AMD FX-8320e im Test

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AMD FX LogoMitte August kündigte AMD zum 30-jährigen Jubiläum seiner "Graphics and Gaming"-Sparte eine Reihe neuer CPUs an. Anfang September kamen der AMD FX-8370e und der FX-8320e auf den Markt. Während wir uns Ersterem bereits pünktlich zum Launch widmeten, versorgte uns die US-amerikanische Chipschmiede in diesen Tagen auch mit dem kleineren Modell. Wir stellen den bis zu 4,0 GHz schnellen Achtkerner der "Vishera"-Familie auf den nachfolgenden Seiten ausführlich auf den Prüfstand.

Während Intel mit seiner "Haswell-E"-Plattform klar das Feld unter den schnellsten Prozessoren anführt, hielt sich AMD in den letzten Monaten doch eher bedeckt. Zwar versuchte man mit dem FX-9590 noch einmal in der High-End-Klasse durchzustarten, doch mussten die US-Amerikaner hierfür gehörig an der Taktschraube drehen und die TDP deutlich nach oben korrigieren. Je nach Anwendungsgebiet erreicht die CPU damit einen Takt von satten 5,0 GHz, stellt damit aber auch gehörige Aufgaben an das Kühlsystem, schließlich müssen die 220 Watt auch irgendwie abgeführt werden.

Neben neuen APUs mit starken Grafikkernen kümmerte sich AMD im September deswegen auch um stromsparendere Ableger und präsentierte hierfür den AMD FX-8370e und AMD FX-8320e. Änderungen an der Architektur gibt es allerdings nicht, beide Modelle bauen noch auf der "Piledriver"-Architektur auf und unterscheiden sich lediglich innerhalb ihrer Taktraten, wobei das Präfix "e" für "efficient" steht. Erkauft wird die niedrigere Leistungsaufnahme durch einen deutlich niedrigeren Basis-Takt und die Tatsache, dass die beiden Modelle ihren Turbo-Takt nicht ganz so lange halten können wie die Modelle der 125- oder gar 220-Watt-Klasse. Nachdem wir den AMD FX-8370e bereits ausführlich getestet haben, wollen wir in uns in diesem Artikel nun dem kleinen Schwestermodell widmen. Wir haben den AMD FX-8320e ausführlich getestet. 

Wie sich der AMD FX-8320e im Leistungs-Test schlägt, erfährt man auf den nachfolgenden Seiten.


Im September erweiterte AMD seine FX-Prozessoren um drei neue Modelle. Eine neue Architektur oder gar einen Shrink auf eine filigranere Fertigungstechnik gab es damit jedoch nicht. Alle drei Modelle vertrauen noch auf die "Piledriver"-Architektur, die im Vergleich zur "Bulldozer"-Architektur lediglich ein paar Optimierungen und höhere Taktraten bei einem niedrigeren Preis mit sich brachte. Seit fast zwei Jahren war der AMD FX-8350 hier das schnellste Modell unter den 125-Watt-TDP-Modellen der "Vishera"-Familie. Einzig der AMD FX-9590 und der AMD FX-9370 sind noch ein bisschen schneller, dafür aber auch mit einer maximalen Leistungsaufnahme von 220 Watt deutlich stromhungriger und hitziger. Nette Dreingabe: AMD korrigierte den Preis für sein amtierendes Flaggschiff leicht noch unten. Aktuell gibt es den AMD FX-9590 in unserem Preisvergleich für knapp unter 200 Euro. Der kleinere AMD FX-9370 kostet hingegen knapp 175 Euro. Beide CPUs gibt es optional mit Wasserkühler im Paket für jeweils etwa 80 Euro mehr. 

Der AMD FX-8370 überholt den FX-8350 um 100 MHz - zumindest beim Boost, denn der Basis-Takt liegt bei beiden Vertretern weiterhin bei 4,0 GHz. Der FX-8370 soll sich fortan mit einer Geschwindigkeit von bis zu 4,3 GHz ans Werk machen. Beim bisherigen 125-Watt-TDP-Topmodell waren es noch maximal 4,2 GHz. Die stromsparende Variante ist da deutlich langsamer. Zwar soll auch der AMD FX-8370e Taktraten von bis zu 4,3 GHz erreichen, dafür liegt der Basistakt ein gutes Stück darunter. Diesen beziffert AMD auf 3,3 GHz und setzt ihn damit 700 MHz unterhalb der normalen Variante an. Um die TDP von 95 Watt einhalten zu können, soll der Turbo-Takt zudem nicht ganz so lange anliegen wie noch beim AMD FX-8370. Beide Modelle sind zu einem empfohlenen Preis von 199,99 US-Dollar in die Läden gekommen. In unserem Preisvergleich sind sie derzeit teils zu günstigeren Preisen zu haben.

