AMD FX-8370e im Test

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AMD FX LogoAm vergangenen Freitag präsentierte Intel seine neuen "Haswell-E"-Flaggschiffe. In dieser Woche rückt Konkurrent AMD wieder in den Fokus. Neben der neuen Radeon R9 285 schob man heute auch drei neue FX-Prozessoren in den Handel, die allesamt ebenfalls über acht Kerne verfügen. Während der AMD FX-8370 die Lücke zwischen dem FX-9370 und FX-8350 schließen soll und der schnellste AMD-Prozessor mit einer TDP von 125 Watt werden wird, gibt es mit dem AMD FX-8370e und FX-8320e auch zwei Modelle, die auf Energieeffizienz getrimmt wurden. In diesem Artikel widmen wir uns dem AMD FX-8370e.

Während Intel in der High-End-Klasse der Prozessoren klar das Feld anführt und am vergangenen Freitag mit seinen neuen "Haswell-E"-Prozessoren noch einmal nachlegte, gab es von AMD schon längere Zeit keine neuen CPUs mehr. Vielmehr konzentrierten sich die US-Amerikaner in den letzten Wochen und Monaten auf die Vorstellung neuer APUs, die zwar CPU-seitig ebenfalls hinter der Konkurrenz zurückbleiben, dafür aber in Sachen Grafik deutlich in Führung liegen. Zuletzt präsentierte AMD mit dem A10-7800 einen weiteren "Kaveri"-Ableger, der dank einer umfangreichen Feature-Liste und einer sehr guten Leistungsaufnahme unseren Technik-Award abstauben konnte.

Mit dem heutigen Tag gibt es drei neue FX-Prozessoren, die AMD vor wenigen Tagen in einem Live-Webcast zum 30. Geburtstags der Gaming-Sparte ankündigte. Wie die neuen "Haswell-E"-Prozessoren sind auch diese Modelle mit acht Rechenkernen ausgestattet. Das Topmodell unter den drei neuen AMD-Prozessoren ist der AMD FX-8370, der die Lücke zwischen dem FX-9370 und FX-8350 schließen soll und gleichzeitig der bisher schnellste "Vishera"-Chip der 125-Watt-TDP-Klasse wird. Ihm zur Seite gestellt wird auch ein energieeffizienter Ableger sowie ein kleineres Modell, das ebenfalls mit einer TDP von 95 Watt ausgezeichnet wurde. Änderungen an der Architektur gibt es allerdings nicht, alle Modelle bauen noch auf der "Piledriver"-Architektur auf und unterscheiden sich lediglich innerhalb ihrer Taktraten, wobei die "efficient"-Modelle hier mit einem deutlich niedrigeren Basis-Takt daherkommen und ihren Turbo-Takt nicht ganz so lange halten können wie die 125-Watt-Modelle. Wir haben uns einen der drei neuen Modelle näher angeschaut.

Wie sich der AMD FX-8370e im Leistungs-Test schlägt, erfährt man auf den nachfolgenden Seiten.


Mit dem heutigen Tag erweitert AMD seine FX-Prozessoren um drei neue Modelle. Eine neue Architektur oder gar einen Shrink auf eine filigranere Fertigungstechnik gibt es damit jedoch nicht. Alle drei neuen Modelle vertrauen noch auf die "Piledriver"-Architektur, die im Vergleich zur "Bulldozer"-Architektur lediglich ein paar Optimierungen und höhere Taktraten bei einem niedrigeren Preis mit sich brachte. Seit fast zwei Jahren ist der AMD FX-8350 das schnellste Modell unter den 125-Watt-TDP-Modellen der "Vishera"-Familie. Einzig der AMD FX-9590 und der AMD FX-9370 sind noch ein bisschen schneller, dafür aber auch mit einer maximalen Leistungsaufnahme von 220 Watt deutlich stromhungriger und hitziger. Nette Dreingabe: AMD korrigiert den Preis für sein amtierendes Flaggschiff leicht noch unten. Fortan soll der AMD FX-9350 schon für 229,99 US-Dollar seinen Besitzer wechseln. Aktuell ist die 5,0-GHz-CPU in unserem Preisvergleich für knapp 245 Euro erhältlich, wobei die Version mit Wasserkühler derzeit noch 335 Euro kostet und damit gut 90 Euro teurer ist.

Der AMD FX-8370 überholt den FX-8350 um 100 MHz - zumindest beim Boost, denn der Basis-Takt liegt bei beiden Vertretern weiterhin bei 4,0 GHz. Der FX-8370 soll sich fortan mit einer Geschwindigkeit von bis zu 4,3 GHz ans Werk machen. Beim bisherigen 125-Watt-TDP-Topmodell waren es noch maximal 4,2 GHz. Die stromsparende Variante ist da deutlich langsamer. Zwar soll auch der AMD FX-8370e Taktraten von bis zu 4,3 GHz erreichen, dafür liegt der Basistakt ein gutes Stück darunter. Diesen beziffert AMD auf 3,3 GHz und setzt ihn damit 700 MHz unterhalb der normalen Variante an. Um die TDP von 95 Watt einhalten zu können, soll der Turbo-Takt zudem nicht ganz so lange anliegen wie noch beim AMD FX-8370. Beide Modelle sollen zu einem emfpholenen Preis von 199,99 US-Dollar in die Läden kommen. In unserem Preisvergleich sind die beiden derzeit allerdings noch nicht zu finden.

AMD "Vishera" Familie
 FX-9590FX-9370FX-8370FX-8370eFX-8320e
Preis ab 245 Euro ca. 185 Euro ca. 200 US-Dollar ca. 200 US-Dollar ca. 147 US-Dollar
Technische Daten
Architektur Piledriver Piledriver Piledriver Piledriver Piledriver
Modellfamilie Vishera Vishera Vishera Vishera Vishera
Fertigung 32 nm 32 nm 32 nm 32 nm 32 nm
CPU-Kerne 4x 2 4x 2 4x 2 4x 2 4x 2
Basis-Takt 4,7 GHz 4,4 GHz 4,0 GHz 3,3 GHz 3,2 GHz
Turbo-Takt 5,0 GHz 4,7 GHz 4,3 GHz 4,3 GHz 4,0 GHz
L2-Cache 4x 2 MB 4x 2 MB 4x 2 MB 4x 2 MB 4x 2 MB
L3-Cache 8 MB 8 MB 8 MB 8 MB 8 MB
Max. DDR3 1.866 MHz 1.866 MHz 1.866 MHz 1.866 MHz 1.866 MHz
Sockel AM3+ AM3+ AM3+ AM3+ AM3+
TDP 220 Watt 220 Watt 125 Watt 95 Watt 95 Watt

Auch der AMD FX-8320 bekommt einen "efficient"-Ableger zur Seite gestellt. Dieser soll laut Hersteller ebenfalls einen Turbo-Takt von 4,0 GHz erreichen, der Basis-Takt liegt mit 3,2 GHz aber 300 MHz unterhalb des gleichnamigen Schwestermodells. Dieses bringt es hier noch auf 3,5 GHz. 

An der Cache-Ausführung gibt es zwischen allen Achtkern-Modellen keinerlei Unterschiede. Alle neuen Modelle stellen wie die größeren FX-9000-Versionen jeweils 8 MB L3-Cache zur Verfügung und können pro Modul auf 2.048 KB L2-Zwischenspeicher zurückgreifen. Jedes Modul hält zwei CPU-Kerne bereit. Keine Unterschiede gibt es auch beim Speichercontroller. Dieser unterstützt weiterhin 1.866 MHz schnellen DDR3-Speicher. Ihren Platz nehmen alle Achtkern-Prozessoren der "Vishera"-Reihe von AMD im aktuellen AM3+-Sockel. Als Chipsatz empfiehlt die Chipschmiede je nach Modell den 990FX- oder 970-Chipsatz.

8370e idle3870e turbo

CPUz-Screens vom AMD FX-8370e - einmal im Leerlauf, einmal mit höchstem Turbo.

Mit dem AMD FX-8370e haben wir die stromsparende Variante des neuen 125-Watt-Flaggschiffs für unseren Test erhalten. Je nach Last-Zustand rechnet dieses Modell mit einer Geschwindigkeit von bis zu 4,3 GHz, wie auf unserem CPUz-Screenshot zu sehen. Um im Leerlauf Abwärme und Leistungsaufnahme einzusparen, senkt der AMD FX-8370e nicht nur seine Betriebsspannung ab, sondern reduziert auch seine Taktraten. Im 2D-Betrieb sind es 1.400 MHz. Die Spannung sinkt dann von ehemals 1,284 auf 0,876 Volt.


Die Testsysteme haben wir neu aufgebaut - entsprechend kommen bei diesem Vergleich die neuesten Treiber und Systemupdates zum Einsatz. Für alle Systeme haben wir eine Basisausstattung verwendet, die möglichst identisch belassen wurde. Ändern müssen wir natürlich neben der CPU das Mainboard und teilweise auch die Speicherausstattung. Folgende Basiskomponenten sind für alle Systeme identisch:

Für die Haswell-Modelle und kompatible Sockel-1150-Prozessoren setzten wir folgende Konfigurationen ein:

Für die Haswell-Refresh-Modelle setzten wir folgende Konfiguration ein:

Für die Ivy-Bridge-Modelle und kompatible Sockel-1155-Prozessoren setzten wir folgende Konfiguration ein:

Für den mitgetesteten Sockel 2011 setzten wir folgende Konfiguration ein:

Für den mitgetesteten Sockel 2011-v3 setzten wir folgende Konfiguration ein:

Für die mitgetesteten AMD-Modelle setzten wir folgende Konfiguration ein:

Als Software setzten wir Windows 8 64 bit ein, jeweils mit aktuellstem Service-Pack, Treibern und Benchmark-Versionen. Wir verwendeten für alle Systeme als Timings 9-9-9-24 1t, auch wenn dies von den Herstellern anders vorgesehen wird (z.B. Ivy Bridge: 11-11-11 2t mit vier Speichermodulen, 11-11-11- 1t mit zwei Speichermodulen), um Timing-Unterschiede möglichst nicht zu berücksichtigen.

Wie man sehen kann, haben wir einheitlich auf ASUS-Mainboards gesetzt. Hierbei ist jedoch teilweise durch eine automatische Übertaktung im Bios eine manuelle Turbo-Frequenz-Einstellung notwendig. Bei "Auto"-Settings setzt ASUS gerne mal auch für Volllast den höchsten Single-Core-Multiplikator an und übertaktet so automatisch die CPU. Diesen Effekt wollten wir hier natürlich nicht haben und setzten, sofern ASUS dies bei den Mainboards entsprechend umgesetzt hat, die Turbo-Frequenz manuell auf die von Intel spezifizierten Werte. Sofern möglich wurden alle Prozessoren mit bestmöglichen Einstellungen und aktiviertem Stromsparbetrieb betrieben. 


Seine neuen "efficient"-Modelle hat AMD vor allem auf das Stromsparen getrimmt, was hauptsächlich durch Taktreduzierung erreicht worden sein soll. Im Vergleich zu den bisherigen "Vishera"-Ablegern sinkt die maximale Leistungsaufnahme von ehemals 125 Watt auf 95 Watt. Wir haben unser Komplettsystem einmal im Windows-Idle-Betrieb und einmal mit Prime 95 unter Volllast getestet, um herauszufinden, wie sich der Stromverbrauch im Vergleich mit anderen Prozessormodellen verändert hat. Wir verwenden dabei die Testsysteme, die wir auch für die Benchmarks verwendet haben (siehe Beschreibung auf der Seite "Testsystem"). Gemessen wird hier das Komplettsystem, inklusive einer Radeon-HD-7970-Grafikkarte. Der Stromverbrauch wird an der Steckdose gemessen, enthalten sind also auch Wirkungsverluste des Netzteils, wobei wir mit dem Seasonic P-660 ein sehr sparsames Modell mit 80-Plus-Platinum-Zertifikat eingesetzt haben.

Leistungsaufnahme (Gesamtsystem)

Idle

in Watt
Weniger ist besser

Leistungsaufnahme (Gesamtsystem)

Last

in Watt
Weniger ist besser

Trotz der niedrigeren TDP-Klasse hat Intel in Sachen Leistungsaufnahme zumindest im Leerlauf noch klar die Nase vorne. Während das aktuelle Achtkern-Flaggschiff von Intel sich im 2D-Betrieb mit 60,9 Watt begnügt, sind es beim AMD FX-8370e mit 64,5 Watt etwas mehr. Das ehemalige "Vishera"-Flaggschiff der 125-Watt-Klasse wird in dieser Disziplin um zehn Watt aber deutlich unterboten. Unter Volllast bleibt der eine oder andere Intel-Prozessor ebenfalls deutlich sparsamer. Während das aktuelle "Haswell"- bzw. "Devils Canyon"-Flaggschiff, der Intel Core i7-4790K, hier maximal 139,8 Watt aus der Steckdose zieht, sind es beim AMD FX-8370e bis zu 175,6 Watt. Trotzdem werden auch hier der AMD FX-8350 oder gar der FX-8320 deutlich unterboten, die sich teilweise bis zu 231,7 Watt genehmigen.


Wir beginnen mit einigen synthetischen CPU-Benchmarks:

SiSoft Sandra

Speicherbandbreite

GB/Sek.
Mehr ist besser

Bei der Speicherunterstützung hat sich bei den FX-Prozessoren nichts weiter getan. Alle Modelle können weiterhin mit 1.866 MHz schnellen DDR3-Modulen im Dual-Channel betrieben werden. Der AMD FX-8370e erreicht hier 20,64 GB in der Sekunde und liegt damit auf dem Niveau der meisten anderen Prozessoren. Einzig die Quad-Channel-Systeme in Form von "Ivy Bridge-E" und "Haswell-E" sind schneller.

SiSoft Sandra

Cache und Speicher

GB/Sek.
Mehr ist besser

Aufgrund der niedrigen Taktraten und des nicht ganz so lange anliegenden Turbo-Taktes lässt unser heutiger Testkandidat beim Cache-Speicher-Test Federn und bringt es auf 95,48 GB in der Sekunde, womit er einen FX-8150 leicht überholt. Die Intel-Prozessoren leisten hier aber deutlich mehr.

SiSoft Sandra

Kryptografie

GB/Sek.
Mehr ist besser

Ähnlich fällt auch die Kryptografie-Leistung des FX-8370e aus, wo die AMD-CPU 5,7 GB in der Sekunde erreicht. An den FX-8320 oder gar die Konkurrenz-Modelle von Intel kommt er nicht heran.

SiSoft Sandra

Arithmetik

GOPS
Mehr ist besser

Das gilt auch für die Arithmetik-Leistung. Hier erreicht der AMD FX-8370e 73,64 GOPS, was in etwa der halben Leistung eines Intel Core i7-4790K entspricht, der es in dieser Disziplin auf 146,91 GOPs bringt.

wPrime v2.09

1024M

Sekunden
Weniger ist besser

Beim wPrime-Benchmark schafft es unser heutige Testkandidat immerhin einen Intel Core i5-4670K zu überholen und absolviert den Test in knapp 330 Sekunden.

TruCrypt 7.1a

50 MB

MB/Sek.
Mehr ist besser

Beim TrueCrypt-Benchmark sortiert sich der AMD FX-8370e mit 205 MB/Sek. zwischen einem FX-8120 und Intel Core i7-2600K ein.


Wir starten mit den Anwendungs-Benchmarks:

Cinebench R11.5

Punkte
Mehr ist besser

Im altbekannten Cinebench-Benchmark erreicht der AMD FX-8370e 5,67 Punkte und fällt damit hinter einen FX-8150 zurück, der es auf 5,91 Punkte bringt.

Frybench

Minuten
Weniger ist besser

Beim Frybench-Benchmark fällt der energieeffiziente FX-Prozessor ebenfalls hinter den FX-8150 zurück und absolviert den Test nach etwa 6 Minuten und 20 Sekunden.

Gimp 2.8

Filtertest

Sekunden
Weniger ist besser

Beim Filtertest des Bildbearbeitungsprogrammes Gimp überholt unser Testmuster hingegen wieder den FX-8150 und FX-8320 und erledigt die Aufgaben in etwa 90 Sekunden.

x264 HD Benchmark

32 Bit – Test 1

FPS
Mehr ist besser

x264 HD Benchmark

32 Bit – Test 2

FPS
Mehr ist besser

Mit 43,07 bzw. 12,82 FPS siedelt sich der AMD FX-8370e etwas über einem Intel Core i5-3570K ein.


PoV Ray

Sekunden
Weniger ist besser

Etwas besser fällt die Leistung des AMD FX-8370e im PoV-Benchmark aus. So schlägt die AMD-CPU nicht nur einen Intel Core i5-4670K, sondern kommt auch ganz dicht an einen Intel Core i7-4820K heran.

WinRar

Komprimierung

Sekunden
Weniger ist besser

Den Komprimierungstest von WinRar beendet der AMD FX-8370e mit sieben Sekunden Vorsprung zum FX-8320.

7-Zip

32M

MIPS
Mehr ist besser

Bei 7-Zip setzt sich unser heutiger Testkandidat exakt zwischen einen AMD FX-8120 und FX-8150.


Weiter geht es mit diversen Spielen und dem 3DMark 2011:

3DMark und 3DMark 11

Auch die neueste Generation des 3DMark wollen wir mit in den Benchmark-Parcours aufnehmen. Beim 3DMark 11 handelt es sich um den ersten vollständigen DirectX-11-Benchmark aus dem Hause Futuremark. Aus diesem Grund macht er auch ausgiebig Gebrauch von Tessellation, Depth of Field, Volumetric Lighting und Direct Compute. Obligatorisch ist natürlich auch die Unterstützung für Multi-Core-Prozessoren mit mehr als vier Kernen. Der Download ist in unserer Download-Area möglich.

3dmark11_2_rs 3dmark11_1_rs
3dmark11_4_rs 3dmark11_3_rs

Zum kostenlosen Download von Futuremarks 3DMark 11 gelangt man über diesen Link.

Futuremark 3DMark 11

Performance

Futuremark-Punkte
Mehr ist besser

Futuremark 3DMark

Cloud Gate

Futuremark-Punkte
Mehr ist besser

Bei den synthetischen Spiele-Benchmarks reicht es für den AMD FX-8370e ebenfalls nur für einen Platz in der oberen Hälfte der unteren Leistungsklasse. Hier bringt es unser Testmuster auf 8.673 bzw. 16.210 Punkte.

 

FarCry 3

Der neuste Teil der Far-Cry-Serie basiert auf der Dunia Engine 2 und wurde von Ubisoft entwickelt. Es entführt den Spieler auf eine tropische Insel, wo er den Protagonisten Jason Brody spielt, der dort mit seinen Freunden Urlaub macht. Als er und seine Freunde von Piraten gefangen werden, gelingt es ihm als einzigen zu entkommen. Mit Hilfe der einheimischen Bevölkerung tritt er nun an, um seine Freunde zu retten und die Piraten zu besiegen. Far Cry 3 kann wie auch die ersten beiden Teile mit einer beeindruckenden Grafik überzeugen. Dabei kommt DirectX 11 in Verbindung mit Kantenglättung, Umgebungsverdeckung und schönen Texturen sowie einer hohen Detaildichte zum Einsatz, womit auch High-End-Grafikbeschleuniger an ihre Grenzen gebracht werden.

Screenshot zu Far Cry 3 Screenshot zu Far Cry 3
Screenshot zu Far Cry 3 Screenshot zu Far Cry 3

Zur Vollversion von Far Cry 3 gelangt man über diesen Link.

Far Cry 3

800x600, kein AA, niedrig

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Far Cry 3

1920x1080, Ultra

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In Far Cry 3 überholt der AMD FX-8370e einen FX-8350, bleibt aber hinter einen Intel Core i5-3470 zurück.

 

Anno 2070

Anno 2070 spielt entgegen seiner vier Vorgänger nicht mehr in der Vergangenheit sondern knapp 60 Jahre in der Zukunft. Das Spielprinzip blieb grundsätzlich gleich, das heißt fremde Inseln erkunden, besiedeln, Wirtschaftskreisläufe aufbauen, um die Bedürfnisse der unterschiedlichen Bevölkerungsteile zu befriedigen, und sich in der Diplomatie üben. Neu sind die drei Fraktionen: Die Ecos setzen auf regenerative Energie und erhalten die Natur, während ihr Gegenpart, die Tycoons, durch Schwerindustrie die Umwelt verschmutzen. Die dritte Fraktion, die Techs, ermöglicht es, neue Techniken zu nutzen und auf dem Meeresboden zu siedeln. Die großen Inseln, die lebendige Flora und Fauna und die fantastischen Wassereffekte der eigens von Related Designs entwickelten Engine (DX11) verlangen auf der höchsten Detailstufe der Grafikkarte einiges ab.

 
 

Zur Vollversion von Anno 2070 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

Anno 2070

1024x768. kein AA. niedrig

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Anno 2070

1920x1080, 4xAA, hoch

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Bei Anno 2070 kann die neue FX-CPU einen FX-8350 nicht überholen. Hier wird lediglich der FX-8320 geschlagen.


Black Ops 2 ist der letzte und aktuellste Teil der "Call of Duty"-Reihe, die nun aber eine Überarbeitung erfahren soll. Die Welt befindet sich inmitten eines zweiten kalten Krieges zwischen der Volksrepublik China und den Vereinigten Staaten um die kostbaren Metalle der Seltenen Erden. Das Verbot des Exports verleitet die USA dazu, mit einem Cyberangriff die chinesische Börse lahmzulegen. Es kommt zum Konflikt zwischen den beiden Parteien, der allerdings nicht offen ausgefochten wird.

Screenshot zu Call of Duty: Black Ops 2 Screenshot zu Call of Duty: Black Ops 2

Screenshot zu Call of Duty: Black Ops 2 Screenshot zu Call of Duty: Black Ops 2

Zur Vollversion von Call of Duty: Black Ops 2 gelangt man über diesen Link.

Call of Duty: Black Ops II

800x600, kein AA, niedrig

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Call of Duty: Black Ops II

1920x1080, 8xMSAA, hoch

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Dies gilt auch für Call of Duty: Black Ops 2...

 

Metro 2033

Eine unwirtliche und verstrahlte Umwelt, Mutanten und ständige Bedrohungen - all diese Elemente nutzen die Ex-S.T.A.L.K.E.R. Entwickler 4A Games Studios, um den Spieler in die Welt von Metro 2033 zu entführen. Im Jahr 2033 hat sich die Menschheit mal wieder bekriegt und durch einen Atomschlag gegenseitig fast in die Luft gebombt. Eine Hand voll Überlebende hat sich in die Systeme der Moskauer U-Bahn zurückgezogen, um dort Zuflucht zu suchen. Zum Leidwesen der Flüchtlinge ist dieser Ort nicht ihre alleinige Heimat, auch feindselige Kreaturen, die sich an die giftige Atmosphäre gewöhnt haben, sind dort anzutreffen. Ihr Ziel: die verbleibenden Menschen ausrotten! Ob sie nun rohe Gewalt oder ausgeklügelte Taktik anwenden, es bleibt ihnen überlassen, wie sie das Ziel erreichen. Wie schon bei ihrem Erstlingswerk schaffen die Entwickler eine Wahnsinnsatmosphäre und lassen mit der A4-Engine (DX11) selbst moderne Grafikkarten an ihre Grenzen kommen.

Metro_1_rs Metro_2_rs
Metro_3_rs Metro_4_rs

Zur Vollversion von Metro 2033 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

Metro 2033

1920x1080, 4xAA, High, DX11

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... und Metro 2033...

 

The Elder Scrolls V: Skyrim

Der fünfte Teil der The-Elder-Scroll-Reihe spielt in der namensgebenden Provinz Skyrim (dt. Himmelsrand). Die Handlung dreht sich um die Rückkehr der Drachen, wie sie in den "Elder Scrolls" vorhergesagt wurde. Der Spieler übernimmt die Rolle eines "Dovahkiin", eines Individuums mit dem Körper eines Menschen und der Seele eines Drachen. Der Spieler durchstreift bei dem Kampf gegen die Drachen opulente Städte mit verschlungenen Gassen und atemberaubende Landschaften, deren Grenze buchstäblich der Himmel ist. Mit seiner hohen Weitsicht und der detaillierten Vegetation bringt Skyrim so manches System ins Schwitzen.

Crysis1_rs Screenshot zu The Elder Scrolls V Skyrim
Screenshot zu The Elder Scrolls V Skyrim Screenshot zu The Elder Scrolls V Skyrim

Zur Vollversion von Elder Scrolls V: Skyrim gelangt man über diesen Link.

The Elder Scrolls V: Skyrim

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The Elder Scrolls V: Skyrim

1920x1080, 8xFXAA, hoch

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... sowie für The Elder Scrolls V: Skyrim.


Abschließend an die Benchmarks möchten wir noch das Performance-Ranking aufzeigen. Darin haben wir alle Benchmarks berücksichtigt und gleich gewichtet. Als Basis diente dabei der jeweils langsamste Prozessor eines jeden Benchmarks. Die normierten Werte lassen den AMD FX-8370e unterhalb eines FX-8320, aber oberhalb eines FX-8150 rücken. Insgesamt reicht es nur für den viertletzten Rang unseres Testfeldes.

Performancerating

normalisiert

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Auf dieser Seite schauen wir uns das Performance-pro-Watt-Verhältnis der Prozessoren an. Hierfür haben wir die Leistung über allen Benchmarks in einen Index zu gleichen Teilen einfließen lassen und zur Leistungsaufnahme unter Last in Bezug gestellt. Das Ergebnis: Im Vergleich zu den bisherigen FX-Prozessoren hat sich das Performance-pro-Watt-Verhältnis leicht verbessert, bleibt aber noch immer hinter den Intel-CPUs zurück. Selbst die Sechs-Kern-Prozessoren von Intel erreichen bessere Werte.

Performance-pro-Watt-Index

normalisiert

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Was bringt ein schneller Prozessor, wenn man sich ihn nicht leisten kann? Wir haben einen Blick in unseren Preisvergleich geworfen und die aktuellen Straßenpreise aller Prozessoren des Testfeldes miteinander verglichen. Gezählt wurde jeweils die günstigste Boxed-Version in unserem Preisvergleich in Deutschland. 

Zu beachten ist allerdings, dass sich die Preise meistens ein paar Tage nach dem Launch zugunsten der Neuvorstellungen verschieben, da die Shops die geringe Anzahl an lagernden Produkten zunächst zu einem höheren Preis an die Early Adopter verkaufen. Der Preis passt sich im Anschluss an.

Preis-Übersicht

Stand: 30. August 2014

in Euro
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Preis-Leistungs-Index

Stand: 30. August 2014

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Der AMD FX-8370e soll für 199,99 US-Dollar in die Läden kommen. Wie gewohnt dürfte der Preis 1:1 in Euro umgerechnet werden. Mit zunehmender Verfügbarkeit und im Hinblick auf die anderen FX-Prozessoren dürfte dieser hierzulande aber fallen. Beim Preis-Leistungs-Verhältnis reicht es immerhin für den dritten Platz. Einzig der AMD FX-8150 und ein Intel Core i7-4790K erreichen noch bessere Werte.


Nachdem AMD in den letzten Wochen und Monaten sich lediglich auf die Vorstellung neuer APUs und Grafikkarten konzentrierte, gab es heute endlich mal wieder neue FX-Prozessoren. Gegen die Intel-Konkurrenz tut sich aber auch der heute getestete FX-8370e schwer. Im Schnitt reicht es nur für einen Platz in der oberen Hälfte der unteren Leistungsregion unseres Testfeldes und das nicht nur was CPU-lastige Benchmarks betrifft, sondern eben auch Spiele. 

Der FX-8370e gesellt sich zu den neuen "efficient"-Modellen von AMD und soll dadurch vor allem bei der Leistungsaufnahme für Verbesserungen sorgen. Im Vergleich zu den anderen FX-Prozessoren unseres Testfeldes hat es AMD auch geschafft, diese zu verbessern. Im Vergleich zu Intel fällt die Leistungsaufnahme allerdings sowohl im 2D- wie auch 3D-Betrieb schlechter aus. Hier sind im Leerlauf selbst aktuelle Achtkern-Prozessoren wie der Intel Core i7-5960X sparsamer. Unter Last liegt man etwas über dem Niveau eines Intel Core i7-2700K. 

Beim Preis-Leistungs-Verhältnis aber kann AMD punkten. Hier sichert sich die neue AMD-CPU den dritten Platz. Einzig ein Intel Core i7-4790K und ein AMD FX-8150 erreichen noch bessere Werte. Der AMD FX-8370e soll für empfohlene 199,99 US-Dollar in die Läden kommen. Hierzulande dürfte sich der Preis bei breiter Verfügbarkeit vermutlich bei 175 Euro einpendeln.

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Positive Aspekte des AMD FX-8370e:

Negative Aspekte des AMD FX-8370e: