Test: Kingston Wi-Drive

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widrive-logoDas iPad ist mit bis zu 64 GB zu haben, das neue iPhone 4S ebenfalls und auch der iPod touch kann mit bis zu 64 GB aufwarten. Doch diese hohe Speicherkapazität hat ihren Preis und zudem ist der Speicher auch nur auf dem lokalen iOS-Gerät verfügbar. Dem will Kingston mit dem Wi-Drive Abhilfe schaffen. Beim Wi-Drive handelt es sich um ein Flash-Laufwerk, das per USB mit den Daten gefüttert wird. Im Anschluss können die Daten per WLAN abgerufen werden. Schnell, einfach, leicht und kompakt sollen Merkmale des Wi-Drive sein - wir haben uns angeschaut welche davon zutreffen.

Das Kingston Wi-Drive ist in zwei Größen verfügbar, im Design gibt es keinerlei Unterschiede. In unserem Preisvergleich ist das Modell mit 16 GB für 96 Euro zu finden, die doppelte Kapazität mit 32 GB schlägt mit 136 Euro zu Buche.

Die technischen Daten:

Soweit die nackten Daten, kommen wir nun zum Wi-Drive selbst.


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Das Kingston Wi-Drive sieht aus wie ein iPhone 3G oder 3GS, es fehlt ihm allerdings an den iPhone-typischen Merkmalen. Der schwarze Klavierlack ist nicht jedermanns Sache. Wer das Wi-Drive in die Hand nimmt, dem wird sofort das geringe Gewicht auffallen. Für die Größe wirkt das Laufwerk etwas zu leicht, das niedrige Gewicht hat für den mobilen Einsatz aber natürlich nur Vorteile. Auf die Details gehen wir in den folgenden Bildern etwas genauer an.

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Seitlich betrachtet sind die abgerundeten Kanten noch deutlicher zu sehen. Auf der rechten Seite befindet sich der Ein/Ausschalter. Er leuchtet grün, sobald das Wi-Drive eingeschaltet wurde. Über die kleine Öffnung neben dem Knopf kann das Wi-Drive in den Auslieferungszustand versetzt werden.

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Auf der oberen Seite befindet sich der USB-Anschluss, über den das Wi-Drive an den PC angeschlossen und mit Daten befüllt wird. Zwei LEDs zeigen dem Nutzer an, ob das Wi-Drive eine Verbindung zum iOS-Gerät aufgebaut hat und ob gerade eine Abfrage von Daten stattfindet.


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Wird das Wi-Drive eingeschaltet, spannt es sofort ein WLAN-Netzwerk auf. Nur wenn diese Verbindung besteht, können die Daten auf dem Wi-Drive eingesehen werden. Bis zu drei iOS-Geräte können sich gleichzeitig mit dem Laufwerk verbinden.

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Auf die Daten kann nicht direkt aus iOS heraus zugegriffen werden. Erst muss aus dem App Store noch die Wi-Drive-App heruntergeladen werden, die von Kingston kostenlos angeboten wird.

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Nach Start der Wi-Drive-App wird das verbundene Laufwerk angezeigt und kann ausgewählt werden.

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Sofort danach gelangt man in die erste Übersicht der auf dem Laufwerk befindlichen Dateien oder Ordner. Der Nutzer kann nun durch die Ordner navigieren oder aber den Medientyp über die Auswahl auf der unteren Leiste auswählen.

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Wählt man beispielsweise nur Bilder aus, werden auch nur entsprechende Dateitypen angezeigt. Gleiches gilt auch für Videos und Musik.

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Letztendlich lassen sich auch noch einige Einstellungen des Wi-Drive über die Software auswählen. So lässt sich das WLAN verstecken, aber vor allem auch eine Verschlüsselung auswählen. Zur Verfügung stehen WEP, WPA und WPA2. Das Wi-Drive lässt sich aber auch in ein bestehendes WLAN einbinden, sodass das iOS-Gerät im Heimnetzwerk verbleiben und dennoch auf die Daten zugreifen kann.


