 500 GB greifen. Das Gehäuse ist solide geformt, obwohl es aus Kunststoff gefertigt wurde. Je nach Geschmack kann der Käufer zwischen fünf verschiedenen Farbgebungen (Silber, Blau, Rot, Weiß und Schwarz) wählen. Neben dem USB-Anschluss ist noch eine kleine Betriebs-LED angebracht. Die Platte im Inneren stammt natürlich von WD selbst, es handelt sich um eine WD WD20NMVW (5200 rpm, SATA 3 Gbit/s, 8 MB Cache).

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Auf der My Passport befindet sich wie üblich die WD-eigene Software "SmartWare" zu Sicherungszwecken, ebenso wie WD Drive Utilities und Security für Passwortschutz und Aktivierung der hardware-basierten Verschlüsselung. Beides kann sowohl unter Windows als auch OS X installiert werden. SmartWare listet dabei automatisch den Inhalt der gefundenen Laufwerke in Form von Kategorien auf, sodass Bilder, Videos oder Dokumente schnell gefunden und gesichert werden können. In unseren beiden Benchmark-Tools belegte die My Passport einen Platz im Mittelfeld: Die Leserate lag zwischen 64 und 89 MB, die Schreibrate zwischen 64 und 78 MB/s.


Als zweiten Probanden aus dem Hause WD haben wir uns die My Passport Edge angeschaut. Unser vorliegendes Exemplar ist zwar die "For Mac"-Variante, nach einer kurzen Umformatierung des Dateisystems lässt sie sich aber unter jedem Mac/PC nutzen. Das Gehäuse besteht aus einer soliden anodisierten Aluminium-Schale in silberner bzw. schwarzer Farbgebung. An der Unterseite befinden sich außerdem vier kleine Gummistützen zum besseren Halt. Bei der verbauten Festplatte handelt es sich um eine hauseigene WD5000LMVW (5400 rpm, SATA 3 Gbit/s, 8 MB Cache) aus der Serie WD Blue.

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Im Lieferumfang befindet sich ansonsten nur das USB-3.0-Anschlusskabel sowie die Kurzanleitung. Die WD-Software befindet sich auf der Festplatte und kann von dort aus installiert werden, genauso wie bei den anderen "My Passport"-Drives. Updates können jederzeit von der WD-Website heruntergeladen werden. Die Performance der Edge liegt mit einer durchschnittlichen Leserate von 85 bis 88 MB/s und einer Schreibrate von 51 bis 81 MB/s etwas oberhalb der vorherigen My Passport, kommt aber nicht durchgängig an die A80 oder das Dash Drive der Konkurrenz heran.


Hardware

Software / Treiber

Sonstige Einstellungen und Anmerkungen

Getestet wurden alle Probanden im direkten Anschluss über den Onboard-Controller (NEC-Chipsatz) des ASUS Sabertooth.


Die Zugriffszeit der externen Speicher unter HDTach liegt im für Notebook-HDDs üblichen Bereich rund um 17 bis 19 ms, nennenswerte Ausreißer sind nicht zu erkennen.

HDTach Random Access Time

Kommen wir nun zur Messung der Leserate unter HDTune:

HDTune Minimum Read

HDTune Maximum Read

HDTune Average Read

Die Probanden zeigen auch hier die für 2,5-Zoll-Festplatten typischen Leistungswerte. Im direkten Leistungsvergleich fällt lediglich Seagates Backup Plus Portable etwas aus dem Rahmen. Das Dash Drive Elite von ADATA macht positiv auf sich aufmerksam und führt das Testfeld an.

Die Ergebnisse des Schreibtests sehen wie folgt aus:

HDTune Minimum Write

HDTune Maximum Write

HDTune Average Write

Die Schreibrate der einzelnen Geräte zeigt ein ähnliches Bild wie bereits die Leserate: Das Testfeld wird vom Dash Drive angeführt, während die Backup Plus Portable ein wenig den Anschluss verliert.


Wer anstelle von internen HDDs lieber externe Boliden einsetzen möchte, der hat die Qual der Wahl. Unterschiedliche Kapazitäten, Gehäusefarben sowie Materialien und Softwarebeigaben machen es dem interessierten Käufer nicht leicht. Hinsichtlich der zu erwartenden Performance kann man zum Glück keinen völligen Fehlgriff tätigen, man sollte sich aber eines gewissen Leistungsgefälles bewusst sein: Alle Probanden liefern durchschnittliche Leseraten im Bereich von 62 bis 97 MB/s und können mit Schreibraten zwischen 51 und 91 MB/s aufwarten. Als Klassenprimus hat sich das Dash Drive Elite HE720 von ADATA erwiesen, unmittelbar gefolgt von Silicon Powers Armor A80. Beide bieten als zusätzlichen Bonus einen erweiterten Garantiezeitraum von 3 Jahren. Wer zu einer dieser Lösungen greift, wird sicherlich nicht enttäuscht werden.

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Wem es hauptsächlich um Speicherplatz geht, der nicht unbedingt rasend schnell sein muss, dem empfehlen wir die Standard-Edition von WDs My Passport. Dort sind Kapazitäten von bis dato 2 Terabyte möglich, deren Befüllung/Entleerung dafür aber etwas länger dauert. Wer jedoch eher performanceorientierte Ambitionen hat und recht häufig mittelgroße Datenmengen dabei möglichst schnell verschieben möchte, dem sei ADATAs Dash Drive Elite HE720 ans Herz gelegt: Dort erhält man die höchste Lese/Schreib-Leistung aller hier gezeigten Probanden. Outdoor-Enthusiasten, deren Datenträger viel physischen Stress verkraften müssen (inkl. einer unsanften Landung im Wasser), greifen am besten zur Armor A80 von Silicon Power, die bestens gegen externe Einflüsse geschützt ist und außerdem einen gute Lese/Schreibdurchsatz mitbringt. Die Gauntlet Node von Patriot Memory ist hingegen flexibel erweiterbar und bietet Zugriff über WLAN. Sie ist angesichts des verhältnismäßig hohen Einstiegspreises und der fehlenden HDD aber nur etwas für Käufer, die es genau auf deren spezifische Funktionen abgesehen haben.