Roundup: Acht USB-3.0-Sticks mit 64 GB

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usb-stick-roundupFlashspeicher wird immer günstiger. So verwundert es auch nicht, dass immer mehr Hersteller große USB-Sticks auf den Markt bringen. Durch die neue USB-3.0-Schnittstelle können selbst große Datenmengen in kürzester Zeit übertragen werden, da sie gegenüber USB 2.0 einen um mehr als das Achtfache erhöhten Durchsatz bietet. Es ist jedoch nichts Neues, dass die Hersteller die Geschwindigkeit ihrer Produkte etwas beschönigen und nur die optimalen Werte abdrucken. Um etwas Licht in das inzwischen unübersichtliche Angebot zu bringen, haben wir uns entschlossen, ein kleines Round-up mit acht Modellen mit einer Kapazität von jeweils 64GB zu erstellen.

Bevor wir mit dem Test beginnen, wollen wir uns einen kleinen Überblick über das Testfeld verschaffen. Alle Sticks sind mit USB 3.0 ausgestattet, was eine theoretische Datenrate von 500 MB/s ermöglicht und verfügen über ein Volumen von 64 GB. Damit sind vor allem als mobile Datenträger für hochauflösende Videos interessant.

  Nobility N005 Pro DataTraveler Elite 3.0 DataTraveler HyperX 3.0 DataTraveler Ultimate 3.0 G2
Hersteller ADATA Kingston Kingston Kingston
Kapazität 64 GB 64 GB 64 GB 64 GB
Herstellerangabe Lesen/Schreiben 180/90 MB/s 70/30 MB/s 225/135 MB/s 100/70MB/s
Abmessungen 90 x 20.5 x 11.5 mm 69,1 x 21,6 x 11,1 mm 75 x 23,3 x 15,9 mm 73,7 x 22,2 x 16,1 mm
Garantie 10 Jahre 5 Jahre 5 Jahre 5 Jahre
Sonstiges Status-LED Status-LED; Schlaufe Status-LED; Schlaufe
Preisvergleich 94 Euro 75 Euro 100 Euro 90 Euro
Verfügbare
Kapazitäten
8/16/32/64 GB 16/32/64 GB 64/128/256 GB 16/32/64 GB

 

  JumpDrive Triton Supersonic Magnum Flexi-Drive Ultimate SuperCrypt Pro
Hersteller Lexar Patriot Sharkoon Super Talent
Kapazität 64 GB 64 GB 64 GB 64 GB
Herstellerangabe Lesen/Schreiben 155/150 MB/s 200/120 MB/s 200/120 MB/s 240/140 MB/s
Abmessungen 63,2 x 22,1 x 10,4 mm 79 x 27 x 9,3 mm 79 x 27 x 9,3 mm 95 x 34 x 15,4 mm
Garantie lebenslang 5 Jahre 2 Jahre 2 Jahre
Sonstiges Status-LED; Schlaufe Status-LED Status-LED;
AES-256Bit Verschlüsselung
Preisvergleich 120 Euro 83 Euro 94 Euro 143 Euro
Verfügbare
Kapazitäten
16/32/64 GB 64/128 GB 64/128 GB 32/64/128/256 GB

Die nominell höchsten angegebenen Werte sind immerhin 240 MB/s beim SuperCrypt Pro von Super Talent. Beim Schreiben liegen alle Sticks etwas niedriger, hier liegt Lexars JumpDrive Triton mit 150 MB/s in Führung. Ob sich diese Werte im Test tatsächlich erreichen lassen, wird sich später zeigen. Große Unterschiede gibt es auch bei der gewährten Garantie - hier liegen die Hersteller zwischen zwei Jahren und 10 Jahren bzw. lebenslanger Garantie.