Viel gibt es zur Kingston Wi-Drive eigentlich nicht zu sagen. Es tut genau das, wozu es vorgesehen ist - Daten im WLAN für iOS-Geräte zur Verfügung stellen. Doch wir haben zu Beginn des Artikels einige Merkmale angesprochen, die wir nun abklopfen wollten.

Schnell: Wird das Wi-Drive eingeschaltet, dauert es etwas mehr als 30 Sekunden, bis das WLAN aufgespannt ist. Dann muss die Verbindung noch hergestellt und die App gestartet werden. Unter einer Minute ist diese Prozedur nicht zu schaffen. Danach stehen die Dateien über die App zur Verfügung. Eine rund 30 MB große PDF-Datei ist in knapp 12 Sekunden geöffnet. Der direkte Zugriff wäre sicherlich schneller.

Einfach: Auch ohne Anleitung versteht der Nutzer recht schnell, was er machen muss. Das WLAN wird automatisch eröffnet, verbinden muss sich der Nutzer manuell. In der App findet man sich schnell zurecht, allerdings darf Kingston die Programmierer oder Interface-Designer noch einmal nachsitzen lassen. 

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Leicht: Das Wi-Drive wiegt nicht mehr als ein USB-Stick. Für den mobilen Einsatz ist das Gewicht also kein Grund, der gegen das Wi-Drive sprechen würde.

Kompakt: Für 16 oder 32 GB ist das Wi-Drive einfach zu groß geraten. Sicherlich kann man sich beim Design an der Hardware orientieren, die den Speicher nutzt, 16 oder 32 GB lassen sich zusammen mit einer WLAN-Elektronik allerdings auch deutlich kompakter fertigen.

Wer sich für ein iPad, iPhone oder einen iPod touch mit einer bestimmten Kapazität entschieden hat, ist erst einmal darauf festgelegt. Der Speicher lässt sich nicht durch eine SD-Karte oder einen USB-Stick erweitern und auch wenn Cloud-Speicher immer mehr in Mode kommen, so sind sie zu einen nicht für alle Daten (vor allem sicherheitsrelevante) geeignet und zum anderen bei großen Dateien und geringer Bandbreite einfach nicht zu gebrauchen. Kingston will mit dem Wi-Drive die einfache Lösung des Problems bieten.

Wer sich im Vorfeld Gedanken beim Kauf macht, kann bereits hier die richtige Kapazität beim iPad, iPhone oder iPod touch wählen. Die Preise bei diesen Geräten entsprechen in etwa dem, was man bei Kingston in Form des Wi-Drive mit 16 oder 32 GB bekommt. In der Praxis funktioniert die externe WLAN-Festplatte ohne Probleme, wenngleich es aber etwas dauert, bis auf die Daten zugegriffen werden kann. Die Betrachtung des Inhalts über die App stellt keinerlei Hürden auf den Weg - zumindest solange man sich an die vorgegebenen Dateiformate hält. Auf dem iPad bietet die App noch etwas mehr Platz und zeigt Ordnerstrukturen neben der Vorschau der jeweiligen Datei an.

Wem die aktuelle Speicherkapazität auf dem iPad, iPhone oder iPod touch nicht mehr ausreicht, der findet im Wi-Drive sicher eine sinnvolle Ergänzung. Allerdings muss immer ein Umweg eingeschlagen werden, um an die Daten zu gelangen - und liegt das Wi-Drive zu Hause, während man unterwegs ist, hilft dies einem natürlich auch nicht weiter. Hinzu kommt, dass der Akku nur für etwa vier Stunden hält. Vergisst man das WiDrive auszuschalten, ist die mobile Speichererweiterung so recht schnell hinfällig.

In unserem Preisvergleich ist das Modell mit 16 GB für 96 Euro zu finden, die doppelte Kapazität mit 32 GB schlägt mit 136 Euro zu Buche.

Positive Aspekte des Kingston Wi-Drive:

Negative Aspekte des Kingston Wi-Drive:

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