DVD-Brenner Roundup: Sieben Modelle im Test

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Heute im Test: Die neueste DVD-Brenner-Generation. DVD-Brenner gibt es heute schon wie Sand am Meer. Der große Boom begann etwa Juli letzten Jahres als NEC mit den Verkaufsschlagern NEC 1100A und 1300A auf den Markt drängte. Ein Jahr später sind diese Geräte mit ihrer 4-fachen Schreibgeschwindigkeit schon längst nicht mehr auf dem neuesten Stand. Wir haben einmal in den bunten Topf gegriffen und die heute gängigsten Modelle in einem Roundup zusammengefasst.

Heute verbauen schon viele Hersteller von Fertig-PCs DVD-Brenner und viele User die noch keinen besitzen, rüsten jetzt langsam nach. Dabei spielt der Preis natürlich eine große Rolle. Während die Brenner vor zwei Jahren noch unerschwinglich waren und einige hundert Euro kosteten, sind Sie heute schon für unter 100 Euro zu haben. Leider konnten sich die Hersteller immer noch nicht auf einen gemeinsamen Standard einigen und so gibt es nach wie vor sowohl die "Plus"-Medien als auch die "Minus"-Medien. Die meisten Hersteller haben daher ihre Geräte für beide Typen fit gemacht.

Sehen wir uns die zu testenden Modelle einmal an:



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Die Testkandidaten:

In der heutigen Zeit, wo die Festplatten die 200 GB-Grenze schon überschritten haben und viele User durch digitale Videos oder Fotos ein enormes Datenaufkommen haben, ist ein großes optisches Speichermedium unerlässlich geworden. Gerade die neue Dual-Layer Funktion der aktuellen Geräte ist interessant, da sich die Kapazität von 4,5 Gigabyte pro Rohling auf über 8 GB erhöht. Leider sind diese Rohlinge noch immens teuer und daher sehr wenig verbreitet.

Ein kurzer Blick auf das Testsystem darf auch erlaubt sein. Wir testen mit einem i865P-System mit einem Pentium 4 2,4 GHz - vollkommen ausreichend für die Brennertests. Ihm stehen 2 x 256 MB zur Verfügung. Gebrannt werden die Daten von einer Hitachi 160 GB IDE-Festplatte. Für den Lesetest verwendeten wir eine Dual-Layer Video-DVD mit 7,69 GB Daten. Der Schreibtest wurde bei allen Geräten mit den gleichen Daten durchgeführt - wir wählten ein Volumen knapp unter dem maximal Möglichen einer DVD, nämlich 4450 MB.

Sehen wir uns nun die Kandidaten im Detail an:


Unser erster Kandidat kommt von BenQ. Die Firma BenQ überraschte dieses Jahr schon mit vielen guten neuen Produkten, z.B. auch im Bereich der TFT-Monitore. Nun wollen wir einmal schauen, wie sich ihr neuer DVD-Writer schlägt. Nach dem Öffnen der Verpackung erwartet uns nichts Auffälliges; wie angegeben sind bei der Retail-Version ein Handbuch, Schrauben und die passende Brennersoftware dabei. Weiterhin finden wir noch ein IDE-Flachbandkabel und ein Audiokabel zum Anschluss an die Soundkarte.

Das Laufwerk wird wie noch fast jedes optische Laufwerk über IDE-ATAPI angeschlossen. Hierbei werden die gängigen Modi wie der veraltete PIO, DMA und UDMA unterstützt. Als Zugriffszeit gibt der Hersteller 120 ms an, sowohl für das Lesen von DVDs als auch von CDs. Ob diese Vorgaben eingehalten werden können, sehen wir gleich auf der nächsten Seite.



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Die Schreibgeschwindigleit ist mit 16x angegeben und wenn der Brenner hält, was die Verpackung verspricht, können wir hier auf neue Geschwindigkeitsrekorde hoffen. Alles in allem macht der Brenner einen guten ersten Eindruck.

Der Hersteller gibt folgende Daten für die Größe des Brenners an, was vor allen Dingen aufgrund dem Einsatz in kleinen Gehäusen interessant ist :

Damit ist das Gerät für ein Laufwerk recht schwer und mit einer Länge von fast 20 cm für User mit einem Mikro-Tower nicht gut geeignet, da es hier in Konflikt mit dem Ram kommen könnte.

Die Geschwindigkeiten des Brenners:

Die unterstützten Formate reichen bei diesem Brenner von der normalen Daten-DVD über die Video-DVD bis hin zur Dual-Layer-DVD. Auf der Verpackung wird vermerkt, dass für ein Beschreiben eines Dual-Layer-Mediums das erforderliche Firmware-Upgrade schon vorhanden ist. Standardmäßig verpasst BenQ dem Brenner einen 2 MB Puffer - diese Größe hat sich als ausreichend erwiesen.



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Laut BenQ benötigt der Brenner für eine korrekte Funktionalität einen Rechner mit mindestens 550 MHz, 128 MB Ram und 1 GB freien Festplattenspeicher. Dadurch sind auch User mit etwas älteren Systemen noch gut gerüstet. Das Betriebssystem sollte mindestens Windows 98SE oder höher sein. Ausnahmsweise wird dem Gerät nicht das übliche Nero Express, sondern eine alternative Brennsoftware beigelegt. Es handelt sich um RecordNow! von Sonic. Die Installation der Software ist denkbar einfach; es ist nichts Weiteres zu beachten.

Kommen wir nun zum Funktionstest und den Benchmarks:


Nach dem Einbau und der Installation der Software ist das Laufwerk einsatzbereit. Gespannt auf die neue Brennsoftware wollten wir uns erst einmal ansehen, was für Funktionalitäten hier geboten werden und wie die Benutzeroberfläche gestaltet ist. Es erwartete uns eine sehr benutzerfreundliche und einfach zu bedienende Software. Das Programm erkannte den Brenner sofort und wir konnten sogleich loslegen, ohne etwas einstellen zu müssen. Leider ist der Umfang des Programmes nicht gerade üppig; die einzigen wählbaren Medientypen sind Audio- oder Daten-Disc. Die einzige Ergänzung ist die Direktkopie eines Mediums. Leider gibt es keine Möglichkeit etwas extravaganteres wie zB. eine Video-CD oder -DVD zu brennen, ein echtes Manko. Die wählbaren Typen brannte das Programm aber tadellos, für den normalen und weniger anspruchsvollen User sicher ausreichend.

Zum Vergleich haben wir dann die neueste Nero Version installiert und geprüft, ob der Brenner auch damit einwandfrei funktioniert. Auch hier wurde das Gerät ohne Umschweife erkannt und brannte dann auch eine Test-Video-DVD ohne Fehler. Die Zeiten waren hervorragend, mit den entsprechenden Rohlingen war ein 16-faches Brennen ohne Weiteres möglich. Auch bei den CDs und den RWs hält der Brenner, was er verspricht.

Die Testergebnisse:



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Die beim Schreiben gemessenen Werte sind durchaus überzeugend und das Gerät ist auf jeden Fall ein Anwärter für den Spitzenplatz. Der anschließende Lesetest trübte allerdings die Stimmung - hier kam man dem angegebenen Wert von 12x lesen nicht einmal nahe. Die maximale Lesegeschwindigkeit lag in etwa bei 8x wie unser Test zeigt. Die mittlere Zugriffszeit fiel hingegen wieder entsprechend der Angaben aus. Sie schwankte hier, wie auf dem Screenshot zu sehen, zwischen 104 und 171 Millisekunden; angegeben sind 120. Damit liefert der Brenner ein an sich sehr gutes Ergebnis.

Weiterhin sammelte der Brenner Pluspunkte bei der Kompatibilität - was man ihm auch für Rohlinge gab, er hat ausnahmslos alles anstandslos gebrannt. Auch Noname-Rohlinge stellten kein Problem dar. Von 10 gebrannten Test-DVDs und CDs gab es keine Fehlbrennung.

Insgesamt also ein sehr gutes Ergebnis für den BenQ-Brenner. Wir fahren fort mit dem HP DVD-420i:


Die Firma mit der Garage überließ uns den HP DVD 420i zum Testen. Die Verpackung ist ganz im bekannten Stil der aktuellen HP Geräte. Man kann das Produkt durch diese Aufmachung sofort zuordnen. Unsere Verpackung erreichte uns zwar ziemlich zerfleddert - da waren wohl schon einige Redaktionen vor uns am Werke. Nach dem Öffnen erwartete uns eine wahre Beilagenflut - hier wurde einmal richtig in die Vollen gegriffen. Neben dem Brenner selbst finden wir eine sehr umfangreiche Anleitung, die nötige Software, entsprechende IDE-Anschlusskabel und einen DVD-Rohling, um sofort loszulegen. Heute ist es leider nicht mehr selbstverständlich, dass die Hersteller ihren Geräten ein beschreibbares Medium beilegen - im Testfeld war dies nur bei wenigen Herstellern der Fall.

Angeschlossen wird das Gerät nach wie vor über IDE/ATAPI; SATA-Laufwerke sind nach wie vor, mit einer Ausnahme von Plextor, nicht auf dem Markt zu finden. Selbstverständlich läuft das Laufwerk im UDMA-Modus; für einen DVD-Brenner wäre auch ein langsamerer Übertragungsmodus gar nicht denkbar. Wie auf den Bildern zu sehen ist, verfügt das Laufwerk wie alle anderen auch über einen Tray - Slot-in Laufwerke sind eher eine Seltenheit geworden. Das Laufwerk unterstützt eigentlich alle gängigen Medientypen, CD-R und CD-RW bei den CDs und DVD+/-R und +/-RW bei den DVD-Medien. Als Schreibmethoden sind sowohl Track-at-once und Disc-at-once wählbar. Natürlich ist auch Multisession kein Problem.



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Die Geschwindigkeiten sind wie folgt angegeben:

Der Puffer beläuft sich auch hier auf 2 MB - nichts Außergewöhnliches. Leider fanden wir weder in der Beschreibung noch auf der Seite des Herstellers eine Angabe der Zugriffszeiten - hier kann also nur unser Benchmark Licht ins Dunkel bringen.



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Kommen wir nun zu den angegebenen Systemvorraussetzungen: Als Betriebssystem wird entweder Windows XP oder der Vorgänger Windows 2000 empfohlen; allerdings dies erst ab dem Servicepack 3. Alle früheren Windows-Versionen werden außen vor gelassen. Auch die Anforderungen an den Rechner fallen recht hoch aus. So verlangt HP mindestens einen Pentium III mit 800 MHz oder einen Pentium IV mit 1600 MHz. Als Arbeitsspeicher sollen 128 MB für den Betrieb genügen, aber 256 MB oder mehr werden ausdrücklich empfohlen. Der freie Speicher auf der Festplatte muss mindestens 650 MB für die Installation der Betriebsprogramme betragen, um eine DVD zu brennen muss natürlich genug Platz für diese Daten vorhanden sein.

Und nun weiter zum Test:


Einbau und Installation sind wie bei allen gängigen optischen Laufwerken denkbar einfach. Nach der Installation wurde der Brenner sofort von Nero erkannt und war betriebsbereit. HP liefert neben der Brennersoftware noch ein umfangreiches Softwarepaket mit - wir finden hier eine DVD-Authoring-Software und eine Playersoftware.

Im Test zeigten sich nun erste Schwächen des Brenners. Mit 8-facher Geschwindigkeit zählt das Laufwerk sowieso schon zu den langsameren im Testfeld und es sollte sich zeigen, dass selbst dieser Wert nicht immer erreicht wurde. Auch beim Beschreiben von CDs ist das Laufwerk nicht gerade eine Rakete; nur magere 24-fache Schreibgeschwindigkeit bei normalen CD-R-Rohlingen ist angegeben. Und das, obwohl das Doppelte schon lange Standard ist.

Die Testergebnisse:

So viel zum Schreibtest - hier bestätigten sich unsere Vermutungen. Mit diesen Geschwindigkeiten ist das Laufwerk nicht in der Lage einen guten Eindruck zu machen. Die in allen Bereichen recht gering ausfallende Schreibgeschwindigkeit lässt das Laufwerk für anspruchsvolle Anwender uninterressant erscheinen. Kommen wir nun zum Lesetest:



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Auch der Lesetest ist nicht sehr erfreulich - es wird maximal 4,5-fache Lesegeschwindigkeit ereicht - weit unterhalb den angegebenen 8x. Die Zugriffszeiten sind noch im Rahmen, wenn auch an der oberen Grenze. Der Burst-Wert hingegen ist eine echte Überraschung, 26 MB ist ein ziemlich guter Wert. In dieser Hinsicht kann das Laufwerk mit dem Testfeld mithalten.

Bei der Kompatibilität stellten wir hingegen keine Probleme fest :

Auch dies kann wünschenswert sein - so oft brennt man schließlich keine CD, da ist es hauptsächlich wichtig, dass die beiliegende Software stimmt und möglichst viele Rohlinge problemlos gebrannt werden könnne - das ist mit dem HP-Brenner möglich.


Der einzige Brenner im Test, der nicht intern verbaut wird und somit auch interessant für Notebook-User ist, kommt von Iomega. Das Laufwerk soll extern über USB 2.0 angeschlossen werden, da die USB 2.0-Schnitstelle eine Bandbreite von 480 MBit unterstützt. Das ist nötig, um die 8-fache Schreibgeschwindigkeit zu gewährleisten. Der ältere USB-Standard ist für so ein hohes Datenaufkommen nicht geeignet. Die Verpackung selbst ist recht groß und macht durch das ansprechende Design Lust auf das Auspacken. Wie zu erwarten war, ist das Beilagenpaket recht üppig - wir finden natürlich die nötigen Anschluss- und -Stromkabel sowie die Brennersoftware. Das Gerät an sich ist sehr schön gestaltet und macht einen sehr soliden Eindruck. Mit 2,7 kg ist dies der schwerste Brenner im Testfeld, aber das war zu erwarten, da ja nicht nur das Laufwerk selbst, sondern auch der Rahmen etwas wiegt.

Mit den Maßen 7,6 cm x 19,9 cm x 24,76 cm ist das Gerät schon recht groß geraten. Für reisende Geschäftsleute, die mit einem kleinen Notebook unterwegs sind, ist der Brenner nur bedingt zu empfehlen, da er für ein portables Gerät schon recht schwer und groß ist.

Der Hersteller schreibt folgende Geschwindigkeiten in das Datenblatt:

Die Lesegeschwindigkeiten belaufen sich auf 12-fach bei den DVDs und 32-fach bei den CDs - für ein modernes Laufwerk ist der Wert bei den CDs schon etwas wenig.



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Die Formate reichen auch hier wieder von der normalen Daten-CD über die Audio-CD bis zur Video-CD und den Untertypen wie S-VCD. Bei den DVDs das gleiche Bild - hier gibt es keine Einschränkungen, auch DVD RAM wird noch unterstützt.

Das Gerät kann laut Hersteller auch auf die gängigen 2MB Cache zurückgreifen - hier gibt es keine Überraschungen. Was aber neu ist, ist der Audio-Ausgang an der Rückseite des Gerätes: Wir finden hier einen Chinch-Ausgang. Sehr praktisch ist dies, wenn man den DVD Brenner mit Hilfe eines Laptops zum DVD-Player machen will. Mit Hilfe des Chinchkabels kann man das Laufwerk direkt an einen Receiver anschließen, ohne über die meist nicht so gute Soundkarte eines Laptops gehen zu müssen.



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Als Systemvorraussetzungen verlangt der Hersteller mindestens einen Pentium III mit 800 MHz und 256 MB Ram. Dass der Computer auch über eine USB 2.0-Schnittstelle verfügen muss, ist klar. Weiterhin muss mindestens Windows 98SE oder ein neueres Betriebssystem verwendet werden. Für die Installation der Software muss mindestens 740 MB freier Festplattenspeicher vorhanden sein. Erwähnenswert ist, dass das Laufwerk auch Mac kompatibel ist. Hier sind die Voraussetzungen mindestens ein Power Mac G4 oder höher, als Betriebssystem muss Mac OS X ab der Version 10.2.7 oder neuer verwendet werden.

Sehen wir uns das Gerät nun ein mal genauer an:


Das Anschließen des Laufwerkes geht ohne weitere Störungen problemlos über die Bühne. Alle nötigen Kabel sind dem Laufwerk beigelegt. Doch schon nach dem Anschließen tauchen die ersten Probleme auf: das Gerät wird nicht ordnungsgemäß erkannt. Und das, obwohl wir wie angegeben die Software vorher installiert haben. Nach einigem hin und her tauchte der Brenner dann im Gerätemanager auf. So weit, so gut, Nero erkannte das Gerät dann auf Anhieb und wir konnten loslegen.

Doch schon die erste Test-DVD brachte nicht die gewünschten Ergebnisse. Es dauerte über eine Stunde, bis der Rohling beschrieben war, und das bei eingestellter 8-facher Schreibgeschwindigkeit. Um auszuschließen, dass es am Rohling lag, wiederholten wir den Versuch mit 2 weiteren Discs anderer Hersteller. Aber auch hier das gleiche Ergebnis. An dieser Stelle probierten wir dann den Lesetest, und siehe da, die Datentransferrate war ungewöhnlich niedrig. Unsere Messungen ergaben gerade mal eine 0,69-fache Geschwindigkeit. Da aber die Transferrate immer konstant blieb konnte es am Brenner selbst nicht liegen.



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Wir stellten fest, dass der Brenner nur mit dem alten Standard-USB lief, die geforderten USB 2.0-Transferraten konnten so also nicht erreicht werden. Um einen Fehler der USB-Schnittstelle auszuschließen testeten wir kurz die Übertragungsgeschwindigkeit der Schnittstelle mit einer externen Festplatte - hier wurden aber wesentlich bessere Werte erzielt, so dass eine Fehlfunktion der Schnittstelle auszuschließen ist. Um ganz sicher zu gehen testeten wir den Brenner noch an 2 anderen Mainboards die auch USB 2.0 unterstützen. Aber auch hier wieder das gleiche Ergebnis.

An dieser Stelle wanden wir uns an den Support des Herstellers, erhielten aber keine hilfreiche Antwort. So müssen wir davon ausgehen, dass uns ein fehlerhaftes Testgerät gestellt wurde, und können den Brenner leider nicht in die Wertung aufnehmen. Es sei noch erwähnt, dass Iomega kein eigenes Laufwerk verwendet, sondern einen LG GSA 4081B verbaut.
LiteON ist auch ein alter Bekannter auf dem Brenner-Markt und kann schon auf lange Jahre Erfahrung zurückblicken. Unser Testmodell ist der DVD-RW SOHW-1213S, ein Brenner mit 12-facher Schreibgeschwindigkeit. Damit ist er vielen seiner Kontrahenten etwas voraus, da diese nur 8-fach schreiben können. Leider unterstützt der Brenner noch kein Dual-Layer. Das Erste, was bei näherer Betrachtung des Gerätes auffällt, ist die geringe Größe. Der Brenner ist um etwa 2 cm kürzer als die anderen Kandidaten. Damit ist er vor allem für User mit wenig Platz im Gehäuse empfehlenswert. Leider fällt die Anleitung hier sehr spärlich aus - es gibt nur eine kurze Installationsanleitung, auf der noch die Systemvoraussetzungen zusammengepfercht sind. Weniger versierte Anwender könnten mit dieser Anleitung Probleme bei der Installation haben.

Wo an Papier gespart wurde, sind Datenmedien jedoch zu Hauf vorhanden. Neben der typischen Nero-Software legt der Hersteller noch Power-DVD als DVD-Playersoftware und zwei DVD-Rohlinge mit dazu. Auch ein Audiokabel und Schrauben für die Montage sind vorhanden, leider fehlt aber ein IDE Kabel. Sollte der User so ein Kabel nicht mehr im Haus haben, muss erst ein neues gekauft werden.



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Wie nicht anders zu erwarten war, spendiert auch LiteON seinem Kandidaten 2 MB Cache - hier also keine Überraschungen. Die Lesegeschwindigkeiten sehen recht anständig aus - DVDs werden mit 12-facher und CDs mit 48-facher Geschwindigkeit gelesen. Sehen wir uns nun die Schreibwerte an:

Hier fällt auf, dass dies zwar ein Dual-Format-Brenner ist, die Geschwindigkeit aber nur bei "+" Medien bei 12fach liegt, "-" Medien werden weiterhin nur 8-fach beschrieben. Die Zugriffszeiten werden sowohl bei DVD- als auch bei CD-Medien mit 160 ms angegeben.



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Kommen wir wieder zu den Systemvoraussetzungen. LiteON verlangt mindestens einen Pentium III mit 450 MHz und 128 MB Arbeitsspeicher. Das sind im Testfeld die niedrigsten Anforderungen. Allerdings empfiehlt LiteON einen PC mit mindestens 800 MHz und 256 MB Arbeitsspeicher. Auf der Festplatte sollte für die Installation der Software mindestens 650 MB frei sein. Für eine Imagekopie werden natürlich weitere 5 GB benötigt. Das verwendete Betriebssystem sollte Windows 98SE oder höher sein.

Nach der guten Vorstellung wollen wir prüfen, ob der Brenner hält was er verspricht:


Einbau und Installation verliefen reibungslos - hier gibt es nichts zu meckern. Der Brenner wurde nach der Installation sofort erkannt und war betriebsbereit. Auch Nero erkannte ihn sofort und wir konnten loslegen. Als Erstes führten wir wieder den Schreibtest durch - die Ergebnisse können sich durchaus sehen lassen:

Mit diesen Werten ist der LiteON einer von drei Brennern im Testfeld, die eine DVD in unter 5 Minuten brennen. Nach dem erfolgreichen Schreibtest wollen wir nun sehen, ob der Lesetest ähnlich gute Werte zu Tage bringt. Auf jeden Fall ist der Brenner mit diesen Zeiten deutlich vor dem Mittelfeld. Das liegt nicht nur an den besseren Werten im DVD-Schreiben, sondern auch die CD-Geschwindigkeiten sind sehr gut.



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Der Lesetest verlief wie bei allen vorher getesteten Laufwerken ähnlich verhalten - die angegebenen 12-fach Lesewerte wurden nicht mal am Ende der DVD erreicht. Auch hier reichte es gerade mal zu einer 8-fachen Geschwindigkeit. Die Zugriffszeiten allerdings sehen wieder ganz gut aus, von 126 bis 210 ms für zufällige bzw. Vollzugriffe.

Ein Blick auf die Kompatibilität zeigt eine weitere Stärke des Brenners :

Von der Kompatibilität gab es auch hier nichts zu meckern, der Brenner nahm alle unsere Testrohlinge dankend an und beschrieb alle fehlerlos. Auch gab es keine Fehlbrennung -  alle Test-DVDs und CDs wurden alle sauber und ohne Ausfall gebrannt.


Das vom Design her eindrucksvollste Gerät kommt aus dem Hause LG. Die Firma LG ist auch schon lange keine Unbekannte mehr in Europa. Man stellt vom Fernseher über Waschmaschinen bis zur Mikrowelle jegliche Haushaltsgeräte, aber auch High-Tech-Equipment vom LC-Display bis zum Handy her - und konnte in der Vergangenheit oft durch sehr gute Laufwerke überzeugen. Schauen wir uns also den GSA-4120B einmal genauer an. Die Daten lesen sich eher wie eine Wunschliste als eine Artikelbeschreibung. Der Brenner beschreibt alle bekannten Medien, ob das nun DVD Plus oder Minus, DVD Ram oder sogar eine Dual-Layer-DVD ist - alles wid unterstützt. Hinzu kommt noch, dass die Plus-Medien mit 12-facher Geschwindigkeit gebrannt werden können. Somit ist dieser Brenner nicht nur ein Allrounder, sondern auch noch schnell dazu.

Auch beim Inhalt der Packung gibt es nichts zu meckern. LG legt dem Brenner alles Nötige bei - so finden wir neben den Schrauben für die Montage auch das IDE-Kabel und ein Audio-Kabel. Die Anleitung ist sehr übersichtlich gestaltet und gut bebildert. Hier kann selbst ein User ohne großes Vorwissen nichts verkehrt machen. An Software wurde auch nicht gespart. Neben dem obligatorischen Nero finden wir eine DVD-Authoring-Software und Power DVD als Playersoftware. Ein kleines Manko ist, dass LG keinen DVD-Rohling mit in den Karton legt, aber anhand der sonstigen Ausstattung ist das zu verkraften.



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Sehen wir uns nun die vom Hersteller angegebenen Geschwindigleiten im Detail an:

Diese Werte sehen schon ziemlich gut aus. Hinzu kommen natürlich noch die DVD RAM und Dual-Layer. Die RAM-Medien sollen mit bis zu 5-facher Geschwindigkeit beschrieben werden, Dual-Layer-Medien hingegen nur 2,4-fach. An den Lesewerten ist auch nichts auszusetzen. DVDs sollen mit bis zu 16-facher Geschwindigleit und CDs mit 40-facher Geschwindigkeit gelesen werden. Die Zugriffszeiten machen einen ähnlich guten Eindruck. LG gibt hier für DVD Medien 145 ms, für DVD RAM Medien 165 ms und für CDs 125 ms an. Wenn der Brenner in den Tests diese Werte halten kann, ist er sicher ein Anwärter für den Platz des Testsiegers.



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Auch die Systemanforderungen sind nicht übertreiben. LG verlangt einen Pentium III mit 700 MHz oder schneller und mindestens 128 MB RAM. Empfohlen werden aber 256 MB oder mehr. Für die Beschreibung von Dual-Layer-Medien muss natürlich genug Platz auf der Festplatte für diese Daten sein. LG gibt hier 10 GB als erforderlich an. Als Betriebssystem wird auch hier wieder Windows 98 oder neuer empfohlen.

Sehen wir uns das Gerät nun im Test an:


Das Gerät ließ sich wie seine Vorgänger problemlos installieren und wurde nach dem Einbau sofort in Windows erkannt. Ein Pluspunkt ist hier die sehr ausführliche und gut bebilderte Installationsanleitung, mit deren Hilfe können auch User, die das erste mal etwas an ihrem PC schrauben, mühelos diesen Brenner installieren. Nach der Installation konnten wir in Windows sofort auf das Gerät zugreifen und mit dem Test beginnen. Für den Brenntest kam wieder die Software Nero zum Einsatz.

Sehen wir uns die erreichten Schreibwerte einmal genau an:

Auch hier wird wieder die DVD in unter 5 Minuten gebrannt und sehr gute Werte bei den CD-Geschwindigkeiten sind vorzufinden. Die Schreibwerte für DVD+R und DVD-R sind noch besser als bei dem vorher getesteten LiteON, somit ist auch dieses Gerät ein Anwärter für den Spitzenplatz. Die CD-Werte sehen nicht ganz so gut aus, sind aber immer noch einwandfrei.



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Der anschließende Lesetest zeigt auch hier wieder, dass die angegebenen Höchstwerte der Hersteller eher theoretische Höchstwerte sind, in der Praxis aber fast nie erreicht werden. Auch der LG kam nicht über die magische 8-fach-Grenze hinaus. Dazu kommt noch ein deutlich sichtbarer Einbruch am äußeren Rand der DVD. Im Gegenzug dazu aber stehen die Zugriffszeiten, diese sind wiederum sehr gut ausgefallen. Insgesamt kann aber auch dieser Brenner in Sachen Geschwindigkeit zu den Spitzenmodellen gezählt werden.

Bei der Kompatiblität konnten wir folgende Messungen vornehmen:

Von der Kompatibilität her kann er auch ohne Probleme mithalten - alle Test-DVDs und CDs wurden sauber und problemlos gebrannt. Hier gab es auch beim LG keinen Fehler.


Das Auffälligste am Kandidaten von MSI ist auf den ersten Blick sicher die Verpackung. In einem knalligen Grün kommt der Brenner daher. In einem Schaufenster ausgestellt, würde dieser Karton sicher viele Blicke auf sich ziehen. Auch ist diese Retail-Verpackung um einiges größer geraten als die der Konkurenz-Hersteller. Nach dem Öffnen der großen Verpackung kommt auch relativ viel Inhalt zum Vorschein. MSI legt neben der normalen Brennersoftware noch Videoschnittsoftware und eine DVD-Playersoftware dazu. Leider ist hier kein IDE-Kabel enthalten, sondern nur ein Anschlusskabel für Audio.

Werfen wir einen Blick auf die Spezifikationen. Laut MSI beschreibt der Brenner DVDs mit 8-facher Geschwindigkeit und CDs mit 40-facher Geschwindigkeit. Bei den DVDs werden sowohl "+" als auch "-Format-Rohlinge unterstützt, aber leider noch kein Dual-Layer. Angeschlossen wird auch dieser Brenner über Standard-IDE. Wie zu erwarten war, rüstet MSI den Brenner mit 2 MB Puffer aus, diese Größe scheint ausreichend, um optische Medien mit Erfolg zu beschreiben.



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Nun ein Überblick über die Geschwindigkeiten:

So viel zu den Schreibgeschwindigkeiten. Durch diese Angaben wird klar, dass auch dieser Brenner mit zu den langsameren im DVD-Bereich gehört, im CD-Bereich aber ziemlich gute Daten vorweisen kann. Die Lesegeschwindigkeiten lassen auch nichts zu wünschen übrig. CDs werden mit 48-facher Geschwindigkeit und DVDs mit 16-facher Geschwindigkeit gelesen. Hoffen wir also auf den Lesetest.



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MSI gibt als minimale Systemanforderungen eine 1 GHz CPU an. Das ist mehr als die anderen Hersteller verlangen. Beim Speicher hingegen sollen 128 MB ausreichen, die meisten Konkurenten verlangen hier mindestens 256 MB, also das Doppelte. Natürlich muss für ein Image mindestens 5 GB Platz auf der Festplatte sein. Die Installation der Treiber und Software soll 700 MB in Anspruch nehmen. In der Bedienungsanleitung wird erwähnt, dass das Laufwerk sogar unter Windows 95 noch funktionieren soll, auf der Softwareseite existieren also keine Einschränkungen.

Sehen wir uns nun an wie sich der Brenner im Test so schlägt.


Nachdem der Brenner der extravaganten Verpackung entnommen und in den Rechner eingebaut wurde, konnte Windows ihn direkt erkennen und korrekt installieren. Auch dieser Prüfling wurde von Nero mit den Daten bedient. Wir begannen also auch hier mit dem Schreibtest. Und siehe da, für einen 8-fach Brenner schlug sich der MSI hervorragend und konnte so die direkte Konkurrenz von HP und NEC hinter sich lassen. Aber sehen wir uns die Ergebnisse einmal im Detail an:

Die Zeiten sind damit besser als die der Kandidaten von NEC und HP. Ob sich diese Tendenz auch beim Lesetest halten lässt, zeigt der nächste Screenshot:



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Diese Werte sind überraschend positiv. Der Maximalwert beim DVD-Lesen ist sogar besser als der des bisherigen Spitzenreiters von LG. Damit führt der MSI den Lesetest an. Auch die Zugriffszeiten sind enorm - nur der BenQ hat einen niedrigeren Wert. Damit hat MSI einen sehr soliden und qualitativ hochwertigen Brenner abgeliefert, der seinen Spezifikationen sehr gut gerecht wird, wenn man einmal von der Abweichung bei der Lesegeschwindigkeit absieht. Denn hier haben alle Hersteller etwas zu hoch gegriffene Angaben gemacht.

Kommen wir nun zur Kompatibilität. Auch hier werden von MSI keine Kompromisse gemacht.

Alle Medien wurden fehlerlos beschrieben. Auch die Noname-Rohlinge stellten kein Problem dar. Alles in allem hinterlässt der MSI ein sehr rundes Bild. Er ist von den Angaben her kein Spitzengerät, aber er hält was er verspricht und zeigt keine Schwächen.


Von NEC kamen letztes Jahr die beiden Preisknaller schlechthin: Der NEC 1100A und der 1300A. Beide Geräte waren erstmals zu einem Preis von unter 200 Euro zu haben und waren somit für den folgenden Boom der DVD-Brenner verantwortlich. Vergleichbare Geräte, zum Beispiel von Sony, lagen zu dem Zeitpunkt noch deutlich über 300 Euro. Heute haben wir ein neues Modell der bewährten Serie, den NEC 2510A, getestet. Anders als die übrigen Testmodelle liegt uns der Brenner in der Bulk-Version vor, daher finden wir hier keine Software oder Anschlusskabel.

NEC hat am Design seiner Brenner nichts geändert, der 2510A ist nur durch seine Beschriftung von den Vorgängern zu unterscheiden. Doch das ist auch schon alles, was gleich ist. Denn die Daten haben sich stark verändert. Der 2510A beschreibt die bunten Silberlinge mit 8-facher Geschwindigkeit und ist somit doppelt so schnell wie seine Vorgänger. Trotz dieser Steigerung zählt er mit dieser Geschwindigkeit aber mit zu den langsameren Geräten. Ein Vorteil des NEC ist aber die Dual-Layer-Unterstützung. Dieses Feature ist noch nicht selbstverständlich und wird von dem schnellern LiteON noch nicht geboten.



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NEC gibt für den Brenner folgende Daten an:

Gelesen werden DVDs mit 12-facher und CDs mit 40-facher Geschwindigkeit. Weiterhin besitzt der Brenner wie alle vorherigen Testkandidaten einen 2 MB großen Cache. Wie unsere Tests zeigen, ist ein größerer Puffer von 8 MB, wie bei einigen älteren Geräten vorzufinden, nicht mehr nötig. Dual-Layer-DVDs sollen mit 2,4-facher Geschwindikeit geschrieben werden - das entspricht einer Datentransferrate von 3.300 Kilobyte in der Sekunde.

Die Zugriffszeiten liegen laut Hersteller bei 140 ms für DVD-Medien und 120 ms für CD-Medien. Ohne Überraschung verhält sich auch das Interface, IDE ATAPI bleibt vorerst ein gängiger Standard für optische Laufwerke. Anders als bei Festplatten ist die Entwicklung in Richtung Serial ATA hier recht langsam.



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Bei einem Blick auf die unterstützten Formate erwartet uns auch hier keine Überraschung. Wie erwartet sind alle gängigen Typen in der Liste aufgeführt. Gelesen werden kann an CDs so gut wie alles, neben Daten-, Audio- und Video-CDs steht weiterhin CD-Text auf der Kompatibilitätsliste. Bei den DVDs sieht es genau so aus, Daten-DVDs, Video-DVDs und auch Dual-Layer sind kein Problem.

Es gelang uns leider nicht die Systemvoraussetzungen für diesen Brenner herauszufinden, da auf der Seite des Herstellers und im Handbuch nichts angegeben ist. Wir gehen davon aus, dass der Brenner wahrscheinlich ähnliche Vorraussetzungen hat wie die anderen Kandidaten; somit müsste jeder Computer mit Athlon XP oder Pentium 4 weit ausreichend sein.

Sehen wir uns das Gerät nun einmal genauer an:


Auch der letzte Brenner im Test ließ sich ohne weitere Probleme installieren. Es gab somit im Testfeld bei den internen Brennern keine Inkompatibilitäten. Da hier eine Bulk-Version vorliegt, ist natürlich keine Brennersoftware vorhanden. Wir testeten den Brenner, wie alle anderen auch, mit Nero Burning ROM. Das Programm erkannte den Brenner auch auf Anhieb und wir konnten mit dem Test beginnen.

Die Ergbnisse waren allerdings nicht wie erhofft. Der Nachfolger der alten Verkaufsschlager kann mit dem Rest des Testfeldes nicht mehr gut mithalten. Die Brenngeschwindigkeiten sind leider alles andere als gut, aber schauen wir uns die Zeiten einmal an:

Nach diesen eher ernüchternden Ergebnissen gehen wir nun über zum Lesetest. Aber auch hier sollte sich zeigen, dass der NEC 2510A kein Spitzenmodell ist. Die maximale Lesegeschwindigkeit liegt hier bei mageren 4,5-fach. Damit ist der NEC im Lesetest Schlusslicht mit dem HP zusammen. Nur der externe Iomega schnitt schlechter ab, allerdings ist dies auf einen Mangel an der Treiberoptimierung und nicht das Gerät selbst zurückzuführen.



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Alles in allem macht der 2510A keinen guten Eindruck - die Reaktionszeiten sind mit 147 bis 202 ms zwar noch ok, aber können das Gerät nicht rausreißen. Auch beim Kompatibilitätstest konnten keine Pluspunkte gesammelt werden:

Hier wurden von den Test-DVDs und CDs zwei nicht richtig beschrieben und die Rohlinge waren zerstört. Es handelte sich bei diesen Fehlbrennungen um zwei Noname-Rohlinge. Anscheinend braucht der NEC schon qualitativ bessere Medien, um ein gutes Ergebnis abzuliefern. Allerdings darf man nicht vergessen: Der NEC ist das günstigste Gerät in unserem Test!


Allgemein lässt sich sagen, dass die Entwicklung der DVD-Brenner wesentlich schneller vorangeschritten ist als die der CD-Brenner. Die momentane Höchstgeschwindigkeit, mit der eine DVD geschrieben werden kann, ist mit 16-fach schon ziemlich hoch. Das sind über 20 MB in der Sekunde. Doch wo neue Geschwindigkeitsrekorde im Schreiben auftreten, bleibt auch die Frage nach den schlechten Lesewerten im Raum stehen. Alle Laufwerke waren weit unter den von den Herstellern angegebenen Werten. Um die DVD als Fehlerquelle auszuschließen, wiederholten wir die Tests mit jeweils fünf verschiedenen Medien, aber immer mit sehr ähnlichem Ergebnis. Zum Auslesen von DVDs eignet sich also hier nur der BenQ und der MSI - ansonsten sollte man lieber auf ein richtiges DVD-Laufwerk zurückgreifen.

Trotzdem kann man sagen, dass wir in diesem Test einige besondere Lauferke gefunden haben, die wirklich sehr gut ihren Dienst verrichtet haben und zu empfehlen sind. Einerseits wäre das unser Spitzenreiter, der BenQ DW1600. Mit dieser Schreibgeschwindigkeit setzt er neue Maßstäbe. Leider ist hier aber das Manko, dass dieses Gerät keine DVD-R/-RW Rohlinge beschreiben kann. Eindeutiger Testsieger ist somit der LG GSA 4120B. Er weist keine einzige Schwachstelle auf. Zwar ist er von der Geschwindigkeit dem BenQ nicht gewachsen, kann aber auch das Minus-Format brennen. Außerdem unterstützt er neben Dual-Layer-DVD auch noch DVD RAM und kann bessere Werte bei den CD-Geschwindigkeiten vorweisen. Alles in allem, das momentan wohl beste Gerät.



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Doch wo es Licht gibt, gibt es auch Schatten. Hier finden wir den NEC 2510A und den HP dvd writer dvd420i. Beide Geräte sind sowohl von der Geschwindigkeit als auch bei der Kompatibilität heute nicht mehr zu empfehlen. Zudem waren auch die Lesetests nicht gerade erfreulich. Wer sich noch einen 8-fach-Brenner zulegen möchte, sollte da eher zu dem Modell von MSI greifen. Im Gegensatz zu den Laufwerken von NEC und HP hält der Brenner, was er verspricht. Die Leseleistung war sogar die beste des ganzen Testfeldes und er ist zudem recht günstig.

Im Mittelfeld zu finden ist hier der Brenner von LiteON - ein recht solides Gerät ohne echten Schwachpunkt, aber auch ohne richtige Stärken. Das externe Gerät von Iomega hätte einen guten Eindruck machen können, wenn er ordnungsgemäß funktioniert hätte. Da das nicht der Fall war und wir auch vom Hersteller keine genaueren Informationen zu dem Fehler bekamen, ist das Gerät eher mit Vorsicht zu genießen.

Werfen wir noch einen Blick auf die Preise der Brenner:

Wer auf Performance steht, kann beim BenQ bei dem mittlerweile günstigen Preis bedenkenlos zugreifen. Bislang war er mit knapp 120 Euro deutlich teurer. Der LG-Brenner als unser zweiter Favorit ist mit 82 Euro weiterhin hervorragend günstig zu erstehen. Da lohnt es schon fast gar nicht mehr, auf den Preis zu schauen: Alle anderen Brenner zeigten leichte Schwächen, kosten aber nicht unerheblich weniger. Wenn es wirklich ein günstiger Brenner sein muss, dann hilft nur der Blick auf eine Bulk-Version - aber selbst hier kostet ein Brenner immerhin 66 Euro. Dann ist jedoch auch keine Software mit dabei. Somit lohnt eigentlich nicht der Griff zu den wirklich günstigen Modellen - unsere Awards gehen deshalb an den BenQ DW1600 und den LG GSA 4120B.

Sie suchen DVD- oder CD-Medien? Computer-Tom hat uns für diesen Test hervorragend mit einer großen Auswahl von Rohlingen unterstützt:

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