Der taiwanesische Hersteller ADATA verpackt seinen Stick Nobility N005 Pro in ein schickes Gehäuse aus braunem Aluminium, auf dem sich in dezenter Schrift gehalten die Modellbezeichnung und ein Hinweis zur Kapazität und Schnittstelle befinden. Das Gehäuse selbst macht einen sehr guten Eindruck, die Kappe über dem Anschluss, welche aus Kunststoff gefertigt wurde, jedoch nicht. Mit einer Länge von 90 mm ist er der zweitlängste Stick im Test, dafür belegt er aber im Gegensatz zu einigen anderen Kandidaten keinen benachbarten Anschluss. Am hinteren Ende befindet sich ein Loch für ein Schlüsselband, das aber leider nicht im Lieferumfang enthalten ist. Außerdem kann hier im Betrieb die Kappe verstaut werden. Über eine Status-LED verfügt der Nobility N005 Pro nicht.

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Die Verpackung selbst ist ein einfacher Pappkarton mit einer transparenten Plastikhalterung für den Speicherstick. Darüber hinaus ist nur noch ein Garantiehinweis enthalten.

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In den Benchmarks macht der Nobility N005 Pro eine mäßige Figur. Während er beim sequenziellen Lesen noch in der ersten Hälfte mitspielt, so kann er beim Schreiben nur noch Kingstons DataTraveler Elite und SuperCrypt Pro von Super Talent hinter sich halten. Bei den Tests mit kleineren Dateigrößen liegt er auf einer Höhe mit dem Großteil des Feldes. Im Kopierbenchmark bildet er sogar das Schlusslicht. Diese Ergebnisse spiegeln auch die Performance in den beiden Realtests wieder. Immerhin wird die Herstellerangabe von 180 MB/s Lese- und 90 MB/s Schreibgeschwindigkeit eingehalten.

Mit aktuell etwa 90 Euro liegt er auch hier etwa im Mittelfeld. Dafür aber bietet ADATA eine Herstellergarantie über zehn Jahre.

Positive Aspekte des ADATA Nobility N005 Pro:

Negative Aspekte des ADATA Nobility N005 Pro:


Der günstigste Memorystick im Test ist der DataTraveler Elite 3.0 vom kalifornischen Hersteller Kingston, der in einer einfachen Papphülle mit Kunststoffcover ohne weiteres Zubehör ausgeliefert wird.

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Sein Gehäuse besteht vollständig aus Kunststoff und verfügt über einen Schiebemechanismus zum Schutz der Kontakte. Es ist in Grau, Schwarz und Weiß gehalten. Die Modellbezeichnung ist ebenfalls weiß, die Kapazitätsangabe schimmert dagegen je nach Blickwinkel in einer anderen Farbe. Auf der Rückseite ist der Herstellername eingeprägt. Er verfügt ebenso wie der N005 von ADATA zwar über einen Haken für eine Schlaufe, jedoch wird auch von Kingston kein Schlüsselband mitgeliefert.

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Im Test liegt der DataTraveler Elite 3.0 fast immer auf dem letzten Platz, nur im Kopierbenchmark "Programm" kann er sich einmal gegenüber ADATA behaupten. Beim Lesen des Spiels kann er sich sogar knapp vor das teurere Modell aus eigenem Hause, den Ultimate 3.0 G2, setzen. Die Herstellerangabe von 70 MB/s Lese- und 30 MB/s Schreibgeschwindigkeit hält er sein, beim Schreiben ist er sogar fast 25 Prozent schneller. Trotzdem profitiert er kaum von USB 3.0.

Mit einem Preis von weniger als 75 Euro ist er der günstigste Datenträger des Testfeldes. Wie auch auf seine anderen USB-Sticks gibt Kingston eine Garantie von fünf Jahren.

Positive Aspekte des Kingston DataTraveler Elite 3.0:

Negative Aspekte des Kingston DataTraveler Elite 3.0:


Der dritte Kandidat kommt ebenfalls aus dem Hause Kingston und hört auf den Namen DataTraveler HyperX 3.0. Im Gegensatz zum Elite ist er leider in einer Schweißverpackungen verpackt, die sich ohne eine Schere nicht öffnen lässt. Dafür wird hier allerdings eine Schlaufe für den Schlüsselbund mitgeliefert.

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Sein gummiertes Metallgehäuse macht einen sehr hochwertigen Eindruck und kommt in einem sehr schönen blau-schwarzen Dress daher, der typisch für das Hyper-X-Label ist. Auf der Oberseite ist auch hier die Kapazitätsangabe mit schimmernder Farbe geschrieben. Daneben ist die Modellbezeichnung sowie das Kingston-Logo durch das im Betrieb die Status-LED durchschimmert. Auf der Rückseite ist wie bei allen Samples von Kingston der Firmenname eingeprägt. Hinten ist ein breiter Bügel, an dem man beispielsweise das mitgelieferte Schlüsselband anbringen oder die Kappe aufstecken kann. Die Kappe selbst muss durch Druck auf die Seiten entriegelt werden und bleibt beim Transport sicher an ihrem Platz. Durch seine Höhe kann es sein, dass er einen benachbarten Anschluss blockiert, besonders für einen zweiten Stick wird es hier zu eng.

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In den Benchmarks kann der DataTraveler HyperX 3.0 voll und ganz überzeugen, denn er liegt immer nur knapp hinter dem Führungstrio. Nur wenn es darum geht, viele kleine Dateien zu schreiben wird der Abstand etwas größer. Die Lese- bzw. Schreibgeschwindigkeit gibt Kingston mit 225 bzw. 135 MB/s an. In den Benchmark übertrifft er diese Leistung sogar noch.

Mit einem Preis von 100 Euro ist er der drittteuerste Kandidat im Bunde. Wie auch auf seine anderen USB-Sticks gibt Kingston eine Garantie von fünf Jahren.

Positive Aspekte des Kingston DataTraveler HyperX 3.0:

Negative Aspekte des Kingston DataTraveler HyperX 3.0:


Ebenfalls von Kingston ist der DataTraveler Ultimate 3.0 G2. Auch wenn man es ihm vielleicht nicht direkt ansieht, so hat er doch einiges mit dem HyperX gemein. Dazu gehören z.B. die Verpackungen, die sich nur im Coverdesign unterscheiden. Auch eine Schlaufe ist hier beilegt.

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Ebenfalls nahezu identisch sind die Außenmaße der beiden Sticks und die verwendeten Materialen. Das weiß-silberne Gehäuse besteht wie beim HyperX aus Aluminium und Kunststoff, muss jedoch auf die gummierte Oberfläche verzichten, was die Haptik jedoch in keinster Weise schmälert. Auf der Oberseite sind der Modellname und die Kapazität angegeben, auf dem Bügel, auf dem sich auch die Kappe aufstecken lässt, schimmert ein Hinweis zum Anschluss. Das Gehäuse wird im Betrieb von einer LED blau durchleuchtet.

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Im CrystalDiskMark überrascht der Ultimate G2 mit sequenziellen Geschwindigkeiten, die mit 33 bzw. 78 Prozent deutlich über den Herstellerangaben liegen. Dadurch kann er zumindest beim Schreiben großer Dateien den Abstand auf die Spitzengruppe verkürzen. Kleinere Dateien hingegen machen ihm Probleme, hier wird er sogar vom günstigeren DataTraveler Elite überholt. Mit diesen Ergebnissen platziert er sich zwischen innerhalb der Produktpalette Kingstons entsprechend seines Preises.

Mit etwa 90 Euro liegt er preislich in der unteren Hälfte des Feldes. Wie auch auf seine anderen USB-Sticks gibt Kingston eine Garantie von fünf Jahren.

Positive Aspekte des Kingston DataTraveler Ultimate 3.0 G2:

Negative Aspekte des Kingston DataTraveler Ultimate 3.0 G2:


Das JumpDrive Triton von dem ebenfalls kalifornischen Hersteller Lexar ist unser nächster Kandidat. Er wird in einer auffälligen, schwarzen Sichtverpackung geliefert, die wohl augenscheinlich die Hochwertigkeit des Produkts herausstellen soll.

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In der Tat fühlt sich der nach einem griechischen Meeresgott benannte Stick mit seiner massiven Metallunterseite nicht schlecht an. Auch die Oberseite lässt ihn sehr edel wirken, wobei man hier eindeutig auf Understatement setzt. So ist außer dem Herstellerlogo nichts zu sehen. Die Kapazität wird erst erkennbar, wenn man den Schiebemechanismus betätigt hat. Die Aktivitäts-LED fügt sich ebenso in das Bild ein, sie sitzt unter dem Dreieck auf der Oberseite, das sie weiß durchscheint. An seiner Unterseite ist eine Durchführung für das beigelegte Bändchen vorhanden.

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Im Test schneidet das JumpDrive Triton sehr gut ab. Es bietet mit 181 MB/s die mit Abstand höchste Schreibgeschwindigkeit und übertrifft damit die angegebene Geschwindigkeit noch um 30 MB/s. Nur beim Lesen liegt der Speicherstick etwas zurück, bietet aber immer noch ein sehr ausgewogenes Bild.

Als wäre das nicht schon genug, bietet Lexar auch noch eine lebenslange Herstellergarantie. Das hat allerdings auch seinen Preis, so muss man für die 64 GB Variante gut 120 Euro bereitlegen.

Positive Aspekte des Lexar JumpDrive Triton:

Negative Aspekte des Lexar JumpDrive Triton:


Ohne Schnörkel und jegliches Zubehör wird der USB-Stick Supersonic Magnum des amerikanischen Speicherspezialisten Patriot dem Kunden nach Hause geliefert.

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Er präsentiert sich in einem schönen, schwarzen Aluminiumkleid mit einigen babyblauen Kunststoffteilen, das durch seine Stabilität und Verarbeitung punkten kann. Leider kann es sein, dass er aufgrund des recht breiten Gehäuses einen benachbarten Anschluss blockiert. Auf der einen Gehäuseseite ist der Hersteller-, auf der anderen der Produktname weiß aufgedruckt. Am hinteren Ende befindet sich ein Bügel, an dem auch die Schutzkappe aufgesteckt werden kann. Eine Status-LED ist nicht vorhanden.

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In den Tests kämpft Patriot gegen den nicht nur optisch ähnlichen Gegner aus dem Hause Sharkoon um den ersten Platz. Ein eindeutiger Sieger kann hier nicht ermittelt werden, da der Supersonic Magnum zwar etwas schneller schreiben kann, aber dafür langsamer liest. Mit 242 bzw. 158 MB/s in der Spitze werden die Hersteller weit übertroffen. Leider schwächelt jedoch auch er wie die meisten USB-Sticks, wenn er mit kleinen Dateien konfrontiert wird. So bricht die Übertragungsrate insbesondere beim Schreiben sehr stark ein.

Mit einem Preis von nur etwa 80 Euro ist er nur wenig teurer als der günstigste Stick im Test. Angesichts der sehr guten Leistung hat er sich damit den Preis-Leistungs-Award wirklich verdient. Die fünf Jahre lange Herstellergarantie rundet das Paket ab.

Positive Aspekte des Patriot Supersonic Magnum:

Negative Aspekte des Patriot Supersonic Magnum:


In einer einfachen Pappverpackung mit Sichtfenster vertreibt Sharkoon sein Flexi-Drive Ultimate. Weiteres Zubehör ist nicht vorhanden.

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Optisch unterscheidet er sich vom Patriot Supersonic Magnum nur durch eine komplett schwarze Farbgebung und eine etwas zurückhaltendere Beschriftung. Das Gehäuse ist ebenfalls aus Aluminium und Kunststoff und macht einen sehr stabilen Eindruck. Im Gegensatz zu Patriot hat Sharkoon seinem Speicherstick jedoch eine kleine rote LED unter dem Bügel spendiert.

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Dass die beiden auch technisch verwandt sind, zeigt sich in den Tests. Sie liegen nahezu immer gleichauf und liefern eine überzeugende Leistung ab, die nur bei sehr kleinen Dateien deutlich sinkt. So dauert das Speichern des Spiels mehr als zehn Mal so lang, wie das eines einzigen, gleich großen Videos. Beim Lesen ist der allerdings weitaus geringer.

Leider bietet Sharkoon nur zwei Jahre Garantie, sodass der Preis rund 94 Euro kaum gerechtfertig im Vergleich zum Supersonic Magnum scheint.

Positive Aspekte des Sharkoon Flexi-Drive Ultimate:

Negative Aspekte des Sharkoon Flexi-Drive Ultimate:


In der aufwendigsten Verpackung kommt Super Talents SuperCrypt Pro. Außen besteht sie aus sehr stabilem Karton und innen wird der Stick von schwarzem Schaumstoff eingerahmt. Zusätzlich liegt ein Zettel, der auf einen speziellen Treiber hinweist bei. Warum man angesichts der Größe der Verpackung nicht direkt eine CD eingepackt hat, ist unverständlich.

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Der erste Anblick des SuperCrypt Pro ist sehr beeindruckend, der Stick ist einfach riesig. Durch seine Größe belegt er jedoch auch umliegende Anschlüsse, sodass man ihn am Backpanel nur mit einer Verlängerung betreiben kann. Zudem kehrt sich der erste Eindruck schnell in Enttäuschung um, denn die Verarbeitung und Haptik sind sehr schlecht. Die einzelnen Bauteile passen nicht richtig ineinander und stehen teilweise hervor. Die Kappe schließt trotz des symmetrischen Aufbaus nur in eine Richtung aufgesteckt bündig mit dem Gehäuse ab. Zudem zieht der verchromte Kunststoff Fingerabdrücke geradezu magisch an. Die LED leuchtet am hinteren Ende leuchtet je nachdem, ob der Anschluss mit HighSpeed oder SuperSpeed läuft, rot oder blau.

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In den Bechmarks überrascht der Super Talent SuperCrypt Pro durch seine für USB-Sticks ungewöhnlich hohe Geschwindigkeit beim Schreiben und Lesen kleiner Dateien. Dadurch braucht er für das Speichern des Spiels nur halb so lang wie der Rest des Feldes. Ebenfalls sehr deutlich fällt der Unterscheid im AS SSD Kopierbenchmark auf. Beim sequenziellen Lesen und Schreiben fällt er jedoch hinter die Herstellerangaben zurück. Auch die Spezialtreiber, die immerhin die Lesegeschwindigkeit auf 215,8 MB/s erhöhen, ändern daran nicht viel.

Als einziger der Kandidaten bietet er die Möglichkeit seinen Speicherinhalt zu verschlüsseln. Dies funktioniert mittels eines kleinen Programms, in einer eigenen Partition auf dem Stick liegt. Dort kann man ein Passwort eingeben, das die Daten solange schützt, bis es erneut eingegeben wurde. Ein Zurücksetzen der Verschlüsselung löscht ebenfalls die Daten, weshalb immer auch ein Back-up von diesen haben sollte.

Mit einem mehr als 130 Euro ist der Super Talent SuperCrypt Pro der teuerste Stick im Testfeld. Dafür bekommt man eine sehr gute Leistung bei kleinen Dateien und eine sichere Verschlüsselung, muss sich jedoch auch mit einer schlechten Verarbeitung und nur zwei Jahren Garantie begnügen.

Positive Aspekte des Super Talent SuperCrypt Pro:

Negative Aspekte des Super Talent SuperCrypt Pro:


Das Testsystem:

10xk

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Folgende Komponenten sind verbaut:

Eckdaten: Testsytem
Prozessor: Intel Core i7-3930k @ 4,1 GHz @ 1,21 Volt
Prozessor-Kühler: Cooler Master Hyper 412S mit zwei Lüftern
Mainboard: Gigabyte GA-X79-UD5
Arbeitsspeicher: 32768 MB Corsair 1333 MHz
Festplatte: Crucial M4 128, Samsung HD103SJ
Grafikkarte: Zotac GTX580 AMP!
Gehäuse Corsair Carbide Series 500R
Betriebssystem: Windows 7 x64 Ultimate

 

CrystalDiskMark

Als Erstes wurde mit CrystalDiskMark die Geschwindigkeit beim sequenziellen Übertragen, sowie beim Lesen und Schreiben von Dateien mit Größen von 512 KB und 4 KB getestet.

 

AS SSD-Benchmark

Der AS SSD Benchmark wurde, wie der Name vermuten lässt, speziell für SSDs entwickelt. Der Kopier-Benchmark gibt Aufschluss darüber, wie schnell innerhalb des Laufwerks Daten kopiert werden können. Die verwendeten Muster entsprechen typischen Szenarien: ISO (zwei große Dateien), Programm (viele kleine Dateien), Spiel (große und kleine Dateien gemischt).

 

Realtest

In diesem Test wurden ein Videofile und das Programmverzeichnis von Left 4 Dead 2 auf den Stick kopiert und anschließend wieder zurück übertragen und die dafür benötigte Zeit gemessen. Left 4 Dead 2 eignet sich besonders gut für diesen Test, da es aus einigen großen und sehr vielen sehr kleinen Dateien besteht. Beide Testdaten sind etwa 15 GB groß.

 

Ergebnisse

Benchmark CDM seq

 

Benchmark CDM 512k

 

Benchmark CDM 4k

 

Benchmark AS-SSD copy

 

Benchmark real video

 

Benchmark real game


Das Angebot an USB-2.0- und 3.0-Sticks ist unüberschaubar, zurzeit sind in unserem Preisvergleich mehr als 2600 Modelle gelistet. Viele Faktoren spielen mit in die Kaufentscheidung ein, anfangen bei der Geschwindigkeit, der Größe und natürlich spielt auch der persönliche Geschmack eine Rolle. Wir haben uns entschlossen einen kleinen Teil zu betrachten und die wichtigsten Eigenschaften zu überprüfen.

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Doch schon der erste Punkt, nämlich die Übertragungsgeschwindigkeit, zeigt keinen eindeutigen Sieger. Wenn es darum geht, große Dateien wie Disk-Images oder Videos zu speichern, dann ist Patriots Supersonic Magnum der Beste. Beim Lesen und Schreiben kleinerer Dateien ist wiederum der SuperCrypt Pro von Super Talent der Schnellste, während alle anderen Sticks deutlich zurückliegen. Hier muss man sich also vorher überlegen, für welche Dateien man den Speicherstick benötigt.

Wer einen kleinen und kompakten Datenspeicher möchte, sollte zum Lexar JumpDrive Triton greifen. Er zeigt, dass ein handliches Format nicht immer auch mit langsamer Geschwindigkeit einhergeht. Zudem ist er hochwertig verarbeitet und besitzt eine lebenslange Herstellergarantie.

Sollte man einen Kompromiss aus allen wichtigen Eigenschaften finden, so ist der Sieger der Patriot Supersonic Magnum. Er bietet eine rasend schnelle Geschwindigkeit zu einem unschlagbaren Preis und trägt durch sein flaches und hochwertig verarbeitetes Gehäuse nicht stark auf. Mit fünf Jahren Garantie sollte man auch auskommen - wer weiß, ob man in fünf Jahren zum Datenaustausch noch auf USB3.0 setzen möchte? Er ist letztendlich durch diese Allround-Eigenschaften auch unser Testsieger.

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