AMD "Vishera" Familie
 FX-9590FX-9370FX-8370FX-8370eFX-8320e
Preis ab 195 Euro ab 175 Euro ab 175 Euro ab 165 Euro ab 120 Euro
Technische Daten
Architektur Piledriver Piledriver Piledriver Piledriver Piledriver
Modellfamilie Vishera Vishera Vishera Vishera Vishera
Fertigung 32 nm 32 nm 32 nm 32 nm 32 nm
CPU-Kerne 4x 2 4x 2 4x 2 4x 2 4x 2
Basis-Takt 4,7 GHz 4,4 GHz 4,0 GHz 3,3 GHz 3,2 GHz
Turbo-Takt 5,0 GHz 4,7 GHz 4,3 GHz 4,3 GHz 4,0 GHz
L2-Cache 4x 2 MB 4x 2 MB 4x 2 MB 4x 2 MB 4x 2 MB
L3-Cache 8 MB 8 MB 8 MB 8 MB 8 MB
Max. DDR3 1.866 MHz 1.866 MHz 1.866 MHz 1.866 MHz 1.866 MHz
Sockel AM3+ AM3+ AM3+ AM3+ AM3+
TDP 220 Watt 220 Watt 125 Watt 95 Watt 95 Watt

Auch der AMD FX-8320 bekommt einen "efficient"-Ableger zur Seite gestellt. Dieser soll laut Hersteller ebenfalls einen Turbo-Takt von 4,0 GHz erreichen, der Basis-Takt liegt mit 3,2 GHz aber 300 MHz unterhalb des gleichnamigen Schwestermodells. Dieses bringt es hier noch auf 3,5 GHz. 

An der Cache-Ausführung gibt es zwischen allen Achtkern-Modellen keinerlei Unterschiede. Alle neuen Modelle stellen wie die größeren FX-9000-Versionen jeweils 8 MB L3-Cache zur Verfügung und können pro Modul auf 2.048 KB L2-Zwischenspeicher zurückgreifen. Jedes Modul hält vier CPU-Kerne bereit. Keine Unterschiede gibt es auch beim Speichercontroller. Dieser unterstützt weiterhin 1.866 MHz schnellen DDR3-Speicher. Ihren Platz nehmen alle Achtkern-Prozessoren der "Vishera"-Reihe von AMD im aktuellen AM3+-Sockel. Als Chipsatz empfiehlt die Chipschmiede je nach Modell den 990FX- oder 970-Chipsatz.

8320e gpuz

Je nach Last-Zustand rechnet unser heutige Testkandidat mit einer Geschwindigkeit von bis zu 4,0 GHz. Um im Leerlauf Abwärme und Leistungsaufnahme einzusparen, senkt der AMD FX-8320e nicht nur seine Betriebsspannung ab, sondern reduziert auch die Taktraten. Im 2D-Betrieb sind es knapp 1.400 MHz. Die Spannung sinkt dann von ehemals 1,296 auf 0,876 Volt.


Die Testsysteme haben wir neu aufgebaut - entsprechend kommen bei diesem Vergleich die neuesten Treiber und Systemupdates zum Einsatz. Für alle Systeme haben wir eine Basisausstattung verwendet, die möglichst identisch belassen wurde. Ändern müssen wir natürlich neben der CPU das Mainboard und teilweise auch die Speicherausstattung. Folgende Basiskomponenten sind für alle Systeme identisch:

Für die Haswell-Modelle und kompatible Sockel-1150-Prozessoren setzten wir folgende Konfigurationen ein:

Für die Haswell-Refresh-Modelle setzten wir folgende Konfiguration ein:

Für die Ivy-Bridge-Modelle und kompatible Sockel-1155-Prozessoren setzten wir folgende Konfiguration ein:

Für den mitgetesteten Sockel 2011 setzten wir folgende Konfiguration ein:

Für den mitgetesteten Sockel 2011-v3 setzten wir folgende Konfiguration ein:

Für die mitgetesteten AMD-Modelle setzten wir folgende Konfiguration ein:

Die AMD FX-8320e haben wir mit folgenden Komponenten getestet:

Als Software setzten wir Windows 8 64 bit ein, jeweils mit aktuellstem Service-Pack, Treibern und Benchmark-Versionen. Wir verwendeten für alle Systeme als Timings 9-9-9-24 1t, auch wenn dies von den Herstellern anders vorgesehen wird (z.B. Ivy Bridge: 11-11-11 2t mit vier Speichermodulen, 11-11-11- 1t mit zwei Speichermodulen), um Timing-Unterschiede möglichst nicht zu berücksichtigen.

Wie man sehen kann, haben wir einheitlich auf ASUS-Mainboards gesetzt. Hierbei ist jedoch teilweise durch eine automatische Übertaktung im Bios eine manuelle Turbo-Frequenz-Einstellung notwendig. Bei "Auto"-Settings setzt ASUS gerne mal auch für Volllast den höchsten Single-Core-Multiplikator an und übertaktet so automatisch die CPU. Diesen Effekt wollten wir hier natürlich nicht haben und setzten, sofern ASUS dies bei den Mainboards entsprechend umgesetzt hat, die Turbo-Frequenz manuell auf die von Intel spezifizierten Werte. Sofern möglich wurden alle Prozessoren mit bestmöglichen Einstellungen und aktiviertem Stromsparbetrieb betrieben. 


Seine neuen "efficient"-Modelle hat AMD vor allem auf das Stromsparen getrimmt, was hauptsächlich durch eine Reduzierung der Taktraten erreicht wurde. Im Vergleich zu den bisherigen "Vishera"-Ablegern sinkt die maximale Leistungsaufnahme von ehemals 125 Watt auf 95 Watt. Wir haben unser Komplettsystem einmal im Windows-Idle-Betrieb und einmal mit Prime 95 unter Volllast getestet, um herauszufinden, wie sich die Leistungsaufnahme im Vergleich mit anderen Prozessormodellen verändert hat. Wir verwenden dabei die Testsysteme, die wir auch für die Benchmarks verwendet haben (siehe Beschreibung auf der Seite "Testsystem"). Gemessen wird hier das Komplettsystem, inklusive einer Radeon-HD-7970-Grafikkarte. Die Leistungsaufnahme wird an der Steckdose gemessen, enthalten sind also auch Wirkungsverluste des Netzteils, wobei wir mit dem Seasonic P-660 ein sehr sparsames Modell mit 80-Plus-Platinum-Zertifikat eingesetzt haben.

Leistungsaufnahme (Gesamtsystem)

Idle

in Watt
Weniger ist besser

Leistungsaufnahme (Gesamtsystem)

Last

in Watt
Weniger ist besser

Trotz der niedrigeren TDP-Klasse hat Intel in Sachen Leistungsaufnahme zumindest im Leerlauf noch klar die Nase vorne. Während das aktuelle Flaggschiff der "Haswell Refresh"-Prozessoren im 2D-Betrieb mit etwa 45 Watt begnügt, sind es beim AMD FX-8320e mit 63,6 Watt etwas mehr. Das ehemalige "Vishera"-Flaggschiff der 125-Watt-Klasse wird in dieser Disziplin um zehn Watt aber deutlich unterboten.

Unter Volllast bleibt der eine oder andere Intel-Prozessor ebenfalls deutlich sparsamer. Während das aktuelle "Haswell Refresh"-Flaggschiff, der Intel Core i7-4799, hier maximal 127,6 Watt aus der Steckdose zieht, sind es beim AMD FX-8320e bis zu 157,1 Watt. Trotzdem werden auch hier die FX-Modelle der 125-Watt-Klasse deutlich unterboten, die sich teilweise bis zu 231,7 Watt genehmigen.


Wir beginnen mit einigen synthetischen CPU-Benchmarks:

SiSoft Sandra

Speicherbandbreite

GB/Sek.
Mehr ist besser

Bei der Speicherunterstützung hat sich bei den FX-Prozessoren nichts weiter getan. Alle Modelle können weiterhin mit 1.866 MHz schnellen DDR3-Modulen im Dual-Channel-Modus betrieben werden. Der AMD FX-8320e erreicht hier 19,78 GB in der Sekunde und liegt damit auf dem Niveau der meisten anderen Prozessoren, allerdings etwas hinter seinem Schwestermodell, dem FX-8370e.

SiSoft Sandra

Cache und Speicher

GB/Sek.
Mehr ist besser

Aufgrund der niedrigen Taktraten und des nicht ganz so lange anliegenden Turbo-Taktes lässt unser heutiger Testkandidat beim Cache-Speicher-Test Federn und bringt es auf 87,71 GB in der Sekunde, womit er hinter die bisherigen "Vishera"-Prozessoren zurückfällt. Die Intel-Prozessoren leisten hier abermals deutlich mehr.

SiSoft Sandra

Kryptografie

GB/Sek.
Mehr ist besser

Ähnlich fällt die Kryptografie-Leistung des FX-8320e aus, wo die AMD-CPU 5,14 GB in der Sekunde erreicht. An die 125-Watt-Version oder gar die Konkurrenz-Modelle von Intel kommt er nicht heran.

SiSoft Sandra

Arithmetik

GOPS
Mehr ist besser

Das gilt auch für die Arithmetik-Leistung. Hier erreicht der AMD FX-8320e 71,16 GOPS, was in etwa der halben Leistung eines Intel Core i7-4790 entspricht, der es in dieser Disziplin auf 134,61 GOPs bringt.

wPrime v2.09

1024M

214.73 XX


220.135 XX


222.868 XX


225.045 XX


230.716 XX


271.641 XX


273.005 XX


308.111 XX


315.546 XX


320.099 XX


324.639 XX


329.794 XX


331.697 XX


331.709 XX


339.77 XX


352.345 XX


359.430 XX


373.054 XX


Sekunden
Weniger ist besser

Beim wPrime-Benchmark schafft es unser heutige Testkandidat immerhin einen Intel Core i5-4670K zu überholen und absolviert den Test in knapp 331 Sekunden.

TruCrypt 7.1a

50 MB

MB/Sek.
Mehr ist besser

Beim TrueCrypt-Benchmark sortiert sich der AMD FX-8320e mit 201 MB/Sek. zwischen dem Intel Core i5-4690K und dem AMD FX-8120 ein.


Wir starten mit den Anwendungs-Benchmarks:

Cinebench R11.5

Punkte
Mehr ist besser

Im altbekannten Cinebench-Benchmark erreicht der AMD FX-8320e 5,51 Punkte und fällt damit hinter einen FX-8150 zurück, der es auf 5,91 Punkte bringt.

Frybench

Minuten
Weniger ist besser

Beim Frybench-Benchmark fällt der energieeffiziente FX-Prozessor ebenfalls hinter den FX-8150 zurück und absolviert den Test nach etwa 6 Minuten und 24 Sekunden.

Gimp 2.8

Filtertest

Sekunden
Weniger ist besser

Beim Filtertest des Bildbearbeitungsprogrammes Gimp überholt unser Testmuster wieder den FX-8150 und erledigt die Aufgaben in etwa 91 Sekunden.

x264 HD Benchmark

32 Bit – Test 1

FPS
Mehr ist besser

x264 HD Benchmark

32 Bit – Test 2

FPS
Mehr ist besser

Mit 41,81 bzw. 12,31 FPS siedelt sich der AMD FX-8320e etwa auf dem Niveau eines Intel Core i5-3570K ein.


PoV Ray

Sekunden
Weniger ist besser

Etwas besser fällt die Leistung des AMD FX-8320e im PoV-Benchmark aus. Hier kommt die "efficient"-Variante fast an die Leistung des 125-Watt-Bruders heran und absolviert den Benchmark in knapp unter 70 Sekunden.

WinRar

Komprimierung

Sekunden
Weniger ist besser

Den Komprimierungstest von WinRar beendet der AMD FX-8320e mit drei Sekunden Vorsprung zum FX-8320.

7-Zip

32M

MIPS
Mehr ist besser

Bei 7-Zip setzt sich unser heutiger Testkandidat zwar vor einen Intel Core i5-4690K, doch hinter einen FX-8120.


Weiter geht es mit diversen Spielen und dem 3DMark 2011:

3DMark und 3DMark 11

Auch die neueste Generation des 3DMark wollen wir mit in den Benchmark-Parcours aufnehmen. Beim 3DMark 11 handelt es sich um den ersten vollständigen DirectX-11-Benchmark aus dem Hause Futuremark. Aus diesem Grund macht er auch ausgiebig Gebrauch von Tessellation, Depth of Field, Volumetric Lighting und Direct Compute. Obligatorisch ist natürlich auch die Unterstützung für Multi-Core-Prozessoren mit mehr als vier Kernen. Der Download ist in unserer Download-Area möglich.

3dmark11_2_rs 3dmark11_1_rs
3dmark11_4_rs 3dmark11_3_rs

Zum kostenlosen Download von Futuremarks 3DMark 11 gelangt man über diesen Link.

Futuremark 3DMark 11

Performance

Futuremark-Punkte
Mehr ist besser

Futuremark 3DMark

Cloud Gate

Futuremark-Punkte
Mehr ist besser

Bei den synthetischen Spiele-Benchmarks reicht es für den AMD FX-8320e ebenfalls nur für einen Platz in der oberen Hälfte der unteren Leistungsklasse. Hier bringt es unser Testmuster auf 8.579 bzw. 16.089 Punkte.

FarCry 3

Der neuste Teil der Far-Cry-Serie basiert auf der Dunia Engine 2 und wurde von Ubisoft entwickelt. Es entführt den Spieler auf eine tropische Insel, wo er den Protagonisten Jason Brody spielt, der dort mit seinen Freunden Urlaub macht. Als er und seine Freunde von Piraten gefangen werden, gelingt es ihm als einzigen zu entkommen. Mit Hilfe der einheimischen Bevölkerung tritt er nun an, um seine Freunde zu retten und die Piraten zu besiegen. Far Cry 3 kann wie auch die ersten beiden Teile mit einer beeindruckenden Grafik überzeugen. Dabei kommt DirectX 11 in Verbindung mit Kantenglättung, Umgebungsverdeckung und schönen Texturen sowie einer hohen Detaildichte zum Einsatz, womit auch High-End-Grafikbeschleuniger an ihre Grenzen gebracht werden.

Screenshot zu Far Cry 3 Screenshot zu Far Cry 3
Screenshot zu Far Cry 3 Screenshot zu Far Cry 3

Zur Vollversion von Far Cry 3 gelangt man über diesen Link.

Far Cry 3

800x600, kein AA, niedrig

Bilder pro Sekunde
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Far Cry 3

1920x1080, Ultra

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In Far Cry 3 überholt der AMD FX-8320e einen FX-8350, bleibt aber hinter einen Intel Core i5-3470 zurück.

 

Anno 2070

Anno 2070 spielt entgegen seiner vier Vorgänger nicht mehr in der Vergangenheit sondern knapp 60 Jahre in der Zukunft. Das Spielprinzip blieb grundsätzlich gleich, das heißt fremde Inseln erkunden, besiedeln, Wirtschaftskreisläufe aufbauen, um die Bedürfnisse der unterschiedlichen Bevölkerungsteile zu befriedigen, und sich in der Diplomatie üben. Neu sind die drei Fraktionen: Die Ecos setzen auf regenerative Energie und erhalten die Natur, während ihr Gegenpart, die Tycoons, durch Schwerindustrie die Umwelt verschmutzen. Die dritte Fraktion, die Techs, ermöglicht es, neue Techniken zu nutzen und auf dem Meeresboden zu siedeln. Die großen Inseln, die lebendige Flora und Fauna und die fantastischen Wassereffekte der eigens von Related Designs entwickelten Engine (DX11) verlangen auf der höchsten Detailstufe der Grafikkarte einiges ab.

 
 

Zur Vollversion von Anno 2070 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

Anno 2070

1024x768. kein AA. niedrig

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Anno 2070

1920x1080, 4xAA, hoch

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Bei Anno 2070 kann die neue FX-CPU einen FX-8350 nicht überholen. Hier wird lediglich der FX-8320 geschlagen.


Black Ops 2 ist der letzte und aktuellste Teil der "Call of Duty"-Reihe, die nun aber eine Überarbeitung erfahren soll. Die Welt befindet sich inmitten eines zweiten kalten Krieges zwischen der Volksrepublik China und den Vereinigten Staaten um die kostbaren Metalle der Seltenen Erden. Das Verbot des Exports verleitet die USA dazu, mit einem Cyberangriff die chinesische Börse lahmzulegen. Es kommt zum Konflikt zwischen den beiden Parteien, der allerdings nicht offen ausgefochten wird.

Screenshot zu Call of Duty: Black Ops 2 Screenshot zu Call of Duty: Black Ops 2

Screenshot zu Call of Duty: Black Ops 2 Screenshot zu Call of Duty: Black Ops 2

Zur Vollversion von Call of Duty: Black Ops 2 gelangt man über diesen Link.

Call of Duty: Black Ops II

800x600, kein AA, niedrig

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Call of Duty: Black Ops II

1920x1080, 8xMSAA, hoch

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Dies gilt auch für Call of Duty: Black Ops 2...

Metro 2033

Eine unwirtliche und verstrahlte Umwelt, Mutanten und ständige Bedrohungen - all diese Elemente nutzen die Ex-S.T.A.L.K.E.R. Entwickler 4A Games Studios, um den Spieler in die Welt von Metro 2033 zu entführen. Im Jahr 2033 hat sich die Menschheit mal wieder bekriegt und durch einen Atomschlag gegenseitig fast in die Luft gebombt. Eine Hand voll Überlebende hat sich in die Systeme der Moskauer U-Bahn zurückgezogen, um dort Zuflucht zu suchen. Zum Leidwesen der Flüchtlinge ist dieser Ort nicht ihre alleinige Heimat, auch feindselige Kreaturen, die sich an die giftige Atmosphäre gewöhnt haben, sind dort anzutreffen. Ihr Ziel: die verbleibenden Menschen ausrotten! Ob sie nun rohe Gewalt oder ausgeklügelte Taktik anwenden, es bleibt ihnen überlassen, wie sie das Ziel erreichen. Wie schon bei ihrem Erstlingswerk schaffen die Entwickler eine Wahnsinnsatmosphäre und lassen mit der A4-Engine (DX11) selbst moderne Grafikkarten an ihre Grenzen kommen.

Metro_1_rs Metro_2_rs
Metro_3_rs Metro_4_rs

Zur Vollversion von Metro 2033 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

Metro 2033

1920x1080, 4xAA, High, DX11

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... und Metro 2033...

 

The Elder Scrolls V: Skyrim

Der fünfte Teil der The-Elder-Scroll-Reihe spielt in der namensgebenden Provinz Skyrim (dt. Himmelsrand). Die Handlung dreht sich um die Rückkehr der Drachen, wie sie in den "Elder Scrolls" vorhergesagt wurde. Der Spieler übernimmt die Rolle eines "Dovahkiin", eines Individuums mit dem Körper eines Menschen und der Seele eines Drachen. Der Spieler durchstreift bei dem Kampf gegen die Drachen opulente Städte mit verschlungenen Gassen und atemberaubende Landschaften, deren Grenze buchstäblich der Himmel ist. Mit seiner hohen Weitsicht und der detaillierten Vegetation bringt Skyrim so manches System ins Schwitzen.

Crysis1_rs Screenshot zu The Elder Scrolls V Skyrim
Screenshot zu The Elder Scrolls V Skyrim Screenshot zu The Elder Scrolls V Skyrim

Zur Vollversion von Elder Scrolls V: Skyrim gelangt man über diesen Link.

The Elder Scrolls V: Skyrim

1280x720, kein AA, niedrig

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The Elder Scrolls V: Skyrim

1920x1080, 8xFXAA, hoch

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... sowie für The Elder Scrolls V: Skyrim.


Abschließend an die Benchmarks möchten wir noch das Performance-Ranking aufzeigen. Darin haben wir alle Benchmarks berücksichtigt und gleich gewichtet. Als Basis diente dabei der jeweils langsamste Prozessor eines jeden Benchmarks. Die normierten Werte lassen den AMD FX-8320e unterhalb eines FX-8320, aber oberhalb eines FX-8120 rücken. Insgesamt reicht es nur für den drittletzten Rang unseres Testfeldes.

Performancerating

normalisiert

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Auf dieser Seite schauen wir uns das Performance-pro-Watt-Verhältnis der Prozessoren an. Hierfür haben wir die Leistung über allen Benchmarks in einen Index zu gleichen Teilen einfließen lassen und zur Leistungsaufnahme unter Last in Bezug gestellt. Das Ergebnis: Im Vergleich zu den bisherigen FX-Prozessoren hat sich das Performance-pro-Watt-Verhältnis leicht verbessert, bleibt aber noch immer hinter den Intel-CPUs zurück. 

Performance-pro-Watt-Index

normalisiert

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Was bringt ein schneller Prozessor, wenn man sich ihn nicht leisten kann? Wir haben einen Blick in unseren Preisvergleich geworfen und die aktuellen Straßenpreise aller Prozessoren des Testfeldes miteinander verglichen. Gezählt wurde jeweils die günstigste Boxed-Version in unserem Preisvergleich in Deutschland. 

Zu beachten ist allerdings, dass sich die Preise meistens ein paar Tage nach dem Launch zugunsten der Neuvorstellungen verschieben, da die Shops die geringe Anzahl an lagernden Produkten zunächst zu einem höheren Preis an die Early Adopter verkaufen. Der Preis passt sich im Anschluss an.

Preis-Übersicht

Stand: 9. Dezember 2014

in Euro
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Mit einem Preis von etwa 122 Euro kostet der AMD FX-8320e zwar etwas mehr als die minimal schnellere Non-Efficient-Version, bleibt dafür aber auch deutlich sparsamer bei annähernd gleicher Leistung. Im Vergleich zu unseren Intel-Prozessoren aber ist die FX-CPU deutlich günstiger. 


Mit dem AMD FX-8320e konnte AMD die Effizienz seiner aktuellen "Vishera"-Prozessoren deutlich verbessern. Erkauft wird dieses Ergebnis allerdings durch stark reduzierte Taktraten. Das spiegelt sich natürlich in der Performance wider, denn mit den aktuellen Intel-Prozessoren kann es die kleine FX-CPU nicht aufnehmen. Wie schon beim AMD FX-8370e reicht es beim kleinen Schwestermodell lediglich für einen Platz in der oberen Hälfte der unteren Leistungsregion und das sowohl in CPU-lastigen Benchmarks, wie auch in Spielen. 

Dafür aber konnte AMD die Leistungsaufnahme deutlich verbessern. Dank der geringeren TDP-Klasse zeigt sich der AMD FX-8320e deutlich sparsamer als die bisherigen Modelle der "Vishera"-Familie. Vor allem unter Last ist die neue FX-CPU deutlich genügsamer als die anderen FX-Modelle unseres Testfeldes. Zusammen mit den restlichen Komponenten unseres Testsystems zog der AMD FX-8320e gerade einmal knapp 150 Watt aus der Steckdose, während es beim AMD FX-8120 oder FX-8150 noch weit über 200 Watt waren. Gegen die Intel-Konkurrenz kann sich der neue "efficient"-Ableger allerdings auch hier nicht behaupten. Die aktuellen "Haswell"- und "Haswell-Refresh"-Modelle sind noch einmal eine Ecke sparsamer. 

Beim Preis aber kann AMD punkten. Mit einem einem Preis von etwa 122 Euro ist der FX-8320e zwar etwas teurer als ein normaler FX-8320, sticht dafür aber alle anderen Intel- und AMD-Modelle unseres Benchmark-Vergleichs aus. Selbst ein Intel Core i5-4690K oder gar ein älterer Core i5-3450 sind teurer. 

Insgesamt ist der AMD FX-8320e ein durchaus interessantes Modell für AMD-Fans. Wer aber etwas schnellere Modelle bei gleichzeitig geringerer Leistungsaufnahme haben möchte, der sollte sich doch eher im Intel-Lager umsehen. Die CPU kommt leider zwei Jahre zu spät.

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Positive Aspekte des AMD FX-8320e:

Negative Aspekte des AMD FX-8320e: