Ein Athlon ist noch längst kein Ryzen: Der Athlon 3000G im Test

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amd athlon 200geFür den Athlon 3000G hat sich AMD ein knappes Zeitfenster ausgesucht. Letzte Woche hab es die Testberichte zum Ryzen 9 3950X, zum 25. November erfolgt der Marktstart und auch die Tests zu den Ryzen-Threadripper-Prozessoren werden dann veröffentlicht. Dementsprechend fokussieren wir uns heute auf den Athlon 3000G, der als Raven-Ridge-Ableger nicht allzu viele Neuerungen vorzuweisen hat, der aber erstmals in der neuerlichen Athlon-Historie mit einem freien Multiplikator daherkommt. Was der Kampfzwerg zu leisten im Stande ist, schauen wir uns nun an.

Der Athlon 3000G basiert als APU auf dem Raven-Ridge-Design. Wir sehen hier noch nicht die aktuellen Zen-2-Kerne und auch Zen+ in optimierter Fertigung wird noch nicht verwendet. Es kommen also Zen-Kerne mit einer Vega-GPU-Einheit zum Einsatz. AMD bietet aktuell also noch keine Prozessoren oder bessere APUs an, die sowohl bei den CPU-Kernen, als auch bei der integrierten Grafikeinheit auf die aktuellsten Designs zurückgreifen. Erst im kommenden Jahr wird mit Renoir davon ausgegangen, dass AMD Zen-2-Kerne mit einer RDNA-GPU zusammenbringt. Noch immer soll es sich dabei aber um ein monolithisches Design handeln. Der Einsatz von Chiplets ist bei den APUs aktuell noch nicht abzusehen.

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Auch wenn AMD eindeutig von einem Raven-Ridge-Prozessor spricht. Die meisten Tools die wir so verwenden, lesen den Athlon 3000G als Picasso-Prozessor aus. Dies hätte zur Folge, dass in 12 nm gefertigte Zen+-Kerne anstatt der in die Tage gekommenen Zen-Kerne aus der 14-nm-Fertigung zum Einsatz kommen. Offenbar verwendet AMD hier aber noch immer die alte Hardwarebasis.

Technische Daten Athlon-200GE-Serie im Vergleich
ModellKerne/
Threads
Basis-/
Turbotakt
L3-CacheRAM-TaktGPUTDPPreis
Ryzen 5 3400G 4 / 8 3,7 / 4,2 GHz 4 MB DDR4-2933 Vega 11 65 W 150 Euro
Ryzen 3 3200G 4 / 8 3,6 / 4,0 GHz 4 MB DDR4-2933 Vega 8 65 W 93 Euro
Athlon 3000G 2 / 4 3,5 / 3,5 GHz 4 MB DDR4-2667 Vega 3 35 W 53 Euro
Athlon 200GE 2 / 4 3,2 GHz / - 4 MB DDR4-2667 Vega 3 35 W 45 Euro
Athlon 220GE 2 / 4 3,4 GHz / - 4 MB DDR4-2667 Vega 3 35 W 50 Euro
Athlon 240GE 2 / 4 3,5 GHz / - 4 MB DDR4-2667 Vega 3 35 W 67 Euro

Der Athlon 3000G ist zukünftig AMDs schnellster Athlon-Prozessor. Alles darüber stammt aus der Ryzen-Serie, wenngleich der Athlon 220GE und 240GE nicht viel langsamer sein dürften. Die zwei Zen-Kerne können per SMT jeweils zwei Threads verarbeiten, sodass wir insgesamt auf vier Threads kommen. Beim Takt geht es AMD forsch an und spendiert dem neuen Spitzenmodell 3,5 GHz – dies gilt sowohl für den Basis- als auch den Boost-Takt.

Wie alle auf Zen basierenden Prozessoren unterstützt der Athlon 3000G nur DDR4-2667 – zumindest auf dem Papier. Die integrierte Grafikeinheit verfügt über drei CUs, also 192 Shadereinheiten. Der GPU-Takt liegt bei 1.100 MHz. Dies alles verpackt AMD in eine TDP von 35 W.

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Preislich sind die bisherigen Athlon-Prozessoren schon eng gestaffelt. Nur jeweils fünf bis fünfzehn Euro liegen zwischen dem 200GE, 220GE und 240GE. Aufgrund des geringen Taktunterschieden ist dies aber passend.

Obwohl die drei bisherigen Modelle mit einem festen Multiplikator daherkommen sollten, lässt sich dieser mit dem aktuellsten BIOS meist verändern. Der kleinste Athlon 200GE wird somit schnell zu einem 240GE und zahlreichen Berichten zufolge ist dies in der Praxis auch problemlos möglich. Für den Athlon 3000G erteilt AMD offiziell die Freigabe für den freien Multiplikator.


Uns stand für die Tests der Ryzen-Prozessoren folgende Hardware zur Verfügung:

Ryzen-3000-Serie:

Ryzen-2000- und Ryzen-1000-Serie:

Ryzen-Threadripper-Prozessoren:

Intel LGA1151:

Auf allen Systemen installiert ist ein Windows 10 in der Version 1903 mit allen Patches für die Sicherheitslücken. Außerdem installierten wir die aktuellen Chipsatz-Treiber für AMD und Intel. Der Chipsatz-Treiber in der Version 1.07.07.0725 von AMD unterstützt unter anderem das CPPC2 (Collaborative Processor Performance Control).

DDR-Taktraten für die Prozessoren
Prozessor Takt
Intel LGA1151 (aktuelle Core-Serie) DDR4-2666
Intel LGA2066 (aktuelle Core-Serie) DDR4-2666
AMD Ryzen 1. und 2. Generation DDR4-2933
AMD Ryzen 3. Generation DDR4-3200
AMD Ryzen Threadripper 1. und 2. Generation DDR4-2933
AMD Ryzen Threadripper 3. Generation DDR4-3200
AMD Ryzen-3000G-Serie DDR4-2933
AMD Athlon-Serie DDR4-2666

Wir verwenden war den Corsair Vengeance, der bis zu DDR4-3600 ermöglicht, die Prozessoren testen wir aber mit den DDR-Taktraten, mit denen die Speichercontroller ausgelegt sind. Obige Tabelle zeigt welche Taktraten jeweils gewählt wurden. In eventuellen Tests zur RAM-Skalierung wurden die Taktraten dann entsprechend angehoben.

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Der Cinebench ist ein Klassiker um die Multi- und Single-Threaded-Leistung eines Prozessors zu beurteilen. Er skaliert auch über mehrere Dutzend Kerne noch ganz gut und zeigt über den Single-Threaded-Test auch die Single-Core-Leistung eines Prozessors auf.

Cinebench R20

Multi-Threaded

Punkte
Mehr ist besser

Cinebench R20

Single-Threaded

Punkte
Mehr ist besser


Über AIDA64 kann die Lese- und Schreibleistung des Arbeitsspeichers beurteilt werden. Außerdem wird die Kopierleistung aufgenommen und die Latenzen können gemessen werden.

AIDA64

Lese- und Schreibdurchsatz

47050 XX


48617 XX
43479 XX


44190 XX
43389 XX


44360 XX
43275 XX


40935 XX
40930 XX


38820 XX
40891 XX


38775 XX
40777 XX


37858 XX
40774 XX


37452 XX
40772 XX


37887 XX
40137 XX


37968 XX
39812 XX


37312 XX
39550 XX


40595 XX
39547 XX


36744 XX
39472 XX


40073 XX
39399 XX


40236 XX
32931 XX


30798 XX
25575 XX


45993 XX
25566 XX


45984 XX
25547 XX


45755 XX
25547 XX


45752 XX
MB/s
Mehr ist besser

AIDA64

Kopierdurchsatz

MB/s
Mehr ist besser

AIDA64

Speicherverzögerung

in ns
Weniger ist besser


Der Y-Cruncher berechnet PI auf auf die gewählte Stelle und verwendet dabei alle ihm zur Verfügung stehenden Kerne. Auch hier zeigt sich sehr gut, wie über die schiere Anzahl der Kerne gearbeitet werden kann. Digicortex simuliert die Synapsenaktivität des Gehirns einer Seegurke. Die Ausgabe erfolgt als Geschwindigkeit der Simulation als Echtzeit-Faktor.

Y-Cruncher

500M

Sekunden
Weniger ist besser

DigiCortex

Small 64 Bit

x real-time avg
Mehr ist besser


Blender, Corona und V-Ray sind allesamt Rendering-Benchmarks, die für Workstation-Anwendungen in diesem Bereich stehen. Üblicherweise skalieren diese Benchmarks allesamt ganz gut über die Anzahl der Kerne.

Blender

bmw27

Sekunden
Weniger ist besser

Blender

classroom

504.17 XX


741.78 XX


760.62 XX


871.57 XX


1010.37 XX


1021.72 XX


1029.11 XX


1038.31 XX


1045.15 XX


1232.76 XX


1474.02 XX


1535.22 XX


1789.75 XX


2245.96 XX


3420.72 XX


4039.83 XX


4060.24 XX


Sekunden
Weniger ist besser

V-Ray

Benchmark

Sekunden
Weniger ist besser

Corona

Benchmark

Sekunden
Weniger ist besser


In Handbrake haben wir ein 4K-Video in 1080p mit 60 Hz H.264 kodiert und die Zeit aufgenommen, die dazu benötigt wird. Über VeraCrypt schauen wir uns die AES-Leistung der Prozessoren an und 7-Zip zeigt die Leistung für die Dekomprimierung und Komprimierung von Daten auf.

Handbrake

UHD Demo Nature

Sekunden
Weniger ist besser

VeraCrypt

AES

GB/s
Mehr ist besser

7-Zip

32M - Dekomprimierung/Komprimierung

132728 XX


78656 XX
97951 XX


68344 XX
91749 XX


63338 XX
88484 XX


57296 XX
82603 XX


55960 XX
76693 XX


46697 XX
68934 XX


42555 XX
68815 XX


51409 XX
65966 XX


49981 XX
61276 XX


47048 XX
57826 XX


46136 XX
57541 XX


46432 XX
56667 XX


37486 XX
43159 XX


35110 XX
39357 XX


32420 XX
39357 XX


23991 XX
31822 XX


23751 XX
20893 XX


17136 XX
17893 XX


12495 XX
17639 XX


12309 XX
MIPS
Mehr ist besser

7-Zip

32M - Gesamtwertung

MIPS
Mehr ist besser


Für den Test der Compiling-Leistung haben wir den Mozilla Firefox in der aktuellen Version für den Desktop in 64 Bit compiled. Hier spielen die Single-Threaded- und die Multi-Threaded-Leistung eine Rolle, wobei ein Prozessor mit vielen Kernen deutliche Vorteile hat.

Compiling

Firefox-Browser

872.47 XX


1177.18 XX


1187.59 XX


1192.47 XX


1446.28 XX


1453.76 XX


1541.43 XX


1562.31 XX


1582.72 XX


1609.18 XX


1848.51 XX


1944.13 XX


2019.41 XX


2615.07 XX


3648.47 XX


4810.34 XX


5430.23 XX


6343.71 XX


6977.23 XX


Sekunden
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UL 3DMark

TimeSpy Extreme - CPU

Futuremark-Punkte
Mehr ist besser

UL 3DMark

TimeSpy Extreme - Overall

Futuremark-Punkte
Mehr ist besser

UL 3DMark

TimeSpy Extreme - Graphics

Futuremark-Punkte
Mehr ist besser


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Battlefield V

1.920 x 1.080

195.1 XX


135.1 XX
193.7 XX


137.0 XX
192.7 XX


147.1 XX
190.5 XX


131.6 XX
188.4 XX


123.5 XX
186.6 XX


129.9 XX
182.4 XX


136.9 XX
164.6 XX


135.1 XX
164.4 XX


112.4 XX
162.3 XX


135.1 XX
158.1 XX


138.9 XX
153.1 XX


133.3 XX
153.1 XX


133.3 XX
137.5 XX


120.5 XX
121.6 XX


93.5 XX
121.2 XX


104.2 XX
117.1 XX


101.0 XX
112.3 XX


104.2 XX
97.3 XX


79.4 XX
94.3 XX


69.4 XX
94.1 XX


69.4 XX
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Battlefield V

2.560 x 1.440

148.3 XX


125.0 XX
146.9 XX


120.5 XX
146.9 XX


120.5 XX
146.6 XX


131.6 XX
144.3 XX


129.9 XX
142.9 XX


120.5 XX
142.5 XX


129.9 XX
139.4 XX


113.6 XX
137.1 XX


120.5 XX
136.9 XX


123.5 XX
136.6 XX


120.5 XX
136.6 XX


122.0 XX
136.4 XX


117.6 XX
134.6 XX


117.6 XX
120.7 XX


88.5 XX
119.8 XX


103.1 XX
109.7 XX


91.7 XX
107.8 XX


92.6 XX
96.6 XX


80.6 XX
95.6 XX


59.5 XX
84.4 XX


58.1 XX
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Mehr ist besser

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The Division 2

1.920 x 1.080

185.8 XX


123.5 XX
185.6 XX


140.8 XX
183.1 XX


138.9 XX
168.2 XX


112.4 XX
163.3 XX


123.45 XX
161.1 XX


126.6 XX
159.4 XX


103.1 XX
151.9 XX


109.9 XX
150.7 XX


111.1 XX
150.6 XX


111.1 XX
146.0 XX


96.2 XX
145.8 XX


82.6 XX
136.7 XX


103.1 XX
118.8 XX


88.5 XX
111.9 XX


65.8 XX
108.1 XX


80.0 XX
79.21 XX


57.1 XX
58.3 XX


40.8 XX
30.3 XX


30.0 XX
30.1 XX


29.2 XX
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The Division 2

2.560 x 1.440

143.0 XX


121.9 XX
143.0 XX


121.9 XX
142.8 XX


121.9 XX
142.2 XX


107.5 XX
141.9 XX


104.2 XX
139.2 XX


95.2 XX
137.7 XX


91.7 XX
137.4 XX


91.7 XX
131.5 XX


99.0 XX
127.9 XX


99.0 XX
127.9 XX


99.0 XX
127.2 XX


96.2 XX
126.7 XX


79.4 XX
110.2 XX


82.0 XX
107.8 XX


79.4 XX
103.3 XX


78.7 XX
76.7 XX


54.9 XX
56.2 XX


39.1 XX
21.7 XX


17.2 XX
20.2 XX


14.9 XX
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Metro Exodus

1.920 x 1.080

149.3 XX


72.4 XX
148.4 XX


74.9 XX
147.9 XX


73.9 XX
138.8 XX


71.2 XX
137.7 XX


70.5 XX
136.3 XX


69.7 XX
127.44 XX


64.37 XX
126.23 XX


62.67 XX
125.9 XX


63.9 XX
125.66 XX


63.9 XX
111.8 XX


49.4 XX
110.4 XX


61.7 XX
110.24 XX


63.94 XX
108.77 XX


57.18 XX
102.73 XX


57.89 XX
89.89 XX


50.76 XX
81.0 XX


43.0 XX
77.97 XX


46.82 XX
76.31 XX


44.18 XX
56.9 XX


32.7 XX
56.8 XX


33.1 XX
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Metro Exodus

2.560 x 1.440

119.6 XX


67.0 XX
119.0 XX


66.2 XX
118.3 XX


64.5 XX
117.6 XX


66.3 XX
117.5 XX


66.4 XX
117.1 XX


63.6 XX
112.54 XX


62.0 XX
111.2 XX


59.8 XX
109.99 XX


60.21 XX
109.93 XX


59.48 XX
102.9 XX


47.2 XX
102.77 XX


59.48 XX
97.35 XX


56.00 XX
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47.47 XX
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49.58 XX
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46.28 XX
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40.2 XX
74.99 XX


43.2 XX
57.4 XX


33.6 XX
57.0 XX


33.6 XX
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The Shadow of Tomb Raider

1.920 x 1.080

148.9 XX


111.1 XX
138.5 XX


111.1 XX
138.4 XX


112.4 XX
133.2 XX


112.4 XX
130.2 XX


103.1 XX
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107.5 XX
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103.1 XX
116.1 XX


102.4 XX
113.9 XX


102.0 XX
112.1 XX


86.2 XX
109.1 XX


92.6 XX
96.4 XX


82.6 XX
87.2 XX


71.9 XX
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66.2 XX
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58.5 XX
70.5 XX


29.5 XX
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40.8 XX
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45.9 XX


30.2 XX
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Mehr ist besser

The Shadow of Tomb Raider

2.560 x 1.440

109.5 XX


91.7 XX
106.6 XX


94.3 XX
101.8 XX


94.3 XX
101.6 XX


86.2 XX
100.7 XX


91.7 XX
100.7 XX


88.5 XX
100.6 XX


88.5 XX
99.1 XX


88.5 XX
97.6 XX


84.0 XX
97.6 XX


89.3 XX
97.3 XX


89.3 XX
95.7 XX


82.6 XX
92.9 XX


76.3 XX
84.1 XX


70.9 XX
76.4 XX


61.7 XX
72.2 XX


57.5 XX
67.4 XX


28.8 XX
56.2 XX


39.1 XX
42.3 XX


30.5 XX
41.2 XX


30.6 XX
Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser


Leistungsaufnahme

Nur CPU

in W
Weniger ist besser

Der Athlon 3000G wird mit einer Therma Design Power von 35 W angegeben und bleibt in der Einzelmessung sogar noch darunter. Sparsam ist er also, aber das gilt auch für die bisherigen Athlon-Modelle.

Leistungsaufnahme

Gesamtsystem

in W
Weniger ist besser

Im Gesamtsystem fallen die nicht einmal 30 W kaum auf. Die übrige Komponenten verbrauchen zusammengenommen sogar deutlich mehr, als der Prozessor alleine.


Einer der größten Vorteile einer APU ist die integrierte Grafiklösung. Zwar bekommt man auch schlanke Low-Profile-Grafikkarten, wie beispielsweise die GeForce GT 130, doch benötigt man dann mehr Platz im Gehäuse und muss obendrein ein wenig mehr für das Gesamtpaket bezahlen. Die integrierten Lösungen von AMD versprechen eine deutlich höhere Leistung als die Gen9.5-Lösungen von Intel, die in deren Prozessoren verbaut sind.

Doch die integrierte Grafiklösung muss sich zunächst beweisen. Unser Test zum Ryzen 5 2200G und Ryzen 3 2400G im letzten Jahr zeigte bereits, dass ein Spielen durchaus möglich ist, man jedoch deutlich am Detailgrad einsparen oder man sich mit älteren oder weniger anspruchsvollen MOBA-Titeln zufriedengeben muss.

Technische Daten Athlon-200GE-Serie im Vergleich
ModellRAM-TaktGPUGPU-TaktTDP
Ryzen 5 3400G DDR4-2933 Vega 111.400 MHz
65 W
Ryzen 3 3200G DDR4-2933 Vega 81.250 MHz 65 W
Athlon 3000G DDR4-2667 Vega 31.000 MHz 35 W
Athlon 200GE DDR4-2667 Vega 31.000 MHz 35 W
Athlon 220GE DDR4-2667 Vega 31.000 MHz 35 W
Athlon 240GE DDR4-2667 Vega 31.000 MHz 35 W

Gleiches gilt für den AMD Ryzen 5 3400G, welcher im Vergleich zum Vorgänger im Großen und Ganzen lediglich im Takt beschleunigt wurde. Aktuelle Spieletitel wie Shadow of Tomb Raider oder Tom Clancy's The Division 2 lassen sich in unseren üblichen Settings, die wir bei CPU- und GPU-Tests einstellen, nicht spielen – weder in Full HD noch in 720p. Wird der Detailgrad von Hoch auf Mittel reduziert, ist ein Spielen in einer Auflösung von 1.280 x 720 Bildpunkten durchaus möglich, für FullHD reicht es allerdings erst, wenn man die Grafikqualität weiter reduziert.

UL 3DMark

Fire Strike - Overall

Futuremark-Punkte
Mehr ist besser

UL 3DMark

Fire Strike Extreme - Overall

Futuremark-Punkte
Mehr ist besser

Metro Exodus

1.280 x 720

24.7 XX


9.9 XX
11.3 XX


4.6 XX
10.4 XX


4.0 XX
Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

Metro Exodus

1.920 x 1.080

17.9 XX


8.3 XX
7.6 XX


2.9 XX
7.1 XX


3.3 XX
Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

Project Cars 2

1.280 x 720

31.8 XX


29 XX
13.2 XX


12 XX
12.5 XX


11 XX
Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

Project Cars 2

1.920 x 1.080

22.2 XX


20 XX
8.4 XX


7 XX
8.4 XX


6 XX
Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

Eine Vega 3 ist etwas schneller als beispielsweise die Intel UHD Graphics 630. Dabei handelt es sich noch nicht einmal um die Lösung, die Intel bei den günstigeren Prozessoren verwendet. Diese dürfte also noch einmal langsamer sein. Eine Vega 8 oder Vega 11 der Ryzen-G-Prozessoren ist aber natürlich noch einmal deutlich leistungsstärker.

Streamingleistung

Der Athlon 3000G bietet sich als HTPC-Prozessor an. Daher haben wir uns auch die Leistung im Decoding angeschaut.

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Für die 4K-Wiedergabe konnten wir sowohl in Netflix als auch für YouTube keinerlei Probleme feststellen. Der Athlon 3000G erreicht in jedem Fall flüssige Frameraten.


Sowohl der Basis- als auch der Boost-Takt des Athlon 3000G liegt bei 3,5 GHz. Wir haben ohne Spannungserhöhung ein Overclocking versucht und sind dabei bei 3,9 GHz gelandet. Sicherlich wäre mit einer Erhöhung der Spannung auch die 4-GHz-Grenze zu knacken. Aufgrund der geringen Zeit mit dem Prozessor mussten wir uns aber auf diesen einfachen Test beschränken.

Das Overclocking auf 3,9 GHz auf allen Kernen wirkt sich wie folgt auf die Leistung aus:

Cinebench R20

Single-Threaded

Punkte
Mehr ist besser

Cinebench R20

Multi-Threaded

Punkte
Mehr ist besser

V-Ray

Benchmark

Sekunden
Weniger ist besser

AIDA64

Lese- und Schreibdurchsatz

39812 XX


37312 XX
39688 XX


37347 XX
MB/s
Mehr ist besser

AIDA64

Kopierdurchsatz

MB/s
Mehr ist besser

AIDA64

Speicherverzögerung

in ns
Weniger ist besser

UL 3DMark

TimeSpy Extreme - CPU

Futuremark-Punkte
Mehr ist besser

Battlefield V

1.920 x 1.080

97.1 XX


71.9 XX
94.3 XX


69.4 XX
Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

Leistungsaufnahme

Nur CPU

in W
Weniger ist besser

Da wir die Spannung unangetastet lassen, steigt die Leistungsaufnahme nur moderat an. Wir sprechen aber auch von einem Plus von 12 %. Bei der Leistung gibt es unterschiedliche Ergebnisse. Die Single-Threaded-Leistung profitiert um ebenfalls 12 %, die Spieleleistung aber nur um 3 %. Der Athlon 3000G wird aber zumindest mit einer Standardkühlung kein Overclocking-Wunder werden. Immerhin ist es nun aber offiziell möglich.


Der Athlon 3000G ist der neue Star der Athlon-Prozessoren und damit wäre das Fazit eigentlich auch schon fertig. Allerdings muss man "schnell" in diesem Zusammenhang noch etwas genauer umschreiben. Es bleibt auch beim Athlon 3000G bei zwei Kernen plus SMT – genau wie beim 220GE, 220GE und 240GE.

AMD gibt keine Boost-Taktraten für die bisherigen Athlon-Prozessoren an und nennt nur den Basis-Takt. Der Athlon 3000G kommt immer mit dem Versprechen mit 3,5 GHz zu arbeiten. Bei dem von AMD aufgerufenen Preis von 49 US-Dollar macht der Athlon 3000G die übrigen Athlon-Modelle überflüssig. Die Vega-3-GPU ist mit 1.100 MHz um 100 MHz schneller als bei den bisherigen Athlon-Modellen. Einen großen Unterschied in den Benchmarks macht dies aber nicht.

Die Notwendigkeit nach einem Athlon 3000G erschließt sich uns nicht ganz. Ein Athlon 240GE ist nur minimal langsamer und die Namensgebung könnte Käufer glauben lassen, dass es sich hier um eine neue Hardware handelt. Dem ist aber nicht so. Wir sprechen noch immer von Zen-Kernen und der Vega-Architektur. Der Abstand zu den Ryzen-Prozessoren der 3000G-Serie ist beachtlich.

AMD Athlon 3000G
AMD Athlon 3000G
AMD Athlon 3000G
AMD Athlon 3000G
AMD Athlon 3000G
AMD Athlon 3000G - Netflix-Streaming
AMD Athlon 3000G - Netflix-Streaming
AMD Athlon 3000G - Youtube-Streaming
AMD Athlon 3000G - Youtube-Streaming
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Die Athlon-Serie ist mit ihren zwei Kernen kein Leistungswunder. In allen Compute-Benchmarks belegt sie die hinteren Plätze. Für alle rechenintensiven Anwendungen sind zwei Kerne heutzutage einfach zu wenig. In Spielen wird der Athlon 3000G zum Flaschenhals, denn auch wenn nicht alle Spiele mit acht Kernen und mehr arbeiten, zwei Kerne werden dennoch mit Leichtigkeit ausgelastet.

Die Leistung der Vega-3-GPU liegt ebenfalls auf Niveau der übrigen Athlon-Prozessoren. Der geringfügig höhere Takt spielt fast keine Rolle. Bleibt noch das Overclocking, aber auch hier muss man sagen, dass sich die bisherigen Athlon-Prozessoren zwar offiziell nicht übertakten lassen, dies mit geringem Aufwand aber dennoch möglich ist. Damit verpufft auch dieser Vorteil des Athlon 3000G weitestgehend.

Es bleibt der Einsatz in kleinen und sparsamen Systemen. Hier kann der Athlon 3000G sicherlich überzeugen. Zusammen mit dem richtigen Mainboard kann daraus ein HTPC gebaut werden, der alle notwendigen Decoding-Aufgaben problemlos übernimmt. Bei einem Preis von 50 Euro sind die übrigen Komponenten zusammengenommen weitaus teurer. Mit dem Athlon 3000G muss man sich zumindest keinerlei Gedanken darüber machen, ob man nun den schnellsten Athlon-Prozessor kauft oder nicht. Er ist aber auch langsamer als jedes Ryzen-Modell, dies sollte man wissen.

Positive Aspekte des AMD Athlon 3000G:

Negative Aspekte des AMD Athlon 3000G: